02Okt
Abgelegt unter: BDKen. Bislang ohne Kommentar.
Antrag zur Bundesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Rostock vom 24. – 25.10. 2009
Die Bundesdelegiertenkonferenz möge beschließen:
Zivilcourage statt Restriktion, Überwachung und Sensationsgier
U-Bahn-Mord Solln, Amoklauf in Ansbach:
Bündnis 90/Die Grünen fordern, die Diskussion um Jugendgewalt in die Bahnen zu lenken, die eine Lösung der Probleme versprechen. Aktionismus, immer lautere Forderung nach Überwachung und schärferen Strafen lösen keine Probleme und verhindern kaum eine Gewalttat.
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22Apr
Abgelegt unter: Bildung. Bislang ohne Kommentar.
von Jutta Dümpe-Krüger & Marianne Burkert Eulitz:
Für viele Jugendliche sind die bisherigen Zukunftsperspektiven nicht rosig – wegen der Defizite im Bildungsangebot von Schulen, der Ausbildungsplatzmisere und oft schwierigen familiären Situationen. Politik muss hier verstärkt schlüssige und nachhaltige Gesamtkonzepte finden.
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30Dez
Abgelegt unter: Demografie,Internationales. Bislang ohne Kommentar.
(Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, 2004)
Welchen Einfluss haben demografische Veränderungen auf die Entstehung von Konflikten?
Eine Untersuchung des Berlin-Instituts für Weltbevölkerung und globale Entwicklung
von Steffen Kröhnert
Das große Bevölkerungswachstum vieler Entwicklungsländer im letzten Viertel des vergangenen Jahrhunderts zeigt heute eine Spätfolge: Einen “youth bulge”, einen hohen Anteil junger Erwachsener an der Gesamtbevölkerung. Derzeit steht eine Rekordzahl von 1,2 Milliarden Jugendlicher zwischen zehn und 19 Jahren vor dem Eintritt ins Erwachsenenalter. Nach Zahlen der Vereinten Nationen lebt rund ein Viertel davon in extremer Armut. Manche Kriegsursachen-Forscher sehen in diesem Jugend-Überschuss ein erhebliches Konfliktpotential. Denn in vielen Ländern findet sich für die große Zahl junger Menschen kein angemessener Platz in der Gesellschaft. Die vorliegende Untersuchung überprüft diese These anhand demografischer Daten aus 159 Ländern und aller registrierten Kriege zwischen 1950 und 2000. “Youth bulges” stellen demnach lediglich einen demografischen Stressfaktor unter vielen anderen dar. “Youth bulges” liefern keine monokausale Erklärung für das Entstehen von Konflikten.
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