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	<title>GrÃ¼ne Linke » Demo</title>
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	<description>sozial, Ã¶kologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei</description>
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		<title>Astrid-Rothe-Beinlich: Offener Brief nach Demo in Dresden</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2010/02/19/astrid-rothe-beinlich-offener-brief-nach-demo-in-dresden/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 00:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gegen Rechts]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Astrid Rothe-Beinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Nazis]]></category>

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		<description><![CDATA[Beihilfe oder Zivilcourage? ParlamentarierInnen Ã¼ben den Aufstand der ZustÃ¤ndigen und beteiligen sich an friedlichen Blockadenâ€“ mit Erfolg!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offener Brief an die Deutsche Polizeigewerkschaft im DBB (DpolG) Landesverband Sachsen e.V.</p>
<p>Beihilfe oder Zivilcourage? ParlamentarierInnen Ã¼ben den Aufstand der ZustÃ¤ndigen und beteiligen sich an friedlichen Blockadenâ€“ mit Erfolg!</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://hammelsprung.blogsport.de/images/OffenerBriefDpolG.pdf">der offene Brief von Astrid Rothe Beinlich&#8230;</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1335&amp;md5=2c058d358b5630e6dceaa6245590b7a1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>EindrÃ¼cke von der &#8220;NO to NATO&#8221;-Demo in Kehl</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2009/04/05/eindrucke-von-der-no-to-nato-demo-in-kehl/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 21:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>

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		<description><![CDATA[Demonstration in Kehl &#8211; ein paar EindrÃ¼cke.
Wilhelm AchelpÃ¶hler:
-Anreise mit der &#8220;Friedenslok&#8221; aus NRW. Die GrÃ¼nen im Zug dÃ¼rften allenfalls 2-3 Abteile fÃ¼llen unter den 800 Mitreisenden aus NRW. MaÃŸgeblich organisiert von der Linken. FÃ¼r die ist die Sache jetzt schon ein groÃŸer Erfolg &#8211; quasi &#8220;Team-Building&#8221; beim Parteiaufbau.
-Die Ankunft in Kehl wird von der Polizei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Demonstration in Kehl &#8211; ein paar EindrÃ¼cke.</h1>
<p><strong>Wilhelm AchelpÃ¶hler:</strong></p>
<p>-Anreise mit der &#8220;Friedenslok&#8221; aus NRW. Die GrÃ¼nen im Zug dÃ¼rften allenfalls 2-3 Abteile fÃ¼llen unter den 800 Mitreisenden aus NRW. MaÃŸgeblich organisiert von der Linken. FÃ¼r die ist die Sache jetzt schon ein groÃŸer Erfolg &#8211; quasi &#8220;Team-Building&#8221; beim Parteiaufbau.</p>
<p><span id="more-824"></span>-Die Ankunft in Kehl wird von der Polizei kÃ¼nstlich verzÃ¶gert, damit der Zug nicht &#8220;zu frÃ¼h&#8221; in Kehl ankommt. Gleiches gilt, wie man spÃ¤ter erfÃ¤hrt, fÃ¼r die Busse. Der Zug muss 20 Minuten warten, bis er nach Kehl einfahren kann.</p>
<p>-In Kehl Empfang durch die Polizei. Absperrungen fÃ¼hren die Demonstrationsteilnehmer zum Kundgebungsplatz. Die Demo wird von Polizeiketten mit Helm und KampfausrÃ¼stung gesÃ¤umt. So dÃ¼rften sich Neo-Nazis auf ihren Demos fÃ¼hlen.</p>
<p>-Die Kundgebung wird erreicht, eigentlich soll es jetzt los gehen, um Ã¼ber die Europa-BrÃ¼cke nach Strasbourg zu gehen, um an einer groÃŸen Kundgebung teilzunehmen, danach dann in die Strasbourger Innenstadt zu einer AbschluÃŸkundgebung &#8211; ob dass alles klappt? RÃ¼ckfahrt des Zuges ist fÃ¼r 18:30 Uhr geplant.</p>
<p>- Auf der Kundgebung werden Auflagen verlesen, das MitfÃ¼hren von KlobÃ¼rsten ist untersagt. Habe keine dabei. GlÃ¼ck gehabt. Der massiven PrÃ¤senz der Polizei an der StraÃŸe entspricht die PrÃ¤senz bei der Kundgebung: unter den Demonstranten mehrere GrÃ¼ppchen von Polizei, daneben der Lautsprecherwagen, der immer wieder sinnfreie Durchsagen &#8221; wir begrÃ¼ÃŸen sie&#8221; etc. macht, um auch auf diese Weise massive PrÃ¤senz zu zeigen. SchÃ¶n: ein grÃ¼ner aus Stuttgart hat ein Transparent mit der Aufschrift GrÃ¼ne Friedensini. Treffe ein paar GrÃ¼ne: Sylvia, JÃ¶rg, Ruth.</p>
<p>Uns wird&#8217;s zu bunt, wir wollen nach StraÃŸburg und verlassen die Kundgebung. Begebe mich mit drei anderen Richtung EuropabrÃ¼cke. Auf dem Weg sehen wir Ã¼berall Polizei, selbst aus MÃ¼nster sind einige dabei. Da ist der Aufgang zur BrÃ¼cke zu shen. Die Polizei versperrt meinem Sohn (15j) und seinem Freund den weiteren Weg. Er dÃ¼rfe nicht weiter, sei in die Kategorie &#8220;rot&#8221; einzustufen, der bei der Demo nur Ã„rger machen wolle. Wie der Polizist dazu kommt? Wegen der langen Haare? Vielleicht wegen der schwarzen Jacke. Auf der ist eine Fahne mit einem &#8220;A&#8221; drauf. Dass es sich um einen Fan-Artikel von Arminia Bielefeld handelt, fÃ¤llt dem Herrn nicht auf, er kommt aus Sachsen und kennt sich wahrscheinlich nur in der 3. Liga aus. FÃ¼r meinen Sohn praktischer Sozialkundeunterricht, bei dem er mehr lernt, als in der Schule.<br />
Die Polizei hat offenbar keineswegs vor, die Demonstranten des Ostermarsches nach Strasbourg zu lassen. Mit Ausweiskontrollen und Durchsuchungen soll der Zug nach Strasbourg so lange verzÃ¶gert werden, dass man nicht ankommt. Erinnerungen an &#8220;Container-Joe&#8221; 1981 in Brokdorf werden wach. Da auch mein Anwaltsausweis nichts nutzt und ich in erster Linie nach Strasbourg will, ziehen wir weiter und erreichen Ã¼ber einem Umweg die BrÃ¼cke. Aber auch dort geht es nicht weiter. Es ist zwar alles friedlich, aber die BrÃ¼cke ist gesperrt. Mehrere Polizeiketten versperren den Zugang.<br />
&#8220;Einsturzgefahr&#8221; erklÃ¤rt ein Beamter, der offenbar keine Schulung fÃ¼r freundlichen Umgang absolviert hat. Wir geben ein TV Interview, und Ã¤rgern uns Ã¼ber uns selbst: Wie konnte man nur glauben, dass die Polizei, die im Stile einer BÃ¼rgerkriegsarmee antritt, uns Ã¼ber die BrÃ¼cke lassen wird? Es ist doch eine bekannte Polizeitaktik &#8220;friedliche&#8221; und &#8220;militante&#8221; Demonstranten zu trennen, um auf die einen draufhauen zu kÃ¶nnen. Ein breiter Protest gegen die NATO Tagung wird jedenfalls von der Polizei vereitelt. Nach zwei Stunden brennt das ohnehin zum Abriss bestimmte ZollhÃ¤uschen. Jetzt ist jedem klar, dass wir nicht nach Strasbourg kommen, die deutsche Polizei wird es auf die Militanten in Frankreich schieben und freut sich. Von franzÃ¶sischer Seite kommen Demonstranten auf die BrÃ¼cke, man sieht Fahnen vor der Polizeikette, aber ein Durchkommen ist aussichtslos. SpÃ¤ter erfÃ¤hrt man durch ein Interview eines franzÃ¶sischen Demonstranten im SWR, dass die Polizei die BrÃ¼cke dicht gemacht hatte, bevor sich irgendetwas auf franzÃ¶sischer Seite ereignet hatte.<br />
Nach einigen Stunden kommt auch der Ostermarsch und wird vor der auf die EuropabrÃ¼cke fÃ¼hrenden StraÃŸe von der Polizei gestoppt. Wir beobachten alles von einem kleinen HÃ¼gel, auf dem sich auch eine putzige DKP Blaskapelle einfindet. Nach einiger Zeit kÃ¶nnen die Demonstranten etwas weiter vor. Die Polizei hatte vorher einen Weitermarsch der Demonstration erlaubt. Aber die Demo zieht nur bis zur StraÃŸe auf die BrÃ¼cke. Die meisten wollen nicht zurÃ¼ck auf den Parkplatz der Auftaktkundgebung, sondern wenigstens Strasbourg sehen, wo inzwischen schwarze Wolken aufsteigen. Es gibt eine Kundgebung.<br />
Als es uns zu langweilig wird, gehen wir in eine Bahnhofsbar und sehen die 2. Halbzeit der Bundesligakonferenz. Vorher noch Nachrichten. Tenor: Deutsche Polizei hat richtige Taktik, deshalb alles friedlich, anders die Franzosen, deshalb dort Krawalle. Erinnert etwas an die Teilung in ISAF/Nord und ISAF/SÃ¼d in Afghanistan. Die Wahrheit liegt eher darin, dass auf deutscher Seite Demonstranten waren, die eine bessere Meinung Ã¼ber den Saat hatten, als diejenigen auf franzÃ¶sischer Seite, dokumentiert darin, dass sie glaubten, die Polizei wÃ¼rde ihnen den Weg nach Strasbourg erlauben.<br />
Als die Bundesliga Konferenz vorbei ist und alle fÃ¼r Arminia gespielt haben gehen wir zum Zug und erreichen nach einigen Stunden MÃ¼nster.</p>
<p>Wilhelm AchelpÃ¶hler</p>
<hr />
<h3>Auch von mir ein paar EindrÃ¼cke (JÃ¶rg Rupp):</h3>
<p>Anreise mit Ã–PNV, Regionalexpress bis Appenweier, Umsteigen in den Bus:<br />
Empfang mit massiven PolizeikrÃ¤ften, Einzelkontrolle, intensive Leibesvisitation, Rucksackkontrolle.<br />
Dann Umsteigen in den Linienbus, der vor der AutobahnbrÃ¼cke Ã¼ber die A5 angehalten wird. Gerade fÃ¤hrt der Konvoi Ã¼ber die A5 von Baden-Baden nach Kehl, daher darf niemand Ã¼ber die BrÃ¼cke fahren. Komischerweise ist die A5 Richtung Norden frei, es herrscht normaler Verkehr. Verstehe das wer will.<br />
Der Stau wird von Polizeifahrzeugen Ã¼berholt, unter denen sich auch ein Fahrzeug der FeldjÃ¤ger mit Y-Kennzeichen befindet &#8211; &#8230;der Einsatz der Bundeswehr im Inneren, grundgesetzwidrig &#8211; lÃ¤ngst RealitÃ¤t -</p>
<p>Kurz vor Kehl: keine Zufahrt zur Stadt, es gibt keine AuskÃ¼nfte, warum nicht. Er als Sylvia ihren Abgeordnetenausweis zÃ¼ckt, erfahren wir wenigstens, dass gerade Fototermin ist und daher gar nichts geht.</p>
<p>Ankunft am Kundgebungsplatz dann anschlieÃŸend relativ flott. Andere Busse werden ins Industriegebiet umgeleitet, die FahrgÃ¤ste einzel kontrolliert. Das haben wir schon hinter uns, daher drehen wir &#8211; whl versehentlich &#8211; eine Runde, mÃ¼ssen aber nicht mehr raus. DAnn Endstation und 10 Minuten Marsch zum Kundgebungsplatz. Ãœberall Polizei, aus allen BundeslÃ¤ndern. FÃ¼r die Hamburger ist der Ausflug nach Kehl wahrscheinlich eine Reise in den FrÃ¼hling&#8230;.</p>
<p>Habe mich als Ordner angemeldet, damit die von der Polizei widerrechtlich geforderte Liste mit 50 Ordnern voll wird. Kundgebung kann erst beginnen, als 50 Leute angegeben sind. Auflagen: keine KlobÃ¼rsten, keine Spritzpistolen, keine Schminke im Gesicht, keine Hunde. Nachfrage beim Deeskalationsteam, was das denn soll: er weiÃŸ auch keine Antwort. Nebenan FeuerwehrgebÃ¤ude. Auf einmal fÃ¤hrt eine Leiter hoch, auf der Plattform mehrer Personen mit Kameras, die die Menge fotografieren. Der darauf angesprochene Polizist: das ist die Feuerwehr, nicht die Polizei&#8230;<br />
Insgesamt sind wir vielleicht 30 GrÃ¼ne und GrÃ¼ne Jugend. HÃ¤tte der Landesverband statt eine Gegenveranstaltung zu organisieren dahin mobilisiert, hÃ¤tten wir nicht nur einen &#8220;LINKE&#8221;-Block (gut und gerne 50 Fahnen und sicherlich Ã¼ber 200 Leute)gehabt, sondern auch einen GrÃ¼nen Block. So vergrault man WÃ¤hler und hÃ¤lt sich von den Bewegungen fern &#8211; ganz unnÃ¶tig. Infrastruktur mit 30 oder mehr Fahnen kann ich als Einzelner nicht leisten.</p>
<p>Als der Ostermarsch endlich beginnt, ist die PolizeiprÃ¤senz sehr massiv. Eine kleine Gruppe von &#8220;schwarzem Block&#8221; wird widerrechtlich ohne Anlass geflmt. Der Polizist hÃ¶rt erst auf, nachdem ich ihn fotografiere. Solche VorfÃ¤lle passieren andauernd. Wer die Demo verlÃ¤sst, muss den Rucksack kontrollieren lassen, wer zurÃ¼ckkommt, ebenfalls. Ein Vater kann mit dem weinenden Kind an der Hand den Zug nicht verlassen, erst nachdem Gisela und ich einschreiten kommt er raus &#8211; um an der nÃ¤cshten Sperre zu scheitern. Kein Eis fÃ¼r&#8217;s Kind &#8211; das Ende der Freiheit, widerrechtlich durch deutsche Polizei durchgesetzt.</p>
<p>Der Zug stockt nachdem wir ein groÃŸe Rauchwolke aus Richtung der RheinbrÃ¼cke sehen. Nach und nach verteilt sich dann die Demo auf der StraÃŸe zur BrÃ¼cke gegenÃ¼ber dem Bahnhof. Kein VorwÃ¤rtskommen mehr. Sylvia, Christian und eine linke MdB und Tobias PflÃ¼ger verhandeln. Letztendlich ist ihnen aber kein Erfolg beschieden. Christian berichtet Ã¼ber den Lautsprecherwagen von den Vorkommnissen u. a. , dsas die franzÃ¶sische Polizei keine LÃ¶schversuche unternommen hÃ¤tte, obwohl im Hotel Menschen waren.</p>
<p>Wir beschlieÃŸen auszuharren und bleiben bis zur Abschlusskundgebung. Keine Randale, alles freidlich. Lediglich in der ersten halben Stunde, als der Ostermarsch gestoppt war, konnte eine angespannte Stimmung wahrgenommen werden. Aber sie verfliegt. Am Ende rÃ¼ckt auch die Polizei nach und nach ab. Ein kleines HÃ¤ufchen schwarz angezogener Jugendlicher versucht, vermummt zu provozieren. Sie werden ignoriert &#8211; und ziehen frÃ¼h unvermummt von dannen.</p>
<p>Fazit: wenn die NATO/Regierung es will, endet der Rechtsstaat. Deutsche Polizisten begehen RechtsbrÃ¼che &#8211; ohne jegliches Unrechtsbewusstsein. Ãœber friedliche Demonstrationen wird nicht berichtet&#8230;..</p>
<p>JÃ¶rg Rupp</p>
<hr />
<h3>Demonstration in Kehl -ein paar EindrÃ¼cke mehr &#8230;</h3>
<p><strong>Ruth Birkle</strong></p>
<p>Hallo zusammen,</p>
<p>auch meine EindrÃ¼cke zur Demo in Kehl:</p>
<p>1. In Appenweier mussten wir Ausweis-, Rucksack- und KÃ¶rperkontrollen Ã¼ber uns ergehen lassen. AnschlieÃŸend wÃ¼nschte die Polizistin mir einen schÃ¶nen Tag.</p>
<p>3. Es waren sehr wenige Familien da. Ebenso wie in Baden-Baden am Donnerstag waren potentielle OstermarschiererInnen und DemonstrantInnen wochenlang mit Zeitungsberichten bearbeitet worden, um ausreichend abgeschreckt zu sein.</p>
<p>3. Abschreckend waren auch die Demoauflagen, vor allem die Tatsache, dass die Liste mit den 50 geforderten OrdnerInnen auf Wunsch der Polizei ausgehÃ¤ndigt werden musste.</p>
<p>4. Die Demo zu verlassen war nur ganz am Anfang problemlos mÃ¶glich. Dann waren wir im Kessel. Auch die OrdnerInnen waren gekesselt.</p>
<p>5. Es gab mindestens eine heikle Situationen, das habe nicht nur ich so erlebt. In der StraÃŸe kurz vor dem Platz, wo die Demo gestoppt wurde, kesselte plÃ¶tzlich BFE in Vollmontur die Demo und wir dachten, es werde<br />
nun ernst. Sie filmten direkt in die Leute. Auch die Deeskalationseinheit filmte, obwohl genau diese Einheit vorher andere Polizisten auf Aufforderung eines Ordners vom Filmen abgehalten hatte.</p>
<p>6. Die Ã¼ber die Demo verteilten MdBs fanden irgendwann doch den Weg nach vorne, sogar Ã¼ber die BrÃ¼cke und konnten teilweise mit der Polizei verhandeln. Allerdings waren das nicht abgestimmte Einzelaktionen, die ebenso naiv und wirkungslos waren wie unsere Idee, Ã¼ber die BrÃ¼cke kommen zu kÃ¶nnen.</p>
<p>7. Die BrÃ¤nde in Strasbourg wurden nicht gelÃ¶scht, bzw. erst nach weit Ã¼ber einer Stunde rÃ¼ckte deutsche Feuerwehr an, die aber wohl nicht rÃ¼ber dufte. Angesichts der Tatsache, dass sÃ¤mtliche KatastrophenschutzmaÃŸnahmen ergriffen worden sein sollen, merkwÃ¼rdig.<br />
WÃ¼rde die Bruchsaler Feuerwehr so spÃ¤t anrÃ¼cken und auÃŸerdem die BrÃ¤nde so lange schwelen lassen, bekÃ¤me sie Schwierigkeiten.</p>
<p>8. Leute durften nicht ausreisen, fÃ¼r die Ausreiseverbote bekamen sie keine BegrÃ¼ndung. Sie werden Widerspruch einlegen, sicher mit Erfolg.</p>
<p>9. Wir wurden, wie gesagt, alle grÃ¼ndlich gefilzt und einige mit Ausreiseverbot belegt. Bei uns im Kessel hÃ¤tte sich aber keineR die geringste Provokation erlauben kÃ¶nnen. Scheinbar war die Polizei in Frankreich aber zu anderen Zwecken da und das Konzept ging auf.</p>
<p>10. Zum Schluss der Demo saÃŸen wir fest und waren sehr lange ohne Infos. Die kleinen Lautsprecher waren kaum zu verstehen. Als endlich der groÃŸe Lautsprecherwagen kam, waren viele bereits am Aufbrechen. Einige Einheiten der bundesweit angerÃ¼ckten Polizei machten sich auch mit ihrem Zoo auf den Heimweg&#8230;..<br />
Im Bahnhof Appenweier wurden wir 15 Leute aber immerhin noch von fÃ¼nf PolizistInnen betreut, die sich darum kÃ¼mmerten, dass niemand rauchte. Komische Empfindlichkeit angesichts des vielen Rauchs der heute am Himmel stand.</p>
<p>11. In Karlsruhe traf ich einen Freund, der sagte: &#8220;Was wÃ¤re das fÃ¼r ein schÃ¶nes Bild gewesen, wenn sich die Demonstrationen auf der BrÃ¼cke getroffen hÃ¤tten und alle Lager zusammen nach Strasbourg gezogen wÃ¤ren.&#8221;</p>
<p>Es stimmt, dass wir im Wechsel von der Polizei hÃ¶rten &#8220;In Strasbourg herrscht BÃ¼rgerkrieg, ihr kÃ¶nnt froh sein, wenn ihr hier heil rauskommt&#8221; und &#8220;Die BrÃ¼cke ist offen.&#8221; Wir also doch immer wieder dachten, wir kÃ¤men rÃ¼ber; das Ganze endete allerdings miserabel.</p>
<p>Leider sehe nicht nur ich das so. Wir haben verloren; wir waren unorganisiert und Ã¼berfordert, was angesichts der fehlenden Strukturen und auch der fehlenden finanziellen Ausstattung verstÃ¤ndlich ist; das macht es aber nicht weniger dramatisch.</p>
<p>Leider waren wir viel zu wenige; wir konnten offensichtlich auch nicht allen vermitteln, worum es geht, und die Vernetzung fehlte, um die Sache in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Mir wurde aber doch am Abend eindeutig klar und das hÃ¤tten wir, so weh es tut, sich das einzugestehen, wissen mÃ¼ssen:</p>
<p>Das Bild einer bunten Anti-Nato-Demo war das Letzte, was der Gipfel brauchen konnte und wollte. Ab 200000 DemonstrantInnen wÃ¤re unser Konzept vielleicht aufgegangen. So war es ein Fiasko und wir zogen geprÃ¼gelt ab; Grundrechte wurden verletzt, das Schengener Abkommen auÃŸer Kraft gesetzt, die Verkehrswege lahmgelegt&#8230;.</p>
<p>&#8230;es ist hart zu bemerken, wie schnell das geht und wie ohnmÃ¤chtig wir sind.</p>
<p>GrÃ¼ÃŸe</p>
<p>Ruth</p>
<hr />
<h3>Bericht von Hajo Siemes Ã¼ber die Teilnahme am Ostermarsch in Baden-WÃ¼rttemberg und der Demonstration gegen die Nato.              MG, 6.4.09</h3>
<p>Die &#8220;Friedenslok&#8221;, mit der wir von NRW aus nach Kehl gefahren sind, war von â€žDen Linken&#8221; NRW organisiert, umfasste 14 Wagen und war mit ca. 1000 Personen voll besetzt. Es war eine bunte Mischung von Leuten zwischen 14 und 80 Jahren aus unterschiedlichsten Gruppierungen: Die Linken, Die GrÃ¼ne Friedensinitiative,  GrÃ¼ne Jugend, unterschiedliche Friedensgruppen, (vom MÃ¶nchengladbacher Friedensforum waren 4 Personen dabei) Greenpeace, DGB, DKP, Pax Christi und anderen Gruppen. Alle fuhren gut gelaunt und mit friedlichen Absichten nach Kehl, um gegen die Nato und deren Strategie zu protestieren und zu demonstrieren. Der Zug kam pÃ¼nktlich in Kehl an. Nach der Ankunft, wurden wir zu einem Sammelplatz in der NÃ¤he des Bahnhofs geleitet. Dort haben wir auf andere TeilnehmerInnen, die mit Bussen anreisten gewartet, um dann ab 12 Uhr uns am &#8220;Ostermarsch&#8221; mit Ziel &#8220;Abschlusskundgebung zum Nato-Gipfel in StraÃŸburg&#8221; zu beteiligen. Auf dem Platz, fand eine kurze Auftaktveranstaltung statt. Hierbei hatte ich auch die MÃ¶glichkeit, mich mit unserem MdB Christian StrÃ¶bele zu unterhalten.  Mit VerzÃ¶gerung gingen dann Ã¼ber 4000 Menschen los, um Ã¼ber die RheinbrÃ¼cke nach StraÃŸburg zu gelangen. Nachdem wir fast eine Stunde durch Kehl unterwegs waren, stoppte der Demonstrationszug  und es sickerte schnell durch, dass die RheinbrÃ¼cke versperrt sei. Wir wurden dann Ã¼ber Mikro informiert, dass die BrÃ¼cke von der Polizei gesperrt worden sei, obwohl vorher der freie Zugang zugesichert war. Dann sickerte es durch, dass auf der anderen Rheinseite ein Feuer gelegt worden sei und die Polizei mit der Demo-Leitung verhandeln wÃ¼rde, um einen Korridor zu schaffen, durch den wir weiter nach StraÃŸburg geleitet werden sollten. Auch Christan StrÃ¶bele hat sich an den Verhandlungen beteiligt. Kurz vor der RheinbrÃ¼cke ging dann aber nichts mehr und nach wiederum einer Stunde wurde immer klarer, dass man uns nicht durchlassen wollte. So endete dann die Demo fÃ¼r uns auf der deutschen Seite des Rheines mit einer eigenen &#8220;Abschlusskundgebung&#8221;, die so nicht geplant war. Die Stimmung wurde aggressiver, die Leute wurden unruhiger, aber es blieb alles friedlich auf unserer Seite. Wir und auch die Veranstalter waren maÃŸlos enttÃ¤uscht, dass wir nicht zur Abschlusskundgebung rÃ¼ber gehen konnten. Die Veranstalter machten dafÃ¼r die Hinhaltetaktik der deutschen Polizei verantwortlich. Christan StrÃ¶bele sprach davon, dass die Polizei mit unterschiedlichen Argumenten uns nicht immer richtig informiert habe. Wer den ersten Brandsatz an der BrÃ¼cke auf franzÃ¶sischer Seite gelegt hat und warum dies bei einem solchen Aufgebot von Polizei Ã¼berhaupt mÃ¶glich war, blieb ungeklÃ¤rt. Ob und in welchem AusmaÃŸe die Krawalle auf der anderen Seite die Abschlusskundgebung behindert hat, war fÃ¼r uns nicht erkennbar. Es bestand bei uns der Eindruck, dass wir gezielt von Anfang an nicht zur Demo auf der anderen Seite geleitet werden sollten. Der Ostermarsch von Baden-WÃ¼rttemberg, war somit abgekoppelt von der Ã¼brigen Demonstration gegen die Nato. Man wollte mÃ¶glicherweise eine so groÃŸe Beteiligung an einer Anti-Nato-Demo verhindern. Auch sickerte durch, dass die Polizei durch taktisches Fehlverhalten, Mitschuld an den Ausschreitungen auf franzÃ¶sischer Seite hatte. Insgesamt gesehen, war das Aufgebot an Polizei auf deutsche Seite drei Mal so groÃŸ wie das der Demonstranten. Und das bei Leuten, die sich ausschlieÃŸlich friedlich verhalten haben und in dieser Absicht auch gekommen waren, um an der Kundgebung in StraÃŸburg teilzunehmen. Es war ein gutes GefÃ¼hl, mit so vielen â€žBunten Leuten&#8221; friedlich zu demonstrieren und unseren Unmut Ã¼ber die verfehlte Nato-Politik kundzutun. Leider fehlte fÃ¼r uns der HÃ¶hepunkt, die Teilnahme an der Abschlusskundgebung mit den europÃ¤ischen Friedensfreunden am Ort der Nato-Vollversammlung in StraÃŸburg.</p>
<hr />
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=824&amp;md5=83dcf89756babd551eabae3f600c069d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Aufruf: Kein Frieden mit der NATO</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2009/03/26/aufruf-kein-frieden-mit-der-nato/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 19:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Termine/Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>

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		<description><![CDATA[
              Bitte nehmt in gro&#223;er Anzahl teil: 
Ostermarsch f&#252;r den Frieden:
            Nein zur NATO! Nein zum KRIEG!
Samstag, 4. April 2009, 11:00 Uhr
          [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
              Bitte nehmt in gro&szlig;er Anzahl teil: </p>
<p>Ostermarsch f&uuml;r den Frieden:</p>
<h2 align="center">            Nein zur NATO! Nein zum KRIEG!</h2>
<p align="center"><strong>Samstag, 4. April 2009, 11:00 Uhr<br />
            Kehl &#8212; Strasbourg</strong></p>
<p> und anschlie&szlig;end an der internationalen Demo </p>
<h2 align="center">&quot;NO to NATO&quot;, </h2>
<p align="center"><strong>13:00 Uhr in Strasbourg</strong></p>
<p> Im Namen der InitiatorInnen der G&ouml;ttinger Sonder-BDK und VerfasserInnen<br />
              des G&ouml;ttinger Afghanistan-Beschlusses:</p>
<p>Karl-W. Koch, KV Vulkaneifel<br />
            Robert Zion, KV Gelsenkirchen<br />
            Ralf Henze, KV Odenwald-Kraichgau<br />
          Simon Lissner, KV Weilburg</p>
<p><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2009/03/090404_nato-aufruf_goettinger.pdf" target="_blank">der<br />
                komplette Aufruf&#8230;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
</td>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=815&amp;md5=05a716100c21b4cc7b2969af78f795bb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Anti-AKW-Demo in Berlin am 05.09.2009</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2009/02/12/anti-akw-demo-in-berlin-am-05092009/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 16:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine/Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[AKW]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Anti AKW Bewegung ruft fÃ¼r den 05.09.2009 zu einer  sehr groÃŸen Demo nach Berlin auf. 
EinÂ Anti-Atom-Treck von Gorleben Ã¼ber  Asse, Schacht Konrad undÂ MorslebenÂ nach BerlinÂ wird vom 29.08.  bis 05.09.2009 durchgefÃ¼hrt. Am 05.09.2009 ist dann vor dem Brandenburger Tor  eine Abschlusskundgebung mit Trecker und AnhÃ¤nger, die als &#8220;Motivwagen&#8221;  geschÃ¼ckt werden kÃ¶nnen,Â geplant. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><span style="font-family: Arial; color: #000000; font-size: x-small;">Die Anti AKW Bewegung ruft fÃ¼r den 05.09.2009 zu einer  sehr groÃŸen Demo nach Berlin auf. </span></span></p>
<p><span><span style="font-family: Arial; color: #000000; font-size: x-small;">EinÂ Anti-Atom-Treck von Gorleben Ã¼ber  Asse, Schacht Konrad undÂ MorslebenÂ nach BerlinÂ wird vom 29.08.  bis 05.09.2009 durchgefÃ¼hrt. Am 05.09.2009 ist dann vor dem Brandenburger Tor  eine Abschlusskundgebung mit Trecker und AnhÃ¤nger, die als &#8220;Motivwagen&#8221;  geschÃ¼ckt werden kÃ¶nnen,Â geplant. </span></span></p>
<p><span><span style="font-family: Arial; color: #000000; font-size: x-small;">Hintergrund siehe:<br />
<a href="http://www.contratom.de/news/special/treck.php">http://www.contratom.de/news/special/treck.php</a></span></span></p>
<p><span><span style="font-family: Arial; color: #000000; font-size: x-small;"><br />
</span></span></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=785&amp;md5=d1ac642c6e3084945eab6e6b8fca45b1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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