19Feb
Abgelegt unter: Energie. Bislang ohne Kommentar.

Hartwig Berger ist promovierter Philosoph und habilitierter Soziologe. Er ist seit langem umwelt- wie energiepolitisch aktiv und war Landtagsabgeordneter in Berlin.
Vor mehr als einer halben Million Jahren lernten die Menschen das Feuer zu nutzen. Aus diesem epochalen Schritt entwickelten sie den Nerv unserer heutigen Wirtschaft und Kultur: die Gewinnung von Energie aus Kohle, Erdöl und Erdgas. Die Folgen – allen voran der Klimawandel – werfen heute einen bedrohlichen Schatten auf unsere Zukunft.
Mittelfristig wäre es längst möglich, auf fossile Energienutzung zu verzichten. Warum ist dennoch die Wende zu einer Solargesellschaft mit maßvollem Energieeinsatz bisher nicht gelungen?
Der Autor geht in seinem Buch dem historischen Wandel im Umgang mit Energie nach. Er analysiert die soziokulturellen Hintergründe der Energieverschwendung und prüft, unter welchen Umständen ein Wandel möglich ist. Er diskutiert ein Modell für einen weltweiten, auf einer Ethik der Klimagerechtigkeit begründeten Emissionshandel und konkretisiert Möglichkeiten der Energieautonomie in einer globalisierten Weltwirtschaft.
Inhaltsübersicht
01Okt
Abgelegt unter: Ökologie. Bislang ohne Kommentar.
Basisinitiative bei Bündnis 90 / Die Grünen
Es bleibt dabei:
Klimaschutz ohne wenn und aber – Nein zur atomaren Renaissance und zu neuen Kohlekraftwerken!
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29Sep
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Offener Brief
Aufruf (Entwurf: Hans Christian Markert u.a., Stand 27.09.08)
Es bleibt dabei:
Klimaschutz ohne wenn und aber – Nein zur atomaren Renaissance und zu neuen Kohlekraftwerken!
Das sind unsere Ziele:
Neue Kohlekraftwerke verhindern – Atomausstieg forcieren
Zusammen mit zahlreichen Initiativen, Umweltverbänden, WissenschaftlerInnen, KirchenvertreterInnen und v.a. engagierten BürgerInnen vor Ort kämpfen wir Grünen gegen neue Kohlekraftwerke. Denn mit Kohlekraftwerken ist Klimaschutz nicht möglich. Alte fossile Kraftwerke und AKWs müssen nach und nach durch Energieeinsparungen, effiziente Technologien und erneuerbare Energien, ersetzt werden. Jedes neue Kohlekraftwerk und jede Laufzeitverlängerung für AKWs lehnen wir ab. Statt auf diese Uralt-Technologien zu setzen, muss Deutschland jetzt konsequent eine zukunftsfähige Energieversorgung fördern und so Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen schaffen.
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11Sep
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Mit einer Pressemitteilung rudert Cem nun zurück.
Ich verstehe nicht, wie man einen Satz so verdrehen kann, dass dabei herauskommt, zumal es wörtliche Rede im gestrigen Handelsblatt-Artikel ist, was normalerweise autorisiert wird:
“Vielleicht gibt es ein intelligentes Modell, bestehende und neue Kapazitäten so zu verrechnen, dass man unterm Strich die CO2die CO2-Emissionen Jahr für Jahr senkt. Wenn man das über den Emissionshandel hinkriegt, können wir darüber reden”, sagte Özdemir im Gespräch mit dem Handelsblatt.
Nicht umsonst hat Spiegel-Online das heute auch zitiert.
Sorry, Cem, da solltest Du Dich erst einmal in die Themen einarbeiten, bevor Du Dich äußerst. Einem alten Profi und jemandem, der Parteivorsitzender wird, darf so etwas nicht passieren.
Gruß,
Ralf Henze
Die Pressemitteilung:
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11Sep
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Handelsblatt vom 10.09.2008
Künftiger Grünen-Chef erwägt „Kohle-Deal“
von Barbara Gillmann
Der designierte Parteivorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, will einen “gesellschaftlichen Deal mit der Energiewirtschaft” über die Zukunft der Kohle. Anders als viele Parteifreunde kann er sich vorstellen, auch den Neubau von Kohlekraftwerken zuzulassen – wenn trotzdem die Emissionen sinken.
zum Artikel im Handelsblatt
09Aug
Abgelegt unter: Energie. Bislang ohne Kommentar.
Bei den Forderungen nach Laufzeitverlängerungen von Atommeilern geht es allein um ökonomische und politische Machtstrukturen. Wenn Grüne wie Hubert Kleinert kürzlich im Spiegel aus vermeintlich „verantwortungsethischen“ Gründen darin übereinstimmen, erweisen sie sich als ebensolche Machtmaschinen.
Von Robert Zion
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