Die entsetzlichen Ereignisse von Fukushima haben uns allen endgültig vor Augen geführt, dass eine weitere Nutzung der Atomenergie nicht zu verantworten ist. Ein Ereignis wie in Fukushima ist auch in Deutschland nicht auszuschließen und deshalb ist einem “Weiter-so” in der Atompolitik kategorisch entgegen zu wirken. Aber auch ein Zurück zu dem rot-grünen Atom-Konsens macht unter diesen Vorzeichen keinen Sinn mehr und ist nicht zu vertreten.
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04Mai
Atomausstieg: Jeder Tag länger ist ein Tag zuviel!
Die entsetzlichen Ereignisse von Fukushima haben uns allen endgültig vor Augen geführt, dass eine weitere Nutzung der Atomenergie nicht zu verantworten ist. Ein Ereignis wie in Fukushima ist auch in Deutschland nicht auszuschließen und deshalb ist einem “Weiter-so” in der Atompolitik kategorisch entgegen zu wirken. Aber auch ein Zurück zu dem rot-grünen Atom-Konsens macht unter diesen Vorzeichen keinen Sinn mehr und ist nicht zu vertreten.
18Apr
Töten für Frankreichs Nuklearindustrie
Am 18.4.2011 starb Tavrez Sejkar, Atomgegner, in Jaitapur (Indien). Wie gewöhnlich ist den deutschen Medien ein solcher Vorfall allenfalls eine Kurzmeldung wert, wobei natürlich nichts weiter an Informationen verbreitet wird, als die Stellungnahme, wie sie dem Polizeibericht zu entnehmen ist. Angeblich hätte am Rande einer Demonstration ein gewaltbereiter und teilweise bewaffneter “Mob” ein unterbesetztes Polizeirevier gestürmt, um es zu plündern und in Brand zu stecken. Selbstredend hat der getötete Atomgegner in diesen Meldungen keinen Namen. Beim Versuch den “Mob” zu zerstreuen, sei nach dem vergeblichen Einsatz von Gummigeschossen und Tränengas in Notwehr scharf geschossen worden, so in etwa gleichlautend die Informationen im Morgenmagazin (ARD/ZDF) aber auch diversen deutschen Printmedien. weiterlesen »
13Apr
Nach Fukushima – 10 Kriterien für ein Ausstiegsszenario
Gastbeitrag von dipl. phys. Detlef zum Winkel und Thomas Kieseritzky (Rechtsanwalt), 10.4.2011
Angesichts der Katastrophe in Japan wird von einer Zäsur gesprochen, nach welcher der Betrieb von Atomanlagen nicht mehr so weiter gehen könne wie bisher. Der Sicherheitscheck, den die Bundesregierung durchführen lassen will und der auch auf europäischer Ebene, ebenso wie in den USA, angekündigt wurde, findet allerdings ohne die Kritiker der Atomenergie statt. So teilte EU-Kommissar Öttinger der Presse mit, er habe mit 120 Personen getagt, aus Unternehmen der Energieversorgung und des Kraftwerksbaus, und Einigkeit über eine Überprüfung erzielt. Diejenigen, die prüfen, und diejenigen, die geprüft werden sollen, sind also wieder einmal die Gleichen. Die Anderen allerdings, die den atomindustriellen Komplex bekämpfen, können ihre Unabhängigkeit geltend machen. Ihr Urteil und ihre Vorschläge sind umso wichtiger. Diese folgenden Thesen versuchen eine Vorlage zu machen, die der Verständigung unter denen dienen soll, die mit Ausstieg wirklich meinen, was der Begriff besagt.
08Apr
Beschluss des Stadtrats der Stadt Worms zur Atomenergie
„Der Stadtrat der Stadt Worms fordert die Bundesregierung und die Hessische Landesregierung erneut dazu auf, das Atomkraftwerk Biblis – Blöcke A und B – für alle Zeit still zu legen. Ferner fordern wir eine schnellstmögliche Räumung und sichere Entsorgung der dort lagernden, radioaktiv belasteten Abfälle. Darüber hinaus fordern wir ein neues Atomgesetz für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomwirtschaft sowie die Verankerung des Verzichts auf die militärische und zivile Nutzung der Atomkraft im Grundgesetz der Bundesrepublik. Außerdem fordern wir eine konsequente Förderung der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz.
07Apr
Fukushima: confidential report by the US nuclear authorities NRC
vertraulicher Bericht der US-Atombehörde NRC (Nuclear Regulatory Commission) vom 26. März laut dem es in Fukushima viel schlimmer aussieht als bisher dargestellt.
24Mrz
Asia Pacific Greens Statement on Japan Earthquake, Tsunami and Nuclear Disasters
On the afternoon of March 11, 2011 a major earthquake occurred in North-East Japan, destroying and severely damaging many cities and towns on the Pacific Coast.
Currently more than several tens of thousands of people are dead or unaccounted for.
This catastrophe caused a cut off-off of cooling water into several reactors of nuclear power plants located in Fukushima. As a result of reduced water, the nuclear reactors may face a melt-down. If this occurs, it could be the worst case of nuclear accidents all over the world.
At present, the Japanese government and electric company specialists are attempting to prevent radioactive leaks from the reactors, but they are not disclosing information such as potential size of accidents, possibility of radioactive exposure etc.
18Mrz
(IAEA) Technical Briefing of nuclear safety aspects of the situation in Japan
Die Internationale Atomenergieorganisation (IAEA) hat Dokumente ihrer technischen Lagebesprechung zum Unglücks-AKW Fukushima veröffentlicht. Eine Folie der Präsentation zeigt eine Auflistung der detaillierten Schäden an den Reaktoren 1 bis 4.
18Mrz
BMU: Erste Überlegungen zu Konsequenzen Fukushima
Sicherheitsüberprüfung deutscher Kernkraftwerke und Neubewertung durch das BMU
Stand: 16.03.2011
17Mrz
Vortrag Atompolitik in Japan
vom 24.02.2011
erstellt von von Ryo Kato
Büro Sylvia Kotting-Uhl MdB, atompolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen
16Mrz
Regelmäßig aktualisierte Strahlungsdaten der GRS aus Fukushima
Informationen zur Lage in den japanischen Kernkraftwerken Fukushima, Onagawa und Tokai
Im Auftrag des Bundesumweltministeriums sammelt und bewertet die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) Informationen zur Lage in den vom Erdbeben betroffenen Kernkraftwerken. Diese Bewertungen werden hier wiedergegeben und aktualisiert.







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