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	<title>GrÃ¼ne Linke » AtommÃ¼lltransporte</title>
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	<description>sozial, Ã¶kologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei</description>
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		<title>Castor 08: Die Atomlobby will es wissen â€“ wir auch!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 01:46:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ã–kologie]]></category>
		<category><![CDATA[AtommÃ¼lltransporte]]></category>
		<category><![CDATA[Endlager]]></category>
		<category><![CDATA[Gorleben]]></category>
		<category><![CDATA[TERMINE]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen und Freunde!
Der nÃ¤chste Castor-Transport nach Gorleben wirft seine Schatten voraus. Vom 7. bis 10. November sollen elf BehÃ¤lter mit hochradioaktivem AtommÃ¼ll von La Hague nach Gorleben gebracht werden. Gleichzeitig lÃ¤uft eine von massiver Propaganda der Atomlobby angeheizte Debatte um die Zukunft der Atomenergie. Die Stromkonzerne wollen durchsetzen, dass nach der nÃ¤chsten Bundestagswahl die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen und Freunde!</p>
<p><strong>Der nÃ¤chste Castor-Transport nach Gorleben</strong> wirft seine Schatten voraus. Vom 7. bis 10. November sollen elf BehÃ¤lter mit hochradioaktivem AtommÃ¼ll von La Hague nach Gorleben gebracht werden. Gleichzeitig lÃ¤uft eine von massiver Propaganda der Atomlobby angeheizte Debatte um die Zukunft der Atomenergie. Die Stromkonzerne wollen durchsetzen, dass nach der nÃ¤chsten Bundestagswahl die Laufzeiten der AKW verlÃ¤ngert werden.</p>
<p><span id="more-509"></span>Das Desaster im â€žVersuchsendlagerâ€œ Asse scheint die Atomiker nicht davon abzubringen, einfach weiterzumachen, auch wenn das AtommÃ¼ll-Problem ungelÃ¶ster denn je ist. Die Kanzlerin erklÃ¤rt, sie habe â€žkeine Lustâ€œ weitere Milliarden in die Suche nach einem Endlager zu stecken und deshalb solle es Gorleben werden, obwohl der Salzstock im Wendland denkbar ungeeignet ist.</p>
<p>Der Konflikt spitzt sich also an verschiedenen Stellen zu. Gute GrÃ¼nde also, in diesem Jahr beim Protest gegen den Castor dabei zu sein, um ein deutliches Zeichen zu setzen, gegen LaufzeitverlÃ¤ngerungen und fÃ¼r einen Atomausstieg, der diesen Namen wirklich verdient.</p>
<h3>Was ist geplant?</h3>
<p>Am Samstag 8.11. findet in Gorleben ab 13 Uhr eine bundesweite Anti-Atom-GroÃŸdemonstration statt. Das ist eine angemeldete Versammlung, also auch fÃ¼r â€žTagesgÃ¤steâ€œ geeignet, die sich nicht querstellen<br />
wollen/kÃ¶nnen, wenn der Castor kommt, die aber ein deutliches Zeichen gegen die Atomkraft setzten wollen.</p>
<p>X-tausendmal quer plant am 9. und 10.11. eine groÃŸe Blockadeaktion auf der StraÃŸen-Transportstrecke im Dorf Gorleben. Diese ist natÃ¼rlich nicht erlaubt, aber trotzdem legitim. Wir werden der Polizei nicht freiwillig<br />
weichen, wollen aber keine Eskalation.</p>
<p>Wer es mÃ¶glich machen kann, sollte schon so frÃ¼h wie mÃ¶glich anreisen, um sich gemeinsam mit anderen auf die Aktionen vorzubereiten. Wir empfehlen als Anreisetag Donnerstag 6.11. oder Freitag 7.11.. Je mehr<br />
Leute frÃ¼h kommen, umso besser wird die Aktion gelingen. Es kÃ¶nnen aber auch Menschen mitmachen, die erst kurzfristig dazukommen. NÃ¼tzlich ist es auf jeden Fall, sich Montag, den 10.11. frei zu nehmen. Denn am Montagmorgen soll der Castor von Dannenberg bis Gorleben rollen.</p>
<p>Anlaufpunkt fÃ¼r alle, die sich an der Aktion von X-tausendmal quer beteiligen wollen, ist unser Camp in Gedelitz. Wir organisieren auch einige UnterkÃ¼nfte in der Region fÃ¼r Menschen, die lieber in Betten nÃ¤chtigen. Wir bieten Aktionstrainings fÃ¼r alle an, die sich grÃ¼ndlich vorbereiten wollen. Es ist sinnvoll, Bezugsgruppen zu bilden, damit niemand alleine in die Aktion gehen muss. Solche Gruppen kÃ¶nnen aber auch noch spontan vor Ort entstehen.</p>
<h3>Was kÃ¶nnt Ihr konkret tun?</h3>
<p><strong>1. Macht in Eurem Umfeld Werbung fÃ¼r eine Fahrt ins Wendland!</strong><br />
Wichtig sind einerseits viele Menschen, die an der groÃŸen Demo am 8.11. teilnehmen, wichtig sind aber auch viele, die sich an den Blockadeaktionen beteiligen und entsprechend lÃ¤nger bleiben (oder auch schon frÃ¼her kommen). Macht Ã¼berall bekannt, was auf dem Spiel steht, wenn wir uns nicht wehren!</p>
<p>Flyer von X-tausendmal quer kÃ¶nnt Ihr mit einer Mail an <a href="mailto:mitmachen@X-tausendmalquer.de">mitmachen@X-tausendmalquer.de</a> unter Angabe Eurer Postadresse bestellen.<br />
Anschauen kÃ¶nnt Ihr Euch die Flyer hier: <a href="http://x1000hamburg.de/Aufruf08" target="_blank">http://x1000hamburg.de/Aufruf08</a></p>
<p><strong>2. Kommt so rechtzeitig wie mÃ¶glich ins Camp Gedelitz!</strong><br />
Gedelitz liegt kurz vor Gorleben. Das Camp wird am Ortsausgang neben dem â€žGasthaus Wieseâ€œ entstehen. Dort gibt es auch Hinweise auf weitere SchlafplÃ¤tze in der Region. Dort gib es Essen von der Demo-GroÃŸkÃ¼che Rampenplan. Dort wird es Trainings und Bezugsgruppenfindung geben. Los geht es am Donnerstag, den 6.11.</p>
<p><strong>3. Tragt etwas zur Finanzierung der Aktionen bei!</strong><br />
Das Camp, die Flyer, Zeitungsanzeigen, Aktionsmaterial, all das kostet viel Geld. X-tausendmal quer ist kein Verein mit MitgliedsbeitrÃ¤gen, sondern kann nur funktionieren, wenn mÃ¶glichst viele im Vorfeld der Aktionen etwas beitragen. Jede noch so kleine Spende hilft! (GroÃŸe Spenden natÃ¼rlich auch)<br />
<span style="color: #0000ff;">Aktionskonto: Nr. 24 42 28 03, BLZ 258 619 90, Volksbank Clenze</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Ich hoffe, Ihr seid dabei!</strong></span></p>
<p>Herzliche GrÃ¼ÃŸe aus dem schÃ¶nen Wendland</p>
<p>Jochen Stay</p>
<hr />X-tausendmal quer, Sternschanze 1, 20357 Hamburg<br />
<a href="mailto:info@x1000malquer.de">info@x1000malquer.de</a> <a href="http://www.X-tausendmalquer.de" target="_blank">http://www.X-tausendmalquer.de</a><br />
Aktionskonto: Nr. 24 42 28 03, BLZ 258 619 90, Volksbank Clenze</p>
<hr />
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=509&amp;md5=4a915fc77b20cb0bc828b41f4aac4102" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tag X &#8211; Castoralarm</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2008/08/28/tag-x-castoralarm/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 23:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Atom]]></category>
		<category><![CDATA[AtommÃ¼lltransporte]]></category>
		<category><![CDATA[CASTOR]]></category>

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		<description><![CDATA[Mobilisierungsvideo

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;">Mobilisierungsvideo</h2>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6J4QOMgDFy4&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/6J4QOMgDFy4&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=319&amp;md5=97ef26a0f86659ee9207781cf334aa35" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Machtmaschinen</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2008/08/09/die-machtmaschinen/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 17:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Atom]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraftwerke]]></category>
		<category><![CDATA[AtommÃ¼lltransporte]]></category>
		<category><![CDATA[GAU]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Machtmaschinen - von Robert 
Bei den Forderungen nach LaufzeitverlÃ¤ngerungen von Atommeilern geht es allein um Ã¶konomische und politische Machtstrukturen. Wenn GrÃ¼ne wie Hubert Kleinert kÃ¼rzlich im Spiegel aus vermeintlich â€žverantwortungsethischenâ€œ GrÃ¼nden darin Ã¼bereinstimmen, erweisen sie sich als ebensolche Machtmaschinen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<h2 style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Georgia;">Bei den Forderungen  nach LaufzeitverlÃ¤ngerungen von Atommeilern geht es allein um Ã¶konomische und  politische Machtstrukturen. Wenn GrÃ¼ne wie Hubert Kleinert kÃ¼rzlich im  <em>Spiegel</em> aus vermeintlich â€žverantwortungsethischenâ€œ GrÃ¼nden darin  Ã¼bereinstimmen, erweisen sie sich als ebensolche Machtmaschinen.</span></h2>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Georgia;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Georgia;"><span style="font-size: xx-small;">Von Robert Zion</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span id="more-35"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Georgia;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Georgia;"><span style="font-size: small;">1946 schrieb der Ã–konom Walter Eucken, einer der VÃ¤ter der sozialen  Marktwirtschaft, in mehreren Gutachten fÃ¼r die damaligen franzÃ¶sischen Besatzer:  â€œDie sogenannte freie Wirtschaft war eine vermachtete Wirtschaft. Die Freiheit  war in ihr dazu gebraucht, Kartelle, Konzerne, Trusts und Pools zu bilden, die  ihr MÃ¤rkte beherrschen.â€œ Fortan ginge es nicht mehr nur um die Kontrolle  wirtschaftlicher Macht, sondern explizit um ihre â€žVerhinderungâ€œ, ja, mehr noch:  â€žDie besonderen Entstehungs- und Daseinsvoraussetzungen von Konzernen sollten  beseitigt werden.â€œ</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Georgia;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Georgia;"><span style="font-size: small;">Auch Atomkraftwerke sind sichtbares Zeichen einer solchen Vermachtung und  damit einer zutiefst undemokratischen Konzeption der Energiegewinnung. GegenÃ¼ber  den dezentralen und regionalgebundenen Klein- und Kreislaufstrukturen der  erneuerbaren EnergietrÃ¤ger, ist Atomkraft notgedrungen zentralistisch und an die  hoheitliche Staatsgewalt gebunden. Atomenergie wird daher weniger produziert,  sondern eher exekutiert. Atommeiler tragen so alle Insignien einer von Eucken  als gescheitert bezeichneten  â€žZentralverwaltungswirtschaftâ€œ.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Georgia;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Georgia;">In  der Tat sind die abgeschrieben Atomkraftwerke der vier groÃŸen Stromoligopolisten  (Eon, RWE, Vattenfall, EnBW) nicht nur Macht-, sondern fÃ¼r diese auch wahre  Gelddruckmaschinen. FÃ¼r die im Falle eines GAUs natÃ¼rlich hoffnungslos  unterversicherten Meiler tragen ohnehin der Staat und damit der Steuerzahler und  vor allem die betroffenen EigentÃ¼mer die vielfÃ¤ltigen Risiken und Kosten: Von  der nach wie vor ungelÃ¶sten Frage der Endlagerung bis zum Schutz der  AtommÃ¼lltransporte, vom Dauergeldsegen der EU-Forschungsgelder bis zur  polizeilichen und militÃ¤rischen Absicherung vor Widerstand aus der BevÃ¶lkerung  und TerroranschlÃ¤gen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Georgia;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Georgia;"><span style="font-size: small;">Als einer der Vordenker unserer westlichen liberalen Gesellschaften, der  Philosoph John Locke, im siebzehnten Jahrhundert schrieb, dass â€žnichts im  Verstand ist, was nicht zuvor in den Sinnen warâ€œ, konnte sich noch niemand eine  Katastrophe wie Tschernobyl vorstellen, bei der RadioaktivitÃ¤t freigesetzt wird:  geruchs- und geschmacklos, nicht zu sehen, nicht zu spÃ¼ren und doch tÃ¶dlich.  Auch AtomunfÃ¤lle werden so notgedrungen vom Staat exekutiert, denn der  BevÃ¶lkerung ist mit der sinnlichen Wahrnehmung der Gefahr auch das VerstÃ¤ndnis  und damit die demokratische SouverÃ¤nitÃ¤t Ã¼ber diese Technologie und ihre Risiken  prinzipiell entzogen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Georgia;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Georgia;"><span style="font-size: small;">Nicht zuletzt der Widerstand gegen dieses bedingungslose Gottvertrauen  auf die Exekutive bei einer derart zentralistischen und risikobehafteten  Stromgewinnung aus Atomenergie, fÃ¼hrte die GrÃ¼nen zu ihrem Grundkonsens in den  achtziger Jahren: Ã¶kologisch, sozial, basisdemokratisch, gewaltfrei. Das  Ã–kologische mag zwar nach wie vor das normative Zentrum der Partei sein, doch im  Grunde sind die GrÃ¼nen gerade als Anti-Atompartei von Anfang an auch ein neues  Demokratieprojekt gewesen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Georgia;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Georgia;"><span style="font-size: small;">Wenn daher heute Hubert Kleinert mit seiner Forderung der  LaufzeitverlÃ¤ngerung diesen Grundkonsens der GrÃ¼nen gegen die Machtmaschinen der  Atommeiler in Frage stellt, rÃ¼ttelt er nicht nur an den Grundfesten der Partei,  er erweist sich selbst als zur reinen Machtmaschine gewordener Politiker: Statt  entscheidendes Korrektiv in zentralen Zukunftsfragen der Gesellschaft zu  bleiben, ist die Partei fÃ¼r ihn zu einem Korrelativ des politischen Mainstreams  geworden. Damit aber legt er die Axt an die Existenzgrundlage der GrÃ¼nen an.  Diese bestand seit jeher auch darin, Ã¼ber das TagesgeschÃ¤ft hinauszudenken und  damit die BeschrÃ¤nkungen der parlamentarischen Demokratie im Prinzip zu  Ã¼berwinden. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Georgia;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Georgia;"><span style="font-size: small;">Weichen die GrÃ¼nen nun selbst in der Atomfrage ihren Grundkonsens aus  machtpolitischen GrÃ¼nden auf und verabschieden sie sich auch hierin von ihrem  Anspruch, den Wandel in den Staat zu tragen statt um jeden Preis staatstragend  zu agieren, dann verlieren sie mit ihrem Alleinstellungsmerkmal als politisches  Zukunftsprojekt auch ihre Daseinsberechtigung im bundesdeutschen Parteiensystem.  â€žWenn es einen Wirklichkeitssinn gibtâ€œ, so mÃ¶chte man daher Hubert Kleinert mit  Robert Musil ins Stammbuch schreiben, â€ždann muss es auch einen MÃ¶glichkeitssinn  geben.â€œ Und ohne ein Beharren auf diesen MÃ¶glichkeitssinn auch in der  schwierigen Frage der Energieversorgung wÃ¼rden die GrÃ¼nen ihren Draht zur  Zukunft endgÃ¼ltig kappen. Aber â€ždie Zukunftâ€œ, so schrieb Petra Kelly 1982 an  Willy Brandt, â€žmuss sich auf die GrÃ¼nen verlassen kÃ¶nnen.â€œ</span><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Georgia;"> </span></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=35&amp;md5=cf501df553e3955f9c8e0811cebb8f33" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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