Weiter zum Inhalt
Kategoriesuche
07Mai

Persönliche Erklärung von Lisa Paus, Monika Lazar und Uwe Kekeritz zur Griechenlandhilfe

Persönliche Erklärung von Lisa Paus, Monika Lazar und Uwe Kekeritz gemäß § 31 GO-BT zur Abstimmung am 07. Mai 2010 im Deutschen Bundestag über das Gesetz zum Erhalt der Finanzstabilität in der Währungsunion (Griechenland-Hilfspaket)

Für uns als engagierte und überzeugte Europäer ist es selbstverständlich, dass die griechischen Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Schuldenkrise nicht allein gelassen werden dürfen. Der Gedanke der europäischen Solidarität muss gerade dann, wenn eine harte Bewährungsprobe bevorsteht, besonders hoch gehalten werden. Und wären wir der Auffassung, dieses Gesetz würde tatsächlich Griechenland aus der Krise helfen, würden wir ohne Zögern dem Gesetz zustimmen. Doch wir können nicht darüber hinwegsehen, dass die Kreditzusagen für Griechenland als Antwort auf die Zuspitzung der Krise so spät gekommen und deshalb schon wieder zu klein sind, um diesen Zweck zu erfüllen. Wir sind, nach reiflicher Überlegung und Abwägung , zu dem Schluss gekommen, dass mit diesem Paket die Banken gerettet werden, nicht aber die Griechen und auch nicht Europa.

weiterlesen »

07Mai

Ströbele: Griechenlandhilfe: Ja, aber anders

07.05.2010: Zur namentlichen Abstimmung über den Gesetzentwurf der Fraktionen von CDU/CSU und FDP “Entwurf eines Gesetzes zur Übernahme von Gewährleistungen zum Entgelt der für die Finanzstabilität in der Währungsunion erforderlichen Zahlungsfähigkeit der Hellenischen Republik (Drucksache 17/1544)” erklärt Christian Ströbele seine Enthaltung in einer persönlichen Erklärung.

“Dem Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen stimme ich nicht zu. Ich stimme mit Enthaltung.

Die Gewährung von Garantien für Kredite der staatlichen KfW-Bank an Griechenland halte ich grundsätzlich für richtig und notwendig – auch in der im Gesetzentwurf vorgesehenen Höhe.

Falsch und nicht zu verantworten ist aber, dass die Kredite aus Steuermitteln den privaten Großbanken zugute kommen. Deren Risiken werden übernommen und Renditen sowie Spekulationsgewinne garantiert.

weiterlesen »

07Mai

Persönliche Erklärung von 26 Grünen MdBs zur Griechenland-Abstimmung

Persönliche Erklärung

nach § 31 GO

der Abgeordneten Dr. Gerhard Schick, Viola von Cramon-Taubadel, Katja Dörner, Bettina Herlitzius, Winfried Hermann, Ulrike Höfken, Thilo Hoppe, Memet Kilic, Sven-Christian Kindler, Ute Koczy, Sylvia Kotting-Uhl, Agnes Krumwiede, Stephan Kühn, Kerstin Müller, Beate Müller-Gemmeke, Maria Anna Klein-Schmeink, Markus Kurth, Agnes Malczak, Ingrid Nestle, Friedrich Ostendorff, Dr. Hermann Ott, Claudia Roth, Tabea Rößner, Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, Dr. Harald Terpe und Wolfgang Wieland (Bündnis 90/Die Grünen)

Abstimmung über den Entwurf eines Gesetzes zur Übernahme von Gewährleistungen zum Erhalt der für die Finanzstabilität in der Währungsunion erforderlichen Zahlungsfähigkeit der Hellenischen Republik (Währungsunion-Finanzstabilitätsgesetz, WFStG)

Bei der Entscheidung über das Griechenland-Hilfspaket geht es um die Zukunft Europas und um die Solidarität in Europa. Als Europäerinnen und Europäer leitet uns heute die Sorge um die Zukunft Europas in unserer Entscheidung. Die Solidarität zwischen den Menschen in Europa ist uns wichtig, gerade in schwierigen Zeiten. Die gewalttätigen Konflikte in Griechenland haben deutlich gemacht, welche Bedeutung das Hilfspaket und die Krise für die Menschen in Griechenland haben. Fassungslos erleben wir eine national-populistische Kampagne gegen Griechenland, befeuert nicht nur von manchen Medien, sondern von Politikerinnen und Politikern aus CDU, CSU und FDP. Wir distanzieren uns ausdrücklich davon und erinnern daran, dass gerade Deutschland dem europäischen Einigungsprozess sehr viel verdankt. Das sollte niemand in Deutschland leichtfertig aufs Spiel setzen.

weiterlesen »

21Apr

Neues aus Straßburg: Ska und Jan zur Veröffentlichung des ACTA-Abkommens

Die junggrünen EU-Abgeordneten Ska Keller und Jan Philipp Albrecht berichten jeden Monat von der Plenarsitzung des EU-Parlaments aus Straßburg. Diesmal: Die Veröffentlichung des ACTA-Abkommens zur Bekämpfung der Produktpiraterie.

20Jul

Stop Barroso

erfreulicherweise hat die Schwedische EU-Ratspräsidentschaft
entschieden, die Wahl von Barosso nicht wie geplant am 14. Juli
durchzuführen. Kommissionspräsident Barroso hat immer wieder seine
unsoziale, schmutz-industriefreundliche Haltung unter Beweis gestellt.

Auf der europaweiten Kampagnenhomepage der Grünen Europafraktion:
http://www.stop-barroso.eu/de/

findet Ihr mehr Infos und könnt eine E-card versenden.

Bitte verbreitet die Seite und macht sie bekannt. Danke!

17Jan

Treffen der Grünen Linken auf der BDK in Dortmund

Liebe Freundinnen und Freunde,

wie immer findet am ersten Abend am Rande der BDK ein Treffen der Grünen Linken statt:

am 23.01.2009, Beginn ab 22:00 bzw. Ende der BDK

Ort: Restaurant Rosenterrassen (Das Restaurant ist südlich der Westfalenhalle 1)

im Parkhotel & Kongresszentrum Westfalenhallen GmbH, Strobelallee 45  – 44139 Dortmund

Anreisekarte hier…

Linkentreffen_Speisekarte

weiterlesen »

16Jan

Europa und Kommunalpolitik Hand in Hand

Eine Gebrauchsanweisung zum Einmischen

Europa und die Kommunen Hand in Hand? Ja! Das hat mehr als symbolische Bedeutung. Europa wirkt lokal, Europa wirkt kommunal: hier wird die EU für die Menschen im Alltag erfahrbar. Für den kommunalen Umwelt- und Verbraucherschutz ist die EU oft Motor und schafft Handlungsspielräume. Der Wegweiser “Europa und Kommunalpolitik Hand in Hand” ist eine praktische Anleitung, wie sich die Kommunen mit Hilfe der EU für eine bessere Umwelt und mehr Verbraucherschutz engagieren können. Zehn zentrale Themenbereiche wie aktive BürgerInnengesellschaft, Luftpolitik, Gentechnik oder Biodiversität werden vorgestellt.

Abgerundet wird der Wegweiser durch einen Wunschzettel für gutes Wasser. Zahlreiche Internetlinks und best-practice-Beispiele geben konkrete Tipps, um die Arbeit vor Ort zu erleichtern – und zu befeuern.

Download des Wegweisers (2,1 MB).

Gedruckte Exemplare können kostenlos bestellt werden per Fax an: 0032 2 284 9287, per Telefon: 0032 2284 5287 oder per Email an hiltrud.breyer@europarl.europa.eu

30Mai

Linke Grüne und Europa – ein schwieriges Thema

Peter Alberts

Input zum Treffen der Grünen Linken, 30.-31.05.2008, Kassel

Die Europäische Union war bisher für die Grüne Linke ein problematisches Thema. Einerseits präsentieren sich Grüne als DIE Europapartei, und natürlich ist auch die Vision eines friedlichen, demokratischen, weltoffenen und toleranten Europas für linke Grüne ein positives Leitbild. Andererseits gibt es gerade von links und grün-links erhebliche Kritik an der EU und ihren Institutionen, die in der Auseinandersetzung um die europäische Verfassung besonders deutlich zur Sprache kamen. Mit der Zustimmung fast der gesamten grünen Bundestagsfraktion zum EU-Grundlagenvertrag ist die „Verfassungs“-Frage zwar entschieden worden, aber die Debatte ist damit nicht beendet.
Aufgabe eine strategisch klugen und auch wirksamen Strategie für Grüne Linke kann jetzt nicht mehr sein, die Zustimmung stur als Fehler zu brandmarken, stattdessen sollten wir produktiv die Kritikpunkte weiter entwickeln und möglichst effektiv in die Programmdiskussion zur Europawahl 2009 einbringen.

mehr … PDF-Datei

24Apr

Persönliche Erklärung zur namentlichen Abstimmung des EU-Vertrages am 24.4.08 im Deutschen Bundestag

Wolfgang Strengmann-Kuhn, Sylvia Kotting-Uhl, Ute Koczy, Hans-Josef Fell, Peter Hettlich, Harald Terpe, Monika Lazar und Thilo Hoppe:

Persönliche Erklärung zur namentlichen Abstimmung des EU-Vertrages am 24.4.08 im Deutschen Bundestag

PDF-Datei


Persönliche Erklärung von Hans Chistian StröbelePDF-Datei


- Zugestimmt haben alle Grünen MdBs, mit Ausnahme von Toni Hofreiter (Enthaltung) -

16Jun

Europa neu denken – aber wie

Frieder Otto Wolf:

Die Politik in Europa wirft gegenwärtig wichtige Fragen auf – für die Träger des bisherigen
technokratischen Projekts der europäischen Integration, dessen ‚Erschöpfung’ immer lauter
beklagt wird, aber auch für die Völker und BürgerInnen Europas. Die seit den 1980er Jahren
die europäische Politik prägende Verknüpfung des technokratischen Europaprojekts der EG
mit der neoliberalen Politik der Freisetzung von Marktdynamiken, welche der europäischen
Integration von oben ein zweites Leben eingehaucht hatte, hat sich mit der
‚Binnenmarktvollendung’ und der Euro-Einführung praktisch erledigt. Alle daran
anschließenden Versuche, an diese Erfolge anzuknüpfen, insbesondere die Lissabon-Strategie
und die große Erweiterung vom Mai 2004, sind über den Status von bisher uneinlösbaren
Wechseln auf die Zukunft nicht hinausgekommen. Nicht zuletzt ist das paradoxe
Unternehmen, diese blockierte Situation in einem Verfassungsvertrag festzuschreiben, mit
dem französischen ‚Nein!“ gescheitert.

mehr … PDF-Datei

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
66 Datenbankanfragen in 1,013 Sekunden · Anmelden