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	<title>GrÃ¼ne Linke » Bundestag</title>
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	<description>sozial, Ã¶kologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei</description>
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		<title>Hans Christian StrÃ¶bele: PersÃ¶nliche ErklÃ¤rung zur VerlÃ¤ngerung des ISAF-Mandats fÃ¼r die Bundeswehr</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 18:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hans-Christian StrÃ¶bele]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Antrag der Bundesregierung lehne ich ab. Ich bin dagegen, dass die Bundeswehr sich ein weiteres Jahr an diesem grausamen Krieg in Afghanistan beteiligt.
Das neue Mandat gilt formal nur fÃ¼r ein Jahr, enthÃ¤lt aber faktisch eine VerlÃ¤ngerung des Bundeswehreinsatzes um mindestens drei Jahre. Bis Ende 2014 soll der Krieg so weiter gefÃ¼hrt werden wie bisher, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Antrag der Bundesregierung lehne ich ab. Ich bin dagegen, dass die Bundeswehr sich ein weiteres Jahr an diesem grausamen Krieg in Afghanistan beteiligt.</p>
<p><span id="more-2425"></span>Das neue Mandat gilt formal nur fÃ¼r ein Jahr, enthÃ¤lt aber faktisch eine VerlÃ¤ngerung des Bundeswehreinsatzes um mindestens drei Jahre. Bis Ende 2014 soll der Krieg so weiter gefÃ¼hrt werden wie bisher, nur mit weniger Soldaten. Es werden Tausende weitere Menschen getÃ¶tet und noch viele mehr verwundet durch AnschlÃ¤ge und Angriffe der AufstÃ¤ndischen und durch offensive Operationen der Interventions-StreitkrÃ¤fte. Das &#8220;Partnering&#8221; der Bundeswehr wird fortgesetzt wie bisher, das heiÃŸt auch Spezialkommandos aus afghanischen und deutschen StreitkrÃ¤ften fÃ¼hren weiter unter deutscher FÃ¼hrung gezielte Operationen gegen tatsÃ¤chliche oder vermeintliche AufstÃ¤ndische durch. Gezielte TÃ¶tungen von Taliban, die aufgrund oft dubioser und unÃ¼berprÃ¼fbarer Informationen auf Todeslisten gelistet wurden, werden unvermindert von Spezialeinheiten und mittels bewaffneter Drohnen fortgesetzt. Allein in drei Monaten zu Beginn des letzten Jahres fanden Ã¼ber 1400 solcher extralegaler Hinrichtungen statt. Dabei wurden viele Hundert Menschen getÃ¶tet, darunter auch viele an dem Krieg Unbeteiligte und zu Unrecht Denunzierte. Wenn die Bundesregierung auch behauptet, die Bundeswehr beteilige sich nicht an solchen TÃ¶tungen, dann konnte sie doch nicht ausschlieÃŸen, dass Personen, die sie fÃ¼r &#8220;capture or kill&#8221;-Listen benennt, dann doch von Drohnen oder Spezialkommandos alliierter StreitkrÃ¤fte gejagt und getÃ¶tet werden. Durch diese KriegfÃ¼hrung wird immer neuer Hass und neue Gewalt geschÃ¼rt. Es wird weiter vermehrt SprengstoffanschlÃ¤ge und Angriffe auf die Bundeswehr und die VerbÃ¼ndeten geben.</p>
<p>Vor allem aber werden sÃ¤mtliche BemÃ¼hungen um Verhandlungen und Waffenstillstand erheblich erschwert und gar unmÃ¶glich gemacht. Wenn man die, mit denen verhandelt werden soll, auf Todeslisten setzt, jagt und tÃ¶tet, werden ernsthafte GesprÃ¤che hintertrieben. Vier mit Raketen bewaffnete Killerdrohnen werden in diesem Monat neu in Masar-i-Sharif im Verantwortungsbereich der Bundeswehr stationiert.</p>
<p>Es heiÃŸt, die VerlÃ¤ngerung des Krieges sei notwendig und richtig, weil bis Ende 2014 so viel Sicherheit in Afghanistan geschaffen werden kÃ¶nne, dass die afghanischen SicherheitskrÃ¤fte ohne Hilfe die BÃ¼rgerinnen und BÃ¼rger schÃ¼tzen und eine friedliche Entwicklung garantieren kÃ¶nnen. Solche Hoffnungen und Erwartungen sind unbegrÃ¼ndet. Die Entwicklung der Sicherheit im Land in den letzten fÃ¼nf Jahren spricht eher dagegen. Jahr fÃ¼r Jahr wurde die Sicherheitslage dramatisch schlechter trotz des Einsatzes von immer mehr Soldaten und immer schwererer Waffen. Afghanistan war fÃ¼r die BevÃ¶lkerung seit Beginn des Einsatzes internationaler StreitkrÃ¤fte noch nie so unsicher wie heute. Alles spricht dafÃ¼r, dass die Lage sich in den nÃ¤chsten Jahren eher weiter verschlechtert, als dass sie besser oder gar gut wird.</p>
<p>Weiter Krieg zu fÃ¼hren ist der falsche Weg. Es gibt Alternativen. Auf meiner Afghanistanreise vor vier Monaten, habe ich erfahren, Verhandlungen und Waffenstillstand mit den AufstÃ¤ndischen &#8211; auch den Taliban &#8211; sind mÃ¶glich. Es gab schon Angebote fÃ¼r Waffenstillstand in einzelnen Regionen, auch fÃ¼r den Verantwortungsbereich der Bundeswehr im Norden. Anstatt weiter auf Krieg zu setzen, muss jede Chance fÃ¼r Verhandlungen genutzt werden. Solche Chancen werden aber durch das Weiter-So und die VerlÃ¤ngerung des Kriegsmandats fÃ¼r die Bundeswehr nicht genutzt, sondern zunichte gemacht.</p>
<p style="text-align: right;">Quelle: <a href="http://www.stroebele-online.de/show/5489102.html" target="_blank">Homepage von Hans Christian StrÃ¶bele</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=2425&amp;md5=3d87f468400d24855b93e98105e46f40" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>13 MdBs: PersÃ¶nliche ErklÃ¤rung zur VerlÃ¤ngerung des ISAF-Mandats fÃ¼r die Bundeswehr</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2012/01/26/etliche-mdbs-personliche-erklarung-zur-verlangerung-des-isaf-mandats-fur-die-bundeswehr/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
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		<description><![CDATA[PersÃ¶nliche ErklÃ¤rung nach Â§ 31 der GeschÃ¤ftsordnung des Deutschen Bundestages zur namentlichen Abstimmung Ã¼ber den Antrag der Bundesregierung auf Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher StreitkrÃ¤fte an dem Einsatz der Internationalen SicherheitsunterstÃ¼tzungstruppe in Afghanistan (International Security Assistance Force, ISAF) unter FÃ¼hrung der NATO auf Grundlage der Resolutionen 1386 (2001) und folgender Resolutionen, zuletzt Resolution 2011 (2011) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>PersÃ¶nliche ErklÃ¤rung nach Â§ 31 der GeschÃ¤ftsordnung des Deutschen Bundestages zur namentlichen Abstimmung Ã¼ber den Antrag der Bundesregierung auf Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher StreitkrÃ¤fte an dem Einsatz der Internationalen SicherheitsunterstÃ¼tzungstruppe in Afghanistan (International Security Assistance Force, ISAF) unter FÃ¼hrung der NATO auf Grundlage der Resolutionen 1386 (2001) und folgender Resolutionen, zuletzt Resolution 2011 (2011) vom 12. Oktober 2011 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen (BT-DRS: 17/8166)</p>
<p><strong>PersÃ¶nliche ErklÃ¤rung der Abgeordneten Agnes Brugger, Beate MÃ¼ller-Gemmeke, Uwe Kekeritz, Maria Klein-Schmeink, Ulrich Schneider, Agnes Krumwiede, Dorothea Steiner, Katja DÃ¶rner, Sven-Christian Kindler, Monika Lazar, Sylvia Kotting-Uhl, Dr. Anton Hofreiter, Lisa Paus</strong></p>
<p><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2012/01/2012-01-26_PE_Afghanistaneinsatz.pdf" target="_blank">die persÃ¶nliche ErklÃ¤rung als PDF-Datei&#8230;</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=2418&amp;md5=f2ea968993f1ce25f1ec7b42b79414b4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ute Koczy und Wolfgang Strengmann-Kuhn: PersÃ¶nliche ErklÃ¤rung zur VerlÃ¤ngerung des ISAF-Mandats fÃ¼r die Bundeswehr</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2012/01/26/ute-koczy-und-wolfgang-strengmann-kuhn-personliche-erklarung-zur-verlangerung-des-isaf-mandats-fur-die-bundeswehr/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:29:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistanmandat]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Ute Koczy]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Strengmann-Kuhn]]></category>

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		<description><![CDATA[nach Â§ 31 der GeschÃ¤ftsordnung des Deutschen Bundestages zur namentlichen Abstimmung Ã¼ber den Antrag der Bundesregierung auf Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher StreitkrÃ¤fte an dem Einsatz der Internationalen SicherheitsunterstÃ¼tzungstruppe in Afghanistan (International Security Assistance Force, ISAF) unter FÃ¼hrung der NATO auf Grundlage der Resolutionen 1386 (2001) und folgender Resolutionen, zuletzt Resolution 2011 (2011) vom 12. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nach Â§ 31 der GeschÃ¤ftsordnung des Deutschen Bundestages zur namentlichen Abstimmung Ã¼ber den Antrag der Bundesregierung auf Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher StreitkrÃ¤fte an dem Einsatz der Internationalen SicherheitsunterstÃ¼tzungstruppe in Afghanistan (International Security Assistance Force, ISAF) unter FÃ¼hrung der NATO auf Grundlage der Resolutionen 1386 (2001) und folgender Resolutionen, zuletzt Resolution 2011 (2011) vom 12. Oktober 2011 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen (BT-DRS: 17/8166)</p>
<p>Erneut stimmen wir Ã¼ber das Mandat zur Entsendung von deutschen Soldatinnen und Soldaten nach Afghanistan ab. Die komplexe Situation in diesem Land und die Probleme bei der EinschÃ¤tzung der Lage geben weiterhin Anlass zu vielen Fragen und erschweren die Entscheidung enorm. Wir schicken voraus, dass unser Dank und unsere WertschÃ¤tzung denjenigen gelten, die als Soldatinnen und Soldaten, als zivile Helferinnen und Helfer in Verbindung mit ihren FamilienangehÃ¶rigen Aufgaben in Afghanistan erfÃ¼llen. Dieses Mandat in Afghanistan fordert mitunter den hÃ¶chsten Einsatz und das darf nie vergessen werden. Auch angesichts dieser Verantwortung ringen wir um die richtige Entscheidung.</p>
<p><span id="more-2416"></span>In der AbwÃ¤gung unserer Argumente sind wir zu einer Ablehnung des Mandates gekommen und mÃ¶chten diese mit der vorliegenden ErklÃ¤rung begrÃ¼nden.</p>
<p>Unsere Ablehnung ist auf keinen Fall mit der Forderung nach einem Sofortabzug gleichzusetzen. Einen Sofortabzug weisen wir deutlich zurÃ¼ck, da dies die Situation in Afghanistan in unverantwortbarer Weise destabilisieren wÃ¼rde. Dieses Mandat fÃ¼r 2012 wird unter anderen Vorzeichen als die bisherigen beschlossen. Denn erstmals soll das deutsche militÃ¤rische Engagement &#8211; wenn auch nur in geringem MaÃŸe &#8211; zurÃ¼ckgefÃ¼hrt werden. Die Zeichen stehen auf Abzug bis 2014 und bis dahin soll das Notwendige geleistet werden, um einen geordneten Ãœbergabeprozess an die afghanische Regierung zu ermÃ¶glichen. Aber weiterhin folgt dieses Mandat nicht dem Primat &#8220;Zivil vor MilitÃ¤r&#8221;. Die Strategie der offensiven AufstandsbekÃ¤mpfung und der gezielten TÃ¶tungen wird fortgesetzt. Dies halten wir fÃ¼r falsch, weil es zur Gewalteskalation beitrÃ¤gt und kontraproduktiv fÃ¼r die Erreichung des Ziels einer Stabilisierung von Afghanistan ist. So ist die Sicherheitslage in Afghanistan weiterhin besorgniserregend und eine Trendwende nicht absehbar. Im Gegenteil, die Sicherheitslage hat sich insbesondere fÃ¼r die BevÃ¶lkerung in groÃŸen Teilen des Landes verschlechtert. Daher Ã¼berzeugt die Bewertung der Bundesregierung im aktuellen Fortschrittsbericht nicht. Die Zahl der zivilen Opfer hat sich laut der Beobachtermission der Vereinten Nationen in Afghanistan 2011 im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um fast 15 Prozent erhÃ¶ht. Auch deshalb schwindet das Vertrauen in die ISAF-Truppen. Die Dominanz des MilitÃ¤rischen wird begleitet vom weitgehenden Fehlen einer am tatsÃ¤chlichen Bedarf orientierten zivilen und entwicklungspolitischen Aufbaustrategie, die in Abstimmung mit den afghanischen und internationalen Partnerinnen und Partnern ausgearbeitet werden mÃ¼sste. Einer fundierten, selbstkritischen Aufarbeitung des bisher Geleisteten verweigert sich die Bundesregierung bis heute, so dass eine systematische Grundlage fÃ¼r die Beurteilung von Erfolgen und Misserfolgen insbesondere im entwicklungspolitischen Aufbauprozess fehlen. Uns ist bewusst, dass Afghanistan noch lange auf solch eine UnterstÃ¼tzung angewiesen ist.</p>
<p>Gerade deshalb ist eine fundierte Diskussion der bestmÃ¶glichen MaÃŸnahmen unerlÃ¤sslich und dringend geboten, genauso wie die Bereitschaft der Bundesregierung, sich dem Ã¶ffentlichen Diskurs Ã¼ber die Situation in Afghanistan zu stellen. Diese vermissen wir. So wichtig die Ausrichtung und die konstruktive Begleitung der internationalen Konferenzen zu Afghanistan ist, so gilt: Wenn diese Debatten nicht in die deutsche Ã–ffentlichkeit getragen werden, wird der Abkehr an Interesse und Bereitschaft, sich fÃ¼r dieses faszinierende Land einzusetzen, Vorschub geleistet. Wir kritisieren das Fehlen einer Agenda fÃ¼r den entwicklungspolitischen Aufbau bis 2014 und danach sowie das Fehlen eines Stufenplans, wie der militÃ¤rische Abzug funktionieren kann, ohne dass in Afghanistan ein erneuter BÃ¼rgerkrieg ausbricht.</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=2416&amp;md5=06555327898dcfa19e4a46e45194f722" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Memet Kilic: PersÃ¶nliche ErklÃ¤rung zur VerlÃ¤ngerung des ISAF-Mandats fÃ¼r die Bundeswehr</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2012/01/26/memet-kilic-personliche-erklarung-zur-verlangerung-des-isaf-mandats-fur-die-bundeswehr/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 15:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Memet Kilic]]></category>

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		<description><![CDATA[
PersÃ¶nliche ErklÃ¤rung des Abgeordneten Memet Kilic
zur Abstimmung Ã¼ber den Antrag der Bundesregierung (17/8166) zur VerlÃ¤ngerung des ISAF-Mandats fÃ¼r die Bundeswehr, Top 7 am 26.01.2012:
Im Jahre 2001 habe ich in Rostock bei der Bundesdelegiertenkonferenz von BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN mit einer Rede den Einsatz in Afghanistan voller Ãœberzeugung befÃ¼rwortet. Das schien mir damals notwendig und geeignet, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><strong>PersÃ¶nliche ErklÃ¤rung des Abgeordneten Memet Kilic</strong></p>
<p><strong>zur Abstimmung Ã¼ber den Antrag der Bundesregierung (17/8166) zur VerlÃ¤ngerung des ISAF-Mandats fÃ¼r die Bundeswehr, Top 7 am 26.01.2012:</strong></p>
<p>Im Jahre 2001 habe ich in Rostock bei der Bundesdelegiertenkonferenz von BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN mit einer Rede den Einsatz in Afghanistan voller Ãœberzeugung befÃ¼rwortet. Das schien mir damals notwendig und geeignet, um den Terror der Taliban gegenÃ¼ber der afghanischen BevÃ¶lkerung und dem Rest der Welt zu beenden. Leider wurde ich durch die Entwicklungen in den Jahren danach eines Besseren belehrt: Die US-Regierung forderte von Deutschland immer mehr militÃ¤rischen Einsatz. Die Bundesrepublik Deutschland wurde langsam, aber sicher immer stÃ¤rker in eine kriegerische Auseinandersetzung hineingezogen. RegelmÃ¤ÃŸig beteiligt sich die Bundeswehr seitdem mit schweren Waffen an den KÃ¤mpfen. Unser Land hat dadurch an diplomatischer StÃ¤rke und GlaubwÃ¼rdigkeit in der zivilen BevÃ¶lkerung verloren.</p>
<p><span id="more-2413"></span>Angesichts der getÃ¶teten Soldaten und Zivilisten ist die Aussage, die Bundeswehr wÃ¼rde nur â€žSozialarbeitâ€œ leisten, seit langem Ã¼berholt. Die militÃ¤rische Strategie geht viel eher in die Richtung, die Taliban militÃ¤risch noch so weit wie mÃ¶glich zu schwÃ¤chen, um die eigene Verhandlungsposition zu verbessern, bevor man ihnen wieder die Kontrolle Ã¼ber Afghanistan Ã¼berlÃ¤sst.</p>
<p>Diese falsche Strategie hat unser Land in eine kriegerische Auseinandersetzung hineingezogen und diese Politik wird von der aktuellen Regierung fortgesetzt. Diese Fortsetzung der militÃ¤rischen Eskalation ist aber keine LÃ¶sung fÃ¼r die afghanische BevÃ¶lkerung und trÃ¤gt auch nicht zur Sicherheit Deutschlands und der Welt bei. Die Bundesrepublik wird nicht am Hindukusch verteidigt, unsere Sicherheit geht dort verloren.</p>
<p>Wir GrÃ¼nen fordern seit langem einen erheblichen Strategiewechsel. Wir mÃ¼ssen raus aus der Spirale der Gewalt! Wir gehen mit Frieden, Sicherheit und Menschenleben nicht leichtfertig und populistisch um.</p>
<p>Die GrÃ¼ne Bundestagsfraktion hat einen EntschlieÃŸungsantrag vorgelegt, mit dem sie einen konkreten Abzugsplan fordert. Dieser hat meine volle UnterstÃ¼tzung. Das vorgelegte Mandat der Bundesregierung hat keine Perspektive und erfÃ¼llt keinen sinnvollen Zweck, daher werde ich es ablehnen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.memet-kilic-gruene.de/themen/details/art/persoenliche-erklaerung-zur-verlaengerung-des-isaf-mandats-fuer-die-bundeswehr.html" target="_blank">Link zum Artikel auf der Homepage von Memet Kilic&#8230;</a></p>
</div>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=2413&amp;md5=a2aae62994809a8e8730febd6fa75374" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>BAG Frieden und Nord-SÃ¼d: NEIN zur MandatsverlÃ¤ngerung (ISAF, Afghanistan)</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2012/01/16/bag-frieden-und-nord-sud-nein-zur-mandatsverlangerung-isaf-afghanistan/</link>
		<comments>http://www.gruene-linke.de/2012/01/16/bag-frieden-und-nord-sud-nein-zur-mandatsverlangerung-isaf-afghanistan/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 22:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon.lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeordnete]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Mandat]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Delegierten fÃ¼r die Sondersitzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Frieden und Nord SÃ¼d von BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN empfehlen den Bundestagsabgeordneten der Partei eine weitere VerlÃ¤ngerung des ISAF Mandates mit NEIN abzulehnen. Die Bundesregierung beantragt eine VerlÃ¤ngerung des Mandates turnusgemÃ¤ÃŸ im Januar.
Beschluss Afghanistan ISAF 2012_vorlaeufig (vollstÃ¤ndiger Text, PDF)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Delegierten fÃ¼r die Sondersitzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Frieden und Nord SÃ¼d von BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN empfehlen den Bundestagsabgeordneten der Partei eine weitere VerlÃ¤ngerung des ISAF Mandates mit NEIN abzulehnen. Die Bundesregierung beantragt eine VerlÃ¤ngerung des Mandates turnusgemÃ¤ÃŸ im Januar.</p>
<p><a href="http://www.gruene-limburg-weilburg.de/cms/wp-content/uploads/2012/01/Beschluss-Afghanistan-ISAF-2012_vorlaeufig.pdf">Beschluss Afghanistan ISAF 2012_vorlaeufig</a> (vollstÃ¤ndiger Text, PDF)</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=2409&amp;md5=7850907f493c354aaa8609c2481a9814" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Afghanistan: GrÃ¼ne Friedensinitiative fordert Abzug bis Dezember 2012</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2011/12/21/afghanistan-grune-friedensinitiative-fordert-abzug-bis-dezember-2012/</link>
		<comments>http://www.gruene-linke.de/2011/12/21/afghanistan-grune-friedensinitiative-fordert-abzug-bis-dezember-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 10:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon.lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
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		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 26. Januar 2012 stimmt der Bundestag Ã¼ber das Bundeswehrmandat fÃ¼r den Afghanistankrieg ab. Folgender Aufruf-Text soll ein paar Tage vorher als taz-Anzeige erscheinen. Es werden erst einmal bis zum 13.Januar 2012 UnterzeichnerInnen gesammelt.
Afghanistan-Krieg: Nein zur LaufzeitverlÃ¤ngerung bis 2024
Im Bundestag beim Bundeswehrmandat mit NEIN stimmen!
2014 gilt in der Ã–ffentlichkeit als das Jahr, in dem die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Am 26. Januar 2012 stimmt der Bundestag Ã¼ber das Bundeswehrmandat fÃ¼r den Afghanistankrieg ab. Folgender Aufruf-Text soll ein paar Tage vorher als taz-Anzeige erscheinen. Es werden erst einmal bis zum 13.Januar 2012 UnterzeichnerInnen gesammelt.</em></p>
<h2 align="center">Afghanistan-Krieg: Nein zur LaufzeitverlÃ¤ngerung bis 2024<br />
Im Bundestag beim Bundeswehrmandat mit NEIN stimmen!</h2>
<p align="left">2014 gilt in der Ã–ffentlichkeit als das Jahr, in dem die westlichen Truppen aus Afghanistan abgezogen werden sollen. Dies war und ist eine falsche Wahrnehmung. Truppenreduktion ist nicht mit Abzug zu verwechseln. Fakt ist, dass die NATO-Staaten auch nach 2014 in Afghanistan militÃ¤risch prÃ¤sent bleiben. Die Kampftruppen sollen dannâ€žAusbilderâ€œ heiÃŸen. In den Worten von ISAF-Oberkommandeur John Allen: â€žDer Plan ist es, zu gewinnen. Der Plan ist, erfolgreich zu sein. Und deshalb werden wir, auch wenn einige Leute meinen zu hÃ¶ren, wir wÃ¼rden 2014 abziehen, [â€¦] tatsÃ¤chlich noch fÃ¼r eine lange Zeit dort bleiben.â€œ</p>
<p><span id="more-2380"></span>Inzwischen ist auch Genaueres bekannt: Afghanische Regierung und Lorga Dschirga befÃ¼rworten die Stationierung von 25.000 US-Truppen bis zum Jahre 2024. Das ist eine massive LaufzeitverlÃ¤ngerung fÃ¼r den Afghanistan-Krieg. Abzug sieht anders aus. Die zusÃ¤tzliche Botschaft des geplanten Stationierungsabkommens ist, dass Waffenstillstands- bzw. Friedensverhandlungen mit den AufstÃ¤ndischen nicht gewollt sind, denn diese fordern genau einen Abzug der fremden Truppen. Laut PrÃ¤sident Karzai ist der afghanische VersÃ¶hnungsprozess ohnehin zum Erliegen gekommen.</p>
<p>Auch in Berlin liegt ein â€žHilfeersuchenâ€œ aus Kabul vor: Karzai sagte bei seinem Deutschland-Besuch im Dezember, die Bundeswehr sei &#8220;herzlich willkommen, uns auch nach 2014 zu helfen&#8221;. Und: &#8220;Aus unserer Sicht kÃ¶nnte die Bundeswehr fÃ¼r immer hier bleiben&#8230;â€œ Die Bundesregierung hat umgekehrt bereits verkÃ¼ndet, dass auch Bundeswehrtruppen nach 2014 in Afghanistan bleiben sollen. In Korrektur der politischen und medialen Nebelkerzen stellte Minister de MaiziÃ¨re klar, die These, dass nach 2014 keine deutschen Kampftruppen mehr in Afghanistan stationiert sein wÃ¼rden, sei â€žsachlich falschâ€œ</p>
<p>Wir befÃ¼rchten, dass auch die Bundeswehr bis 2024 am Afghanistan-Krieg teilnehmen soll.</p>
<p>Nach wie vor wird der Afghanistan-Krieg auf hohem Niveau gefÃ¼hrt:. Mit etwa 130.000 ISAF-Soldaten setzt die NATO mit ihren VerbÃ¼ndeten erheblich mehr Soldaten ein als die Rote Armee in den 80er Jahren. Die Zahl der zivilen Opfer steigt weiter; die UNO zÃ¤hlte mit 1.462 im 1.HJ 2011 15% mehr zivile Opfer als im Vorjahreszeitraum. Bis Ende 2011 sind 2.825 Soldaten der ISAF/OEF-StreitkrÃ¤fte umgekommen, 547 allein in 2011 (Zahlen werden Anfang Januar aktualisiert). Hinzu kommen auf westlicher Seite die getÃ¶teten privaten SÃ¶ldner, afghanische Soldaten und Polizisten. Die getÃ¶teten AufstÃ¤ndischen zÃ¤hlt niemand.</p>
<p>Auch im vermeintlich ruhigen Norden des Landes herrscht seit Jahren Krieg. Da wegen des eskalierenden Konflikts mit Pakistan immer mehr Nachschub fÃ¼r die westlichen Truppen via Russland Ã¼ber Nordafghanistan lÃ¤uft, gewinnt die Region militÃ¤rstrategisch weiter an Bedeutung. 2010 wurde in diesem Zusammenhang die erste afghanische Eisenbahnlinie erÃ¶ffnet: Von Usbekistan nach Mazar-al-Sharif. Um zivile PersonenbefÃ¶rderung ging es bei diesem Projekt nicht.</p>
<p>In der Ã¶ffentlichen Diskussion wird gern das â€žZivileâ€œ nach vorne gestellt. Ein Blick in die gÃ¼ltige NATO-Strategie zeigt, dass es das â€žZivileâ€œ autonom nicht gibt. Vielmehr geht es der NATO um AufstandsbekÃ¤mpfung (â€žcounterinsurgencyâ€œ). Bei der entsprechenden intensiven zivil-militÃ¤rischen Zusammenarbeit werden NGOs und staatliche Hilfsorganisationen in die AufstandsbekÃ¤mpfung eingebunden. Diese Instrumentalisierung von NGOâ€™s und zivilen Organisationen macht diese zu Zielen der AufstÃ¤ndischen.</p>
<p>Viel ist von â€žÃœbergabe an die Afghanenâ€œ die Rede, doch geht es dabei um mehr Gewalt: mehr MilitÃ¤r, mehr paramilitÃ¤rische Polizei, mehr Waffen fÃ¼r Milizen. Die nÃ¤chste internationale â€žGeberkonferenzâ€œ 2012 soll in erster Linie die jÃ¤hrlichen 7,5 Milliarden Dollar zur Finanzierung der afghanischen Gewaltapparate zusammenbringen. FÃ¼r zivile Aufbauprojekte wird nur ein Bruchteil dessen zur VerfÃ¼gung gestellt. So sehen die PrioritÃ¤ten aus.</p>
<p>Auch nach zehn Jahren Krieg halten die Bundesregierung und die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten unverdrossen am Kriegskurs fest: Die maximale GrÃ¶ÃŸenordnung des Bundeswehr-Kontingents soll im kommenden Mandat auf 4.900 Soldaten festgelegt werden. Zur Zeit sind 5.000 deutsche Soldaten im Afghanistaneinsatz. Also ist die Reduktion unwesentlich, liegt die Zahl sogar immer noch weit Ã¼ber der 2009 geltenden Obergrenze von 4.500. Insgesamt werden im Afghanistankrieg auch 2012 weit Ã¼ber 100.000 westliche Truppen im Einsatz sein.</p>
<p>Wir erwarten von den GRÃœNEN Abgeordneten, dass sie das Bundeswehr-Afghanistanmandat fÃ¼r 2012 im Bundestag ablehnen, also mit NEIN stimmen, und deutlich machen, dass mit den GRÃœNEN eine VerlÃ¤ngerung des Afghanistankrieges bis 2024 nicht zu machen ist. Von der GRÃœNEN ParteifÃ¼hrung erwarten wir, dass sie die bisherige Pro-ISAF-Haltung korrigiert. Es ist Zeit fÃ¼r eine Umkehr.</p>
<p>Denn der kurzfristige Abzug der NATO sowie der anderen westlichen Truppen aus Afghanistan ist friedenspolitisch alternativlos. Die richtige politische Entscheidung wÃ¤re jetzt, sofort mit dem Truppenabzug zu beginnen, so dass der letzte NATO-Soldat am Jahresende 2012 das Land verlassen hat. Dabei sollte Deutschland mit gutem Beispiel vorangehen. Es gibt fÃ¼r die Soldaten in Afghanistan nicht mehr zu tun als die Koffer zu packen. Solch ein Signal wÃ¼rde die anderen NATO- Staaten, in denen wie in Deutschland die Mehrheit der BevÃ¶lkerung den Krieg ablehnt, bewegen, ihre Truppen ebenfalls abzuziehen.<br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>UnterstÃ¼tzungsunterschriften bitte an:</strong></span><br />
<a href="mailto:%20aufruf@gruene-friedensinitiative.de">aufruf@gruene-friedensinitiative.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Liste der UnterzeichnerInnen</strong><br />
wird laufend aktualisiert &#8230; [<a href="http://gruene-friedensinitiative.de/texte/UnterzeichnerInnen_taz_Jan2012.pdf" target="_blank">hier...</a>]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Wilhelm AchelpÃ¶hler 0171 / 17 17 392 &#8211; <a href="mailto:%20achelpoehler@gruene-friedensinitiative.de">achelpoehler@gruene-friedensinitiative.de</a><br />
Uli Cremer 0160 / 81 21 622 &#8211; <a href="mailto:%20cremer@gruene-friedensinitiative.de">cremer@gruene-friedensinitiative.de</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=2380&amp;md5=424c7b360398e9830518faf505be0a59" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Namentliche Abstimmung zur VerlÃ¤ngerung des Afghanistanmandats durch den Bundestag</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 11:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Beschlussempfehlung des AuswÃ¤rtigen Ausschusses (3. Ausschuss) zu dem Antrag der Bundesregierung Ã¼ber die Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher StreitkrÃ¤fte an dem Einsatz einer Internationalen SicherheitsunterstÃ¼tzungstruppe in Afghanistan (International Security Assistance Force, ISAF) unter FÃ¼hrung der NATO auf Grundlage der Resolution 1386 (2001) und folgender Resolution 1943 (2010) des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen; Drs. 17/4402 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beschlussempfehlung des AuswÃ¤rtigen Ausschusses (3. Ausschuss) zu dem Antrag der Bundesregierung Ã¼ber die Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher StreitkrÃ¤fte an dem Einsatz einer Internationalen SicherheitsunterstÃ¼tzungstruppe in Afghanistan (International Security Assistance Force, ISAF) unter FÃ¼hrung der NATO auf Grundlage der Resolution 1386 (2001) und folgender Resolution 1943 (2010) des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen; Drs. 17/4402 und 17/4561</p>
<p>Abgegebene Stimmen insgesamt: 578<br />
Nicht abgegebene Stimmen: 44</p>
<p>Ja-Stimmen: 419<br />
Nein-Stimmen: 116<br />
Enthaltungen: 43<br />
UngÃ¼ltige: 0</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Die komplette Liste der namentlichen Abstimmung &#8230;</strong> <strong><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2011/01/20110128_isaf.pdf" target="_blank">hier</a></strong></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1775&amp;md5=57274848bc3deca7570c951e4c95be15" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>VerlÃ¤ngerung des Afghanistanmandats durch den Bundestag</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 11:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Agnes Krumwiede]]></category>
		<category><![CDATA[Agnes Malczak]]></category>
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		<category><![CDATA[Beate MÃ¼ller-Gemmeke]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Entscheidung Ã¼ber AuslandseinsÃ¤tze der Bundeswehr gehÃ¶rt zu den schwierigsten Entscheidungen, die Abgeordnete des Deutschen Bundestages zu treffen haben und fordert wie kaum eine andere das Gewissen und Herz der Parlamentarierinnen und Parlamentarier. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PersÃ¶nliche ErklÃ¤rung der Abgeordneten Agnes Malczak, Beate MÃ¼ller-Gemmeke, Anton Hofreiter, Wolfgang Strengmann-Kuhn, Dorothea Steiner, Maria Klein-Schmeink, Stephan KÃ¼hn, Sylvia Kotting-Uhl, Sven-Christian Kindler und Agnes Krumwiede</strong></p>
<p><span id="more-1771"></span></p>
<p>Die Entscheidung Ã¼ber AuslandseinsÃ¤tze der Bundeswehr gehÃ¶rt zu den schwierigsten Entscheidungen, die Abgeordnete des Deutschen Bundestages zu treffen haben und fordert wie kaum eine andere das Gewissen und Herz der Parlamentarierinnen und Parlamentarier. Dem Engagement der in Afghanistan eingesetzten zivilen Helferinnen und Helfer, Soldatinnen und Soldaten sowie ihren FamilienangehÃ¶rigen gilt unsere groÃŸe WertschÃ¤tzung und unser zutiefst empfundener Dank.</p>
<p>Das vorliegende Mandat setzt die im vergangenen Jahr begonnene Einsatzstrategie der militÃ¤risch offensiven AufstandsbekÃ¤mpfung fort. Unsere Nein-Stimme richtet sich gegen eine Strategie, die zur Eskalation beitrÃ¤gt und damit den Anspruch der Stabilisierung Afghanistans nicht erfÃ¼llt. Unsere Ablehnung des Mandates ist nicht gleichzusetzen mit der Forderung nach einem Sofortabzug, den wir ausdrÃ¼cklich zurÃ¼ckweisen, wÃ¼rde er doch die Situation in Afghanistan noch weiter destabilisieren.</p>
<p>Neun Jahre nach Beginn der Operation Enduring Freedom (OEF) und des ISAF-Einsatzes ist die Sicherheitslage in Afghanistan geprÃ¤gt von gewaltsamen Auseinandersetzungen, bei denen ISAF-Truppen und afghanischen SicherheitskrÃ¤fte gegen Taliban und andere AufstÃ¤ndische kÃ¤mpfen. Der Krieg in Afghanistan kostet insgesamt immer mehr Menschenleben, sowohl unter der afghanischen ZivilbevÃ¶lkerung, als auch den Soldatinnen und Soldaten. 2010 war das blutigste Jahr seit Beginn des Einsatzes.</p>
<p>Dass die Spirale der Gewalt in Afghanistan so stark zunimmt, steht auch in Zusammenhang mit der offensiven Ausrichtung der militÃ¤rischen Strategie der internationalen Truppensteller. Mit der von den USA im vergangenen Jahr initiierten und von der Bundesregierung mit getragenen Truppenaufstockung und dem militÃ¤rischen Strategiewechsel zur verstÃ¤rkten AufstandsbekÃ¤mpfung und Ausweitung der gezielten TÃ¶tung von TalibankÃ¤mpfern nahm die Gewalteskalation dramatisch zu. Nicht nur im SÃ¼den, wo massive MilitÃ¤roperationen durchgefÃ¼hrt werden und die Bedrohungslage am hÃ¶chsten ist, sondern auch im deutschen Einsatzgebiet im Norden wurden die BekÃ¤mpfung von AufstÃ¤ndischen und gezielte TÃ¶tungen vorangetrieben. Die Bundeswehr beteiligt sich vor allem im Rahmen von Ausbildungsoperationen an offensiven KampfeinsÃ¤tzen. Das Ausbildungskonzept des so genannten partnering sieht den gemeinsamen Einsatz von deutschen Ausbildern und afghanischen SicherheitskrÃ¤ften in der FlÃ¤che vor, um die Kontrolle in von Taliban beherrschten Gebieten zu gewinnen. Die verstÃ¤rkte Gewichtung der Ausbildung innerhalb des Mandates ist somit nichts anderes als eine verharmlosende Umschreibung fÃ¼r die Verfolgung einer Offensivstrategie. Die zunehmenden KampfeinsÃ¤tzen zur RÃ¼ckeroberung der von Taliban beherrschten Gebiete und steigende Anzahl von AnschlÃ¤gen durch AufstÃ¤ndische trifft insbesondere die Zivillistinnen und Zivilisten. Unsere Ablehnung des Mandates richtet sich vor allem gegen diese Schwerpunktlegung auf den Einsatz militÃ¤rischer Gewalt und die daraus resultierende Eskalation. Durch die Gesamtausrichtung des Mandates ist das Primat des Schutzes der ZivilbevÃ¶lkerung nicht mehr gewÃ¤hrleistet. Die derzeitige militÃ¤rische Strategie kostet zahlreiche Menschenleben, verursacht furchtbares menschliches Leid und verspielt damit auch die notwendige UnterstÃ¼tzung der afghanischen BevÃ¶lkerung. Eine Umfrage von ARD, ABC, BBC und Washington Post vom Dezember 2010 ergab, dass sich die Einstellung der afghanischen BevÃ¶lkerung gegenÃ¼ber den ISAF-Truppen deutlich verschlechtert hat und eine breite Mehrheit der Afghaninnen und Afghanen inzwischen erstmals eine negative Einstellung gegenÃ¼ber Deutschland hat.</p>
<p>Ziel der AufstandsbekÃ¤mpfung und gezielten TÃ¶tung ist es, die Taliban zu schwÃ¤chen und an den Verhandlungstisch zu bringen. Der vermehrte Einsatz militÃ¤rischer Gewalt hat jedoch nicht zur SchwÃ¤chung der Taliban und anderer AufstÃ¤ndischer gefÃ¼hrt. Im Gegenteil, er hat die Chancen auf Frieden durch eine politische LÃ¶sung verringert. FÃ¼r eine solche ist ein regionaler Ansatz, der alle relevanten Akteure in der Region mit einbezieht zentral. Dabei muss insbesondere die Zusammenarbeit mit dem benachbarten Pakistan im Vordergrund stehen, denn dort gewinnen die Taliban vermehrt neue KÃ¤mpfer und bereiten zahlreiche Angriffe vor. Eine nachhaltige politische LÃ¶sung, die von der Gesamtgesellschaft Afghanistans getragen wird, ist jedoch mit der aktuellen afghanischen Regierung Ã¤uÃŸerst schwierig. Karzais Regierung und das politische System insgesamt stecken in einer tiefen LegitimitÃ¤tskrise. Aufgrund des fehlenden Gewaltmonopols beherrschen Warlords und Drogenkartelle Teile des Landes und nehmen groÃŸen Einfluss auf die Politik. Bei den PrÃ¤sidentschafts- und Parlamentswahlen kam es zu zahlreichen FÃ¤llen von Wahlbetrug. SchlieÃŸlich verliert die politische FÃ¼hrung aufgrund ihres Versagens bei der Korruptions- und DrogenbekÃ¤mpfung sowie beim Staatsaufbau zunehmend die UnterstÃ¼tzung der BevÃ¶lkerung. Doch wir dÃ¼rfen uns nichts vormachen. Um die Gewalt in Afghanistan einzudÃ¤mmen, ist eine politische VerhandlungslÃ¶sung mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren notwendig.</p>
<p>Dabei stehen wir vor dem Dilemma, dass Frieden und Gerechtigkeit in Afghanistan nur schwer miteinander verwirklicht werden kÃ¶nnen. Dies wird zu Kompromissen zwingen, die in demokratischer und menschrechtlicher Hinsicht kritisch sind. Dennoch darf die UnterstÃ¼tzung der afghanischen Regierung dabei, eine VerhandlungslÃ¶sung mit AufstÃ¤ndischen zu erzielen nicht bedingungslos erfolgen.</p>
<p>Bisher wurden Frauen und andere wichtige BevÃ¶lkerungsgruppen unzureichend oder gar nicht am VersÃ¶hnungsprozess beteiligt. Ohne eine gesamtgesellschaftliche Beteiligung ist jedoch eine VersÃ¶hnung nicht mÃ¶glich. Auch der von der Internationalen Gemeinschaft bereitgestellte Reintegrationsfonds fÃ¼r ehemalige TalibankÃ¤mpfer, der von der Bundesregierung mit insgesamt 50 Millionen Euro mitfinanziert wird, bedarf einer kritischen Betrachtung. Da die DurchfÃ¼hrung des Taliban-Aussteigerprogramms ohne jede Kontrolle Karzai Ã¼berlassen wird, ist hÃ¶chst fraglich, ob die zur VerfÃ¼gung gestellten Mittel zweckmÃ¤ÃŸig eingesetzt und nicht fÃ¼r machtpolitische Partikularinteressen missbraucht werden. Die Belohnung von TalibanfÃ¼hrern, die fÃ¼r Menschenrechtsverletzungen und die TÃ¶tung zahlreicher unbeteiligter Zivilsten verantwortlich sind, erzeugt ein gravierendes Gerechtigkeitsproblem, das sich negativ auf die UnterstÃ¼tzung derer, die bisher mit den internationalen KrÃ¤ften kooperiert haben, auswirken kann und somit eine nachhaltige VersÃ¶hnung gefÃ¤hrdet. Da Frieden ganz ohne Gerechtigkeit nicht mÃ¶glich ist, mÃ¼ssen Menschenrechtsverletzungen mit geeigneten Instrumenten aufgedeckt und aufgearbeitet werden. Das Mandat und die Afghanistanpolitik der Bundesregierung insgesamt lÃ¤sst diese mit dem VersÃ¶hnungsprozess verbundenen zentralen Herausforderungen vÃ¶llig auÃŸer Acht.</p>
<p>Aufgrund koalitionsinterner RivalitÃ¤ten zwischen dem BundesauÃŸenminister und dem Bundesverteidigungsminister enthÃ¤lt das Mandat nur vage Aussagen zum militÃ¤rischen Abzug. Das Parlament wird im Unklaren darÃ¼ber gelassen, wann und wo mit einem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan begonnen werden soll, an welchen Zwischenzielen man sich orientieren will und wie lange deutsche Truppen noch in Afghanistan verbleiben werden. VÃ¶llig unbeantwortet bleibt die Frage, wie gewÃ¤hrleistet werden kann, dass auch fÃ¼r die Zeit nach der Ãœbergabe der Verantwortung fÃ¼r die Sicherheit an die afghanischen SicherheitskrÃ¤fte und dem Abzug der Bundeswehr die zivile Hilfe fortgesetzt wird.</p>
<p>Aufgrund der Aufstockung der finanziellen Mittel sind beim zivilen Aufbau zunehmend Erfolge zu verzeichnen. Doch auch wenn im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich mehr Geld in den zivilen Aufbau gesteckt wird, fÃ¼hrt er im Vergleich zur militÃ¤rischen Komponente ein Schattendasein. Die Konzentration auf militÃ¤rische KapazitÃ¤ten zeigt sich auch an der chronischen VernachlÃ¤ssigung der im politischen Auftrag stehenden UN-Mission UNAMA in Afghanistan, die im Vergleich zur NATO-Mission vÃ¶llig unterfinanziert ist. Bei der UnterstÃ¼tzung des Aufbaus eines funktionierenden afghanischen Sicherheitsapparates kommt der Polizeiaufbau viel zu kurz. Die Polizeiausbildung mÃ¼sste viel deutlicher verstÃ¤rkt werden. Im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit machen der zunehmende RÃ¼ckzug von Hilfsorganisationen aus Afghanistan aufgrund der sich verschlechternden Sicherheitslage sowie die Schwierigkeiten beim Mittelabfluss auÃŸerdem deutlich, dass eine Fokussierung auf die ErhÃ¶hung der Mittel zu kurz gedacht ist. Es muss vor allem die Wirksamkeit der Mittel sichergestellt werden.</p>
<p>Hierzu bedarf es einer verstÃ¤rkten Einbeziehung der afghanischen BevÃ¶lkerung, einer verbesserten Koordination des zivilen Aufbaus, der BekÃ¤mpfung der massive Korruption als eines der Haupthindernisse fÃ¼r den wirksamen Einsatz der Mittel sowie einer sinnvollen Schwerpunksetzung. Es bedarf auch eines Gesamtkonzepts fÃ¼r die Wirtschaftsentwicklung Afghanistans, das an den BedÃ¼rfnissen der afghanischen BevÃ¶lkerung und den Gegebenheiten vor Ort angepasst ist. Hierbei mÃ¼sste der fÃ¼r die afghanische Wirtschaft zentrale landwirtschaftlichen Sektor besonders berÃ¼cksichtigt werden. Auch die Modernisierung des afghanischen Bildungssystems und der Ausbau von Hoch- und Berufsschulen sollten bei den UnterstÃ¼tzungsleistungen im Vordergrund stehen.</p>
<p>Der Erfolg der Entwicklungszusammenarbeit in Afghanistan setzt ebenso wie der Aufbau des Sicherheitssektors funktionierende Regierungs- und Verwaltungsstrukturen voraus. Es gibt jedoch im vorliegenden Mandat keine Auskunft Ã¼ber den zur Verbesserung bzw. Schaffung solcher Strukturen benÃ¶tigten deutschen Beitrag. Statt diese MÃ¤ngel zu beheben wird sogar vÃ¶llig auf eine nÃ¤here Beschreibung des zivilen Engagements Deutschlands in Afghanistan verzichtet &#8211; die grÃ¼ne Forderung zur Vorlage eines Gesamtmandates, das die zivile und militÃ¤rische Komponente umfasst, wird nicht umgesetzt.</p>
<p>Unser Votum richtet sich nicht gegen die in Afghanistan eingesetzten Soldatinnen und Soldaten, sondern gegen die falsche Afghanistanpolitik der Bundesregierung.</p>
<p>Als Mitglieder des Bundestages fÃ¼hlen wir uns unseren Soldatinnen und Soldaten und ihren Familien gegenÃ¼ber dazu verpflichtet, einen Einsatz, der die Eskalation fÃ¶rdert und somit die afghanische ZivilbevÃ¶lkerung ebenso wie die deutschen EinsatzkrÃ¤fte auf unverantwortliche Weise einer grÃ¶ÃŸeren Gefahr aussetzt, abzulehnen.</p>
<p>Berlin, den 28. Januar 2011</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1771&amp;md5=bc2878e247c168237f1fcc1737d2abbe" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>VerlÃ¤ngerung des Afghanistanmandats vom Bundestag</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 11:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[StrÃ¶bele]]></category>
		<category><![CDATA[Winfried Hermann]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einem Jahr weigerte sich die Bundesregierung, in Afghanistan von â€žKriegseinsÃ¤tzenâ€œ der Bundeswehr zu sprechen. Inzwischen reden alle von â€žKriegâ€œ, sogar die Kanzlerin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PersÃ¶nliche ErklÃ¤rung</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Abgeordneter Hans-Christian StrÃ¶bele</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Abgeordneter Winfried Hermann</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Abgeordnete Monika Lazar</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span id="more-1769"></span>Wir lehnen eine erneute VerlÃ¤ngerung des ISAF-Mandats der Bundeswehr ab. </strong>Vor einem Jahr weigerte sich die Bundesregierung, in Afghanistan von â€žKriegseinsÃ¤tzenâ€œ der Bundeswehr zu sprechen. Inzwischen reden alle von â€žKriegâ€œ, sogar die Kanzlerin. Das ehemals defensive ISAF-Mandat Â fÃ¼r den Schutz derÂ  Regierung und Verwaltung in Kabul und mit dem Auftrag, Waffen nur einzusetzen zum Schutz der BevÃ¶lkerung oder zum Eigenschutz in der konkreten Situation, ist von NATO und BundesregierungÂ  pervertiert worden in ein Mandat zum Krieg. Ein Krieg mit immer mehr Soldaten und mit immer mehr Opfern. <strong>Unter diesem Mandat wurden im <strong>letzten Jahr mehr Menschen getÃ¶tet und verletzt als jemals zuvor unter dem Kampfmandat <em>enduring freedom</em>.</strong></strong><strong> Ãœber 10.000 Zivilisten, Polizisten, Staatsangestellte, Soldaten und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen haben ihr Leben verloren.</strong><strong> </strong></p>
<p>Die Zahl der NATO-Soldaten wurde um mehr als 30 Prozent auf ca. 140.000 erhÃ¶ht, die der deutschen auf 5.350 aufgestockt. Die neue Strategie heiÃŸt â€žpartneringâ€œ: Unter dieser Tarnbezeichnung zieht die NATO Seit an Seit mit Afghanen in KampfeinsÃ¤tze, zuweilen auch ohne diese. GroÃŸoffensiven in Helmand sowie im Norden, wo die Bundeswehr die Verantwortung trÃ¤gt, dauern an und sind fÃ¼r Kandahar weiter geplant. Die US-StreitkrÃ¤fte verstÃ¤rken den Offensivkrieg im Rahmen der â€žCounter Insurgencyâ€œ durch extralegale Hinrichtungen in nie gekanntem AusmaÃŸ. Hunderte von Zielpersonen werden Opfer von Kommandooperationen. Immer mehr unbemannte Drohnen werden in Afghanistan und im angrenzenden Pakistan eingesetzt. Die USA verweigern jede nÃ¤here Auskunft zu diesen Operationen. Aber nach Medienberichten soll nur etwa ein Drittel der GetÃ¶teten zu den AufstÃ¤ndischen gehÃ¶rt haben. Laut der New York Times gab es 2010 sechsmal mehr solcher Kommando-Operationen. Auch die Bundeswehr unterstÃ¼tzt dies, indem sie Zielpersonen fÃ¼r die Targeting-Listen von ISAF bzw. NATO benennt und nimmt so billigend in Kauf, dass die Gelisteten Opfer von extralegalen TÃ¶tungen werden.</p>
<p><strong>Diese Geheimoperationen schÃ¼ren zusÃ¤tzlich Hass und RachegefÃ¼hle unter der afghanischen BevÃ¶lkerung. </strong>Sie treiben den AufstÃ¤ndischen immer mehr KÃ¤mpfer zu. <strong>Sie verhindern VerhandlungslÃ¶sungen, denn wie soll mit denen verhandelt werden, dieÂ  von Drohnen gejagt und getÃ¶tet werden? </strong></p>
<p>Die Bundesregierung stellt zwar eine Verbesserung der Sicherheitslage fest und gibt sich zuversichtlich. Stattdessen wird die militÃ¤rische Lage jedes Jahr dramatisch schlechter. So werden trotz GroÃŸoffensiven aus der Provinz Helmand ein Jahr spÃ¤ter schwerste Verluste der NATO gemeldet. Im letzten Monat starben 25 alliierte Soldaten, meist aus den USA. Der UN-Sonderbeauftragte fÃ¼r Afghanistan von 2008 bis 2010, Kai Eide, stellte fest, dass Â aus der â€ž<em>clear â€“ hold â€“build</em>â€œ-Strategie eine â€ž<em>clear and again clear</em>â€œ-Ãœbung geworden ist. Das heiÃŸt: Die Regionen werden nicht gehalten oder gar aufbaut, sondern immer wieder gesÃ¤ubert. In Marja wurde im Februar 2010 eine NATO-Offensive gestartet, die in drei Monaten erfolgreich beendet werden sollte. Heute steht fest, sie ist gescheitert.</p>
<p>Die deutschen Soldaten kÃ¶nnen die befestigten MilitÃ¤rlager nur in gepanzerten Wagen und in Konvois fÃ¼r KampfeinsÃ¤tze oder Patrouillenfahrten verlassen. Das Ansehen der Deutschen in Afghanistan sinkt rapide, und auch die Bundeswehr wird immer mehr als Besatzer wahrgenommen. Deutsche Hilfsorganisationen meiden deshalb die NÃ¤he zum MilitÃ¤r. Deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlassen die sicheren Orte mÃ¶glichst nur noch in besonders gesicherten Fahrzeugen.</p>
<p>Weiter werden 90 Prozent des Opiums in Afghanistan angebaut, ein immer grÃ¶ÃŸerer Teil davon schon im Land zu Heroin â€žveredeltâ€œ und exportiert. Afghanistan ist auch zum grÃ¶ÃŸten Exporteur von Cannabis geworden. So sichern sich Warlords und ehemalige KriegsfÃ¼rsten ihre Macht und tragen zur weiteren Destabilisierung des Landes bei.</p>
<p>Die Fortsetzung des Krieges ein, vier oder mehr Jahre ist unverantwortlich. Es spricht nichts fÃ¼r die Zuversicht der Bundesregierung, dass die Sicherheitslage nÃ¤chstes Jahr besser und in vier Jahren gut ist. Es spricht vieles dagegen, vor allem die Erfahrung der Verschlechterung der letzten Jahre. Â Jedes weitere Jahr Krieg kann weiteren zehntausend Mensch das Leben kosten. Â Und was ist, wenn auch in vier Jahren die Sicherheitslage den Abzug nicht zulÃ¤sst? Dann sind aber Zehntausende zusÃ¤tzlich getÃ¶tet und verletzt worden.</p>
<p>Wir fordern von der Bundesregierung einen wirklichen Strategiewechsel. Dazu muss die Bundeswehr unverzÃ¼glich alle militÃ¤rischen Offensivoperationen und die Beteiligung an Kommandounternehmen stoppen. Sie muss sich auf Notwehr und Nothilfe beschrÃ¤nken. Die Bundesregierung muss zunÃ¤chst die afghanische Regierung zu Waffenstillstandsvereinbarungen mit allen AufstÃ¤ndischen bewegen, die dazu bereit sind. Solche gab es immer wieder Ã¶rtlich und regional. Auch die nationale Friedens-<em>Jirga</em> hatte sich bereits im Jahr 2009 bereit erklÃ¤rt, die GesprÃ¤che mit Kommandeuren der AufstÃ¤ndischen in der Provinz Kunduz jederzeit wieder aufzunehmen. Die Verhandlungen zwischen der Regionalverwaltung und den AufstÃ¤ndischen muss unter Beteiligung von VertreterInnen der Zivilgesellschaft Ã¼ber die Zukunft dieser Region und des gesamten Landes gefÃ¼hrt werden. Ziel sind Vereinbarungen zur Einhaltung der Menschenrechte und der afghanischen Verfassung, zu verstÃ¤rkten Aufbauhilfen sowie zum raschen Abzug der Bundeswehr. Alle Finanzmittel, die durch die Einstellung der militÃ¤rischen Operationen und Reduzierung des MilitÃ¤rs frei werden, werden der BevÃ¶lkerung bzw. dort aktiven Nichtregierungsorganisationen (NRO) unter internationaler Aufsicht fÃ¼r den Aufbau zur VerfÃ¼gung gestellt.</p>
<p>Gleichzeitig muss sich die Bundesregierung bei den NATO-Partnern und in der UNO dafÃ¼r einsetzen, dass alle militÃ¤rischen Offensivoperationen, insbesondere die Drohnenangriffe, in Afghanistan sofort eingestellt und Waffenstillstandsvereinbarungen Ã¼berall regional, in Provinzen und mÃ¶glichst landesweit mit den AufstÃ¤ndischen und unter Beteiligung der BevÃ¶lkerung sowie der Nachbarstaaten fÃ¼r einen raschen Abzug des MilitÃ¤rs getroffen werden. <strong>Der von uns geforderte wirkliche Strategiewechsel sowie BemÃ¼hungen um ein Ende der Gewalteskalation sind nicht erkennbar. Immer weiter Krieg zu fÃ¼hren macht keinen Sinn. Deutschland und die NATO mÃ¼ssen wenigstens versuchen, neue Wege zu gehen, da die bisherigen in die Irre gefÃ¼hrt haben.</strong></p>
<p><strong>Die Bundeswehr darf keine UnterstÃ¼tzung fÃ¼r gezielte TÃ¶tungen und offensive AufstandsbekÃ¤mpfung leisten. Das gilt fÃ¼r Afghanistan genauso wie fÃ¼r Pakistan. Die Bundesregierung muss sich fÃ¼r Deeskalation und WaffenstillstÃ¤nde einsetzen, um den Krieg unverzÃ¼glich zu beenden. </strong></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1769&amp;md5=670879e2fee74bdf70f3ac78a3cb47cd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Christian StrÃ¶bele Ã¼ber Afghanistan-Einsatz</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 14:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Rede, die ich fÃ¼r die GrÃ¼nen im Bundestag halten will, die sie mich aber nicht halten lassen. Doch wir kÃ¶nnen nicht einfach so weitermachen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Ã„ndert endlich die Strategie!</h1>
<p><strong>Die Rede, die ich fÃ¼r die GrÃ¼nen im Bundestag halten will, die  sie mich aber nicht halten lassen. Doch wir kÃ¶nnen nicht einfach so  weitermachen. </strong></p>
<p><span id="more-1766"></span>Ich lehne eine erneute VerlÃ¤ngerung des Isaf-Mandats der Bundeswehr ab.</p>
<p>Das ehemals fast friedliche Isaf-Mandat fÃ¼r  die deutschen Soldaten fÃ¼r den Schutz der Regierung und Verwaltung in  Kabul und mit dem Auftrag, Waffen nur einzusetzen zum Schutz der  BevÃ¶lkerung oder zum Eigenschutz in der konkreten Situation, ist von  Nato und Bundesregierung pervertiert worden in ein Mandat zum Krieg.  Krieg mit immer mehr Soldaten und mit immer mehr Opfern.</p>
<p>Unter  diesem Mandat wurden im letzten Jahr mehr Menschen getÃ¶tet und verletzt  als jemals zuvor unter dem Kampfmandat &#8220;Enduring Freedom&#8221;. Ãœber 10.000  Zivilisten, Polizisten, Staatsangestellte, Soldaten und Mitarbeiter von  Hilfsorganisationen haben ihr Leben verloren. Die Zahl der Nato-Soldaten  wurde um mehr als 30Â Prozent auf ca. 140.000 erhÃ¶ht, die der deutschen  auf 5.350 aufgestockt. Die neue Strategie heiÃŸt &#8220;Partnering&#8221;. Unter  dieser Tarnbezeichnung zieht die Nato in KampfeinsÃ¤tze Seit an Seit mit  Afghanen, zuweilen auch ohne diese. GroÃŸoffensiven in Helmand oder  Kandahar sowie im Norden, wo die Bundeswehr die Verantwortung trÃ¤gt. Und  die Nato unterstÃ¼tzt die TÃ¶tung von Zielpersonen (Targeting).</p>
<p>Die Bundesregierung stellt eine verbesserte Sicherheitslage fest und  gibt sich zuversichtlich. Stattdessen aber verschlechtert sich die  militÃ¤rische Lage jedes Jahr dramatisch. So werden trotz GroÃŸoffensive  aus der Provinz Helmand ein Jahr spÃ¤ter schwerste Verluste der Nato  gemeldet. Im letzten Monat starben 25 alliierte Soldaten, meist aus den  USA. Der UN-Sonderbeauftragte fÃ¼r Afghanistan von 2008 bis 2010, Kai  Eide, stellte fest, &#8220;aus der &#8220;Clear &#8211; hold &#8211; build&#8221;-Strategie sei eine  &#8220;Clear and again clear&#8221;-Ãœbung geworden.&#8221; Das heiÃŸt: Die Regionen werden  nicht gehalten oder gar aufgebaut, sondern nur immer wieder gesÃ¤ubert.  In Marja begann im Februar 2010 eine Nato-Offensive, die drei Monate  spÃ¤ter erfolgreich beendet sein sollte. Heute steht fest, sie ist  gescheitert.</p>
<p>Die US-StreitkrÃ¤fte verstÃ¤rken den  Offensivkrieg im Rahmen der &#8220;Counter Insurgency&#8221; durch extralegale  Hinrichtungen in nie gekanntem AusmaÃŸ. Hunderte von Zielpersonen werden  Opfer von Kommandooperationen. Immer mehr unbemannte Drohnen werden in  Afghanistan und im angrenzenden Pakistan eingesetzt. Die USA verweigern  jede nÃ¤here Auskunft zu diesen Operationen. Aber nach Medienberichten  sollen nur etwa ein Drittel AufstÃ¤ndischen gegolten haben. Laut <em>New York Times</em> gab es 2010 sechsmal so viele solcher Kommandooperationen. Auch die  Bundeswehr benennt Zielpersonen fÃ¼r die Targeting-Listen von Isaf bzw.  Nato.</p>
<p>Diese Geheimoperationen treiben den  AufstÃ¤ndischen immer mehr KÃ¤mpfer zu. Sie verhindern  VerhandlungslÃ¶sungen. Denn wie soll mit denen verhandelt werden, die mit  Drohnen gejagt und getÃ¶tet werden?</p>
<p>Das Ansehen der Deutschen in Afghanistan sinkt  rapide, und auch die Bundeswehr wird immer mehr als Besatzer  wahrgenommen. Deutsche Hilfsorganisationen meiden deshalb die NÃ¤he zum  MilitÃ¤r. Ihre Mitarbeiter verlassen die sicheren Orte mÃ¶glichst nur noch  in besonders gesicherten Fahrzeugen.</p>
<p>Die Fortsetzung des Krieges ein, vier oder  mehr Jahre ist unverantwortlich. Nichts spricht fÃ¼r die Zuversicht der  Bundesregierung, sondern vieles dafÃ¼r, dass sich die Sicherheitslage  weiter verschlechtern wird, vor allem die Erfahrung der Verschlechterung  der letzten Jahre. Jedes weitere Jahr Krieg kann weitere zehntausend  Mensch das Leben kosten. Und was ist, wenn auch in vier Jahren die  Sicherheitslage den Abzug nicht zulÃ¤sst? Dann sind Zehntausende  zusÃ¤tzlich getÃ¶tet und verletzt worden. Der von uns geforderte wirkliche  Strategiewechsel sowie BemÃ¼hungen, die Gewalteskalation zu beenden,  sind nicht erkennbar. Immer weiter Krieg fÃ¼hren macht keinen Sinn. Wir  brauchen den wirklichen Strategiewechsel.</p>
<p>Die Bundeswehr stoppt unverzÃ¼glich alle  militÃ¤rischen Offensivoperationen. Sie stellt die Beteiligung an  Kommandounternehmen ein. Sie beschrÃ¤nkt sich auf Notwehr und Nothilfe.  Sie strebt zunÃ¤chst Waffenstillstandsvereinbarungen mit allen  AufstÃ¤ndischen an, die dazu bereit sind. Solche gab es immer wieder  Ã¶rtlich und regional. Auch die nationale Friedens-Jirga hatte sich  bereits im Jahr 2009 bereit erklÃ¤rt, die GesprÃ¤che mit Kommandeuren der  AufstÃ¤ndischen in der Provinz Kundus jederzeit wiederaufzunehmen.</p>
<p>Es beginnen Verhandlungen mit den AufstÃ¤ndischen  und der Regionalverwaltung unter Beteiligung von VertreterInnen der  Zivilgesellschaft Ã¼ber die Zukunft dieser Region und des Landes. Ziel  sind Vereinbarungen zur Einhaltung der Menschenrechte und der  afghanischen Verfassung, zu verstÃ¤rkten Aufbauhilfen sowie zum raschen  Abzug der Bundeswehr. Alle Finanzmittel, die durch die Einstellung der  militÃ¤rischen Operationen und die Reduzierung des MilitÃ¤rs frei werden,  werden der BevÃ¶lkerung bzw. dort aktiven Nichtregierungsorganisationen  (NRO) unter internationaler Aufsicht fÃ¼r den Aufbau zur VerfÃ¼gung  gestellt.</p>
<p>Gleichzeitig setzt sich die Bundesregierung  bei den Nato-Partnern und in der UNO dafÃ¼r ein, dass alle militÃ¤rischen  Offensivoperationen, insbesondere die Drohnenangriffe, in Afghanistan  sofort eingestellt werden und Waffenstillstand Ã¼berall regional, in  Provinzen und mÃ¶glichst landesweit mit den AufstÃ¤ndischen vereinbart  wird. Verhandlungen Ã¼ber die Zukunft des Landes unter Beteiligung der  Regierung und Vertretern der Zivilgesellschaft werden mit den  AufstÃ¤ndischen begonnen. Die Nachbarstaaten Afghanistans werden in die  Verhandlungen einbezogen.</p>
<p>Auch der UN-Beauftragte Kai Eide hat am  29.Â 12. 2010 vorgeschlagen, zu prÃ¼fen, wie die militÃ¤rischen Aktionen  zurÃ¼ckgefahren werden kÃ¶nnen, wie begrenzte Einstellungen von  Kampfhandlungen ermÃ¶glicht und wie sie zunÃ¤chst zeitlich und regional  begrenzt sowie dann entsprechend ausgedehnt werden kÃ¶nnen, falls sie  sich als erfolgreich erweisen.</p>
<p>Deutschland und die Nato mÃ¼ssen wenigstens versuchen, neue Wege zu gehen, da die bisherigen in die Irre gefÃ¼hrt haben.</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1766&amp;md5=adaa6614d40eea5a569c30323f7bb231" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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