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11Nov

Hans-Christian Ströbeles Rede im Bundestag zu Afghanistan

Hans-Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):

Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Seit zehn Jahren führen wir mit unserer Parlamentsarmee in Afghanistan Krieg. Seit vier, fünf Jahren führen wir ihn mit immer mehr Soldaten und immer schrecklicher. Das Ergebnis dieses Krieges ist bisher desaströs: Zehntausende von Menschen sind getötet worden, eine mehrfache Zahl von Menschen ist in Afghanistan Opfer dieses Krieges, verletzt und zu Krüppeln geworden. Trotz immer neuer Truppenverstärkungen und einer Verschärfung des Krieges ist die Sicherheitssituation für die Bevölkerung in Afghanistan jedes Jahr schlechter geworden. So schlecht wie derzeit war sie noch nie.

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18Jul

Volker Beck im Freitag: Waffe der Transparenz

Die Regierung sollte Rüstungsgeschäfte öffentlich erklären – notfalls muss sie dazu gezwungen werden. Eine Lieferung der Leopard-2-Panzer nach Saudi-Arabien wäre strafbar

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30Jun

Hans-Christian Ströbele: Erklärung zum Atomgesetz von Schwarz-Gelb

Zur heutigen Abstimmung über den Gesetzentwurf zur 13. Änderung des Atomgesetzes erklärt Hans-Christian Ströbele folgend seine Enthaltung und bekräftigt den schnelleren Ausstieg aus der Atomkraft bis 2017.

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30Jun

Persönliche Erklärung bezüglich des eingebrachten Dreizehnten Gesetzes zur Änderung des Atomgesetzes

von
Memet Kilic, MdB
Monika Lazar, MdB
Dr. Hermann Ott, MdB
Till Seiler, MdB
Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB

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21Jun

Beitrag von Matthias Schneider, Duisburg zum Atomausstieg

Hallo Grüne Linke,

Die fehlende Rechtssicherheit und die leichte Umkehrbarkeit dieses von der Bundesregierung vorgelegten “Ausstiegsplans” lassen sogar daran zweifeln, ob es wirklich ein Austiegsplan ist. So ist auch die offensichtlich nicht vorhandene Bereitschaft der Regierungskoalition, eben genau über diese Fragen intensiv zu verhandeln, einer der wichtigsten Gründe, der Novelle des Atomgesetzes (AtG) im Bundestag nicht zuzustimmen. Denn eine Zustimmung wäre, wie es in den Medien auch vielfach gespiegelt wird, ein grünes Gütesiegel durch diejenige Partei, die unbestritten viele ExpertInnen dieses Landes zur Atompolitik in ihren Reihen zählt.

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04Jun

Die Energiewende und die Gesellschaft der (nahen) Zukunft

Von Robert Zion

Nun gibt es den Ausstieg, allenthalben als Umstieg, als Energiewende bezeichnet. Die Energiegewinnung und -Nutzung in unserer Gesellschaft nach Fukushima wird, so scheint es, vom Kopf auf die Füße gestellt. Die Kanzlerin, die Regierungs- und Oppositionsparteien, die Ministerpräsidenten, die Verbände und Initiativen – alle scheinen in die gleiche Richtung zu denken und auch gehen zu wollen: raus aus der Atomenergie, rein in das Zeitalter der Erneuerbaren. Gestritten wird noch um die Details.

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13Mai

Zeit: Interview mit Arvid Bell

Arvid Bell“Wir Grünen müssen radikal und provokant bleiben”

Arvid Bell gilt als junger Hoffnungsträger der linken Grünen. Er warnt davor, die Fehler von FDP und SPD zu wiederholen – und fordert eine kräftige Steuererhöhung.

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09Mai

Ströbele kritisiert Zensus: Die Volkszählung ist eine Volksausforschung

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07Mai

Wolfgang Strengmann-Kuhn: Streitfrage: Sollte das Rentenrecht in Ost und West angeglichen werden?

Neues Deutschland

Ein Ostdeutscher bekommt in der Regel weniger Rente als ein Westdeutscher. Grund für die unterschiedlichen Rentenzahlungen ist die Tatsache, dass im Osten bei gleicher Tätigkeit deutlich niedrigere Löhne gezahlt werden als im Westen der Republik. Ebenso wirken sich auch Länge und Form der Beschäftigung auf die Rentenansprüche aus. Doch die in den 90er Jahren eingeführte Höherwertung der ostdeutschen Renten wird inzwischen von manchem als ungerecht empfunden. Zwar wurden die Tarifabschlüsse in den vergangenen Jahren zwischen Ost und West angeglichen. Doch etwa die Hälfte der Arbeitnehmer in Ostdeutschland ist nicht an Tarife gebunden.

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10Feb

Beitrag von Astrid Rothe-Beinlich zur Situation in Ägypten

Solidarisierung mit dem ägyptischen Volk

Seit mittlerweile zwei Wochen demonstriert das ägyptische Volk für eine andere Regierung, für bessere Lebensbedingungen und für die Demokratie. Auch morgen wollen die Demonstrantinnen und Demonstranten wieder auf dem Tahir-Platz zusammenkommen, um mit einem symbolischen „Marsch der Millionen“ auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Die westlichen Medien sind derzeit voll mit Berichterstattungen aus Ägypten, sie stellen die großen Fragen: Was bedeuten die Aufstände für die Region? Welche Konsequenzen würde eine andere Region in Ägypten für Israel mit sich bringen? Droht eine radikale Islamisierung des Landes? Eine der wichtigsten Fragen, die zwar mitdiskutiert wird, aber aus meiner grünen Überzeugung heraus eigentlich die zentralste sein sollte ist: Was passiert mit der ägyptischen Bevölkerung? Und wie wollen und können wir sie unterstützen?

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