Am 18.4.2011 starb Tavrez Sejkar, Atomgegner, in Jaitapur (Indien). Wie gewöhnlich ist den deutschen Medien ein solcher Vorfall allenfalls eine Kurzmeldung wert, wobei natürlich nichts weiter an Informationen verbreitet wird, als die Stellungnahme, wie sie dem Polizeibericht zu entnehmen ist. Angeblich hätte am Rande einer Demonstration ein gewaltbereiter und teilweise bewaffneter “Mob” ein unterbesetztes Polizeirevier gestürmt, um es zu plündern und in Brand zu stecken. Selbstredend hat der getötete Atomgegner in diesen Meldungen keinen Namen. Beim Versuch den “Mob” zu zerstreuen, sei nach dem vergeblichen Einsatz von Gummigeschossen und Tränengas in Notwehr scharf geschossen worden, so in etwa gleichlautend die Informationen im Morgenmagazin (ARD/ZDF) aber auch diversen deutschen Printmedien. weiterlesen »
Töten für Frankreichs Nuklearindustrie
Am 18.4.2011 starb Tavrez Sejkar, Atomgegner, in Jaitapur (Indien). Wie gewöhnlich ist den deutschen Medien ein solcher Vorfall allenfalls eine Kurzmeldung wert, wobei natürlich nichts weiter an Informationen verbreitet wird, als die Stellungnahme, wie sie dem Polizeibericht zu entnehmen ist. Angeblich hätte am Rande einer Demonstration ein gewaltbereiter und teilweise bewaffneter “Mob” ein unterbesetztes Polizeirevier gestürmt, um es zu plündern und in Brand zu stecken. Selbstredend hat der getötete Atomgegner in diesen Meldungen keinen Namen. Beim Versuch den “Mob” zu zerstreuen, sei nach dem vergeblichen Einsatz von Gummigeschossen und Tränengas in Notwehr scharf geschossen worden, so in etwa gleichlautend die Informationen im Morgenmagazin (ARD/ZDF) aber auch diversen deutschen Printmedien. weiterlesen »
Denk ich an Frankreich …
von Simon Lissner, April 2011
… in der Nacht bin ich um den Schlaf gebracht. Bei vorherrschenden Westwinden wäre Deutschland im Falle eines Super GAU in einem französischen AKW unvermeidlich schwer in Mitleidenschaft gezogen, oder bildlich gesprochen, “… da wären wir alle futsch”.
Das von der Atomindustrie und ihrer Anhängerschaft in den europäischen Regierungen gebetsmühlenartig wiederholte Mantra vom “vertretbaren Restrisiko” hingegen, hält sich nicht an Grenzen. Während seinerzeit nach dem Super GAU in Tschernobyl bald bekannt wurde, dass der Fall-Out in ganz Europa Folgen haben würde, behaupteten einzigartig, die französischen Behörden, die radioaktiven Wolken hätten vor den Grenzen Frankreichs halt gemacht. Sie machten sich freilich nicht die Mühe, dieses “Wunder” zu erklären.
Ohne Wenn und Aber: Raus aus Atomenergie sofort!
Für uns als GRÜNE Partei kann und sollte es nur eine Antwort auf die Frage nach dem Enddatum des Atomzeitalters in Deutschland geben: Sofort, restlos und endgültig.
Nachdem die Atomindustrie gestützt auf eine dilletierende schwarz-gelbe Regierung unter Inanspruchname der brutalst möglichen Arroganz der Macht die Laufzeitverlängerung durchgeprügelt hat, gibt es keinen, wirklich keinen (!), Grund für uns, den sozialdemokratisch bestimmten Atomkompromiss wieder aufleben zu lassen. Auch nicht modifiziert, wie es mancherorts aus GRÜNEM Munde zu tönen scheint. weiterlesen »
Neues Spendenkonto
Liebe Freundinnen und Freunde,
leider gibt es nicht Alles umsonst und deshalb sind wir auf Spenden angewiesen, um einen Teil des Services zu finanzieren, ebenso Treffen und Aktionen.
Seit Kurzem haben wir ein neues Spendenkonto, das alte wird in wenigen Monaten aufgelöst. Daher bitte Eure Beiträge, am liebsten wären Daueraufträge, überweisen auf:
Spendenkonto:
GRÜNE-LINKE
Kontonr.: 1000 199 685
BLZ: 577 513 10
Kreissparkasse Ahrweiler
Besten Dank!
Schwabenstreiche bundesweit – Macht morgen (01.10.) alle mit!
Brief vom Bundesvorstand
Liebe Freundinnen und Freunde,
der Protest gegen Stuttgart 21 braucht Eure Unterstützung! Der friedliche Widerstand gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 musste heute einen brutalen Polizeinsatz erleben. Bei der Räumung des Stuttgarter Schlossgartens setzte die Polizei Wasserwerfer, Schlagstöcke, Tränengas und Pfefferspray ein, um Blockaden von Demonstranten aufzulösen.
Betroffen wurde auch eine seit langem angemeldete Schülerdemo. Hunderte Demonstranten wurden verletzt.
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Vernunft statt Einheit – Für die Freiheit des Individuums! Gegen den 3. Oktober!
Vernunft statt Einheit – Für die Freiheit des Individuums! Gegen den 3. Oktober!
Diskussionsbeitrag und Aufruf zum Nationalfeiertag
von Werner Hager und Ruth Birkle
20 Jahre “Wiedereinigung” haben ihre Spuren hinterlassen: In der Berliner Republik fiel das Asylrecht und “Deutschland” – nicht etwa die alte Bonner Republik – ist militärisch wieder weltweit aktiv und bereitet sich auf die kommenden Rohstoffkriege vor.
Krise.Kapitalismus.Staatskritik.
| 19. Juni 2010 | bis | 20. Juni 2010 |
Arbeitswochenende
Staats-Kritik.
am
19.-20.6. 2010 10 Uhr
Welthaus Aachen
An der Schanz 1
Einführung in die Grundlagen der materialistischen StaatskritikKritik des Merkantilismus & des Liberalismus
Staat? – Staat im Kapitalismus ? – Ökonomische und Politische Herrschaft? – Bundesrepublik oder Deutschland? .. Was verbirgt sich hinter dem Staatsbegriff?
Um das zu beurteilen, betrachten wir die verschiedenen Ausprägungen der Staaten und Staatsapparate während der Entwicklungsgeschichte des Kapitalismus. Neben Klassikern der Staatstheorie (Hobbes, Locke, Rousseau, Marx) wollen wir uns mit modernen Ansätzen von Joachim Hirsch und – soweit die Zeit reicht – mit Nicolas Poulantzas und Johannes Agnoli beschäftigen.
BUKO-Seminar: Die Krise und ihre Horizonte, Kassel
| 11. September 2010 | bis | 12. September 2010 |
BUKO-Seminar: Die Krise und ihre Horizonte, Kassel (vor.), 12.-13.9.
Es ist offensichtlich, dass die Krise in den Metropolen keine Entsprechung auf der subjektiven Seite hat. Zwar ist überall ein Donnergrollen zu vernehmen. Aber ansonsten geht alles seinen Gang. Offensichtlich ist außerdem, dass ökonomistische Argumentationsfiguren nicht weit genug tragen – insbesondere dann, wenn sie auch noch eine stark nationalstaatliche Schlagseite haben. Ebenso auffällig ist, dass es auch auf theoretischer Ebene und der Ebene des politischen Aktivismus keinen Aufbruch gibt. Gerade in der Sozialforumsbewegung aber auch bei ATTAC und anderen Organisationen ist eher ein Rückgang des Aktivismus festzustellen. Nirgends ein Aufbruch, nirgends ein Versprechen. Der Glaube etwas verändern zu können, ist weitgehend abhanden gekommen. Oder?
BUKO-Seminar: Die Politisierung des Unmöglichen ? Die Krise und ihre Horizonte; Beginn: Samstag, 11.9., 13 Uhr; Ende: Sonntag, 12. 9., ca. 15 Uhr; Seminarort: Voraussichtlich Kassel, Kosten: 20 Euro








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