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	<title>GrÃ¼ne Linke » Fraktion</title>
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		<title>Netzsperren: GrÃ¼ne kritisieren Enthaltungen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 19:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei der Abstimmung um das Gesetz zur Sperrung von Internetseiten haben sich 15 Mitglieder der Bundestagsfraktion von BÃ¼ndnis 90/Die GrÃ¼nen enthalten. Diese groÃŸe Zahl an Enthaltungen hat uns Ã¼berrascht und erschreckt &#8211; sie war so nicht vorauszusehen. Wir kÃ¶nnen uns dieses Abstimmungsverhalten unserer Abgeordneten nicht erklÃ¤ren und wir kritisieren, dass fast alle von ihnen dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Abstimmung um das Gesetz zur Sperrung von Internetseiten haben sich 15 Mitglieder der Bundestagsfraktion von BÃ¼ndnis 90/Die GrÃ¼nen enthalten. Diese groÃŸe Zahl an Enthaltungen hat uns Ã¼berrascht und erschreckt &#8211; sie war so nicht vorauszusehen. Wir kÃ¶nnen uns <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/internet_sperren-636-180----p_11.html#abst_verhalten" target="_blank">dieses Abstimmungsverhalten</a> unserer Abgeordneten nicht erklÃ¤ren und wir kritisieren, dass fast alle von ihnen dies nicht vorher angekÃ¼ndigt haben. Ebenso ist die Fraktionsspitze in der Verantwortung. Den von einigen wenigen angerichteten Schaden haben wir alle mitzutragen.</p>
<p><a href="http://www.remix-generation.de/gPetition/" target="_blank">mehr und zur Petition &#8230;</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=933&amp;md5=d7cfaccb98d6f97d895d9d5d39efeda8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>BAG Frieden fordert den RÃ¼cktritt des Fraktionsvorsitzenden Fritz Kuhn</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2008/10/28/bag-frieden-fordert-den-rucktritt-des-fraktionsvorsitzenden-fritz-kuhn/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 03:44:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Partei]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistanmandat]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz Kuhn]]></category>

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		<description><![CDATA[19.10.2008
Die BAG Frieden fordert Fritz Kuhn auf, den Fraktionsvorsitz nieder zu  legen.
BegrÃ¼ndung: 
Wir akzeptieren selbstverstÃ¤ndlich die Gewissensentscheidung der  Abgeordneten. Fritz Kuhn verstieÃŸ zum zweiten Mal in Folge mit seinem  Abstimmungsverhalten zur Beschlussvorlage der Bundesregierung bzgl. der  Afghanistan-Mandate gegen den GÃ¶ttinger Parteitagsbeschluss.
In seiner ErklÃ¤rung zum Abstimmungsverhalten in 2007 schreibt Kuhn:
&#8220;Ich respektiere den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">19.10.2008</p>
<h3>Die BAG Frieden fordert Fritz Kuhn auf, den Fraktionsvorsitz nieder zu  legen.</h3>
<p><span id="more-663"></span><strong>BegrÃ¼ndung: </strong><br />
Wir akzeptieren selbstverstÃ¤ndlich die Gewissensentscheidung der  Abgeordneten. Fritz Kuhn verstieÃŸ zum zweiten Mal in Folge mit seinem  Abstimmungsverhalten zur Beschlussvorlage der Bundesregierung bzgl. der  Afghanistan-Mandate gegen den GÃ¶ttinger Parteitagsbeschluss.<br />
In seiner ErklÃ¤rung zum Abstimmungsverhalten in 2007 schreibt Kuhn:<br />
<em>&#8220;Ich respektiere den Beschluss der Partei in GÃ¶ttingen. Es ist ja der  Beschluss meiner Partei. Ich erlÃ¤utere und erklÃ¤re ihn auch Ã¶ffentlich,  aber ich halte ihn inhaltlich nicht fÃ¼r richtig. Obwohl er sie nicht  expliziert formuliert und auch nicht intendiert, hat er die falsche  Botschaft â€žDie GrÃ¼nen verabschieden sich von Afghanistanâ€œ eher  verstÃ¤rkt.&#8221;</em> (Kuhn, Homepage, Fritz Kuhn &#8211; BegrÃ¼ndung fÃ¼r mein  Abstimmungsverhalten bei der ISAF-Abstimmung, 2007).</p>
<p>Der Fraktionsvorsitzende hat u.a. die wesentliche Aufgabe, die Politik  der Fraktion im Parlament umzusetzen. Wenn er jedoch BeschlÃ¼sse der  Partei (Sonderparteitag GÃ¶ttingen) &#8220;inhaltlich nicht fÃ¼r richtig hÃ¤lt&#8221;  und den Vorschlag der Fraktion (&#8220;sich zu enthalten&#8221;) nicht umsetzen will  oder kann, so reprÃ¤sentiert er nicht die Fraktionsmeinung und kann in  diesem wesentlichen Punkt â€“ der Friedenspolitik â€“ die Funktion des  Fraktionsvorsitzenden nicht erfÃ¼llen.</p>
<p>Kuhn berief sich 2007 in seiner ErklÃ¤rung zudem nicht auf eine  Gewissensentscheidung. Bis zur Stunde hat er die aktuelle Entscheidung  gegenÃ¼ber der Partei und den WÃ¤hlerinnen und WÃ¤hlern nicht begrÃ¼ndet.  Dies lÃ¤sst auf eine tiefgreifende Differenz zur Beschlusslage der Partei  schlieÃŸen. Dabei haben seit &#8220;GÃ¶ttingen&#8221; die Argumente fÃ¼r ein &#8220;Nein&#8221;  zugenommen, auch wurden alle GRÃœNEN AntrÃ¤ge im Bundestag von den  Regierungsparteien abgelehnt.</p>
<p>Frankfurt am Main, den 19.10.2008<br />
Einstimmig angenommen bei 3 Enthaltungen</p>
<p><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/10/kuhn_final.pdf">als PDF-Datei&#8230;</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=663&amp;md5=f85901a1339199c1df125cefff77c959" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>BAG Frieden fordert den RÃ¼cktritt des Fraktionsvorsitzenden Fritz Kuhn</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 22:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Die BAG Frieden fordert den RÃ¼cktritt des Fraktionsvorsitzenden Fritz Kuhn
Die BAG Frieden fordert Fritz Kuhn auf, den Fraktionsvorsitz nieder zu legen.
BegrÃ¼ndung:
Wir akzeptieren selbstverstÃ¤ndlich die Gewissensentscheidung der Abgeordneten. Fritz Kuhn verstieÃŸ zum zweiten Mal in Folge mit seinem Abstimmungsverhalten zur Beschlussvorlage der Bundesregierung bzgl. der Afghanistan-Mandate gegen den GÃ¶ttinger Parteitagsbeschluss.
In seiner ErklÃ¤rung zum Abstimmungsverhalten in 2007 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die BAG Frieden fordert den RÃ¼cktritt des Fraktionsvorsitzenden Fritz Kuhn</p>
<p>Die BAG Frieden fordert Fritz Kuhn auf, den Fraktionsvorsitz nieder zu legen.</p>
<p>BegrÃ¼ndung:<br />
Wir akzeptieren selbstverstÃ¤ndlich die Gewissensentscheidung der Abgeordneten. Fritz Kuhn verstieÃŸ zum zweiten Mal in Folge mit seinem Abstimmungsverhalten zur Beschlussvorlage der Bundesregierung bzgl. der Afghanistan-Mandate gegen den GÃ¶ttinger Parteitagsbeschluss.<br />
In seiner ErklÃ¤rung zum Abstimmungsverhalten in 2007 schreibt Kuhn:<br />
/&#8221;Ich respektiere den Beschluss der Partei in GÃ¶ttingen. Es ist ja der Beschluss meiner Partei. Ich erlÃ¤utere und erklÃ¤re ihn auch Ã¶ffentlich, aber ich halte ihn inhaltlich nicht fÃ¼r richtig. Obwohl er sie nicht expliziert formuliert und auch nicht intendiert, hat er die falsche Botschaft â€žDie GrÃ¼nen verabschieden sich von Afghanistan&#8221; eher verstÃ¤rkt.&#8221; /(Kuhn, Homepage, Fritz Kuhn &#8211; BegrÃ¼ndung fÃ¼r mein Abstimmungsverhalten bei der ISAF-Abstimmung, 2007).</p>
<p>Der Fraktionsvorsitzende hat u.a. die wesentliche Aufgabe, die Politik der Fraktion im Parlament umzusetzen. Wenn er jedoch BeschlÃ¼sse der Partei (Sonderparteitag GÃ¶ttingen) &#8220;inhaltlich nicht fÃ¼r richtig hÃ¤lt&#8221; und den Vorschlag der Fraktion (&#8220;sich zu enthalten&#8221;) nicht umsetzen will oder kann, so reprÃ¤sentiert er nicht die Fraktionsmeinung und kann in diesem wesentlichen Punkt &#8211; der Friedenspolitik &#8211; die Funktion des Fraktionsvorsitzenden nicht erfÃ¼llen.</p>
<p>Kuhn berief sich 2007 in seiner ErklÃ¤rung zudem nicht auf eine Gewissensentscheidung. Bis zur Stunde hat er die aktuelle Entscheidung gegenÃ¼ber der Partei und den WÃ¤hlerinnen und WÃ¤hlern nicht begrÃ¼ndet. Dies lÃ¤sst auf eine tiefgreifende Differenz zur Beschlusslage der Partei schlieÃŸen. Dabei haben seit &#8220;GÃ¶ttingen&#8221; die Argumente fÃ¼r ein &#8220;Nein&#8221; zugenommen, auch wurden alle GRÃœNEN AntrÃ¤ge im Bundestag von den Regierungsparteien abgelehnt.</p>
<p>Frankfurt am Main, den 19.10.2008<br />
Einstimmig angenommen bei 3 Enthaltungen</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=662&amp;md5=6e461c4aa8459f09c319515f77db61c2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wolfgang Strengmann-Kuhn zu Finanzmarktkrise und Abstimmung im Bundestag</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2008/10/16/wolfgang-strengmann-kuhn-zu-finanzmarktkrise-und-abstimmung-im-bundestag/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 23:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Strengmann-Kuhn]]></category>

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		<description><![CDATA[*ZunÃ¤chst ein paar Hintergrundinformationen zur Finanzmarktkrise:*
Ich war Mitglied der Bundestagsdelegation zur Jahrestagung des Internationalen WÃ¤hrungsfonds (IWF) und der Weltbank, die am vergangenen Wochenende, genauer gesagt von Donnerstag bis Montag in Washington war. Neben der Jahrestagung selbst hatten wir Gelegenheit mit Vertreterinnen und Vertretern des Senats, des ReprÃ¤sentantenhauses, der Zentralbank (â€žFed&#8221;) und der amerikanischen Bankenaufsicht (SEC) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>*ZunÃ¤chst ein paar Hintergrundinformationen zur Finanzmarktkrise:*</h4>
<p>Ich war Mitglied der Bundestagsdelegation zur Jahrestagung des Internationalen WÃ¤hrungsfonds (IWF) und der Weltbank, die am vergangenen Wochenende, genauer gesagt von Donnerstag bis Montag in Washington war. Neben der Jahrestagung selbst hatten wir Gelegenheit mit Vertreterinnen und Vertretern des Senats, des ReprÃ¤sentantenhauses, der Zentralbank (â€žFed&#8221;) und der amerikanischen Bankenaufsicht (SEC) zu sprechen. DarÃ¼ber hinaus gab es diverse Treffen mit deutschen Bankenvertreterinnen und -vertretern.</p>
<p><span id="more-658"></span>Wir haben tatsÃ¤chlich die grÃ¶ÃŸte Finanzmarktkrise seit 80 Jahren und die allgemeine EinschÃ¤tzung auf der Tagung war, dass eine globale Wirtschaftskrise nicht nur droht, sondern die AnfÃ¤nge bereits sichtbar sind. Die Frage ist nur, wie stark diese Krise wird und wie lange sie dauert. In Deutschland befand sich die Konjunktur schon ohne Finanzmarktkrise in einem Abschwung, der also noch verstÃ¤rkt wird.</p>
<p>Die USA hatten bekanntlichermaÃŸen ein 700 Mrd. $-Rettungspaket beschlossen, mit dem so genannte â€žfaule&#8221; (toxic) asset aufgekauft werden sollten, um der Krise her zu werden. Dieses Paket hatte allerdings bisher keinen Effekt, die BÃ¶rsenkurse sind nach wie vor weiter gesunken. Die Ursache liegt darin, dass zentrale und grundlegende Fragen der Umsetzung nicht geklÃ¤rt waren. So konnten uns die VertreterInnen der oben genannten Organisationen z.B. weder sagen, welche Arten von Wertpapieren gekauft noch wie diese bewertet werden sollen. Das liegt daran, dass das Paket zwar dann im zweiten Versuch vom Parlament beschlossen wurde, die Umsetzung aber in den HÃ¤nden des Finanzministeriums liegt &#8211; also genau das, was wir jetzt auch gemacht haben &#8211; und bis Ende letzter Woche aufgrund der noch nicht geklÃ¤rten Fragen nicht umgesetzt war. In der letzten Woche gab es darÃ¼ber hinaus eine VerÃ¤nderung bei der StoÃŸrichtung des Pakets, und zwar deswegen, weil die Briten mittlerweile den Weg der Teilverstaatlichung von Banken gegangen sind. Das lief dort so, dass das Eigenkapital der 8 grÃ¶ÃŸten Banken vom Staat erhÃ¶ht wurde und die entsprechenden Aktien in Staatsbesitz Ã¼bergegangen sind. Bei einer Rede am Freitag morgen letzter Woche, deutete Bush das erste Mal an, dass auch die USA diesen Weg gehen wÃ¼rden und Re-Kapitalisierung/ Verstaatlichung war dann auch Bestandteil der gemeinsamen ErklÃ¤rung der G7-Finanzminister am gleichen Tag.</p>
<p>DarÃ¼ber hinaus wurde immer mehr deutlich, dass die Finanzmarktkrise dazu fÃ¼hrt, dass die Banken sich so wenig trauen, dass der Geldmarkt, bei dem sich die Banken untereinander Geld leihen, nicht mehr funktioniert. Neben der Teilverstaatlichung/ Re-Kapitalisierung ist es deshalb sinnvoll, dass der Staat durch BÃ¼rgschaften die RÃ¼ckzahlung von Geldmarktkrediten. Offensichtlich ist der Staat der einzige Akteur, der solche Finanztransaktionen Zeit glaubwÃ¼rdig absichern kann.</p>
<p>Am vergangenen Wochenende wurde dann in der Bundesregierung offenbar fieberhaft daran gearbeitet, die gemeinsame ErklÃ¤rung der G7-Minister sowie die Vereinbarungen auf dem EU-Treffen am Sonntag umzusetzen, was dann zur Vorlage eines Gesetzentwurfes der Regierung am Montag fÃ¼hrte. Dieser Gesetzentwurf enthielt die genannten beiden Punkte. Allerdings war die genaue Umsetzung Ã¼berhaupt nicht beschrieben, sondern soll durch Verordnungen des Bundesfinanzministeriums ohne Zustimmungspflicht des Bundestags erfolgen. AuÃŸerdem wimmelte der Gesetzentwurf von diversen Kann-Vorschriften, so ist nicht wie in GroÃŸbritannien und den USA geplant, das der Staat bestimmt, welche Banken (teil-)verstaatlicht werden sollen und welche Art von Beteiligung der Staat im Gegenzug dafÃ¼r bekommt. Diese MÃ¤ngel fÃ¼hrten dann zu einer zunÃ¤chst kritischen Bewertung des Entwurfs durch die Bundestagsfraktion.</p>
<p>In den letzten Tagen wurde dann unter Hochdruck von allen Fraktionen daran gearbeitet, Verbesserungen und Konkretisierungen zu erreichen. Das ist allerdings nur zum Teil gelungen, weswegen wir dann vor der schwierigen Entscheidung standen, wie wir abstimmen sollten. Auf der einen Seite stand, dass das Rettungspaket nicht nur notwendig ist, sondern sowohl in die richtige Richtung geht als auch den notwendigen Umfang hatte. Auf der anderen Seite standen die berechtigten Kritikpunkte an den fehlenden Konkretisierungen und vor allem der mangelnden Parlamentsbeteiligung bei der Konkretisierung. Letztlich haben wir uns in der Fraktion fÃ¼r ein geschlossenes Nein entschieden. Es gab allerdings einige, zu denen ich auch gehÃ¶rte, die mit einem Nein Bauchschmerzen hatten oder sich sogar eine Enthaltung vorstellen konnten. Ich habe deshalb mit Gerhard Schick folgende persÃ¶nliche ErklÃ¤rung verfasst, um zu verdeutlichen, dass wir dem Paket grundsÃ¤tzlich zustimmen, warum wir aber trotzdem dagegen stimmen. Diese ErklÃ¤rung wurde von insgesamt von 16 Kolleginnen und Kollegen unterschrieben:</p>
<h4>*/ErklÃ¤rung nach Â§ 31 der GeschÃ¤ftsordnung des Deutschen Bundestages zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zu einem â€žGesetz zur Umsetzung eines MaÃŸnahmenpakets zur Stabilisierung des Finanzmarktes (Finanzmarktstabilisierungsgesetz &#8211; FMStG):/*</h4>
<p>Wir befinden uns in einer historischen Situation. Es gibt die grÃ¶ÃŸte Finanzmarktkrise seit 80 Jahren &#8211; und eine weltweite Ã¶konomische Krise steht uns wahrscheinlich noch bevor. Diese auÃŸergewÃ¶hnliche Situation macht sowohl bei den Notenbanken als auch bei Parlament und Regierung auÃŸergewÃ¶hnliche staatliche Reaktionen notwendig, um eine weitere Zuspitzung der Krise zu verhindern, deren Konsequenzen kaum absehbar sind. Der vorliegende Gesetzentwurf ist nach Art der MaÃŸnahmen sowie in deren Dimensionen eine solche auÃŸergewÃ¶hnliche Reaktion, eine NotmaÃŸnahme in schwieriger Zeit. Sie abzulehnen bedarf auch dann, wenn eine Reihe von Fragen im BeratungsprozeÃŸ aufgrund der hohen zeitlichen Dringlichkeit offengeblieben sind und in vielen Einzelfragen Bedenken bestehen, einer besonderen Rechtfertigung.</p>
<p>Zur Verhinderung einer weiteren VerschÃ¤rfung der Finanzkrise sind zur Zeit vor allem zwei Dinge notwendig: Erstens braucht es einen umfassenden Rettungsansatz, der eine glaubwÃ¼rdige Strategie der Rettung einzelner Institute sowie eine Stabilisierung der InterbankenmÃ¤rkte umfasst. Geeignet dazu sind insbesondere eine ZufÃ¼hrung von Kapital an Banken mit LiquiditÃ¤ts- oder Solvenzschwierigkeiten in Form von Teilverstaatlichungen, wie sie z.B. in GroÃŸbritannien vorgenommen wurden, eine Garantie fÃ¼r Geldmarktkredite in Form von BÃ¼rgschaften sowie ggf. eine Ãœbernahme so genannter â€žfauler&#8221; (toxic) Assets durch den Staat. Alle drei MaÃŸnahmen sind Bestandteile des Pakets der Bundesregierung. Zweitens muss dieser Rettungsansatz, wie wir seit Monaten fordern, europÃ¤isch und international koordiniert erfolgen. Auch dieses ist mit dem vorliegenden Gesetzentwurf erfÃ¼llt, nachdem die Bundesregierung lange in vÃ¶lliger FehleinschÃ¤tzung der Situation auf einen nationalen Alleingang setzte. Das heiÃŸt: Vom Grundsatz her unterstÃ¼tzen wir die Bundesregierung bei ihrem Vorgehen.</p>
<p><strong>Aus zwei GrÃ¼nden stimmen wir aber gegen den Gesetzentwurf:</strong></p>
<p>1) Im Gesetzentwurf stimmen zwar die Ãœberschriften. Wesentliche Punkte sind aber nicht geregelt, z.B. in welcher Form und unter welchen Bedingungen die Rekapitalisierung stattfindet. Damit bleiben chaotische und ungeeignete EinzelmaÃŸnahmen mÃ¶glich, wie sie bisher das Krisenmanagement der Bundesregierung gekennzeichnet haben. Ohne die KlÃ¤rung dieser und anderer Regeln ist die Wirkung des gesamten Rettungspakets aber gefÃ¤hrdet. Das ist auch ein wesentlicher Grund, warum das 700 Milliarden $ Paket der USA bisher noch keinen sichtbaren Effekt hatte. Insbesondere wÃ¤re eine klare Festlegung erforderlich, dass die Rekapitalisierung in erster Linie durch Teilverstaatlichung erfolgen und bei der Ãœbernahme von Anteilen auch das Stimmrecht ausgeÃ¼bt werden soll. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass eine Rettung langfristig erfolgreich ist und das Interesse der Allgemeinheit gewahrt wird, die nun in hohem MaÃŸe zur Ãœbernahme von Risiken gezwungen ist. Im gÃ¼nstigsten Fall &#8211; und wenn die Regelungen entsprechend getroffen werden &#8211; ist es nÃ¤mlich durchaus denkbar, dass der zu grÃ¼ndende Fonds am Ende nur ein geringes Defizit hat oder sogar einen Ãœberschuss entsteht, weil die Anteile an den Banken sowie die Wertpapiere an Wert gewinnen und durch die Garantievergabe Einnahmen entstehen.</p>
<p>2) Der vorliegende Gesetzentwurf Ã¼bertrÃ¤gt die Verantwortung genau denjenigen, die nicht nur im Vorfeld eine Vermeidung der Krise durch eine falsche Politik versÃ¤umt, sondern auch seit Ausbruch der Krise im Juni 2007 ein konsequentes und europaweit sowie international abgestimmtes Gegensteuern mit dem Hinweis auf eine geringe Betroffenheit Deutschlands abgelehnt haben. Erst jetzt, viel zu spÃ¤t, erfolgt ein europÃ¤isch und international abgestimmtes Krisenmanagement. Erst jetzt, nachdem bereits eine Reihe von einzelnen RettungsmaÃŸnahmen in Deutschland umgesetzt wurde, gehen Bund und LÃ¤nder zu einem systematischen Rettungsansatz Ã¼ber. Erst jetzt werden Ã„nderungen in der Finanzaufsicht in Aussicht gestellt, die von uns seit Monaten gefordert werden. Die KlÃ¤rung nahezu aller Umsetzungspunkte soll durch Verordnungen des Finanzministeriums und der Regierung geschehen, denen das Parlament nicht mehr zustimmen muss, so dass der Gesetzgeber nicht die MÃ¶glichkeit hat, darauf noch irgendeinen Einfluss zu nehmen. Aufgrund der genannten und weiterer Fehler der Bundesregierung im Krisenmanagement sowie einer mangelhaften und teilweise wohl falschen Information des Parlaments ist deutlich, dass die Voraussetzungen fÃ¼r einen derart weitreichenden Vertrauensvorschuss nicht gegeben sind. Diese Entmachtung des Parlaments zugunsten der schon bisher nicht Ã¼berzeugenden Krisenmanager ist angesichts eines Volumens von nahezu 500 Milliarden â‚¬ nicht hinnehmbar.</p>
<p>Bei aller Dringlichkeit der MaÃŸnahmen: Wenn der Bundestag heute ablehnt, &#8211; das zeigt das Beispiel des US-Kongresses, der erst einer zweiten deutlich modifizierten Fassung des Rettungsplans zustimmte &#8211; bleibt Zeit, um die genannten und zahlreiche andere Fehler zu korrigieren und dann mit einer verbesserten deutschen Umsetzung an der international koordinierten Rettungsaktion teilzunehmen. Unsere Fraktion war dazu in den vergangenen Tagen bereit. Diese Bereitschaft endet nicht mit der heutigen Abstimmung.</p>
<p>Gerhard Schick, Wolfgang Strengmann-Kuhn, Alexander Bonde, Kerstin Andreae, Ute Koczy, Thilo Hoppe, Anna LÃ¼hrmann, Priska Hinz, Krista Sager, Irmingard Schewe-Gerigk, Brigitte Pothmer, Biggi Bender, Harald Terpe, Josef Winkler, Ulrike HÃ¶fgen, Rainder Steenblock</p>
<p><em>Wolfgang Strengmann-Kuhn</em></p>
<hr />
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=658&amp;md5=779c1ef47835aeac8ca59ae8b49b21a7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ohne Kurswechsel kein Mandat</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2008/08/28/ohne-kurswechsel-kein-mandat/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 04:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon.lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Fraktion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gruene-linke.de/?p=331</guid>
		<description><![CDATA[Am 5.9. lÃ¤dt die Bundestagsfraktion zur Diskussionsveranstaltung hinsichtlich Afghanistan nach Kassel, Ort: Philipp-Scheidemann-Haus, HollÃ¤ndische Str. 74, 19:00h (mit JÃ¼rgen Trittin MdB, und Simon Lissner KV Limburg-Weilburg, Mitinitiator der Sonder BDK und des GÃ¶ttinger Beschluss, Moderation: Omid Nouripour, MdB)

Die Frage, die uns alle bewegt, ist die, nach dem Abstimmungsverhalten unserer Abgeordneten im Oktober. Werden teile unserer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5.9. lÃ¤dt die Bundestagsfraktion zur Diskussionsveranstaltung hinsichtlich Afghanistan nach Kassel, Ort: Philipp-Scheidemann-Haus, HollÃ¤ndische Str. 74, 19:00h (mit JÃ¼rgen Trittin MdB, und Simon Lissner KV Limburg-Weilburg, Mitinitiator der Sonder BDK und des GÃ¶ttinger Beschluss, Moderation: Omid Nouripour, MdB)</p>
<p><span id="more-331"></span></p>
<p>Die Frage, die uns alle bewegt, ist die, nach dem Abstimmungsverhalten unserer Abgeordneten im Oktober. Werden teile unserer Abgeordneten erneut der MandatsverlÃ¤ngerung, der Truppenausweitung und TruppenaufrÃ¼stung zustimmen oder finden die Vertreter/innen im Bundestag einen gemeinsamen Standpunkt gegen den Kurs der Bundesregierung?</p>
<p><strong>&#8220;Ohne Kurswechsel kein Mandat&#8221;</strong><br />
Falls es nicht zu einem von uns geforderten erkennbaren Kurswechsel kommt, bedeutet das in der Konsequenz, dass sich die Bundeswehr komplett aus Afghanistan zurÃ¼ckziehen muss. Das Zeitfenster fÃ¼r einen solchen Strategiewechsel ist dabei nicht unbegrenzt. Detailliert ausgearbeitete und aktuelle Konzepte, wie etwa der in dem GrÃ¼nen Positionspapier â€žMit diesem Krieg ist kein Frieden mehr zu machen&#8221; vorgestellte und auf fÃ¼nf Jahre angelegte Befriedungs- und Disengagement-Plan, liegen mittlerweile von Afghanistan-ExpertInnen vor. Aber bislang ist seitens der Bundesregierung eine neue deeskalierende Strategie nicht erkennbar. Ebenfalls nicht erkennbar ist ein Ende des Einsatzes in einem verantwortbaren Zeitraum. MaÃŸgebend fÃ¼r jegliche weitere Zustimmung zu einer VerlÃ¤ngerung des Bundeswehreinsatzes ist fÃ¼r uns jedoch die &#8211; lÃ¤ngst Ã¼berfÃ¤llige &#8211; Vorlage eines zeitlich klar gegliederten Stufenplans fÃ¼r den Aufbau und die Befriedung. Dieser Zeitplan muss einen vÃ¶lligen Abzug der auslÃ¤ndischen Truppen, somit natÃ¼rlich auch der Bundeswehr in wenigen Jahren beinhalten. Die Kette der einjÃ¤hrigen MandatsverlÃ¤ngerungen fÃ¼r den Bundeswehreinsatz mit unklaren Perspektivorstellungen wird BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN nicht fortschreiben. WÃ¤hrend die Bundesregierung und die Koalitionsparteien bisher niemandem erklÃ¤ren konnten, wie dieser Krieg zu gewinnen sei, schlagen wir einen grundlegenden Strategiewechsel vor, mit dem der Frieden zu gewinnen ist. (MilitÃ¤rische Eskalation ist keine LÃ¶sung (Pt.8 GÃ¶ttinger Beschluss).</p>
<p>Der Parteitagsbeschluss lÃ¤ÃŸt keinen Spielraum fÃ¼r Interpretationen. Angesichts der Lage in Afghanistan, die von allen GRÃœNEN, aber auch darÃ¼ber hinaus von allen NGO und parteiÃ¼bergreifend von Vertreter/innen aller Parteien als weiterhin und sich kontinuierlich verschlechternd dargestellt wird, verweigert die Bundesregierung jegliche Analyse und zielfÃ¼hrende Darstellung eines Konzeptes zum von Fachleuten aller politischen Richtungen und GRÃœNEN aller StrÃ¶mungen geforderten Strategiewechsel und letzlich erforderlichen TruppenrÃ¼ckzug.</p>
<p>Die Berichterstattung in der Presse bestÃ¤tigt nahezu tÃ¤glich diese EinschÃ¤tzung. Erneut sind 90 Menschen, darunter mindestens 47 Zivilisten, dieser Tage Angriffen der MilitÃ¤rallianz zum Opfer gefallen. Die TruppenfÃ¼hrung bestreitet das zwar, aber die Hinweise verdichten sich (s.a. &#8220;der Standard&#8221;, Wien v. 23.8.). Die Truppen der Allianz  hÃ¤tten sich zurÃ¼ck gezogen, nachdem aufgebrachte Dorfbewohner diese angegriffen hÃ¤tten, berichtet die Presse. Unterdessen droht auch der Atomstaat Pakistan zum &#8220;failed state&#8221; zu werden. UnablÃ¤ssig und jÃ¼ngst vorgetragene militÃ¤rische Drohungen seitens der Bush-Administration und der Karsai -Regierung verschÃ¤rfen die Lage ebenso, wie der RÃ¼cktritt des pakistanischen PrÃ¤sidenten.</p>
<p>Die Reaktion der Bundesregierung und aller in Afghanistan beteiligten StreitkrÃ¤fte ist stetig gleichlautend: Mehr KriegsgerÃ¤t und mehr Truppen. Unterdessen sprechen US-Amerikanische MilitÃ¤rexperten davon, dass die TruppenstÃ¤rke mindestens (!) 400.000 Mann betragen mÃ¼sse, um den Krieg erfolgreich zu beenden. Das wÃ¤re eine der grÃ¶ÃŸten Besatzungsarmeen der Nachkriegszeit. Die Alternative heiÃŸt aus GRÃœNER Sicht hingegen: &#8220;Scheitern oder Strategiewechsel&#8221;. Es ist an der Zeit und entspricht dem GÃ¶ttinger ParteitagsbeschluÃŸ, der Bundesregierung im Oktober hinsichtlich VerlÃ¤ngerung des Mandates und dem Ansinnen der TruppenverstÃ¤rkung die rote Karte zu zeigen, also von den demokratischen Druckmitteln Gebrauch zu machen, die uns zur VerÃ¼gung stehen:</p>
<p>Verweigerung der Zustimmung zur MandatsverlÃ¤ngerung, der UnterstÃ¼tzung weiterer AufrÃ¼stung der Truppe.</p>
<p><strong>Ã–ffentliche Kampagne fÃ¼r den Strategiewechsel, wie er von GRÃœNEN, NGO und selbst MilitÃ¤rexperten gefordert wird.</strong></p>
<p>Mit freundlichen GrÃ¼ÃŸen<br />
Simon Lissner</p>
<p>BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN<br />
Kreisverband Limburg &#8211; Weilburg<br />
Simon Lissner (Mitglied des Kreisvorstand)</p>
<p><a href="http://www.gruene-limburg-weilburg.de" target="_blank">http://www.gruene-limburg-weilburg.de</a><br />
<a href="mailto:simon.lissner@gruene-limburg-weilburg.de" target="_blank">simon.lissner@gruene-limburg-weilburg.de</a></p>
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