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	<title>GrÃ¼ne Linke » Koalition</title>
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	<description>sozial, Ã¶kologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei</description>
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		<title>GRÃœNER HÃ¶henflug erfolgreich gestoppt? 2013 grÃ¼ÃŸt.</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 19:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon.lissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[von Simon Lissner (KV Limburg-Weilburg), 2.11.2011
Kurshalten fÃ¤llt uns GRÃœNEN mal wieder gar nicht leicht. Wildes drehen am Ruder bewÃ¤hrt sich in unruhiger See jedoch bekanntlich nicht. In seinem Papier wirft Reinhard BÃ¼tikofer (http://reinhardbuetikofer.eu/2011/10/30/mein-papier-uber-den-berliner-grunen-wahlkampf/) im Zusammenhang mit dem Ausgang von Wahl und Koalitionsverhandlungen in Berlin einige Fragen auf die weitgehende bundespolitische Bedeutung haben. Reinhard bleibt in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Simon Lissner (KV Limburg-Weilburg), 2.11.2011</p>
<p>Kurshalten fÃ¤llt uns GRÃœNEN mal wieder gar nicht leicht. Wildes drehen am Ruder bewÃ¤hrt sich in unruhiger See jedoch bekanntlich nicht. In seinem Papier wirft Reinhard BÃ¼tikofer (<a href="http://reinhardbuetikofer.eu/2011/10/30/mein-papier-uber-den-berliner-grunen-wahlkampf/">http://reinhardbuetikofer.eu/2011/10/30/mein-papier-uber-den-berliner-grunen-wahlkampf/</a>) im Zusammenhang mit dem Ausgang von Wahl und Koalitionsverhandlungen in Berlin einige Fragen auf die weitgehende bundespolitische Bedeutung haben. Reinhard bleibt in seinen Antworten leider unverstÃ¤ndlich zurÃ¼ckhaltend.<span id="more-2341"></span></p>
<p>Nach wie vor ist nicht ausgeschlossen, dass die nÃ¤chste Bundestagswahl bereits vor 2013 stattfinden kÃ¶nnte. Die europÃ¤ische Finanzkrise kÃ¶nnte neuen HÃ¶hepunkten zutreiben, die USA gar ins Wanken geraten (400%ige Staatsverschuldung), die Lage im sÃ¼d-Ã¶stlichen Mittelmeerraum ist weder ausgestanden noch durch das Ende von Gaddafi unkomplizierter geworden. In Afghanistan befindet sich die Bundeswehr weiter im Krieg (man darf &#8220;das&#8221; was sich in Afghanistan abspielt nun seit Guttenberg so nennen) und manche GRÃœNE verschlieÃŸen immer noch die Augen davor, dass das Ende absehbar und durch die US-VerbÃ¼ndeten gesetzt ist. Allem Gerede von unserer &#8220;besonderen Verantwortung&#8221; gegenÃ¼ber Afghanistan zum Trotz. Nach der &#8220;Pleite&#8221; der speziellen Westerwell&#8217;schen AuÃŸenpolitik in Libyen, droht nun was? Bei VerschÃ¤rfung der Lage in Syrien etwa ein neuer Waffengang in Syrien? Niemand kann die Augen davor verschlieÃŸen, dass Assad seine BevÃ¶lkerung nicht minder mordet, wie etwa das Gaddafi Regime.</p>
<p>Die TÃ¼rkei scheint sich vom Gedanken an eine EU-Mitgliedschaft zu verabschieden und streitet zusehends intensiver mit der rechtslastigen Netanjahu Regierung Israels (man sollte sich durch die freundliche Hilfe nach dem Erdbeben nicht tÃ¤uschen lassen). Das Potential fÃ¼r eine Regierungskrise auch in Deutschland ist beachtlich.</p>
<p>Sollte es zu einem, nach wie vor erwarteten, Regierungswechsel kommen, kÃ¶nnte es sein, dass sich GRÃœNE in Regierungsverantwortung recht unvermittelt vor einem Berg von komplexen &#8220;ProblemfÃ¤llen&#8221; sehen, Ã¼ber die wir uns und besonders diejenigen mit Ambitionen fÃ¼r Kandidaturen auf aussichtsreichen ListenplÃ¤tzen, frÃ¼hzeitig Gedanken machen sollten.</p>
<p>Das Entstehen einer weiteren, neuen Partei im bÃ¼rgerlich-liberalen, Mitte bis linken gesellschaftlichen Spektrum ist gerade auch dem Umstand geschuldet, dass das uns zu neigende WÃ¤hler/innenspektrum Zweifel zu hegen beginnt, was es von uns bekommt, falls es uns wÃ¤hlt.</p>
<p><strong>Und immer wieder â€“ die Koalitionsfrage â€¦ Ein â€žKlassikerâ€œ der ins GRÃœNE Museum gehÃ¶rt<br />
</strong>&#8220;FÃ¼r die SPD ist wie fÃ¼r uns GrÃ¼ne fÃ¼r 2013 bisher eine attraktivere Alternative zu Rot-GrÃ¼n nicht in Sicht. Sollten SPD und GrÃ¼ne tatsÃ¤chlich ab 2013 zusammen im Bund regieren wollen, dann mÃ¼ssen sie sich allerdings nicht nur jeweils profilieren, auch gegeneinander, sondern bis dahin auch heraus arbeiten, wie mÃ¶gliche LÃ¶sungen fÃ¼r mehr oder weniger absehbare Kontroversen und Konflikte aussehen kÃ¶nnten. Sonst geht es Rot-GrÃ¼n dann gegebenenfalls Ã¤hnlich wie Schwarz-Gelb nach der letzten Bundestagswahl. Dazu ist mir allerdings die Aufforderung der Financial Times Deutschland, SPD und GrÃ¼ne sollten jetzt das Schmusen ein bisschen zurÃ¼ckstellen und lieber streiten, viel sympathischer als die Einrichtung gemeinsamer Arbeitskreise.&#8221; (BÃ¼tikofer, Ãœber den Berliner Wahlkampf).</p>
<p>Unbestritten ist, dass die Mahnung von Reinhard ernst genommen werden muss: Wollen wir nicht erneut in eine wie auch immer zu gestaltende Koalition stolpern wie bei ROT-GRÃœN die Erste, wÃ¤re ehrlicherweise hinzuzufÃ¼gen, und wollen wir dann nicht das Schicksal der SCHWARZ-GELBEN teilen, sollte eben schnellstens daran gegangen werden, mÃ¶gliche LÃ¶sungen fÃ¼r die in Frage kommenden Konstellationen von Koalitionen emotionsfrei zu erarbeiten. Die Sozialdemokratie muss sich dabei vorneweg der Frage stellen, wie sie sich Verhalten wird, sollte ihr Niedergang sich fortsetzen. War Berlin das SPD Modell fÃ¼r den Bund?</p>
<p>Reinhard resÃ¼miert in seinem Schreiben auf die Auseinandersetzung nach Berlin, in der es darum ging, die Partei unverzÃ¼glich auf ein &#8220;rot-grÃ¼nes&#8221; Bekenntnis fÃ¼r 2013 fest zu legen. Wie er schreibt, wurde dieser Versuch kurzfristig von Vertreter/innen einiger LandesverbÃ¤ndeÂ  gestoppt. Ein Bekenntnis, das er selbst jedoch ebenfalls abgibt und er bezeichnet es, wie leider bei uns viel zu gewÃ¶hnlich, als &#8220;alternativlos&#8221;.</p>
<p>Ohne das Dilemma in dem wir uns befinden ausreichend zu ventilieren, beschreibt Reinhard richtig den bei uns GRÃœNEN verbreiteten Unmut, sich erneut auf ROT-GRÃœN in der bereits einmal im Bund versuchten Form einzulassen. Unbeantwortet bleibt die Frage nach &#8220;Koch und Kellner&#8221;, denn es reicht jedenfalls nicht, einfach nur zu konstatieren, das â€žwolle man nicht mehrâ€œ und â€žNeues mÃ¼sse herâ€œ (BÃ¼tikofer). Da waren wir schon mal weiter. Als Ziel gab der Parteitagsbeschluss, auf eine Initiative von Tarek AlWazir (Hessen) hin aus, die GRÃœNEN sollten sich im gesellschaftlichen Spektrum Mitte-Links positionieren, ihre EigenstÃ¤ndigkeit betonen und nun, nachdem sie bereits Meinungsmacher in diesem Spektrum sind, darum kÃ¤mpfen, ihren politischen FÃ¼hrungsanspruch in Wahlergebnissen zu manifestieren. Weder â€žAusschlieÃŸeritisâ€œ noch frÃ¼hzeitige Festlegungen auf Koalitionsaussagen seien hierzu hilfreich. Aber wie sollte das interpretiert werden? Keinesfalls beliebig. An die Adresse derer, die nun glauben, hier erÃ¶ffneten sich Perspektiven zu Koalitionen mit CDU/CSU und gar unter Einbeziehung der aktuell schwÃ¤chelnden FDP, sei gesagt: Eine solche MiÃŸinterpretation macht keinen Sinn! Diese Parteien sind bekanntlich, bei allen BemÃ¼hungen der Merkel, ihren Laden zu â€žSozialdemokratisierenâ€œ, dem bÃ¼rgerlich, mittig-linken Lager kaum ohne groÃŸzÃ¼gige Verbiegung der RealitÃ¤tswahrnehmung zuzuordnen. Die BemÃ¼hungen der Merkel Regierung dienen einzig dem Ansinnen, WÃ¤hler aus dem bÃ¼rgerlich-liberalen Mitte Links Spektrum und besonders der Sozialdemokratie und uns, abzujagen. Aber: Diese BemÃ¼hungen sind bislang nicht sehr erfolgreich und sie haben einen positiven Aspekt, den wir bislang viel zu wenig beachten. Sie tragen zur Erodierung des konservativ-bÃ¼rgerlichen Lagers bei.</p>
<p>Im Gegenteil ist die Aussage des Parteitages zur Koalitionsfrage der ambitionierte Auftrag, die SPD als â€žLeadpartyâ€œ im bÃ¼rgerlich-liberalen-mitte-linken Lager abzulÃ¶sen und das Vakuum das diese Partei hinterlÃ¤sst, zu fÃ¼llen.</p>
<p>Es ist der Auftrag, sich um GRÃœN-ROT und falls das nicht reicht, + weitere Partei(en) zu bemÃ¼hen und endlich der seit Jahren konstant dokumentierten WÃ¤hlermehrheit links von CDU/CSU/FDP, also von dem rechts-bÃ¼rgerlich-konservativen Lager, zur Regierungsmehrheit zu verhelfen. Und zwar in der geschriebenen Reihenfolge.</p>
<p>Die Entstehung der PIRATENPARTEI entkrÃ¤ftet diese These nicht, im Gegenteil. Sie macht auf zunehmendes Misstrauen der WÃ¤hler/innen gerade auch aus dem Lager aufmerksam, in dem wir verortet sind. Am Beispiel Berlin trifft Reinhards Analyse zu, aber weshalb vermeidet er, zum Kern der Sache Stellung zu nehmen? Die PIRATEN in diesem Zusammenhang nicht zu nennen, kann kaum Zufall sein, denke ich. Es ist deren Stimmenanteil, der den unseren krachend zusammen schmelzen lieÃŸ. Das ist so offensichtlich, dass man es genauer betrachten sollte um auch die Feinheiten wahr zu nehmen und es ist so deutlich, dass man kaum annehmen darf, dass diese Partei bis zur Bundestagswahl von selbst verschwunden sein wird. Mir scheint eher, diese Partei ist fÃ¼r uns das, was fÃ¼r die SPD die WASG/Linke ist/war. Ich mÃ¶chte nicht gar so genau wissen, wie viele, gerade junge GRÃœNE oder GRÃœNEN nahe Menschen die PIRATEN wÃ¤hlten. Die Frage, weshalb sie das taten, unbeantwortet lassen, wÃ¤re ein strÃ¤fliches VersÃ¤umnis. Diese Entwicklung allein auf die â€žpfiffigerenâ€œ Wahlplakate zurÃ¼ckfÃ¼hren zu wollen, hÃ¤lt das Wahlvolk fÃ¼r unangemessen blÃ¶d. Reinhards Kritik an Berlin ist nicht frei von Seitenhieben. Entkleidet man seine Kritk jedoch von Polemik (im ja durchaus unterhaltsamen Sinne!), bleibt sie erstaunlich zahnlos. Der Appell an die Partei beschrÃ¤nkt sich darauf, sich als Juniorpartner der SPD anzudienen, dies aber bitteschÃ¶n etwas â€žgeschickterâ€œ als bisher. Nun ja. Ich finde das nicht wirklich prickelnd.</p>
<p><strong>Sind wir nicht â€“ zum Teil â€“ selber schuld?<br />
</strong>Diese Frage (Reinhard) verdient tiefere Beachtung. Und sie ist kaum losgelÃ¶st von der GRÃœNEN Beantwortung zentraler gesellschaftspolitischer Fragen zu sehen. Dabei sollte zur Sprache kommen, dass die BemÃ¼hungen ausgerechnet derer, die dem eher â€žlinkenâ€œ FlÃ¼gel der Partei zugeordnet werden, die Partei zu dem zurechtzustutzen, was andere fÃ¼r â€žRegierungsfÃ¤higâ€œ halten, weit voran gekommen sind. Zum groÃŸen Erstaunen der interessierten Ã–ffentlichkeit preschen da gerade diejenigen Parteifreund/innen vor, die dem eher â€žlinkenâ€œ ParteiflÃ¼gel zugerechnet werden. Das angestrebte MittelmaÃŸ und die KompatibilitÃ¤tstrÃ¤ume zur Merkel CDU kumulierten letztmalig in dem AtomlaufzeitverlÃ¤ngerungsbeschluss des Bundesparteitages der GRÃœNEN. Eben dies stÃ¶ÃŸt im Wahlvolk auf zunehmendes Misstrauen und kumuliert in Wahlchancen, zum Beispiel fÃ¼r PIRATEN. â€žKlar zum Ã„ndernâ€œ?</p>
<p>Da wÃ¤re die stÃ¤ndige Diskussion der Koalitionsfrage. Einige bei uns wollen einfach keine Ruhe geben und verunsichern unsere WÃ¤hler/innen konsequent mit dem Gequatsche Ã¼ber Schwarz-GrÃ¼ne BlÃ¼tentrÃ¤ume und sei es auch nur als irgendwie geartete Denkmodelle fÃ¼r Bundes- und Landespolitik. Diejenigen, die mehrheitlich GRÃœN wÃ¤hlen, wollen Schwarz nicht. Nachdem die SPD in Koalitionsfragen ein Verhalten an den Tag legt, das als Hurerei bezeichnet, den ehrenwerten Ã¤ltesten Berufsstand verunglimpfen wÃ¼rde, und fÃ¼r das sie entsprechend konsequent bei Wahlen abgestraft wird, hÃ¤lt sie sich auch fÃ¼r 2013 die groÃŸe Koalition als Option offen. Beratungsresistenz in ausgeprÃ¤gter Form. Eine weiterhin schwÃ¤chelnde SPD im 30% Bereich macht die Option Schwarz-Rot wahrscheinlich. Wird sie stÃ¤rker, kÃ¶nnen die WÃ¤hler/innen auch nicht sicher sein, dass sie nicht erneut mit einer Schwarz-Roten Regierung â€žbelohntâ€œ werden. Bei uns ist das Wahlvolk sich da auch nicht mehr sicher. Da die SPD, zuletzt in Berlin dokumentiert, kaum Ã¼ber eine Koalition des gesamten bÃ¼rgerlich-Mitte-Links-Lagers auch nur nachdenkt, und im Bund ebenfalls mit knappen Ergebnissen zu rechnen sein wird, ist jede Stimme fÃ¼r die SPD eine, die einer weiteren groÃŸen Koalition den Weg bereitet. Die einzige Hoffnung die dieser abgehalfterte Verein hat, ist, es reicht ihr auch nur knapp, vor der CDU zu liegen und in einer solchen den Kanzler (eine â€žinâ€œ haben die eh nicht), zu stellen. Nach â€žanstrengendenâ€œ Koalitionen steht denen der Sinn nicht. Das ist durchaus ein Punkt, der in Baden-WÃ¼rttemberg noch zum vorzeitigen Ende von GRÃœN-ROT fÃ¼hren kann.</p>
<p>Halten die Schwarz-GRÃœNEN bei uns mal still, setzen sich die BefÃ¼rworter/innen von ROT-GRÃœN pur in Szene. Beiden gemeinsam ist jedoch, dass sie sich GRÃœNE generell nur als Juniorpartner (Kellner) in irgendeiner Koalition vorstellen kÃ¶nnen. Und bestÃ¤tigt durch die sich selbst erfÃ¼llende Prophezeiung (sinkender Umfragewerte) hat man es dann im Nachhinein ja schon immer gewusst. Die eigene Verantwortung fÃ¼r dieses Ergebnis wird dabei geflissentlich Ã¼bersehen.</p>
<p><strong>Mit politischem MittelmaÃŸ gewinnen wir keine Wahlen<br />
</strong>Helmut Schmidt gewann Wahlen nach der Sturmflut, SchrÃ¶der nach Irak Kriegs â€žNeinâ€œ und Oderbruch Flut. Helmut Kohl machte Beute nach dem Zusammenbruch des Sowjetregimes und mit der Wiedervereinigung und bereits Adenauer war schamloser Kriegsgewinnler (â€žHeimkehr der Kriegsgefangenenâ€œ). Die GRÃœNEN fuhren nach Fukushima und Stuttgart 21 reiche Ernten ein. In der aktuellen Krise der FinanzmÃ¤rkte und der Occupy â€“ Bewegung sind wir nur ein geringer Faktor, in der Antikriegsfrage torkeln wir aus Sicht der Menschen im Land weiter vor uns hin. FÃ¼r sie, die den Afghanistan Krieg mit HÃ¶chstwerten ablehnen, gelten wir stabil als â€žKriegsteilnehmerâ€œ auch wenn sich das Abstimmungsverhalten unserer Abgeordneten schrittweise positiv verÃ¤ndert hat. Unsere GlaubwÃ¼rdigkeit hat Schaden genommen. Die EnttÃ¤uschung Ã¼ber unser Abstimmungsverhalten bei der Merkelschen AtomlÃ¼ge ist grÃ¶ÃŸer als es die Umfragewerte vermuten lassen. Wir haben in der Atomfrage zwar reichlich gewonnen, aber diesen Gewinn im BemÃ¼hen ums politische MittelmaÃŸ gleich wieder verspielt. SchlieÃŸlich kann die verfÃ¤lschende Frage â€žSind Sie fÃ¼r oder gegen den Atomausstiegâ€œ kein Mensch anders als mit â€žJa, DafÃ¼r!â€œ beantworten, wennÂ  er/sie seine/ihre Sinne beieinander hat, aber sich sich dessen ungeachtet an einer solchen grenzdebilen Befragung beteiligt.</p>
<p>Mit anderen Worten: Wenn man Gelegenheiten nicht nutzt, das Feld nicht bestellt und die Ernte nicht einfÃ¤hrt, dies anderen Ã¼ber- oder sie verdorren lÃ¤sst, braucht man sich Ã¼ber gar nichts wundern.</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=2341&amp;md5=186504cff28fcbe8903e03a7db5ae675" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zeit: Interview mit Arvid Bell</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 22:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Koalition]]></category>

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		<description><![CDATA[Arvid Bell gilt als junger HoffnungstrÃ¤ger der linken GrÃ¼nen. Er warnt davor, die Fehler von FDP und SPD zu wiederholen â€“ und fordert eine krÃ¤ftige SteuererhÃ¶hung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><img class="alignleft" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Arvid Bell" src="http://www2.gruene-jugend.de/uploads/personen_bell.jpg" alt="Arvid Bell" width="145" height="200" />&#8220;Wir GrÃ¼nen mÃ¼ssen radikal und provokant bleiben&#8221;</h3>
<p>Arvid Bell gilt als junger HoffnungstrÃ¤ger der linken GrÃ¼nen. Er warnt davor, die Fehler von FDP und SPD zu wiederholen â€“ und fordert eine krÃ¤ftige SteuererhÃ¶hung.</p>
<p style="text-align: right;"><strong><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/interview-arvid-bell" target="_blank">weiterlesen&#8230;</a></strong></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=2023&amp;md5=a1c8f00b5bc199ed9cca9854ce486f4e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gerhard Schick: NÃ¶tig wÃ¤re eine Ã¶kologisch-soziale Koalition</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2009/05/04/gerhrad-schick-notig-ware-eine-okologisch-soziale-koalition/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 14:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Partei]]></category>
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		<category><![CDATA[Gerhard Schick]]></category>
		<category><![CDATA[Koalition]]></category>
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		<description><![CDATA[Die politische Linke in Deutschland steht vor einer historischen Herausforderung und ist noch nicht darauf vorbereitet, ihr gerecht zu werden. Klar ist, dass die zentrale Aufgabe der nÃ¤chsten Bundesregierung die Antwort auf die Weltwirtschaftskrise sein wird. So wie nach 1990 die BewÃ¤ltigung der Wiedervereinigung, 1998 die gesellschaftliche und Ã¶kologische Modernisierung, 2002 die Ãœberwindung der Massenarbeitslosigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die politische Linke in Deutschland steht vor einer historischen Herausforderung und ist noch nicht darauf vorbereitet, ihr gerecht zu werden. Klar ist, dass die zentrale Aufgabe der nÃ¤chsten Bundesregierung die Antwort auf die Weltwirtschaftskrise sein wird. So wie nach 1990 die BewÃ¤ltigung der Wiedervereinigung, 1998 die gesellschaftliche und Ã¶kologische Modernisierung, 2002 die Ãœberwindung der Massenarbeitslosigkeit als zentrale Aufgaben der neuen Bundesregierung im Vordergrund standen, wird die 2009 beginnende Bundesregierung Deutschland und Europa aus der Krise fÃ¼hren und international an einer grundlegenden Neuordnung der Weltwirtschaft mitwirken mÃ¼ssen.</p>
<p><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2009/05/090503_gerhard-schick_oekosoziale-koalition1.pdf">mehr als PDF-Datei</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=842&amp;md5=dfbd4e366f092daccbf3b02df4d5976b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Spruch des Tages</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 17:25:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Koalition]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst eine Koalition, die auch riskiert wird, ist eine wertvolle.
Matthias Schneider, Duisburg
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Erst eine Koalition, die auch riskiert wird, ist eine wertvolle.</h1>
<p>Matthias Schneider, Duisburg</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=573&amp;md5=741f1b178f10bd4fe34a82f378eefc72" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pressemitteilung: Beendet die Koalition mit der Christlich Demokratischen Union, schickt Ole von Beust in die Opposition!</title>
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		<comments>http://www.gruene-linke.de/2008/10/08/pressemitteiling-beendet-die-koalition-mit-der-christlich-demokratischen-union-schickt-ole-von-beust-in-die-opposition/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 10:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partei]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Moorburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir, die unterzeichnenden Mitglieder von BÃ¼ndnis90/Die GrÃ¼nen, bitten die Mitglieder der GAL Hamburg bei der anstehenden Sonder-Landesmitgliederversammlung: Beendet die Koalition mit der Christlich Demokratischen Union, schickt Ole von Beust in die Opposition!
Wie sich bei der erst Mitte Mai mÃ¶glichen Einsicht in die Aktenlage bezÃ¼glich des geplanten Steinkohlekraftwerkes Moorburg herausstellte, haben die Vorabsprachen von Beusts den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir, die unterzeichnenden Mitglieder von BÃ¼ndnis90/Die GrÃ¼nen, bitten die Mitglieder der GAL Hamburg bei der anstehenden Sonder-Landesmitgliederversammlung: Beendet die Koalition mit der Christlich Demokratischen Union, schickt Ole von Beust in die Opposition!</strong></p>
<p><span id="more-569"></span>Wie sich bei der erst Mitte Mai mÃ¶glichen Einsicht in die Aktenlage bezÃ¼glich des geplanten Steinkohlekraftwerkes Moorburg herausstellte, haben die Vorabsprachen von Beusts den Entscheidungsspielraum der BehÃ¶rde maÃŸgeblich eingeschrÃ¤nkt, so dass eine Verhinderung von Moorburg verunmÃ¶glicht wurde. Ãœberdies wurde erst auf Wunsch der CDU ein Kohlekraftwerk mit 1.640 Megawatt beantragt statt mit 750 Megawatt.</p>
<p>Ferner bitten wir die Mitglieder der GAL Hamburg bei der anstehenden Sonder-Landesmitgliederversammlung die Verantwortung in der GAL fÃ¼r den Stimmenverlust bei den BÃ¼rgerschaftswahlen, fÃ¼r den eingetretenen Schaden und die Niederlage klar festzustellen. Der bei den WÃ¤hlerinnen und WÃ¤hlern eingetretene Vertrauensverlust muss und kann geheilt werden.</p>
<p>Wir, die unterzeichnen Mitglieder von BÃ¼ndnis 90/Die GrÃ¼nen, stellen weiterhin fest, dass mit den Entwicklungen in Hamburg in den letzten Monaten, Wochen und Tagen, etwaigen Spekulationen Ã¼ber schwarz-grÃ¼n im Bund jegliche realistische Grundlage entzogen wurde.</p>
<p>Wir respektieren ausdrÃ¼cklich die Entscheidungsautonomie der GAL, bitten aber die Mitglieder der GAL ihrerseits, ihrer in der Ã¶ffentlichen Wahrnehmung eingetretenen Verantwortung fÃ¼r die Gesamtpartei gerecht zu werden. Inhaltlich nicht tragfÃ¤hige Richtungsentscheidungen auf Landesebene in fÃ¼r uns zentralen Politikfeldern schaden nicht nur den LandesverbÃ¤nden, sondern unterminieren auch den freien Meinungsbildungsprozess auf Bundesebene und das Vertrauen unserer WÃ¤hlerinnen und WÃ¤hler in der ganzen Republik.</p>
<p>Politik machen heiÃŸt fÃ¼r uns, Verantwortung zu Ã¼bernehmen, auch fÃ¼r unsere Partei BÃ¼ndnis 90/Die GrÃ¼nen, denn diese muss unbeschÃ¤digt und glaubwÃ¼rdig bleiben, weil sie unser Instrument ist, um Ã¼berhaupt unsere grÃ¼nen Inhalte nachhaltig verfolgen zu kÃ¶nnen.</p>
<p><strong>Die Unterzeichnenden:</strong></p>
<p><strong>Bundestreffen der GrÃ¼nen Linken am 04.10. 2008 in Kassel (ohne Gegenstimme),</strong></p>
<p>Wilhelm AchelpÃ¶hler (KV MÃ¼nster), Peter Alberts (KV MÃ¼nster), Matthias Altmann (KV Weimarer Land), Rasmus Andresen (KV Flensburg), Klaas Ansmann (KV Ammerland), Maik Babenhauserheide (KV Herford), Tobias Balke (KV Charlottenburg-Wilmersdorf), Dennis Bartel (KV Gelsenkirchen), Sebastian Beer (Stadtverband Oldenburg, Ratsherr), Johanna Beesten (KV MÃ¼nster), RÃ¼diger Bender (KV Erfurt), Sarah Benke (Sprecherin GRÃœNE JUGEND Brandenburg), Eyke Bittner (KV LÃ¼beck, Landesvorsitzender GRÃœNE-JUGEND Schleswig-Holstein), Ingo Bowitz (KV Bielefeld), Lisa BrÃ¶skamp (KV Neuwied), Hendrik Burghardt (M.A., Stadtverband Oldenburg), Claus-J. Dietrich (KV Anhalt-Bitterfeld), Andreas Dissmann (OV Gummersbach), Stefanie Dolling (KV Weimar), Hansi Eckstein (KV Traunstein, Ortsvorstand GrÃ¼ne Traunstein, Sprecher GrÃ¼ne Jugend KV Traunstein), Harald Eufinger (Kreisvorsitzender KV Mark/NRW), Karsten Finke (KV Bochum), Kreisvorstand KV Gelsenkirchen, Marcel GieÃŸwein (OV Schwelm/Ratsherr), Christiana Henke (KV Gelsenkirchen), Ralf Henze (KV Odenwald-Kraichgau), Oliver Hildenbrand (Landesvorsitzender GrÃ¼ne Jugend Baden-WÃ¼rttemberg, KV Main-Tauber), Paul Humann (KV Gelsenkirchen), Marian Husmann (OV Telgte), Richard Janus (RV Wartburgkreis/Stadt Eisenach), Patrick Jedamzik (KV Gelsenkirchen), Julian Karwath (KV Freiburg), BÃ¤rbel Keiderling (KV Mark), JÃ¼rgen Klippert (Sprecher des KV Hagen), Hilde KlÃ¶ckner (KV LÃ¼beck, FraktionsgeschÃ¤ftsfÃ¼hrerin), Martina Knappert-Hiese (KV Bodensee), Karl-Wilhelm Koch (Sprecher der LAG Ã–kologie/Energie Rheinland-Pfalz, KV Vulkaneifel), Philipp Koch (KV Friedrichshain-Kreuzberg), Georg KÃ¶ssler (KV Erlangen), Hannes Krapp (KV Karlsruhe-Land), Wolfgang KÃ¼ppers (KV Gelsenkirchen), Carmen Kurbjuhn (KV Pankow), Anselm Laube (KV Ettlingen), Sven Lehmann (LaVo NRW, KV KÃ¶ln), Andreas Leps (KreisgeschÃ¤ftsfÃ¼hrer, KV Weimar), Dietmar Lingemann (KV Friedrichshain-Kreuzberg), Simon Lissner (Kreisvorstand KV Limburg-Weilburg), Anne LÃ¼ck (Stadtverband Oldenburg), Walter LÃ¼ck (Stadtverband Oldenburg), BÃ¤rbel Maxisch (Vorstandssprecherin und Fraktionsvorsitzende KV Kassel-Land), Dennis Melerski (KV Gelsenkirchen), Katja Mentz (KV LÃ¼beck, Mitglied der BÃ¼rgerschaft), Marcus Meyer (KV MÃ¼nster), Christian Michalak (KV Bochum), Irene Mihalic (KV Gelsenkirchen), Ario Ebrahimpour Mirzaie (Bundesvorstand GRÃœNE JUGEND, KV KÃ¶ln), Sara Nanni (KV MÃ¼nster), Stefan Neuhaus (KV Dortmund), Sabine Niels (Mitglied des Kreistages Landkreis Oder-Spree, Sprecherin des KV Oder-Spree), RenÃ© Oehler (KV KÃ¶ln), Pia Paust-Lassen (KV Berlin-Mitte), Klaus Peschel (Sprecher KV Elbe-Elster), Maximilian Pichl (Kreisvorstand KV Bad Kreuznach, Sprecher GrÃ¼ne Jugend Rheinland-Pfalz), Fabienne Pradella (GrÃ¼ne Jugend Rheinland-Pfalz), Barbara Richter (KV Hagen), Alexander Rodis (KV Berlin Friedrichshain-Kreuzberg), Sonja Rothweiler (KV Karlsruhe-Land, Vorstandsmitglied und Pressesprecherin), Corinna RÃ¼ffer (KV Trier-Saarburg, Mitglied im Stadtrat Trier), JÃ¶rg Rupp (Sprecher LAG Ã–kologie Baden-WÃ¼rttemberg, Kreisvorstand KV Karlsruhe), Daniel Sandhaus ( KV MÃ¼nster), Dr. Franz Schart (KV Gelsenkirchen), Heiner Schiemann (KV Mayen-Koblenz), Gunther Schmutzenhofer (KV Nordfriesland), Delf Schnappauf (KV Schwalm-Eder), Matthias Schneider (KV Duisburg), Roland Sigg (KV Berlin-Mitte), Fabian Terbeck (KV MÃ¼nster), Detlef Theobald (KV Landau), Svenja Tidau (KV MÃ¼nster, Kreisvorstandsmitglied), Arfst Wagner (KV Dithmarschen), Katy Weber (KV Schwalm-Eder), Jan Wienken (KV Vechta), Bastian Witte (KV Stuttgart), Robert Zion (KV Gelsenkirchen).</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=569&amp;md5=f54a7b6e4b2b0ab2691b8f642cdc04a5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>GrÃ¼ne Jugend: Moorburg, Schwarz- GrÃ¼ne Koalition beenden</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 14:13:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partei]]></category>
		<category><![CDATA[GrÃ¼ne Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Die GRÃœNE JUGEND hat auf ihrem an diesem Wochenende in Berlin tagenden Bundesausschuss mit Ã¼berwÃ¤ltigender Mehrheit beschlossen:
â€žGRÃœNE JUGEND fordert Konsequenzen &#8211; Schwarz-GrÃ¼ne Koalition in Hamburg beenden&#8221;
Im BÃ¼rgerInnenschafts-Wahlkampf der Hamburger GAL wurde versprochen, dass mit ihnen keine Erlaubnis fÃ¼r das Steinkohlekraftwerk erteilt wird. Die Baugenehmigung ist jedoch einzig eine juristische Entscheidung gewesen.
Mit der Elbvertiefung und dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die GRÃœNE JUGEND hat auf ihrem an diesem Wochenende in Berlin tagenden Bundesausschuss mit Ã¼berwÃ¤ltigender Mehrheit beschlossen:</strong></p>
<h3>â€žGRÃœNE JUGEND fordert Konsequenzen &#8211; Schwarz-GrÃ¼ne Koalition in Hamburg beenden&#8221;</h3>
<p><span id="more-544"></span>Im BÃ¼rgerInnenschafts-Wahlkampf der Hamburger GAL wurde versprochen, dass mit ihnen keine Erlaubnis fÃ¼r das Steinkohlekraftwerk erteilt wird. Die Baugenehmigung ist jedoch einzig eine juristische Entscheidung gewesen.<br />
Mit der Elbvertiefung und dem Bau des Kraftwerks Moorburg wurden zwei zentrale Wahlversprechen der Hamburger GAL nicht eingehalten. Wir sehen deshalb keine ausreichende Basis fÃ¼r den Fortbestand der Schwarz- GrÃ¼nen Koalition in Hamburg und fordern die GAL auf diese zu beenden.<br />
Wir empfinden es nicht als tragbar, im Wahlkampf Versprechen abzugeben, die spÃ¤ter nicht eingehalten werden kÃ¶nnen. Jetzt mÃ¼ssen deutliche Konsequenzen gezogen werden! Der Fall Moorburg stellt die GlaubwÃ¼rdigkeit der GrÃ¼nen beim Kampf gegen Kohlekraft und fÃ¼r Klimaschutz in Frage. Davon ist auch die GRÃœNEN JUGEND betroffen, die in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung gemeinsam mit vielen VerbÃ¤nden gegen die Kohleenergie kÃ¤mpft. Wir unterstÃ¼tzen auch ausdrÃ¼cklich die Klage der UmweltverbÃ¤nde gegen den Bau Moorburgs.</p>
<p>Die GRÃœNE JUGEND lehnt es entschieden ab, dass mit grÃ¼ner Zustimmung Kohlekraftwerke gebaut werden. Das Kraftwerk Moorburg wird eines der grÃ¶ÃŸten Steinkohlekraftwerke Europas. Es zementiert die klimafeindliche Kohle als EnergietrÃ¤ger fÃ¼r die nÃ¤chsten Jahrzehnte. Der Bau von Moorburg hat bundespolitische Bedeutung erlangt.<br />
Wollen wir konsequent fÃ¼r Klimaschutz streiten, mÃ¼ssen wir uns als GRÃœNE und GRÃœNE JUGEND kompromisslos gegen diese dreckige Art der Energiegewinnung einsetzen.<br />
Um den Bau von weiteren Kohlekraftwerken in Deutschland konkret zu verhindern fordern wir, dass das Genehmigungsrecht fÃ¼r Kohlekraftwerke schnellstens reformiert werden muss. Der C02- AusstoÃŸ, die Effizienz, die gesundheitlichen Gefahren fÃ¼r die BevÃ¶lkerung und der Eingriff in Ã¶rtliche Ã–kosysteme mÃ¼ssen oberste PrioritÃ¤t besitzen. FÃ¼r neue Kraftwerke wollen wir einen elektrischen Mindestwirkungsgrad von 58% gesetzlich festlegen. Das stellt sicher, dass nur noch moderne GuD-Kraftwerke* mit einem CO2-AusstoÃŸ von etwa 365 Gramm je kWh Strom gebaut werden kÃ¶nnen. Ineffiziente Braun- und Steinkohlekraftwerke mit doppelt bis dreimal so hohem CO2-AusstoÃŸ und einemÂ  Wirkungsgrad von gerade mal 43% bis 45% wÃ¤ren nicht mehr genehmigungsfÃ¤hig.<br />
Langfristig fordert die GRÃœNE JUGEND einen Ausstieg aus der Kohlekraft und einen klimafreundlichen Energiemix aus 100% erneuerbare Energien.&#8221;</p>
<hr />FÃ¼r RÃ¼ckfragen wenden Sie sich bitte an:</p>
<p>Kathrin Henneberger, Sprecherin der GRÃœNEN JUGEND</p>
<p>Telefon: 0179 9534423 Mail: kathrin.henneberger(at)gruene-jugend.de</p>
<hr />GRÃœNE JUGEND &#8211; BundesgeschÃ¤ftsstelle<br />
Hessische StraÃŸe 10<br />
10115 Berlin</p>
<p>Tel.: 030 / 275 94 095<br />
Fax:Â  030 / 275 94 096</p>
<hr />
<h4>In der Presse</h4>
<p><a href="http://archiv.mopo.de/archiv/2008/20081006/hamburg/gruene_jugend_unterstuetzt_klage_gegen_gruene_senatorin.html" target="_blank">Hamburger Morgenpost</a></p>
<p><a href="http://www.mopo.de/2008/20081006/hamburg/politik/moorburg_gruene_jugend_rebelliert.html" target="_blank">Hamburger Morgenpost, Meinung</a></p>
<p><a href="http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/?dig=2008%2F10%2F06%2Fa0179&amp;cHash=61995807b5" target="_blank">taz &#8211; Hamburg</a></p>
<p><a href="http://newsticker.welt.de/index.php?channel=pol&amp;module=dpa&amp;id=19128512" target="_blank">die Welt</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=544&amp;md5=bf5bb1a37e072d22802ec6609b013097" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Interview mit Robert Zion zu HH-Moorburg und Koalitionen</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2008/10/02/interview-mit-robert-zion-zu-hh-moorburg-und-koalitionen/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 22:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partei]]></category>
		<category><![CDATA[Ã–kologie]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Koalition]]></category>
		<category><![CDATA[Moorburg]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Zion]]></category>

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		<description><![CDATA[

WDR 5  Politkum, 01.10.2008 (19:05 Uhr)
 
http://www.wdr5.de/nachhoeren/politikum.html#f1

 
Das Interview als MP3-Datei
Wie grÃ¼n  sind die GrÃ¼nen?
 

WDR 5:  Guten Tag, Herr Zion.
 

Robert  Zion: Guten Tag.
 

Sie haben als Parteilinker schon  frÃ¼h vor einer Koalition mit der CDU in Hamburg gewarnt. Die GrÃ¼nen wollten ja  in Hamburg dieses Kraftwerk nicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://www.wdr5.de"><img class="aligncenter" title="wdr5" src="http://www.wdr5.de/fileadmin/templates/images/logo_wdr5.gif" alt="" width="100" height="40" /></a></div>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">WDR 5  Politkum, 01.10.2008 (19:05 Uhr)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><a href="http://www.wdr5.de/nachhoeren/politikum.html#f1">http://www.wdr5.de/nachhoeren/politikum.html#f1</a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<h4 style="margin: auto 3pt auto 0cm; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: right;"><a href="http://www.gruene-linke.de/WordPress/081001_wdr5_politikum_zion-moorburg.mp3">Das Interview als MP3-Datei</a></h4>
<h4 style="margin: auto 3pt auto 0cm; background: white none repeat scroll 0% 50%;"><span style="font-size: 18pt; font-family: Arial;">Wie grÃ¼n  sind die GrÃ¼nen?</span></h4>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span id="more-522"></span><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">WDR 5:  Guten Tag, Herr Zion.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-family: Arial;">Robert  Zion: Guten Tag.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-weight: normal;"><span style="font-family: Arial;">Sie haben als Parteilinker schon  frÃ¼h vor einer Koalition mit der CDU in Hamburg gewarnt. Die GrÃ¼nen wollten ja  in Hamburg dieses Kraftwerk nicht. Sie haben ganz klar im Wahlkampf dagegen  Werbung gemacht. Jetzt musste es eine GrÃ¼ne Umweltsenatorin genehmigen. WÃ¤re das  ein Grund, eine Koalition platzen zu lassen?</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-family: Arial;">Nach  dem Koalitionsvertrag nicht. Nein. In dem Koalitionsvertrag steht ja dazu nur  ein einziger Satz drin, dass die rechtlichen Bedingungen darÃ¼ber entscheiden, ob  Moorburg nun genehmigt wird oder nicht. </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-weight: normal;"><span style="font-family: Arial;">Das ist ja auch durchschaubar. FÃ¼r  was halten Sie den die GrÃ¼nen in Hamburg: fÃ¼r unglaublich naiv, weil sie ehrlich  geglaubt haben, sie kÃ¶nnten das Kraftwerk verhindern? Oder eher fÃ¼r unglaublich  machtgeil, weil sie trotz Moorburg an die Regierung  wollten?</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-family: Arial;">Die  GrÃ¼nen haben ja in Hamburg bei der BÃ¼rgerschaftswahl ein Viertel ihrer WÃ¤hler  verloren, eben gerade, weil Krista Sager noch wÃ¤hrend des Wahlkampfes plÃ¶tzlich  Schwarz-GrÃ¼n nicht mehr ausschloss. Danach hat auch Christa Goetsch eindeutig  gesagt, dass habe den GrÃ¼nen schwer geschadet. Und jetzt sagt ja Anja Hajduk,  die Umweltsenatorin, man habe eine Niederlage erlitten. Wenn ich das jetzt z.B.  mal mit der Niederlage der CSU vergleiche â€“ die hat ja auch ein Viertel ihrer  WÃ¤hler verloren -, da haben aber alle Verantwortlichen gesagt: Ja, wir haben die  Botschaft der WÃ¤hler verstanden, wir Ã¼bernehmen die Verantwortung, wir treten  zurÃ¼ck.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-weight: normal;"><span style="font-family: Arial;">Darf ich das dann noch mal so  verstehen, dass Sie also im Prinzip die Hamburger GrÃ¼nen-VorstÃ¤nde auffordern,  das Gleiche zu tun?</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-family: Arial;">Das  wÃ¤re, wenn ich Mitglied der GAL wÃ¤re, mein Antrag â€“ natÃ¼rlich. Da muss die  Verantwortung fÃ¼r Ã¼bernommen werden, meiner Ansicht nach. Das ist ja kein  Koalitionsbruch, sondern eigentlich noch viel schlimmer, was da geschehen ist,  das ist ja WÃ¤hlerbetrug. Weil ja der Wahlkampf explizit mit diesem Hauptthema  gefÃ¼hrt wurde, u.a. ja auch mit der Elbvertiefung und Abschaffung der  StudiengebÃ¼hren und da so gut wie garnichts erreicht wurde in der schwarz-grÃ¼nen  Koalition.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-weight: normal;"><span style="font-family: Arial;">Nun sagen die Gegner der GrÃ¼nen ja,  das ist ein Weg fÃ¼r den Einstieg in die Kohle bei den GrÃ¼nen, den die Hamburger  da gefunden haben. Es gibt ja prominente wie Joschka Fischer, der gern  durchblicken lÃ¤sst, die GrÃ¼nen kÃ¶nnten nicht gleichzeitig aus Kohle und  Atomkraft aussteigen. Nun hat Fischer, das wissen wir beide, offiziell nichts  mehr zu sagen, aber, im November soll ja Cem Ã–zdemir Ihr neuer GrÃ¼nen-Chef  werden und von dem weiÃŸ man, dass er Ã¤hnlich denkt wie Fischer. So einen kÃ¶nnen  Sie doch eigentlich nicht wÃ¤hlen, oder?</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-family: Arial;">Cem  Ã–zdemir hat das ja wieder zurÃ¼ck genommen, hat gesagt, das war ein  MissverstÃ¤ndnis.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Haben  Sie ihm das geglaubt?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-family: Arial;">Ja,  wenn er das sagt, muss ich ihm das natÃ¼rlich glauben.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Wie  sieht es denn in Ihrem Inneren aus?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-family: Arial;">Ja,  wissen Sie, in meinem Inneren sieht es so aus, dass ich glaube, dass die GrÃ¼nen  in der Bundesrepublik momentan einer ihrer schwierigsten Phasen durchmachen.  NÃ¤mlich im Umbruch des Parteiensystems glauben einige bei uns, wir mÃ¼ssen uns  von unserem Anspruch, Konzept- und Programmpartei zu sein, lÃ¶sen und  Scharnierpartei werden. So wie die FDP etwa. Ich glaube, das wÃ¼rden die  deutschen GrÃ¼nen nicht Ã¼berleben, dann wÃ¼rden wir das Schicksal wahrscheinlich  der italienischen und franzÃ¶sischen GrÃ¼nen teilen und in der Bedeutungslosigkeit  verschwinden. Das treibt mich um, das sage ich Ihnen auch ganz  ehrlich.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-weight: normal;"><span style="font-family: Arial;">Was sollten die GrÃ¼nen dann nun  lernen aus Hamburg fÃ¼r kÃ¼nftige Koalitionsverhandlungen, auch in NRW oder auf  Bundesebene? Lohnt sich ein Wahlkampf gegen Sachen, den man nicht gewinnen kann.  In diesem Fall also gegen UmweltsÃ¼nden, die die GrÃ¼nen dann spÃ¤ter als  Regierungspartei mittragen mÃ¼ssten?</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-family: Arial;">Nein,  die Botschaft sollte eine offensive sein. Wir sollten keine Partei gegen etwas  sein, sondern FÃœR etwas: NÃ¤mlich nicht gegen irgendwelche UmweltsÃ¼nden, sondern  FÃœR die Energiewende, FÃœR erneuerbare Energien, FÃœR ein neues Paradigma im  Sozialsystem, FÃœR eine verantwortungsvolle Friedens- und AuÃŸenpolitik. Die  Partei selber hat ja auf ihren letzten beiden Parteitagen in GÃ¶ttingen und in  NÃ¼rnberg auch eine umfassende Programmatik in der Richtung  verabschiedet.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-weight: normal;"><span style="font-family: Arial;">Und wenn die Partei im Wahlkampf  schon merkt, dass sie das mit keinem Koalitionspartner erreichen kann, ihre  eigenen Ziele, dann sollte sie sich aus der Regierung raushalten? Ist das Ihre  Meinung?</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-family: Arial;">NatÃ¼rlich, ich habe ja in GÃ¶ttingen gesagt auf dem Sonderparteitag,  bzw. danach habe ich das der taz gesagt: Wer den Nachweis seiner  OppositionsfÃ¤higkeit nicht erbringen kann, der braucht Ã¼ber seine  RegierungsfÃ¤higkeit erst gar nicht nachdenken.</span></strong></p>
<p><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<hr />
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=522&amp;md5=fb2c1f4a388a569f9cbccda8cbbad55c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kohlekraftwerk in Moorburg schadet den GrÃ¼nen bundesweit: Verrat am Wahlversprechen</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 12:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>robert.zion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partei]]></category>
		<category><![CDATA[Basisdemokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[Hallo zusammen,
unten z.K. Deutliche Worte. Der &#8220;Reformer&#8221; und &#8220;Wendehals&#8221; Talleyrand, der vor, wÃ¤hrend und nach der franz. Revolution unter sechs Regimen diente, sagte einmal: &#8220;Verrat ist eine Frage des Zeitpunkts.&#8221; Und natÃ¼rlich: WÃ¤hrend unzÃ¤hlige Protagonisten der franz. Revolution unter dem Fallbeil landeten, starb Talleyrand friedlich 84-jÃ¤hrig in Paris. Wollte Talleyrand einfach nur AuÃŸenminister, Diplomat sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>unten z.K. Deutliche Worte. Der &#8220;Reformer&#8221; und &#8220;Wendehals&#8221; Talleyrand, der vor, wÃ¤hrend und nach der franz. Revolution unter sechs Regimen diente, sagte einmal: &#8220;Verrat ist eine Frage des Zeitpunkts.&#8221; Und natÃ¼rlich: WÃ¤hrend unzÃ¤hlige Protagonisten der franz. Revolution unter dem Fallbeil landeten, starb Talleyrand friedlich 84-jÃ¤hrig in Paris. Wollte Talleyrand einfach nur AuÃŸenminister, Diplomat sein und seinem Land dienen? <span id="more-516"></span>Oder wollte Talleyrand nur sich selbst dienen, immer ein Posten behalten, die sÃ¼ÃŸe Macht genieÃŸen, wie einen Kaffee (&#8220;Der Kaffee muss heiÃŸ wie die HÃ¶lle, schwarz wie der Teufel, rein wie ein Engel und sÃ¼ÃŸ wie die Liebe sein&#8221;, sagte er einmal)? Doch sind dies alles Ãœberlegungen von Dienern &#8211; ob nun der eigenen Interessen oder des Landes -, die sich eines selbst nie zugestehen dÃ¼rfen: immer Instrument von MÃ¤chten sein zu mÃ¼ssen, die nicht in ihren HÃ¤nden liegt, seien es die der eigenen Affekte von Machtstreben, Neid, Missgunst oder die des objektiven Interessen- und Machtgeflechts unserer Gesellschaft.</p>
<p>Darum ist die Krise unserer Parteiendemokratie eine Krise des DemokratieverstÃ¤ndnisses, das Misstrauen der WÃ¤hler in die Parteien findet seine Entsprechung im Misstrauen der ParteifÃ¼hrer gegenÃ¼ber ihrer Parteibasis. Dieses Misstrauen pflegen sie, weil sie glauben Diener zu sein, aber doch nur Instrument sind. Dadurch findet aber demokratische Politik Ã¼berhaupt nicht mehr statt, sondern nur noch TÃ¤uschung (gegenÃ¼ber den WÃ¤hlern), Ãœberredung (gegenÃ¼ber der Parteibasis), eingeÃ¼bte Rhethorik (gegenÃ¼ber beiden) und Rechtfertigung (gegenÃ¼ber sich selbst und gegenÃ¼ber allen anderen). Der Politikertypus, der in unserer Demokratie daraus hervorgeht, ist der des Schauspielers, der sich immer einem Publikum (WÃ¤hler, Parteibasis, Medien) gegenÃ¼ber sieht. Es gibt aber einen Unterschied zwischen einer Demokratie, die eine IST, und einer Demokratie, die gespielt wird, nÃ¤mlich den, Abgeordneter, Delegierter eines HerrschaftsverhÃ¤ltnisses zu sein (Demokratie) und nicht Angestellter und Darsteller eines politischen Systems (&#8220;konstitutionelle Oligarchie&#8221;, nach Johannes Agnoli, das was wir zur Zeit haben).</p>
<p>Als die GrÃ¼nen gegrÃ¼ndet wurden, formulierten sie explizit einen basisdemokratischen Anspruch, damit war vor allem der Anspruch der Parteibasis gemeint, nicht nur Publikum von angestellten Demokratie-Schauspielern des politischen Systems sein zu wollen, weil es eben der Erfahrung entsprach, dass die Job-Garantie des Systems immer noch jeden Politiker zum Diener seiner selbst oder des Machtgeflechts und damit zum Schauspieler gemacht hat. Weil die Erfahrung gemacht wurde, dass jede Abstimmung eher einem Applaus in einem Polit-Theater gleichkam als einer Durchsetzung eines demokratischen Herrschaftsanspruchs.</p>
<p>Darum muss jetzt die Partei-Basis die Verantwortung Ã¼bernehmen, wenn die Polit-Schauspieler in der GAL-FÃ¼hrung jetzt weiter ihr StÃ¼ck auffÃ¼hren und um Applaus bitten. Christa Goetsch sagte vor der Wahl: &#8220;Die Debatte Ã¼ber Schwarz-GrÃ¼n hat der Partei bei der eigenen AnhÃ¤ngerschaft massiv geschadet&#8221;. Anja Hajduk rÃ¤umt jetzt unumwunden eine &#8220;Niederlage&#8221; ein. UnfÃ¤hig und unwillig die Verantwortung zu Ã¼bernehmen, werden sie jetzt versuchen, sich den Schaden und die Niederlage von der GAL-Basis legitmieren zu lassen. Geht diese darauf ein, trÃ¤gt sie allein dafÃ¼r die Verantwortung, auch fÃ¼r den sich dann potenzierenden bundesweiten Schaden der GrÃ¼nen, dessen AusmaÃŸ sich jetzt noch garnicht absehen lÃ¤ÃŸt. Es ist tatsÃ¤chlich so, wie es Kordula Leites von der GAL hier gesagt hat: &#8220;Wir stehen vor einem Crash, einer Implosion der GAL&#8221; &#8211; entweder indem diese sich endgÃ¼ltig in eine autoritÃ¤r gefÃ¼hrte Parteigliederung verwandelt und damit in Richtung einer Rechtsabspaltung driftet, oder indem ein Neuaufbau, ein Neuanfang mit anderem Personal eingeleitet wird.</p>
<p>Liebe GrÃ¼ÃŸe</p>
<p>Robert</p>
<p>&#8211;<br />
Robert Zion Vorstandssprecher<br />
B&#8217;90/GrÃ¼ne KV Gelsenkirchen<br />
Tel: 0209-3187462 / Mobil: 0176-24711907<br />
E-Mail: <a href="mailto:zion@robert-zion.de">zion@robert-zion.de</a><br />
<a href="http://www.robert-zion.de" target="_blank">www.robert-zion.de</a><br />
<a href="http://www.robert-zion.de/Links-libertaer.htm" target="_blank">http://www.robert-zion.de/Links-libertaer.htm</a></p>
<hr />
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=516&amp;md5=608d4faac443fd84017d2fc3a78685ed" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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