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	<title>GrÃ¼ne Linke » GrÃ¼ne</title>
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	<description>sozial, Ã¶kologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei</description>
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		<title>Ist Schwarz-Rot nach dem Bruch der Jamaika-Koalition alternativlos fÃ¼r das Saarland?</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 23:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claulau</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Frage kÃ¶nnen wir doch nur mit einem klaren NEIN beantworten, oder? Wie realistisch ist nun aber die Option Rot-Rot-GrÃ¼n fÃ¼r uns? Werden sich die SPD und DIE LINKE nun aufeinander zu bewegen, um miteinander fÃ¼r die (in meinen Augen) bessere/beste Option fÃ¼r eine neue saarlÃ¤ndische Landesregierung aus SPD, DIE LINKE und den GrÃ¼nen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Frage kÃ¶nnen wir doch nur mit einem klaren NEIN beantworten, oder? Wie realistisch ist nun aber die Option Rot-Rot-GrÃ¼n fÃ¼r uns? Werden sich die SPD und DIE LINKE nun aufeinander zu bewegen, um miteinander fÃ¼r die (in meinen Augen) bessere/beste Option fÃ¼r eine neue saarlÃ¤ndische Landesregierung aus SPD, DIE LINKE und den GrÃ¼nen zu streiten? Wird Heiko Maas einen Oskar Lafontaine als MinisterprÃ¤sidenten akzeptieren kÃ¶nnen? Oder sind Neuwahlen die bessere LÃ¶sung? Fragen Ã¼ber Fragen&#8230; Die es nun so schnell wie mÃ¶gllich zu beantworten gilt.</p>
<p>Diskutiert mit uns und kommentiert diesen Beitrag.</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=2392&amp;md5=20ff578c1d2474010e22eb0fff5026d4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>GRÃœNER HÃ¶henflug erfolgreich gestoppt? 2013 grÃ¼ÃŸt.</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 19:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon.lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[von Simon Lissner (KV Limburg-Weilburg), 2.11.2011
Kurshalten fÃ¤llt uns GRÃœNEN mal wieder gar nicht leicht. Wildes drehen am Ruder bewÃ¤hrt sich in unruhiger See jedoch bekanntlich nicht. In seinem Papier wirft Reinhard BÃ¼tikofer (http://reinhardbuetikofer.eu/2011/10/30/mein-papier-uber-den-berliner-grunen-wahlkampf/) im Zusammenhang mit dem Ausgang von Wahl und Koalitionsverhandlungen in Berlin einige Fragen auf die weitgehende bundespolitische Bedeutung haben. Reinhard bleibt in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Simon Lissner (KV Limburg-Weilburg), 2.11.2011</p>
<p>Kurshalten fÃ¤llt uns GRÃœNEN mal wieder gar nicht leicht. Wildes drehen am Ruder bewÃ¤hrt sich in unruhiger See jedoch bekanntlich nicht. In seinem Papier wirft Reinhard BÃ¼tikofer (<a href="http://reinhardbuetikofer.eu/2011/10/30/mein-papier-uber-den-berliner-grunen-wahlkampf/">http://reinhardbuetikofer.eu/2011/10/30/mein-papier-uber-den-berliner-grunen-wahlkampf/</a>) im Zusammenhang mit dem Ausgang von Wahl und Koalitionsverhandlungen in Berlin einige Fragen auf die weitgehende bundespolitische Bedeutung haben. Reinhard bleibt in seinen Antworten leider unverstÃ¤ndlich zurÃ¼ckhaltend.<span id="more-2341"></span></p>
<p>Nach wie vor ist nicht ausgeschlossen, dass die nÃ¤chste Bundestagswahl bereits vor 2013 stattfinden kÃ¶nnte. Die europÃ¤ische Finanzkrise kÃ¶nnte neuen HÃ¶hepunkten zutreiben, die USA gar ins Wanken geraten (400%ige Staatsverschuldung), die Lage im sÃ¼d-Ã¶stlichen Mittelmeerraum ist weder ausgestanden noch durch das Ende von Gaddafi unkomplizierter geworden. In Afghanistan befindet sich die Bundeswehr weiter im Krieg (man darf &#8220;das&#8221; was sich in Afghanistan abspielt nun seit Guttenberg so nennen) und manche GRÃœNE verschlieÃŸen immer noch die Augen davor, dass das Ende absehbar und durch die US-VerbÃ¼ndeten gesetzt ist. Allem Gerede von unserer &#8220;besonderen Verantwortung&#8221; gegenÃ¼ber Afghanistan zum Trotz. Nach der &#8220;Pleite&#8221; der speziellen Westerwell&#8217;schen AuÃŸenpolitik in Libyen, droht nun was? Bei VerschÃ¤rfung der Lage in Syrien etwa ein neuer Waffengang in Syrien? Niemand kann die Augen davor verschlieÃŸen, dass Assad seine BevÃ¶lkerung nicht minder mordet, wie etwa das Gaddafi Regime.</p>
<p>Die TÃ¼rkei scheint sich vom Gedanken an eine EU-Mitgliedschaft zu verabschieden und streitet zusehends intensiver mit der rechtslastigen Netanjahu Regierung Israels (man sollte sich durch die freundliche Hilfe nach dem Erdbeben nicht tÃ¤uschen lassen). Das Potential fÃ¼r eine Regierungskrise auch in Deutschland ist beachtlich.</p>
<p>Sollte es zu einem, nach wie vor erwarteten, Regierungswechsel kommen, kÃ¶nnte es sein, dass sich GRÃœNE in Regierungsverantwortung recht unvermittelt vor einem Berg von komplexen &#8220;ProblemfÃ¤llen&#8221; sehen, Ã¼ber die wir uns und besonders diejenigen mit Ambitionen fÃ¼r Kandidaturen auf aussichtsreichen ListenplÃ¤tzen, frÃ¼hzeitig Gedanken machen sollten.</p>
<p>Das Entstehen einer weiteren, neuen Partei im bÃ¼rgerlich-liberalen, Mitte bis linken gesellschaftlichen Spektrum ist gerade auch dem Umstand geschuldet, dass das uns zu neigende WÃ¤hler/innenspektrum Zweifel zu hegen beginnt, was es von uns bekommt, falls es uns wÃ¤hlt.</p>
<p><strong>Und immer wieder â€“ die Koalitionsfrage â€¦ Ein â€žKlassikerâ€œ der ins GRÃœNE Museum gehÃ¶rt<br />
</strong>&#8220;FÃ¼r die SPD ist wie fÃ¼r uns GrÃ¼ne fÃ¼r 2013 bisher eine attraktivere Alternative zu Rot-GrÃ¼n nicht in Sicht. Sollten SPD und GrÃ¼ne tatsÃ¤chlich ab 2013 zusammen im Bund regieren wollen, dann mÃ¼ssen sie sich allerdings nicht nur jeweils profilieren, auch gegeneinander, sondern bis dahin auch heraus arbeiten, wie mÃ¶gliche LÃ¶sungen fÃ¼r mehr oder weniger absehbare Kontroversen und Konflikte aussehen kÃ¶nnten. Sonst geht es Rot-GrÃ¼n dann gegebenenfalls Ã¤hnlich wie Schwarz-Gelb nach der letzten Bundestagswahl. Dazu ist mir allerdings die Aufforderung der Financial Times Deutschland, SPD und GrÃ¼ne sollten jetzt das Schmusen ein bisschen zurÃ¼ckstellen und lieber streiten, viel sympathischer als die Einrichtung gemeinsamer Arbeitskreise.&#8221; (BÃ¼tikofer, Ãœber den Berliner Wahlkampf).</p>
<p>Unbestritten ist, dass die Mahnung von Reinhard ernst genommen werden muss: Wollen wir nicht erneut in eine wie auch immer zu gestaltende Koalition stolpern wie bei ROT-GRÃœN die Erste, wÃ¤re ehrlicherweise hinzuzufÃ¼gen, und wollen wir dann nicht das Schicksal der SCHWARZ-GELBEN teilen, sollte eben schnellstens daran gegangen werden, mÃ¶gliche LÃ¶sungen fÃ¼r die in Frage kommenden Konstellationen von Koalitionen emotionsfrei zu erarbeiten. Die Sozialdemokratie muss sich dabei vorneweg der Frage stellen, wie sie sich Verhalten wird, sollte ihr Niedergang sich fortsetzen. War Berlin das SPD Modell fÃ¼r den Bund?</p>
<p>Reinhard resÃ¼miert in seinem Schreiben auf die Auseinandersetzung nach Berlin, in der es darum ging, die Partei unverzÃ¼glich auf ein &#8220;rot-grÃ¼nes&#8221; Bekenntnis fÃ¼r 2013 fest zu legen. Wie er schreibt, wurde dieser Versuch kurzfristig von Vertreter/innen einiger LandesverbÃ¤ndeÂ  gestoppt. Ein Bekenntnis, das er selbst jedoch ebenfalls abgibt und er bezeichnet es, wie leider bei uns viel zu gewÃ¶hnlich, als &#8220;alternativlos&#8221;.</p>
<p>Ohne das Dilemma in dem wir uns befinden ausreichend zu ventilieren, beschreibt Reinhard richtig den bei uns GRÃœNEN verbreiteten Unmut, sich erneut auf ROT-GRÃœN in der bereits einmal im Bund versuchten Form einzulassen. Unbeantwortet bleibt die Frage nach &#8220;Koch und Kellner&#8221;, denn es reicht jedenfalls nicht, einfach nur zu konstatieren, das â€žwolle man nicht mehrâ€œ und â€žNeues mÃ¼sse herâ€œ (BÃ¼tikofer). Da waren wir schon mal weiter. Als Ziel gab der Parteitagsbeschluss, auf eine Initiative von Tarek AlWazir (Hessen) hin aus, die GRÃœNEN sollten sich im gesellschaftlichen Spektrum Mitte-Links positionieren, ihre EigenstÃ¤ndigkeit betonen und nun, nachdem sie bereits Meinungsmacher in diesem Spektrum sind, darum kÃ¤mpfen, ihren politischen FÃ¼hrungsanspruch in Wahlergebnissen zu manifestieren. Weder â€žAusschlieÃŸeritisâ€œ noch frÃ¼hzeitige Festlegungen auf Koalitionsaussagen seien hierzu hilfreich. Aber wie sollte das interpretiert werden? Keinesfalls beliebig. An die Adresse derer, die nun glauben, hier erÃ¶ffneten sich Perspektiven zu Koalitionen mit CDU/CSU und gar unter Einbeziehung der aktuell schwÃ¤chelnden FDP, sei gesagt: Eine solche MiÃŸinterpretation macht keinen Sinn! Diese Parteien sind bekanntlich, bei allen BemÃ¼hungen der Merkel, ihren Laden zu â€žSozialdemokratisierenâ€œ, dem bÃ¼rgerlich, mittig-linken Lager kaum ohne groÃŸzÃ¼gige Verbiegung der RealitÃ¤tswahrnehmung zuzuordnen. Die BemÃ¼hungen der Merkel Regierung dienen einzig dem Ansinnen, WÃ¤hler aus dem bÃ¼rgerlich-liberalen Mitte Links Spektrum und besonders der Sozialdemokratie und uns, abzujagen. Aber: Diese BemÃ¼hungen sind bislang nicht sehr erfolgreich und sie haben einen positiven Aspekt, den wir bislang viel zu wenig beachten. Sie tragen zur Erodierung des konservativ-bÃ¼rgerlichen Lagers bei.</p>
<p>Im Gegenteil ist die Aussage des Parteitages zur Koalitionsfrage der ambitionierte Auftrag, die SPD als â€žLeadpartyâ€œ im bÃ¼rgerlich-liberalen-mitte-linken Lager abzulÃ¶sen und das Vakuum das diese Partei hinterlÃ¤sst, zu fÃ¼llen.</p>
<p>Es ist der Auftrag, sich um GRÃœN-ROT und falls das nicht reicht, + weitere Partei(en) zu bemÃ¼hen und endlich der seit Jahren konstant dokumentierten WÃ¤hlermehrheit links von CDU/CSU/FDP, also von dem rechts-bÃ¼rgerlich-konservativen Lager, zur Regierungsmehrheit zu verhelfen. Und zwar in der geschriebenen Reihenfolge.</p>
<p>Die Entstehung der PIRATENPARTEI entkrÃ¤ftet diese These nicht, im Gegenteil. Sie macht auf zunehmendes Misstrauen der WÃ¤hler/innen gerade auch aus dem Lager aufmerksam, in dem wir verortet sind. Am Beispiel Berlin trifft Reinhards Analyse zu, aber weshalb vermeidet er, zum Kern der Sache Stellung zu nehmen? Die PIRATEN in diesem Zusammenhang nicht zu nennen, kann kaum Zufall sein, denke ich. Es ist deren Stimmenanteil, der den unseren krachend zusammen schmelzen lieÃŸ. Das ist so offensichtlich, dass man es genauer betrachten sollte um auch die Feinheiten wahr zu nehmen und es ist so deutlich, dass man kaum annehmen darf, dass diese Partei bis zur Bundestagswahl von selbst verschwunden sein wird. Mir scheint eher, diese Partei ist fÃ¼r uns das, was fÃ¼r die SPD die WASG/Linke ist/war. Ich mÃ¶chte nicht gar so genau wissen, wie viele, gerade junge GRÃœNE oder GRÃœNEN nahe Menschen die PIRATEN wÃ¤hlten. Die Frage, weshalb sie das taten, unbeantwortet lassen, wÃ¤re ein strÃ¤fliches VersÃ¤umnis. Diese Entwicklung allein auf die â€žpfiffigerenâ€œ Wahlplakate zurÃ¼ckfÃ¼hren zu wollen, hÃ¤lt das Wahlvolk fÃ¼r unangemessen blÃ¶d. Reinhards Kritik an Berlin ist nicht frei von Seitenhieben. Entkleidet man seine Kritk jedoch von Polemik (im ja durchaus unterhaltsamen Sinne!), bleibt sie erstaunlich zahnlos. Der Appell an die Partei beschrÃ¤nkt sich darauf, sich als Juniorpartner der SPD anzudienen, dies aber bitteschÃ¶n etwas â€žgeschickterâ€œ als bisher. Nun ja. Ich finde das nicht wirklich prickelnd.</p>
<p><strong>Sind wir nicht â€“ zum Teil â€“ selber schuld?<br />
</strong>Diese Frage (Reinhard) verdient tiefere Beachtung. Und sie ist kaum losgelÃ¶st von der GRÃœNEN Beantwortung zentraler gesellschaftspolitischer Fragen zu sehen. Dabei sollte zur Sprache kommen, dass die BemÃ¼hungen ausgerechnet derer, die dem eher â€žlinkenâ€œ FlÃ¼gel der Partei zugeordnet werden, die Partei zu dem zurechtzustutzen, was andere fÃ¼r â€žRegierungsfÃ¤higâ€œ halten, weit voran gekommen sind. Zum groÃŸen Erstaunen der interessierten Ã–ffentlichkeit preschen da gerade diejenigen Parteifreund/innen vor, die dem eher â€žlinkenâ€œ ParteiflÃ¼gel zugerechnet werden. Das angestrebte MittelmaÃŸ und die KompatibilitÃ¤tstrÃ¤ume zur Merkel CDU kumulierten letztmalig in dem AtomlaufzeitverlÃ¤ngerungsbeschluss des Bundesparteitages der GRÃœNEN. Eben dies stÃ¶ÃŸt im Wahlvolk auf zunehmendes Misstrauen und kumuliert in Wahlchancen, zum Beispiel fÃ¼r PIRATEN. â€žKlar zum Ã„ndernâ€œ?</p>
<p>Da wÃ¤re die stÃ¤ndige Diskussion der Koalitionsfrage. Einige bei uns wollen einfach keine Ruhe geben und verunsichern unsere WÃ¤hler/innen konsequent mit dem Gequatsche Ã¼ber Schwarz-GrÃ¼ne BlÃ¼tentrÃ¤ume und sei es auch nur als irgendwie geartete Denkmodelle fÃ¼r Bundes- und Landespolitik. Diejenigen, die mehrheitlich GRÃœN wÃ¤hlen, wollen Schwarz nicht. Nachdem die SPD in Koalitionsfragen ein Verhalten an den Tag legt, das als Hurerei bezeichnet, den ehrenwerten Ã¤ltesten Berufsstand verunglimpfen wÃ¼rde, und fÃ¼r das sie entsprechend konsequent bei Wahlen abgestraft wird, hÃ¤lt sie sich auch fÃ¼r 2013 die groÃŸe Koalition als Option offen. Beratungsresistenz in ausgeprÃ¤gter Form. Eine weiterhin schwÃ¤chelnde SPD im 30% Bereich macht die Option Schwarz-Rot wahrscheinlich. Wird sie stÃ¤rker, kÃ¶nnen die WÃ¤hler/innen auch nicht sicher sein, dass sie nicht erneut mit einer Schwarz-Roten Regierung â€žbelohntâ€œ werden. Bei uns ist das Wahlvolk sich da auch nicht mehr sicher. Da die SPD, zuletzt in Berlin dokumentiert, kaum Ã¼ber eine Koalition des gesamten bÃ¼rgerlich-Mitte-Links-Lagers auch nur nachdenkt, und im Bund ebenfalls mit knappen Ergebnissen zu rechnen sein wird, ist jede Stimme fÃ¼r die SPD eine, die einer weiteren groÃŸen Koalition den Weg bereitet. Die einzige Hoffnung die dieser abgehalfterte Verein hat, ist, es reicht ihr auch nur knapp, vor der CDU zu liegen und in einer solchen den Kanzler (eine â€žinâ€œ haben die eh nicht), zu stellen. Nach â€žanstrengendenâ€œ Koalitionen steht denen der Sinn nicht. Das ist durchaus ein Punkt, der in Baden-WÃ¼rttemberg noch zum vorzeitigen Ende von GRÃœN-ROT fÃ¼hren kann.</p>
<p>Halten die Schwarz-GRÃœNEN bei uns mal still, setzen sich die BefÃ¼rworter/innen von ROT-GRÃœN pur in Szene. Beiden gemeinsam ist jedoch, dass sie sich GRÃœNE generell nur als Juniorpartner (Kellner) in irgendeiner Koalition vorstellen kÃ¶nnen. Und bestÃ¤tigt durch die sich selbst erfÃ¼llende Prophezeiung (sinkender Umfragewerte) hat man es dann im Nachhinein ja schon immer gewusst. Die eigene Verantwortung fÃ¼r dieses Ergebnis wird dabei geflissentlich Ã¼bersehen.</p>
<p><strong>Mit politischem MittelmaÃŸ gewinnen wir keine Wahlen<br />
</strong>Helmut Schmidt gewann Wahlen nach der Sturmflut, SchrÃ¶der nach Irak Kriegs â€žNeinâ€œ und Oderbruch Flut. Helmut Kohl machte Beute nach dem Zusammenbruch des Sowjetregimes und mit der Wiedervereinigung und bereits Adenauer war schamloser Kriegsgewinnler (â€žHeimkehr der Kriegsgefangenenâ€œ). Die GRÃœNEN fuhren nach Fukushima und Stuttgart 21 reiche Ernten ein. In der aktuellen Krise der FinanzmÃ¤rkte und der Occupy â€“ Bewegung sind wir nur ein geringer Faktor, in der Antikriegsfrage torkeln wir aus Sicht der Menschen im Land weiter vor uns hin. FÃ¼r sie, die den Afghanistan Krieg mit HÃ¶chstwerten ablehnen, gelten wir stabil als â€žKriegsteilnehmerâ€œ auch wenn sich das Abstimmungsverhalten unserer Abgeordneten schrittweise positiv verÃ¤ndert hat. Unsere GlaubwÃ¼rdigkeit hat Schaden genommen. Die EnttÃ¤uschung Ã¼ber unser Abstimmungsverhalten bei der Merkelschen AtomlÃ¼ge ist grÃ¶ÃŸer als es die Umfragewerte vermuten lassen. Wir haben in der Atomfrage zwar reichlich gewonnen, aber diesen Gewinn im BemÃ¼hen ums politische MittelmaÃŸ gleich wieder verspielt. SchlieÃŸlich kann die verfÃ¤lschende Frage â€žSind Sie fÃ¼r oder gegen den Atomausstiegâ€œ kein Mensch anders als mit â€žJa, DafÃ¼r!â€œ beantworten, wennÂ  er/sie seine/ihre Sinne beieinander hat, aber sich sich dessen ungeachtet an einer solchen grenzdebilen Befragung beteiligt.</p>
<p>Mit anderen Worten: Wenn man Gelegenheiten nicht nutzt, das Feld nicht bestellt und die Ernte nicht einfÃ¤hrt, dies anderen Ã¼ber- oder sie verdorren lÃ¤sst, braucht man sich Ã¼ber gar nichts wundern.</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=2341&amp;md5=186504cff28fcbe8903e03a7db5ae675" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wer GRÃœN ist und Atomkraftgegner/in &#8211; jetzt heiÃŸt es Aufstehen!</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2011/06/06/wer-grun-ist-und-atomkraftgegnerin-jetzt-heist-es-aufstehen/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 17:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon.lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ã–kologie]]></category>
		<category><![CDATA[Atomausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[GrÃ¼ne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonder BDK]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen und Freunde,
Die offizielle Einladung zur auÃŸerordentlichen BDK am 25.6. 11:00 zu Berlin ist soeben durch unseren Bundesvorstand erfolgt.
Nun gilt es! Teile der Fraktion haben offenbar allen Ernstes vor, dem lÃ¼gnerischen â€žKonsensâ€œdiktat der Bundesregierung entgegen zu kommen. Von einem Konsensangebot sprechen jedenfalls Ã¶ffentlich bisher nicht einmal unsere Fraktionsspitzen. Die Vorstellungen der Bundesregierung laufen darauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Liebe Freundinnen und Freunde,</p>
<p>Die offizielle Einladung zur auÃŸerordentlichen BDK am 25.6. 11:00 zu Berlin ist soeben durch unseren Bundesvorstand erfolgt.</p>
<p>Nun gilt es! Teile der Fraktion haben offenbar allen Ernstes vor, dem lÃ¼gnerischen â€žKonsensâ€œdiktat der Bundesregierung entgegen zu kommen.<span id="more-2063"></span> Von einem Konsensangebot sprechen jedenfalls Ã¶ffentlich bisher nicht einmal unsere Fraktionsspitzen. Die Vorstellungen der Bundesregierung laufen darauf hinaus, noch hinter das Ausstiegsszenario der Rot-GrÃ¼nen Regierung zurÃ¼ck zu fallen. Zwar sind Anlehnungen an den alten rotgrÃ¼nen Konsens erkennbar, dieser wird an etlichen Stellen jedoch gefÃ¤hrlich weit Ã¼berzogen!</p>
<p>Alle Hoffnungen, eine Sonder BDK wÃ¤re Ã¼berflÃ¼ssig, weil Partei und Fraktion wenigstens in einer existenziellen Frage einig sind, haben sich nicht bestÃ¤tigt.</p>
<p>Der kÃ¼rzest mÃ¶gliche Zeitpunkt fÃ¼r einen Atomausstieg ist: Sofort beginnen und es ist mÃ¶glich, eingedenk aller technischen und juristisch erforderlichen Schritte, den letzten Meiler bis 2015 endgÃ¼ltig der Demontage zu Ã¼bergeben. Dies ist in Deutschland ausschlieÃŸlich eine Frage des politischen Willens. In der BevÃ¶lkerung wÃ¤chst der Anteil derjenigen, die einen sofortigen Ausstieg befÃ¼rworten, seit Fukushima eindeutig. UnabhÃ¤ngig vom Datum befÃ¼rworten bereits 80% der Menschen in diesem Land einen endgÃ¼ltigen Ausstieg, diesem politischen Willen widersetzt sich eine hartnÃ¤ckige, kleine radikale Minderheit mit allen Mitteln. Diese Minderheit hat mit der Durchsetzung der LaufzeitverlÃ¤ngerung und der AufkÃ¼ndigung des Atomkonsenses bewiesen, dass sie ihre Ziele zutiefst unehrlich verfolgt. Es gibt fÃ¼r Atomkraftgegner/innen keinen schlÃ¼ssigen Grund, dieser Minderheit erneut in ihrem Ansinnen entgegen zu kommen.</p>
<p>Es wird in den nÃ¤chsten Tagen darauf ankommen, die Delegationen aus den Orts- und KreisverbÃ¤nden personell mit Delegierten zu besetzen, die GewÃ¤hr dafÃ¼r bieten, dass unsere Partei im engen Schulterschluss mit den Antiatombewegten in diesem Land alle Hebel in Bewegung setzt, dieser mÃ¶rderischen Technologie spÃ¤testens mit dem zu erwartenden Regierungswechsel das wohlverdiente Ende zu bereiten. Wer nun fÃ¼r die Zustimmung zu der schwarz-gelben Erpressung wirbt, dem sei gesagt: Auf dem Spiel steht die gerade zurÃ¼ck gewonnene GlaubwÃ¼rdigkeit der GRÃœNEN Partei in dieser urgrÃ¼nen Frage.</p>
<p>Keine Ruhepause mehr fÃ¼r AKW Technologie. Aus bleibt Aus und was noch nicht aus ist, wird ausgeschaltet.</p>
<p>Simon Lissner</p>
<p>(Mitglied des Kreisvorstand Limburg-Weilburg, Hessen)</p>
<p>Facebook Gruppe <a href="http://www.facebook.com/home.php?sk=group_162436577156954">Wir stimmen nicht fÃ¼r einen faulen KompromiÃŸ</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=2063&amp;md5=f5c86bcb2a23e56586e86bb34bdb9fef" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Alternativer PolizeikongreÃŸ in Hamburg</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2011/06/05/alternativer-polizeikongres-in-hamburg/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 20:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon.lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[TERMINE]]></category>
		<category><![CDATA[GrÃ¼ne]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Philipp Albrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeikongress]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 24. Juni 2011 00:00 bis 25. Juni 2011 00:00. ] BÃ¼ndnis 90/DIE GRÃœNEN setzen sich seit Ihrer GrÃ¼ndung vor Ã¼ber 30  Jahren fÃ¼r eine alternative Polizeipolitik ein. Getragen von der Idee  flacher Hierarchien und dem Geist einer selbstbestimmten demokratischen  BevÃ¶lkerung wollen die GRÃœNEN das Vertrauen in die gemeinschaftlich  legitimierten Institutionen ebenso wie in die verantwortlich handelnde  freiheitliche Gesellschaft stÃ¤rken. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">24. Juni 2011 00:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">25. Juni 2011 00:00</td></tr></table><p>BÃ¼ndnis 90/DIE GRÃœNEN setzen sich seit Ihrer GrÃ¼ndung vor Ã¼ber 30  Jahren fÃ¼r eine alternative Polizeipolitik ein. Getragen von der Idee  flacher Hierarchien und dem Geist einer selbstbestimmten demokratischen  BevÃ¶lkerung wollen die GRÃœNEN das Vertrauen in die gemeinschaftlich  legitimierten Institutionen ebenso wie in die verantwortlich handelnde  freiheitliche Gesellschaft stÃ¤rken. Der stetige Einsatz fÃ¼r eine  bÃ¼rgernahe und progressiv agierende Polizei ist dabei besonders wichtig.</p>
<p><a href="http://www.alternativer-polizeikongress.de/" target="_blank"><strong>Deswegen veranstaltet</strong><strong> Jan Philipp Albrecht, Mitglied des EuropÃ¤ischen Parlaments, vom 24. â€“ 25.06.2011 in Hamburg den ersten</strong></a></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=2059&amp;md5=007c888fdd238a723565910cc4111e74" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Denk ich an Frankreich &#8230;</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2011/04/09/denk-ich-an-frankreich/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 13:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon.lissner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Simon Lissner, April 2011
â€¦ in der Nacht bin ich um den  Schlaf gebracht. Bei  vorherrschenden Westwinden wÃ¤re Deutschland im  Falle eines Super GAU in  einem franzÃ¶sischen AKW unvermeidlich schwer in  Mitleidenschaft  gezogen, oder bildlich gesprochen, &#8220;â€¦ da wÃ¤ren wir alle  futsch&#8221;.
Das von der Atomindustrie und ihrer  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Simon Lissner, April 2011</em></p>
<blockquote><p>â€¦ in der Nacht bin ich um den  Schlaf gebracht. Bei  vorherrschenden Westwinden wÃ¤re Deutschland im  Falle eines Super GAU in  einem franzÃ¶sischen AKW unvermeidlich schwer in  Mitleidenschaft  gezogen, oder bildlich gesprochen, &#8220;â€¦ da wÃ¤ren wir alle  futsch&#8221;.</p></blockquote>
<p>Das von der Atomindustrie und ihrer  AnhÃ¤ngerschaft in den  europÃ¤ischen Regierungen gebetsmÃ¼hlenartig  wiederholte Mantra vom  &#8220;vertretbaren Restrisiko&#8221; hingegen, hÃ¤lt sich  nicht an Grenzen.   WÃ¤hrend seinerzeit nach dem Super GAU in Tschernobyl  bald bekannt  wurde, dass der  Fall-Out in ganz Europa Folgen haben  wÃ¼rde,  behaupteten einzigartig, die franzÃ¶sischen BehÃ¶rden, die  radioaktiven  Wolken hÃ¤tten vor den Grenzen Frankreichs halt gemacht. Sie  machten  sich freilich nicht die MÃ¼he, dieses &#8220;Wunder&#8221; zu erklÃ¤ren.</p>
<p><a href="http://www.riverside-magazin.de/denk-ich-an-frankreich/" target="_blank">weiterlesen</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1943&amp;md5=5d62ad5d5242cbfbc3f0854237fcb478" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Ohne Wenn und Aber: Raus aus Atomenergie sofort!</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 18:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon.lissner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[FÃ¼r uns als GRÃœNE Partei kann und sollte es nur eine Antwort auf die Frage nach dem Enddatum des Atomzeitalters in Deutschland geben: Sofort, restlos und endgÃ¼ltig.
Nachdem die Atomindustrie gestÃ¼tzt auf eine dilletierende schwarz-gelbe Regierung unter Inanspruchname der brutalst mÃ¶glichen Arroganz der Macht die LaufzeitverlÃ¤ngerung durchgeprÃ¼gelt hat, gibt es keinen, wirklich keinen (!), Grund fÃ¼r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2011/04/FukushimaI.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1927" title="FukushimaI" src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2011/04/FukushimaI-150x150.jpg" alt="" width="218" height="150" /></a>FÃ¼r uns als GRÃœNE Partei kann und sollte es nur eine Antwort auf die Frage nach dem Enddatum des Atomzeitalters in Deutschland geben: Sofort, restlos und endgÃ¼ltig.<br />
Nachdem die Atomindustrie gestÃ¼tzt auf eine dilletierende schwarz-gelbe Regierung unter Inanspruchname der brutalst mÃ¶glichen Arroganz der Macht die LaufzeitverlÃ¤ngerung durchgeprÃ¼gelt hat, gibt es keinen, wirklich keinen (!), Grund fÃ¼r uns, den sozialdemokratisch bestimmten Atomkompromiss wieder aufleben zu lassen. Auch nicht modifiziert, wie es mancherorts aus GRÃœNEM Munde zu tÃ¶nen scheint.<span id="more-1922"></span></p>
<p>Die in diversen Talk-Runden rund um das Nukleardesaster in Fukushima verwendete Formel: &#8220;GRÃœNE fordern die sofortige und endgÃ¼ltige Stillegung der Uraltbedrohung (damit sind die acht Ã¤ltesten Reaktoren und Fukushima-baugleiche gemeint), und fÃ¼r alle anderen den schnellst mÃ¶glichen Ausstieg&#8221;, greift zu kurz.</p>
<p>Der von unseren Parteifreund/innen in solchen TalkÂ  Runden an den Tag gelegte Eiertanz bei der Frage, wer &#8220;uns denn garantiert, dass die verbleibenden AKW in der Zeit bis zum Ausstieg keinen GAU haben werden&#8221; (etwa Friedmann oder auch Maischberger) hat schon etwas erbarmungswÃ¼rdiges im Lichte der gnadenlosen Frage.</p>
<p>WÃ¤hrend uns in Fukushima erneut jedwede Illusion von &#8220;Sicherheit&#8221; atomarer Anlagen mit grausamsten Folgen um die Ohren fliegt, wÃ¤hrend selbst groÃŸe Teile der BefÃ¼rworter/innen dieser mÃ¶rderischen Technologie (fÃ¼r Generationen mÃ¶rderisch im Wortsinne) erkennen, dass das, was sie als &#8220;BrÃ¼ckentechnologie&#8221; zu verkaufen suchten, nichts mehr taugt, weil die BrÃ¼cke eingestÃ¼rzt ist, traben wir GRÃœNE mit der Formel &#8220;Ausstieg so schnell wie mÃ¶glich&#8221; der Entwicklung tragisch hinterher?</p>
<p>Das kann nicht sein. Das dÃ¼rfen wir nicht zulassen.<br />
Wenn wir uns auf die Formel &#8220;so schnell wie mÃ¶glich&#8221; in Deutschland einlassen, verkennt dies mehrere elemantare Punkte:</p>
<p>1) Der Ausstieg &#8220;so schnell wie mÃ¶glich&#8221; ist nun angesichts des zweiten Weltumspannenden SuperGAU innerhalb von 25 Jahren die RÃ¼ckzugslinie der AtombefÃ¼rworter in Deutschland. BrÃ¼derle war nur ehrlich. Zeit gewinnen, um zu retten, was mit unserer Hilfe hoffentlich nicht zu retten ist. Die Antiatombewegung hat das erkannt und fordert folgerichtig, sofort abschalten, alle und ohne Wenn und Aber. Die Konzepte und nachhaltigen Bedingungen fÃ¼r die sofortige Abschaltung dieser Anlagen haben unter anderem gerade die GRÃœNEN erarbeitet.</p>
<p>2) Unter den fÃ¼hrenden Industrienationen ist Deutschland die Wirtschaftsmacht, zumal in Europa, die bereits sehr weit hinsichtlich des Ausstieges voran gekommen ist. Der RÃ¼ckfall durch die schwarz-gelbe Chaostruppe hÃ¤tte diesen Prozess auch ohne Fukushima allenfalls verzÃ¶gert, nicht aber umkehren kÃ¶nnen. SpÃ¤testens bei dem kommenden Regierungswechsel hÃ¤tte die neue, mÃ¶glicherweise sogar GRÃœN gefÃ¼hrte Bundesregierung in der Pflicht gestanden, den Ausstiegsprozess beherzt vorzunehmen.</p>
<p>3) Deutschland ist vermutlich das einzige Land weltweit, das, abgesehen von wirtschaftlich bedeutenden LÃ¤ndern die mit dem Gedanken des Aufbaus der nuklearen Energiegewinnung spielen, alle Voraussetzungen fÃ¼r einen sofortigen Ausstieg erfÃ¼llt, esÂ  k a n nÂ  im Unterschied zu anderen Nationen aussteigen, ohne eine EnergielÃ¼cke befÃ¼rchten zu mÃ¼ssen.</p>
<p>4) Frankreich und Japan (nach der Katastrophe)Â  k Ã¶ n n e nÂ  nicht unmittelbar und sofort aus der Atomenergie aussteigen, selbst wenn sie wollten. Wer sich zu ca. 80% von dieser Technologie abhÃ¤ngig gemacht hat, hÃ¤ngt drin, ist zu 100% erpressbar und wird auf Jahrzehnte alleine nicht aus diesem Dillemma heraus kommen, selbst wenn der politische Wille vorhanden wÃ¤re.</p>
<p>5) Um so wichtiger ist es, dass wir den sofortigen Ausstieg Deutschlands fordern. Die internationale Dimension macht klar, dass die Formel, &#8220;so schnell wie mÃ¶glich&#8221; fÃ¼r die internationale Betrachtung passt. Nicht aber fÃ¼r die wenigen LÃ¤nder, die bereits ohne Not aussteigen kÃ¶nnen. Den LÃ¤ndern, die aussteigen kÃ¶nnen, fiele unzweifelhaft die Aufgabe und Verantwortung zu, den Ausstieg anderer LÃ¤nder zu fÃ¶rdern, Support zu geben und tatsÃ¤chlich zu Ã¼berbrÃ¼cken: NÃ¤mlich ggf. StromlÃ¼cken bis zum Aufbau der Alternativen.</p>
<p>Verbunden werden mÃ¼sste dies mit der Forderung nach umfangreicher internationaler Zusammenarbeit und UnterstÃ¼tzung der Aussteigernationen fÃ¼r diejenigen Nationen, die sich in eine derartige (teilweise erpresserische) nukleare AbhÃ¤ngigkeit begeben haben, dass sie nicht sofort aussteigen kÃ¶nnen (nachvollziehbar, dass Frankreich bei einem Atomstromanteil von 80% nicht einfach alle abschalten kann, ohne dass dies anderweitig kompensiert werden wÃ¼rde).</p>
<p>6) Dazu gehÃ¶rt auch, dass Energieversorgung natÃ¼rlich nicht einerseits allgemein als &#8220;strategisches Gut&#8221; betrachtet werden kann, dass aber andererseits dem freien &#8220;Profitspiel&#8221; der privaten MÃ¤rkte Ã¼berlassen und spekulativ an der BÃ¶rse, im engeren Sinn dem &#8220;Spielcasino&#8221; Ã¼berlassen wird, sondern wir mÃ¼ssen lernen, diese als prioritÃ¤re Aufgabe der ganzen Menschheit zu begreifen. Das ist gar nicht so schwer zu verstehen, wie es &#8220;Marktwirtschaftlern&#8221; eventuell fallen mag. TatsÃ¤chlich ist es so, dass &#8220;die Menschheit&#8221; insgesamt hinsichtlich der Energieversorgung bereits jetzt stets den vollen Preis der Energieversorgung aufgebÃ¼rdet bekommt (es ist weder bei den allfÃ¤lligen Ã–lkatastrophen noch bei den ebenfalls allfÃ¤lligen Atomkatastrophen so, dass die Verursacherunternehmen fÃ¼r den Gesamtschaden, geschweige denn den Schaden in der Zukunft aufkommen, sondern es ist stets &#8220;die Allgemeinheit&#8221; bis in kÃ¼nftige Generationen).</p>
<p><strong>FÃ¼r uns GRÃœNE sollte folglich die Tagesaufgabe sein fÃ¼r folgendes zu werben: Bei einem Regierungswechsel wird Deutschland sofort aus dem Nuklearen Netz genommen. Bis zum Regierungswechsel fordern wir von den Regierenden: Sofortigen Ausstieg aus der Atompolitik.</strong></p>
<p>Last but not Least: Die Atomgegner in der Welt benÃ¶tigen unsere SolidaritÃ¤t. Frankreich ist ein besonderer Gefahrenherd. Ca. 30% der Reaktoren haben das Ende ihres Lebenszyklus in den kommenden 10 Jahren erreicht. Die Wahrscheinlichkeit eines GAU rÃ¼ckt nÃ¤her. Dass die AKW &#8211; Bewegung in Frankreich nicht mehr (!) die StÃ¤rke hat (zumindest wird uns gegenÃ¼ber in Deutschland so getan, als werde &#8220;German Angst&#8221; Ã¼berall belÃ¤chelt), ist nicht verwunderlich. In Frankreich (wie auch in Japan) haben die Gegner/innen der Atomkraft Ã¼ber die Jahre schwere Niederlagen erlitten (die hohe Zahl der Anlagen, gegen teilweise erbitterten Widerstand). Umso Notwendiger ist es, den Kampf gegen AKW zu internationalisieren, den Stimmen in diesen LÃ¤ndern bei uns GehÃ¶r zu verschaffen und so weiter.</p>
<p>Dass die Gegner/innen der Atomkraft speziell in England und Frankreich in der Vergangenheit besonders brutal von der Atomindustrie und den ihr verbundenen Regierungen bekÃ¤mpft wurden steht in ursÃ¤chlichem Zusammenhang mit der militÃ¤rischen Bedeutung dieser Technologie fÃ¼r den Wahn von der militÃ¤rischen Atommacht. Die Freund/innen in all diesen LÃ¤ndern verdienen unsere besondere SolidaritÃ¤t.</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1922&amp;md5=d9ad0b37f028d5d9dde24e22906b441d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Deutsche Atomkraftwerke gleicher Bauart sofort abschalten</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2011/03/12/deutsche-atomkraftwerke-gleicher-bauart-sofort-abschalten/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 20:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon.lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Fukushima]]></category>
		<category><![CDATA[GAU]]></category>
		<category><![CDATA[GrÃ¼ne]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Christian Markert]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Super GAU]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kernschmelze in dem alten Siedewasserreaktor Fukushima I lÃ¤uft ab, RadioaktivitÃ¤t wird freigesetzt, der Super-GAU ist eingetreten. Wie lange will der CDU-Landesvorsitzende und LaufzeitverlÃ¤ngerungsminister Norbert RÃ¶ttgen eigentlich noch warten, bevor er die Konsequenzen aus dieser furchtbaren Katastrophe in Japan zieht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2011/03/hcfoto_small.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1883" title="hcfoto_small" src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2011/03/hcfoto_small-118x150.png" alt="" width="118" height="150" /></a>Der Sprecher fÃ¼r Umwelt-, Verbraucherschutz und Anti-Atompolitik</strong><br />
<strong> Fraktion BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN im Landtag NRW, Hans Christian Markert:</strong></p>
<p>Zu der Reaktorkatastrophe in Japan erklÃ¤rtÂ <strong>Hans Christian Markert</strong>, Anti-Atompolitischer Sprecher:</p>
<p>â€žDie Kernschmelze in dem alten Siedewasserreaktor Fukushima I lÃ¤uft ab, RadioaktivitÃ¤t wird freigesetzt, der Super-GAU ist eingetreten. Wie lange will der CDU-Landesvorsitzende und LaufzeitverlÃ¤ngerungsminister Norbert RÃ¶ttgen eigentlich noch warten, bevor er die Konsequenzen aus dieser furchtbaren Katastrophe in Japan zieht?<span id="more-1879"></span></p>
<p>Wir fordern Norbert RÃ¶ttgen auf, aus Respekt vor den betroffenen Menschen seine Beschwichtigungsreden einzustellen, den Menschen in Japan sofort jede nur erdenkliche Hilfe anzubieten und die veralteten Siedewasserreaktoren in Deutschland gleicher oder Ã¤hnlicher Bauart aus den 70er und 80er Jahren BrunsbÃ¼ttel, Isar 1, Philippsburg 1, Gundremmingen B und C sowie den Pannenreaktor KrÃ¼mmel unverzÃ¼glich abzuschalten.</p>
<p>Gerade alte Siederwasserreaktoren, wie der stillgelegte NRW-Reaktor WÃ¼rgassen, sind bei derartigen schweren StÃ¶rfÃ¤llen kaum noch zu beherrschen, da sie nur einen PrimÃ¤rkreislauf haben, wie wir jetzt leider erleben mÃ¼ssen.</p>
<p>DarÃ¼ber hinaus muss RÃ¶ttgen jetzt ein Konzept zum schnellstmÃ¶glichen und vollstÃ¤ndigen Atomausstieg in Deutschland vorlegen.â€œ</p>
<p>Homepage:Â <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.hc-markert.de/">www.hc-markert.de</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1879&amp;md5=bbd1e27f57918ec127304f9d1307905c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Mehr Basisdemokratie wagen!</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2010/07/23/mehr-basisdemokratie-wagen/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 08:54:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon.lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Basisdemokratie]]></category>
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		<category><![CDATA[Landesverband]]></category>
		<category><![CDATA[LMV]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Schmalgold]]></category>
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		<description><![CDATA[GRÃœNEN â€“ Mitglied Philipp Schmalgold, Hessen, Werra MeiÃŸner, (siehe  auch facebook http://www.facebook.com/schmagold)  hat einen Antrag (Schmalgold_Briefwahl)Â   formuliert, in dem fÃ¼r die Option der Briefwahl bei  Kandidat/innen-Aufstellungen fÃ¼r Landtags-/Bundestags- aber auch Wahlen  zu ParteiÃ¤mtern geworben wird. Die Bitte, sich an der Diskussion zu dem  Thema zu beteiligen, schlieÃŸt sich selbstverstÃ¤ndlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GRÃœNEN â€“ Mitglied Philipp Schmalgold, Hessen, Werra MeiÃŸner, (siehe  auch facebook <a href="http://www.facebook.com/schmagold">http://www.facebook.com/schmagold</a>)  hat einen Antrag (<a rel="attachment wp-att-1501" href="http://www.gruene-linke.de/2010/07/23/mehr-basisdemokratie-wagen/schmalgold_briefwahl/">Schmalgold_Briefwahl</a>)Â   formuliert, in dem fÃ¼r die Option der Briefwahl bei  Kandidat/innen-Aufstellungen fÃ¼r Landtags-/Bundestags- aber auch Wahlen  zu ParteiÃ¤mtern geworben wird. Die Bitte, sich an der Diskussion zu dem  Thema zu beteiligen, schlieÃŸt sich selbstverstÃ¤ndlich an. &#8216;Mehr  Basisdemokratie wagen!&#8217; scheint mehr denn je auf der Agenda zu stehen. <img title="Weiterlesen..." src="http://www.gruene-limburg-weilburg.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-1498"></span>In  Zeiten sinkender Wahlbeteiligung, selbst bei uns in der Partei, ist es  an der Zeit, Ãœberlegungen anszustellen, wie wir wieder mehr Menschen zur  Mitbeteiligung bewegen kÃ¶nnen. Hessen hat sich als basisdemokratisches  Instrument die Landesmitgliederversammlung bewahrt. In vielen  BundeslÃ¤ndern hingegen wurden nicht minder demokratische  Landesdelegiertenversammlungen eingerichtet, in der Hoffnung, mehr  Menschen an den EntschlÃ¼ssen zu beteiligen und diese Ã¼ber die  Delegiertenversammlung umzusetzen. Wie dem auch sei. Beides sind  vollkommen unumstritten demokratische Instrumentarien. Dennoch mÃ¼ssen  wir Hessen uns, speziell hinsichtlich des Verfahrens in Hessen, die  Frage stellen, inwieweit eine LMV, an der 600-800 Mitglieder (das sind  im besten Falle derzeit 20% der hessischen Mitglieder) maximal selbst  bei wichtigen Kandidatenaufstellungen zu Landes-/Bundestagswahlen, noch  zeitgemÃ¤ÃŸer Ausdruck basisdemokratischer Entschlussfreude sind. Die  allenfalls den StreÃŸ- und Aggressionsfaktor erhÃ¶henden und daher  allseits beliebten â€žKampfkandidaturenâ€œ um die sogenannten  â€žaussichtsreichenâ€œ ListenplÃ¤tze mÃ¶gen zwar manchen Zeitgenoss/innen den  Unterhaltungsfaktor erhÃ¶hen, tun jedoch ein Ã¼briges, die  Mitgliederbeteiligung stetig sinken zu lassen und grenzen den Umfang  derer ein, die sich an einem derartigen Prozedere beteiligen mÃ¶gen. Nun â€“  weit weg von aktuell anstehenden Wahlen in den meisten BundeslÃ¤ndern  und auch weit weg von anstehenden Bundestagswahlen,Â  ist eine gute Zeit,  unvoreingenommen Ã¼ber eine Reform der Wahlverfahren nach zu denken.</p>
<p>Ich begrÃ¼ÃŸe und unterstÃ¼tze also die Initiative von Philipp und wÃ¼rde  mich freuen, wenn wir um diese Frage eine lebhafte Diskussion hin  bekÃ¤men.</p>
<p>Die mailadresse vonPhilipp ist <a href="mailto:pschmagold@googlemail.com">pschmagold@googlemail.com</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1498&amp;md5=bbcea32bfcaffebd0646c6ce610bd571" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>OFFENER BRIEF AN DIE BEFÃœRWORTER VON ISAF/NATO IN UNSERER PARTEI</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 17:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[EOF]]></category>
		<category><![CDATA[GrÃ¼ne]]></category>
		<category><![CDATA[ISAF]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>

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Die nun bekannt gewordenen &#8220;Rules of Engagement&#8221; sind ein Dokument der BefÃ¼rwortung ungehemmter, brutaler und menschenverachtender KriegfÃ¼hrung in Afghanistan. NATO-Oberbefehlshaber Craddock erweitert dieses Dokument um die Komponente, Kriegshandlungen wahllos in die DÃ¶rfer Afghanistans zu tragen. Schon die bisher bekannte Strategie im &#8220;War on terror&#8221; fÃ¼hrt zu einer unermesslichen Zahl von Opfern auf Seiten der ZivilbevÃ¶lkerung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
Die nun bekannt gewordenen &#8220;Rules of Engagement&#8221; sind ein Dokument der BefÃ¼rwortung ungehemmter, brutaler und menschenverachtender KriegfÃ¼hrung in Afghanistan. NATO-Oberbefehlshaber Craddock erweitert dieses Dokument um die Komponente, Kriegshandlungen wahllos in die DÃ¶rfer Afghanistans zu tragen. Schon die bisher bekannte Strategie im &#8220;War on terror&#8221; fÃ¼hrt zu einer unermesslichen Zahl von Opfern auf Seiten der ZivilbevÃ¶lkerung. Craddocks Weisungen fÃ¼hren zu einer VerstÃ¤rkung dieser Entwicklung &#8211; und zwar weg von militÃ¤rischer Intervention und hin zu offen begangenen Verbrechen von SoldatInnen an Zivilisten.</strong></p>
<p><span id="more-763"></span>Bisher hat sich insbesondere die bundesdeutsche MilitÃ¤rfÃ¼hrung erfreulicherweise kategorisch gegen derartige, vÃ¶lkerrechtswidrige Praktiken auch Ã¶ffentlich gewendet und sich soweit wir wissen, an solchen Praktiken auch nicht beteiligt. Dies begrÃ¼ÃŸen wir und fordern dazu auf, nicht im BemÃ¼hen nachzulassen, die NATO-Partner in Afghanistan zur Abkehr von diesem verhÃ¤ngnisvollen Weg zu bewegen. Das ohnehin schon schwindende Vertrauen der Menschen in Afghanistan gegenÃ¼ber den stationierten MilitÃ¤rs wird durch eine solche &#8220;Strategie&#8221; nur noch mehr beeintrÃ¤chtigt. Damit ist auch das positive zivilgesellschaftliche Engagement stark gefÃ¤hrdet.</p>
<p>Den ablehnenden Verantwortlichen in der Bundeswehr danken wir fÃ¼r ihre Zivilcourage und ihre verantwortliche Haltung, die zunÃ¤chst Schaden von der Bundesrepublik abgewehrt hat.</p>
<p>Eine AblÃ¶sung Craddocks ist unerlÃ¤sslich, die Verfasser der &#8220;Rules&#8221; sowie Craddock mÃ¼ssen sich vor der Justiz verantworten.</p>
<p>Mit dem Beschluss unserer Partei auf der Bundesdelegiertenkonferenz von GÃ¶ttingen wurde die ÃœberprÃ¼fung des deutschen Einsatzes in Afghanistan gefordert. Sollte eine ÃœberprÃ¼fung gegen einen weiteren Einsatz in Afghanistan sprechen, so forderte der Beschluss, mÃ¼sse der verantwortungsvolle RÃ¼ckzug aus Afghanistan eingeleitet werden. Dies ist zum wiederholten Mal mit dieser gravierenden, zumindest aus deutscher Sicht offen rechtswidrigen PolitikÃ¤nderung der Fall!</p>
<p>Obwohl alles dagegen sprach, haben viele unserer Abgeordneten auch 2008 erneut mit Ja und damit fÃ¼r eine Verwicklung in eben jene kriminelle KriegfÃ¼hrung gestimmt.</p>
<p>Wir fordern diese Abgeordneten dringend dazu auf, sich gegenÃ¼ber der Partei zu den nun in der Ã–ffentlichkeit bekannt werdenden illegalen und kriminellen Anweisungen zu Ã¤uÃŸern. Wir sprechen unsere Verwunderung darÃ¼ber aus, dass dies nicht bereits geschehen ist.</p>
<p>1) Waren den Abgeordneten die &#8220;Rules&#8221; bekannt?<br />
2) Wenn diese den Abgeordneten nicht bekannt gewesen sein sollten, wie bewerten die Abgeordneten die ExistenzÂ Â Â Â Â Â  einer solchen Strategie vor dem Hintergrund der jahrelangen Praxis der BÃ¼ndnispartner?</p>
<p>3) Wie gedenken die befÃ¼rwortenden Abgeordneten den lÃ¤ngst fÃ¤lligen Strategiewechsel durchzusetzen?<br />
Wir bitten dringend darum, die dazu nÃ¶tigen, bisherigen und geplanten AnsÃ¤tze gegenÃ¼ber den Parteigremien zuÂ Â Â Â Â Â Â Â  dokumentieren.</p>
<p>4) Wie bewerten die zustimmenden Abgeordneten persÃ¶nlich ihr Abstimmungsverhalten nach Bekanntwerden dieser<br />
letzten neuen Entwicklung?</p>
<p>5) Falls den Abgeordneten die &#8220;Rules&#8221; bekannt waren, fragen wir, weshalb diese illegalen Anweisungen nicht umfassend</p>
<p>der Ã–ffentlichkeit bekannt gemacht und der Protest organisiert wurde.</p>
<p>Irene Mihalic, Barbara Richter, Peter Alberts, Ralf Henze, Richard Janus, Karl-Wilhelm Koch, Simon Lissner, Matthias Schneider, Robert Zion</p>
<p>Mitglieder des Netzwerkes GrÃ¼ne Linke bei BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=763&amp;md5=cd5c8304afb6d80da2e9655ddeaa00e5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ãœbersicht: AntrÃ¤ge zur BDK in Erfurt am 14. bis 16.11.2008</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2008/10/17/ubersicht-antrage-zur-bdk-in-erfurt-am-14-bis-16112008/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 14:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[BDKen]]></category>
		<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[BDK]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[GrÃ¼ne]]></category>
		<category><![CDATA[Tobin-Steuer]]></category>

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		<description><![CDATA[Kosten der Finanzmarktkrise durch die erweiterte Tobin-Steuer finanzieren
Philipp Schmagold und andere&#8230; hier als PDF-Datei

100 % Strom aus Erneuerbaren Energien: Ein Ziel fÃ¼r 2020
Horst Schiermeyer, KV GÃ¶rlitz und andere&#8230; hier als PDF-Datei
Die MÃ¤rkte entflechten, dezentralisieren, gerechter organisieren ! Lokal und global handeln !
Matthias und andere&#8230; hier als PDF-Datei
Beratungshilfe, Prozesskostenhilfe und die Gerichtskostenfreiheit in Sozialrechtsverfahren sind wichtige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kosten der Finanzmarktkrise durch die erweiterte Tobin-Steuer finanzieren</strong></p>
<p>Philipp Schmagold und andere&#8230; <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/10/081114_antrag_bdk_finanzmarktkrise.pdf" target="_blank">hier als PDF-Datei</a></p>
<hr />
<strong>100 % Strom aus Erneuerbaren Energien: Ein Ziel fÃ¼r 2020</strong></p>
<p>Horst Schiermeyer, KV GÃ¶rlitz und andere&#8230; <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/10/081114_100prozent_ee-strom_2020.pdf">hier als PDF-Datei</a></p>
<hr /><strong>Die MÃ¤rkte entflechten, dezentralisieren, gerechter organisieren ! Lokal und global handeln !</strong></p>
<p>Matthias und andere&#8230; <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/10/081014_antrag-bdk-erfurt-finanzpolitik-1_0_11.pdf">hier als PDF-Datei</a></p>
<hr /><strong>Beratungshilfe, Prozesskostenhilfe und die Gerichtskostenfreiheit in Sozialrechtsverfahren sind wichtige Mittel der sozialen Sicherung</strong></p>
<p>Stefan Senkel und andere &#8230; <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/10/081114_bdk-antrag_prozesskosten_hartziv.pdf">hier als PDF-Datei</a></p>
<hr /><strong>Gegen den generellen Ausschluss homo- und bisexueller MÃ¤nner von der Blut-, Plasma- und Knochenmarkspende</strong></p>
<p>Maik Babenhauserheide u.a. &#8230; <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/10/bdk-erfurt-antrag_blutspende.pdf" target="_blank">hier als PDF-Datei</a></p>
<hr /><strong>Sitzungen von Parteigremien</strong><br />
Irene Mihalic u.a. &#8230; <a href="http://www.gruene-linke.de/2008/10/05/antrag-bdk-erfurt-sitzungen-von-parteigremien/">hier<br />
</a></p>
<hr /><strong>BuÃŸgelder nach TagessÃ¤tzen mit Zweckbindung! â€“ Sozial gerecht, nachhaltig und fair!</strong></p>
<p>Irene Mihalic u.a. &#8230; <a href="http://www.gruene-linke.de/2008/10/05/antrag-bdk-erfurt-erfurt-busgelder-nach-tagessatzen-mit-zweckbindung-%E2%80%93-sozial-gerecht-nachhaltig-und-fair/">hier</a></p>
<hr /><strong>Ein globales BÃœNDNIS 2050 fÃ¼r eine balancierte Globalisierung und eine Ã¶kosoziale Weltwirtschaft<br />
</strong>Martina Knappert-Hiese und andere &#8230;. <a href="http://www.gruene-linke.de/2008/09/29/antrag-bdk-erfurt-weltvertrag/">hier</a></p>
<hr /><strong><br />
MEHR DEMOKRATIE WAGEN &#8211; AUCH BEI DEN GRÃœNEN LISTEN</strong><br />
Lisa BrÃ¶skamp und andere &#8230;. <a href="http://www.gruene-linke.de/2008/09/27/bdk-antrag-erfurt-mehr-demokratie-wagen-auch-bei-den-grunen-listen/">hier</a></p>
<hr /><strong>&#8220;Mehr (Basis-) Demokratie wagen&#8221;</strong></p>
<p>Eugen Weber und andere &#8230;.Â  <a href="http://www.gruene-linke.de/2008/09/23/antrage-zur-bdk-in-erfurt-am-14-bis-16112008/">hier</a></p>
<hr /><strong>Koalitions-Verhandlung und Atomausstieg</strong></p>
<p>Karl-W. Koch und andere&#8230; <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/10/081114_atom-antrag_koal21.pdf" target="_blank">als PDF-Datei</a></p>
<hr /><strong>&#8220;Wir sind die Partei der AbrÃ¼stung und der zivilen KonfliktlÃ¶sungen&#8221;</strong></p>
<p>Karl-W. Koch und andere&#8230; <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/10/081114_friedenspol_grundsatzantrag.pdf" target="_blank">als PDF-Datei</a></p>
<hr />
<hr /><a href="http://www.gruene.de/cms/default/rubrik/14/14724.bdk_2008_erfurt.htm" target="_blank">mehr auf der Homepage des Bundesverbandes&#8230; </a></p>
<p><a href="http://www.gruene.de/cms/default/dokbin/200/200970.faq_antragsstellung.pdf" target="_blank">Fragen und Antworten zur Antragsstellung &#8230;</a></p>
<hr />
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=453&amp;md5=2d751ad348fd29c518546d64b29b39bb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gruene-linke.de/2008/10/17/ubersicht-antrage-zur-bdk-in-erfurt-am-14-bis-16112008/feed/</wfw:commentRss>
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