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12Sep

Zeiten des Krieges

auch erschienen in der Süddeutschen Zeitung

NATO und Bundeswehr sollten für Afghanistan ein festes Abzugsdatum ausverhandeln und im Rahmen eines Strategiewechsels einen verantwortlichen Abzugsplan formulieren. Die Alternative wäre die Fortsetzung eines eskalierenden und sinnlosen Krieges ins Unbestimmte.

Von Astrid Rothe-Beinlich, Sven Giegold und Robert Zion*
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11Sep

Jürgen Trittin: Nicht nur am Hindukusch

Grüne und Auslandseinsätze

Friedenspolitischer Konsens

Innerhalb der Partei hat es in den vergangenen Jahren einen ausführlichen Diskussionsprozess über die Friedens- und Sicherheitspolitik gegeben.
Ob wohl von ganz unterschiedlichen bis gegensätzlichen Positionen kommend, ist es der Friedens- und Sicherheitspolitischen Kommmission gelungen, einen gemeinsamen Bericht an die Bundesversammlung in Erfurt zu verabschieden. Die Kommission hat sich hierbei auch schwierigen Fragen gestellt. – vom Konflikt zwischen der Verantwortung zum Schutz und dem Selbstbestimmungsrecht der Nationen bis zu den Prioritäten bei der Einbindung Deutschlands in UN, EU und NATO.

Besonders ist hervorzuheben, dass eine Verständigung über die grundsätzliche Haltung zum Einsatz von Militär und über Kriterien für den Auslandseinsatz von Soldaten gegeben hat. Im Lichte dieser Klärungen soll hier ein Blick auf anstehenden Mandatsentscheidungen geworfen werden.

… mehr als PDF-Datei

Homepage von Jürgen Trittin

11Sep

Cem Özdemir rudert zurück

Mit einer Pressemitteilung rudert Cem nun zurück.

Ich verstehe nicht, wie man einen Satz so verdrehen kann, dass dabei herauskommt, zumal es wörtliche Rede im gestrigen Handelsblatt-Artikel ist, was normalerweise autorisiert wird:

“Vielleicht gibt es ein intelligentes Modell, bestehende und neue Kapazitäten so zu verrechnen, dass man unterm Strich die CO2die CO2-Emissionen Jahr für Jahr senkt. Wenn man das über den Emissionshandel hinkriegt, können wir darüber reden”, sagte Özdemir im Gespräch mit dem Handelsblatt.

Nicht umsonst hat Spiegel-Online das heute auch zitiert.

Sorry, Cem, da solltest Du Dich erst einmal in die Themen einarbeiten, bevor Du Dich äußerst. Einem alten Profi und jemandem, der Parteivorsitzender wird, darf so etwas nicht passieren.

Gruß,

Ralf Henze


Die Pressemitteilung:

Moratorium für Kohlekraftwerke weiterlesen »

11Sep

Cem Özdemir geht auf Energiewirtschaft zu

Handelsblatt vom 10.09.2008

Künftiger Grünen-Chef erwägt „Kohle-Deal“

von Barbara Gillmann

Der designierte Parteivorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, will einen “gesellschaftlichen Deal mit der Energiewirtschaft” über die Zukunft der Kohle. Anders als viele Parteifreunde kann er sich vorstellen, auch den Neubau von Kohlekraftwerken zuzulassen – wenn trotzdem die Emissionen sinken.

zum Artikel im Handelsblatt


10Sep

www.flick-ist-kein-vorbild.de

Ergänzung (10.09.2008)

Werner Irle (CDU-Stadtveordneter in Kreuztal): “In den Betrieben von Flick wurden die Zwangsarbeiter unter den damaligen Umständen ordentlich behandelt. [...] Friedrich Flick in Nürnberg nur ein kleiner Fisch.”
Der vollständige Leserbrief von Werner Irle hier: http://www.flick-ist-kein-vorbild.de/download/504173509/LesBr+Irle_WR100908.pdf


Liebe Leute,

ich hatte euch Anfang des Jahres schon einmal mit unserer Kampagne behelligt. Nun hat sich im Streit um das nach dem Kriegsgewinnler und Kriegsverbrecher benannte Friedrich-Flick-Gymnasium endlich der CDU-Fraktionsvorsitzende vor Ort zu Wort gemeldet. Eine Kostprobe:  “…weil endlich Schluss sein muss mit der sog. Aufarbeitung der Geschichte zu Lasten von Menschen, deren Schuld längst aufgearbeitet und abgebüßt wurde…” (Vollständiger Text hier: ). weiterlesen »

08Sep

Winne Hermann: “Afghanistan muss bald selbst für seine Sicherheit sorgen”

Stuttgarter Zeitung vom 08.09.2008

als PDF-Datei

Der grüne Einsatzgegner Winfried Hermann: Nichts wie raus und das sofort ist am Hindukusch die falsche Strategie

Der Grünen-Politiker Winfried Hermann fordert einen Strategiewechsel samt Rückzugsplan für den internationalen Truppeneinsatz in Afghanistan. Im Interview mit Bärbel Krauß erklärt er, warum das nicht
von jetzt auf gleich passieren kann.
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08Sep

Offene Mail an Jürgen Trittin

Lieber Jürgen Trittin,
im Nachgang zur Diskussionsveranstaltung von gestern, möchte ich dir doch einige Fragen stellen, die im Verlaufe der Diskussion zu kurz kamen.

Zwar hast du beständig das Dilemma in Afghanistan diskutiert und zahlreiche Beispiele angeführt, die dieses Dilemma beschreiben.
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04Sep

Tagesschau.de: Kommentierte Linksammlung zu Datenschutz und Datensicherheit

Gesetze, Akteure und Schutzmaßnahmen

Der Datenschutz für Bürger wird von mehreren Institutionen überwacht und geregelt. Die kommentierte Linkliste von tagesschau.de- bietet einen Überblick, zeigt, von welchen Faktoren Datensicherheit abhängt, wer am Datensammeln verdient und wer dagegen protestiert.

Von Wolfgang Denzler für tagesschau.de … hier


02Sep

Abschlußbericht der Friedens- und Sicherheitspolitischen Kommission

Brief von Claudia Roth und Winfried Nachtwei zum Abschlussbericht

Kurzfassung als PDF-Datei

Langfassung als PDF-Datei

Beschluss der BDK in Köln, 2006 als PDF-Datei


Kurzfassung

Eine Welt globaler Risiken und veränderter Bedrohungen

Klimawandel, zunehmende Ressourcenkrisen, Konkurrenz um knappe Rohstoffe, Aufrüstung und die Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen sind die größten globalen Risiken für Frieden und Sicherheit. Ein ungebremster Klimawandel wird durch Verteilungskonflikte, massenhafte Umweltmigration und Destabilisierung von Staaten zum Sprengsatz für die internationale Ordnung. Anfang des 21. Jahrhunderts sehen sich Schlüsselakteure in Konkurrenz um Zugang zu Energie und Ressourcen sowie um Einfluss in internationalen Organisationen. Andererseits bietet die Globalisierung neue Chancen und Möglichkeiten für die Gestaltung einer gerechten und friedlichen Welt. Allerdings braucht die Globalisierung dafür ökologische und soziale Regeln, denn eine ungeregelte Globalisierung spaltet die Welt in GewinnerInnen und VerliererInnen, in bittere Armut und ungeheueren Reichtum. Diese Risiken und Bedrohungen konfrontieren die Welt mit neuen Sicherheitsproblemen.
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