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Hintergründe zu den Atomkatastrophen in Japan
auf der Site “Störfall Atomkraft” von Karl-Wilhelm Koch
Grüne Bundestagsfraktion: Japan vor nuklearer Katastrophe
Atomkraftwerk Fukushima außer Kontrolle
Die Ereignisse am atomaren Megastandort Fukushima werden immer bedrohlicher. Zwei Reaktoren sind außer Kontrolle geraten. In beiden ist die Kernschmelze offenbar in im Gange. In vier weiteren Reaktoren versagen die Kühlsysteme. Es droht das größte Unglück in der Geschichte der Atomenergie.
Deutsche Atomkraftwerke gleicher Bauart sofort abschalten
Der Sprecher für Umwelt-, Verbraucherschutz und Anti-Atompolitik
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag NRW, Hans Christian Markert:
Zu der Reaktorkatastrophe in Japan erklärt Hans Christian Markert, Anti-Atompolitischer Sprecher:
„Die Kernschmelze in dem alten Siedewasserreaktor Fukushima I läuft ab, Radioaktivität wird freigesetzt, der Super-GAU ist eingetreten. Wie lange will der CDU-Landesvorsitzende und Laufzeitverlängerungsminister Norbert Röttgen eigentlich noch warten, bevor er die Konsequenzen aus dieser furchtbaren Katastrophe in Japan zieht? weiterlesen »
Unsere Gedanken sind bei den Opfern
Die Naturkatastrophe zeigt von Meldung zu Meldung immer schlimmere Ausmaße. Noch kann niemand abschätzen, welche Folgen das Beben und der Tsunami haben werden. Wir sind mit unseren Gedanken bei den Opfern und ihren Familien. weiterlesen »
Hans-Christian Markert: Irrwitzige Transportpläne
Am verstrahlten Ex-Forschungsreaktor Jülich lagern 152 Castoren. Die Atomwirtschaft will die heiße Fracht nun aus Kostengründen nach Ahaus verschieben
In Billy Wilders Komödienklassiker „Manche mögen‘s heiß“ von 1959 gibt es eine Szene, in der Toni Curtis versucht, seine Angebetete Marylin Monroe in einem geliehenen Motorboot zum Rendezvous auf eine Jacht zu fahren. Leider weiß Curtis das Motorboot nicht zu bedienen und entschuldigt sich damit, dass dies ja nur „ein Versuchsmodell“ sei. „Vielleicht haben die ja was ganz Falsches versucht?“, fragt daraufhin Marylin Monroe.
Nun, in der Atomforschung geht es sicherlich nicht ganz so lustig zu als in „Manche mögen‘s heiß“. Aber auch in einem „heißen Meiler“ des 1956 gegründeten Atomforschungszentrum Jülich wurde offensichtlich ganze 21 Jahre lang „was ganz Falsches versucht“. Ebenso wie der 1989 stillgelegte Pannenmeiler THTR (Thorium-Hochtemperaturreaktor) in Hamm/Uentrop, wurde auch dieser 1967 in Betrieb gegangene Kugelhaufenreaktor, einer von drei ehemaligen Forschungsreaktoren in Jülich, über Jahre mit zu hohen Temperaturen gefahren.
Hans Christian Markert
ist Sprecher für Umwelt-, Verbraucherschutz und Anti-Atompolitik der grünen Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag
Castor 2010 – Ein Bericht
08.12.2010: Erlebnisbericht von Jan Frederik Wienken über die Castorblockade 2010
Morgens 5 Uhr im Wendland: der Nebel der vergangenen Nacht hat sich als Raureif auf den Boden gelegt. Die Pfützen vom vergangenen Gewitter sind immer noch nass und durch die rege Benutzung des Trampelpfades jetzt eine große Schlammmasse.
Solidarität mit „Castor? Schottern!“ – Widerstand gegen Atomkraft ist legitim
In unzähligen Demonstrationen und Aktionen hat die Mehrheit der Bevölkerung öffentlich deutlich gemacht, dass Atomenergie in diesem Land keine Zukunft hat und abgeschaltet werden soll. Und zwar nicht in einigen Jahren, sondern jetzt und sofort.
Die neue Studie “Risiken alter Kernkraftwerke” von Renneberg
erstellt für die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Juni 2010
In der öffentlichen Diskussion über die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken geht es neben klima- und energiepolitischen Fragestellungen um die Frage der Sicherheit. Dabei spielt der mögliche Weiterbetrieb von alten Kernkraftwerken mit veralteter Sicherheitsauslegung eine besondere Rolle. Es sind gerade diese Kraftwerke, die nach dem geltenden Atomgesetz demnächst ihre Betriebszulassung verlieren sollen. Das mit dem Betrieb der Atomkraftwerke verbundene allgemeine Risiko sollte nach Auffassung des Gesetzgebers im Jahr 2002 nur noch für eine Übergangszeit geduldet werden. Denn der Betrieb von Atomkraftwerken sei nicht sicher genug. Dies galt nach der Auffassung des damaligen Gesetzgebers erst recht für die ältere Reaktorgeneration /Btag 01/.
Geheime Akten über Gorleben
Eine geologische Eignung des Zwischenlagers Gorleben wurde nie festgestellt. Trotzdem soll der Ort im Wendland möglicherweise als Endlager für Deutschlands radioaktiven Abfall herhalten. Alles deutet darauf hin, dass politisches Kalkül und nicht wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse der ausschlaggebende Faktor war, diesen Standort festzulegen. Greenpeace stellt jetzt eine umfangreiche Datenbank mit Regierungsakten ins Netz, die den Verdacht auf frisierte Akten, geschönte Gutachten und handfesten politischen Druck
, wie es die Opposition nennt, erhärtet.







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