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	<title>GrÃ¼ne Linke » Krieg</title>
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	<description>sozial, Ã¶kologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei</description>
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		<title>Afghanistan-Krieg als unendliche Geschichte</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 19:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Uli Cremer]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm AchelpÃ¶hler]]></category>

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		<description><![CDATA[von Uli Cremer und Wilhelm AchelpÃ¶hler
Die NATO ist beim Afghanistan-Krieg in ernsthaften Schwierigkeiten: Ende Dezember 2011 ist die Hauptnachschubroute Ã¼ber Pakistan seit mehreren Wochen nicht mehr benutzbar. AuslÃ¶ser war die Bombardierung eines pakistanischen Grenzposten am 26. November. 24 pakistanische Soldaten starben. Daraufhin sagte die pakistanische Regierung ihre Teilnahme an der Bonner Afghanistankonferenz ab und stoppte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><strong>von Uli Cremer und Wilhelm AchelpÃ¶hler</strong></p>
<p>Die NATO ist beim Afghanistan-Krieg in ernsthaften Schwierigkeiten: Ende Dezember 2011 ist die Hauptnachschubroute Ã¼ber Pakistan seit mehreren Wochen nicht mehr benutzbar. AuslÃ¶ser war die Bombardierung eines pakistanischen Grenzposten am 26. November. 24 pakistanische Soldaten starben. Daraufhin sagte die pakistanische Regierung ihre Teilnahme an der Bonner Afghanistankonferenz ab und stoppte die Konvois. Seitdem stauen sich die Container im Hafen von Karatschi und die LKW vor der afghanischen Grenze und im Land. In Quetta wurden bei einem Anschlag 24 NATO-LastzÃ¼ge in Brand gesetzt .</p>
<p style="text-align: right;">weiterlesen bei der <a href="http://gruene-friedensinitiative.de/texte/111229_afghanistan-als-unendliche-geschichte.pdf" target="_blank">GrÃ¼nen Friedensinitiative&#8230;</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=2385&amp;md5=9a9a5a394c54aa5f64810efded1d7f44" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hans-Christian StrÃ¶beles Rede im Bundestag zu Afghanistan</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2011/11/11/hans-christian-strobeles-rede-im-bundestag-zu-afghanistan/</link>
		<comments>http://www.gruene-linke.de/2011/11/11/hans-christian-strobeles-rede-im-bundestag-zu-afghanistan/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 14:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Christian StrÃ¶bele]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Hans-Christian StrÃ¶bele (BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN):
Herr PrÃ¤sident! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Seit zehn Jahren fÃ¼hren wir mit unserer Parlamentsarmee in Afghanistan Krieg. Seit vier, fÃ¼nf Jahren fÃ¼hren wir ihn mit immer mehr Soldaten und immer schrecklicher. Das Ergebnis dieses Krieges ist bisher desastrÃ¶s: Zehntausende von Menschen sind getÃ¶tet worden, eine mehrfache Zahl von Menschen ist in Afghanistan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hans-Christian StrÃ¶bele (BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN):</p>
<p>Herr PrÃ¤sident! Liebe Kolleginnen und Kollegen!</p>
<p>Seit zehn Jahren fÃ¼hren wir mit unserer Parlamentsarmee in Afghanistan Krieg. Seit vier, fÃ¼nf Jahren fÃ¼hren wir ihn mit immer mehr Soldaten und immer schrecklicher. Das Ergebnis dieses Krieges ist bisher desastrÃ¶s: Zehntausende von Menschen sind getÃ¶tet worden, eine mehrfache Zahl von Menschen ist in Afghanistan Opfer dieses Krieges, verletzt und zu KrÃ¼ppeln geworden. Trotz immer neuer TruppenverstÃ¤rkungen und einer VerschÃ¤rfung des Krieges ist die Sicherheitssituation fÃ¼r die BevÃ¶lkerung in Afghanistan jedes Jahr schlechter geworden. So schlecht wie derzeit war sie noch nie.</p>
<p><span id="more-2348"></span>Das mÃ¼ssen wir zur Kenntnis nehmen. Wir kÃ¶nnen nicht einfach sagen: â€žWir machen weiter soâ€œ, sondern wir mÃ¼ssen neue Wege gehen. FÃ¼r diese neuen Wege gibt es MÃ¶glichkeiten, und es gibt Aussicht auf Erfolg. Es kann nicht heiÃŸen: â€žWir fÃ¼hren den Krieg mindestens drei Jahre weiterâ€œ, sondern es muss heiÃŸen: Es muss eine Kehrtwendung von dem Einsatz in Afghanistan hin zur Beendigung des Krieges stattfinden, und zwar sofort. &#8211; In diesem Punkt gebe ich dem Kollegen Gehrcke ausdrÃ¼cklich recht. Der Krieg muss beendet werden. Im letzten Jahr sind allein in drei Monaten von den USA 1 485 sogenannte verdeckte Operationen von SpezialkrÃ¤ften durchgefÃ¼hrt worden, bei denen 485 Menschen getÃ¶tet worden sind und durch die unendlich viel Leid angerichtet worden ist. Das kann nicht sein.</p>
<p>Wenn Sie das hochrechnen, kommen Sie auf Ã¼ber 5 000 solcher Angriffe in einem Jahr. Wir kÃ¶nnen nicht erwarten, dass auf der anderen Seite nichts passiert. Diese Angriffe fÃ¼hren vielmehr zu einer VerschÃ¤rfung des Krieges.</p>
<p>Sie fÃ¼hren dazu, dass die Taliban jeden Tag stÃ¤rker werden, dass sich immer mehr Menschen aus Hass und deshalb, weil sie Vergeltung Ã¼ben wollen, dem Krieg der AufstÃ¤ndischen gegen die NATO anschlieÃŸen. Deshalb ist ein neuer Weg erforderlich.</p>
<p>Nun stimme ich dem Antrag der Linken trotzdem nicht zu. Ich glaube, dass die immer gleiche Wiederholung in dem Antrag, sofort alle Truppen aus Afghanistan abzuziehen, falsch ist. Dass das funktioniert, lieber Kollege Gehrcke, glaubt ihr selber nicht. Das ist nicht mÃ¶glich.</p>
<p style="text-align: center;">(Beifall beim BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN sowie bei Abgeordneten der SPD)</p>
<p>Das ist im Augenblick auch nicht die erste PrioritÃ¤t. Die erste PrioritÃ¤t muss sein, den Krieg zu beenden.</p>
<p style="text-align: center;">(Wolfgang Gehrcke (DIE LINKE): Ja, eben!)</p>
<p style="text-align: left;">Das heiÃŸt, man muss morgen erklÃ¤ren, dass keine solchen OffensivmaÃŸnahmen und keine offensiven GroÃŸoperationen mehr stattfinden; stattdessen fangen wir zum Zeichen der VersÃ¶hnung mit dem Abzug an. Wir sollten aber nicht das machen, was Herr Westerwelle jetzt offenbar vorhat. Noch vor einem Jahr hat er hier im Deutschen Bundestag erklÃ¤rt, Ende des Jahres 2011 wÃ¼rden die ersten deutschen Truppen aus Afghanistan abgezogen. Davon ist keine Rede mehr. In diesem Jahr werden keine Truppen abgezogen; man vertrÃ¶stet uns vielmehr auf das nÃ¤chste Jahr. Das ist der falsche Weg.</p>
<p style="text-align: left;">Wir mÃ¼ssen Zeichen setzen, und wir mÃ¼ssen nach der ErklÃ¤rung eines Waffenstillstandes deutlich auf die Taliban zugehen und sie in Verhandlungen einbinden. Sie sind dazu bereit. Ich war im September in Afghanistan und habe das von vielen dort gehÃ¶rt, nicht nur von ehemaligen Mitgliedern der Regierung der Taliban, sondern auch von vielen anderen. Es kann allerdings nicht sein, dass die Menschen, die in Verhandlungen mit der Regierung Karzai und den Alliierten eintreten, anschlieÃŸend in ihrer Wohnung von SpezialkrÃ¤ften der USA aufgesucht, aus ihren Wohnungen herausgeholt, an die Wand gestellt und ermordet werden, wie es in Afghanistan stattgefunden hat. Das fÃ¼hrt nicht zum Frieden. Die Verhandlungen mÃ¼ssen vielmehr von Sicherheitsgarantien fÃ¼r alle diejenigen begleitet sein, die verhandlungsbereit sind und in Verhandlungen eintreten.</p>
<p style="text-align: left;">Das ist der Weg aus der Misere. Dieser Weg muss bestritten werden, und zwar nicht erst in drei Jahren oder nÃ¤chstes Jahr, sondern ab diesem Jahr, jetzt sofort.</p>
<p style="text-align: center;">(Beifall beim BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN)</p>
<p style="text-align: left;"><strong>VizeprÃ¤sident Eduard Oswald:</strong><br />
Zu einer Kurzintervention hat unser Kollege Dr. Rainer Stinner das Wort.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Dr. Rainer Stinner (FDP):</strong><br />
â€¦..</p>
<p style="text-align: left;"><strong>VizeprÃ¤sident Eduard Oswald:</strong><br />
Herr Kollege StrÃ¶bele, Sie haben die MÃ¶glichkeit zur Antwort.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Hans-Christian StrÃ¶bele (BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN):</strong><br />
Es ist doch schÃ¶n, dass ich hier zu diesem Thema einmal zu Wort komme. &#8211; Herr Kollege, ich lese Ihnen einmal vor, was Ihr AuÃŸenminister am 15. oder 16. Dezember vergangenen Jahres gesagt hat: Ende 2011 werden wir unser Bundeswehrkontingent in Afghanistan erstmals reduzieren kÃ¶nnen.</p>
<p style="text-align: left;">So, und wann wird jetzt reduziert?</p>
<p style="text-align: left;"><strong>(Dr. Rainer Stinner (FDP):</strong> Haben Sie Ihre Fraktion vertreten?)</p>
<p style="text-align: left;">Ich sage Ihnen: Ich glaube Ihnen nichts mehr. Ich glaube auch dem AuÃŸenminister nichts mehr. Denn ich weiÃŸ, dass der AuÃŸenminister auch in der Bundesregierung ganz offensichtlich andere Auffassungen vertritt als der Verteidigungsminister. Bisher hat sich der Verteidigungsminister ganz offensichtlich durchgesetzt. Er will aber nicht, dass in diesem Jahr Truppen abgezogen werden,</p>
<p style="text-align: left;">(<strong>JÃ¶rg van Essen</strong> (FDP): Vertreten Sie die Meinung Ihrer Fraktion, Herr StrÃ¶bele?)</p>
<p style="text-align: left;">jedenfalls nicht mehr als 90 Leute, die sowieso nicht dort sind.</p>
<p style="text-align: left;">(<strong>Elke Hoff</strong> (FDP): Lesen Sie doch mal die Zeitung! Das ist doch Mumpitz!)</p>
<p style="text-align: left;">Sie fÃ¼hren die Ã–ffentlichkeit in die Irre, und immer wieder klingt durch, dass ein Einsatz auch Ã¼ber 2014 hinaus durchaus in Betracht kommt, sofern die Sicherheitssituation dies verlangt. Versuchen Sie also, GlaubwÃ¼rdigkeit zurÃ¼ckzugewinnen. Dann kÃ¶nnen wir darÃ¼ber reden.</p>
<p style="text-align: left;">Nun zu der Frage, fÃ¼r wen ich rede. Ich rede fÃ¼r mich.</p>
<p style="text-align: left;">(<strong>Zuruf von der FDP</strong>: Wie immer! &#8211; <strong>Zuruf von der SPD</strong>: FÃ¼r die BÃ¼rgerinnen und BÃ¼rger, dachte ich!)</p>
<p style="text-align: left;">Ich habe hier fÃ¼r mich eine Rede gehalten, aber ich will Sie noch einmal &#8211; das haben Sie auch im Ausschuss gehÃ¶rt, und das kÃ¶nnen Sie auch von mir hier und heute noch einmal hÃ¶ren &#8211; auf unsere Forderung nach der Beendigung der OffensivmaÃŸnahmen und insbesondere dieser gezielten TÃ¶tungen hinweisen. Wissen Sie, nach jedem Anschlag auf die Bundeswehr wird immer wieder beklagt &#8211; dies wird vÃ¶llig zu Recht beklagt, sage ich -, wie<br />
hinterlistig und bÃ¶sartig diese Angriffe sind, bei denen Bundeswehrsoldaten umkommen. Ich frage Sie aber: Ist es etwas anderes, wenn nachts Spezialkommandos ausrÃ¼cken und Personen, die vorher aufgelistet worden sind, aus ihren Wohnungen holen und kaltblÃ¼tig tÃ¶ten? Oder ist es etwas anderes, wenn Menschen am Mittags- oder Abendtisch von einer Drohne, die man in der Luft gar nicht wahrnimmt, getÃ¶tet werden? Ist das nicht auch heimtÃ¼ckisch? Ist das nicht auch hinterlistig?</p>
<p style="text-align: center;">(Beifall bei der LINKEN)</p>
<p style="text-align: left;">Das heiÃŸt, es findet dort ein schrecklicher Krieg statt, und um das zu beenden &#8211; darÃ¼ber war ich froh -, hat meine Fraktion schon vor zwei Jahren die Einstellung solcher TÃ¶tungsaktionen und der OffensivmaÃŸnahmen der NATO und insbesondere der US-Amerikaner gefordert. Es sind aber nicht nur die US-Amerikaner. Vielmehr verfahren auch die Deutschen inzwischen so und helfen den Amerikanern bei solchen Kill-Aktionen, indem sie ihnen Informationen geben und Leute auflisten. Wir sind also mit dabei, und ich glaube, die Fraktion vertritt dazu Auffassungen, die sich meinen &#8211; sage ich mal &#8211; annÃ¤hern.</p>
<p style="text-align: left;">AbschlieÃŸend dazu, wie wir zu diesem Antrag stehen. Ich werde dem Antrag der Linken nicht zustimmen. Ich werde mich der Stimme enthalten. Wie sich die Fraktion entscheidet, werden Sie erleben.</p>
<p style="text-align: left;">(<strong>Beifall beim BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN</strong> &#8211; <strong>Zuruf von der CDU/CSU</strong>: Die Amerikaner sind per se MÃ¶rder! Das will er uns damit sagen!)</p>
<p>sagen: â€žWir machen weiter soâ€œ, sondern wir mÃ¼ssen neue Wege gehen. FÃ¼r<br />
diese neuen Wege gibt es MÃ¶glichkeiten, und es gibt Aussicht auf Erfolg. Es<br />
kann nicht heiÃŸen: â€žWir fÃ¼hren den Krieg mindestens drei Jahre weiterâ€œ,<br />
sondern es muss heiÃŸen: Es muss eine Kehrtwendung von dem Einsatz in<br />
Afghanistan hin zur Beendigung des Krieges stattfinden, und zwar sofort. &#8211; In<br />
diesem Punkt gebe ich dem Kollegen Gehrcke ausdrÃ¼cklich recht. Der Krieg<br />
muss beendet werden. Im letzten Jahr sind allein in drei Monaten von den<br />
USA 1 485 sogenannte verdeckte Operationen von SpezialkrÃ¤ften<br />
durchgefÃ¼hrt worden, bei denen 485 Menschen getÃ¶tet worden sind und<br />
durch die unendlich viel Leid angerichtet worden ist. Das kann nicht sein.<br />
Wenn Sie das hochrechnen, kommen Sie auf Ã¼ber 5 000 solcher Angriffe in<br />
einem Jahr. Wir kÃ¶nnen nicht erwarten, dass auf der anderen Seite nichts<br />
passiert. Diese Angriffe fÃ¼hren vielmehr zu einer VerschÃ¤rfung des Krieges.<br />
Sie fÃ¼hren dazu, dass die Taliban jeden Tag stÃ¤rker werden, dass sich immer<br />
mehr Menschen aus Hass und deshalb, weil sie Vergeltung Ã¼ben wollen,</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=2348&amp;md5=0979a333ec4296d27e513a450882bd6b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Offener Brief an Partei- und Fraktionsspitze zu Afghanistan</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2010/12/30/offener-brief-an-partei-und-fraktionsspitze-zu-afghanistan/</link>
		<comments>http://www.gruene-linke.de/2010/12/30/offener-brief-an-partei-und-fraktionsspitze-zu-afghanistan/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 12:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gruene-linke.de/?p=1734</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Partei- und Fraktionsspitze,

auf einen Brief der â€žGrÃ¼nen Friedensinitiativeâ€œ vom 16.10.2010[1] habt ihr am 17.12.2010 eurerseits mit einem Brief[2] geantwortet, zu dem wir gerne einige Bemerkungen machen wÃ¼rden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Partei- und Fraktionsspitze,</p>
<p>auf einen Brief der â€žGrÃ¼nen Friedensinitiativeâ€œ vom 16.10.2010<a href="#_ftn1">[1]</a> habt ihr am 17.12.2010 eurerseits mit einem Brief<a href="#_ftn2">[2]</a> geantwortet, zu dem wir gerne einige Bemerkungen machen wÃ¼rden.</p>
<p>Es geht um den Afghanistan-Krieg unter deutscher Beteiligung, die alljÃ¤hrliche VerlÃ¤ngerung des Mandates der Bundeswehr und unsere Haltung als BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN zu diesem Einsatz.</p>
<p><span id="more-1734"></span>Seit Beginn des Krieges in 2001 sind bisher insgesamt 2.271 Nato-Soldaten ums Leben gekommen, darunter 46 Soldaten der Bundeswehr und drei deutsche Polizisten. In den von der Webseite WikiLeaks im Juli 2010 verÃ¶ffentlichten Berichten des â€žAfghan War Diaryâ€œ aus den Jahren 2004 bis 2009 wurden insgesamt 24.155 Tote im Zusammenhang mit dem Krieg numerisch erfasst.<a href="#_ftn3">[3]</a></p>
<p>Auf unserer Sonder-Bundesdelegiertenkonferenz in GÃ¶ttingen haben wir per Beschluss eindeutig auf dieses sich bereits abzeichnende Desaster hingewiesen und festgestellt: â€žFalls es nicht zu einem von uns geforderten erkennbaren Kurswechsel kommt, bedeutet das in der Konsequenz, dass sich die Bundeswehr komplett aus Afghanistan zurÃ¼ckziehen muss. Das Zeitfenster fÃ¼r einen solchen Strategiewechsel ist dabei nicht unbegrenzt&#8230; Aber bislang ist seitens der Bundesregierung eine neue deeskalierende Strategie nicht erkennbar. Ebenfalls nicht erkennbar ist ein Ende des Einsatzes in einem verantwortbaren Zeitraum. MaÃŸgebend fÃ¼r jegliche weitere Zustimmung zu einer VerlÃ¤ngerung des Bundeswehreinsatzes ist fÃ¼r uns jedoch die &#8211; lÃ¤ngst Ã¼berfÃ¤llige &#8211; Vorlage eines zeitlich klar gegliederten Stufenplans fÃ¼r den Aufbau und die Befriedung. Dieser Zeitplan muss einen vÃ¶lligen Abzug der auslÃ¤ndischen Truppen, somit natÃ¼rlich auch der Bundeswehr in wenigen Jahren beinhalten.â€œ</p>
<p>TatsÃ¤chlich stellt Ihr in Eurem Brief fest, dass die Eskalationsstrategie fortgesetzt wurde und wird und die Situation sich weiter verschlechtert hat und wiederholt dann die auf der Bundesdelegiertenkonferenz in Rostock im Oktober 2009 beschlossene Position: â€žDoch wÃ¤re es falsch, aus dieser Kritik heraus fÃ¼r einen Sofortabzug einzutreten. Ein verantwortlicher Abzug braucht Zeit und eine grÃ¼ndliche Vorbereitung. Das geht nicht in wenigen Monaten. Ein Sofortabzug wÃ¼rde die noch schwache afghanische Zivilgesellschaft einem BÃ¼rgerkrieg zwischen Taliban und Warlords Ã¼berlassen. Er hÃ¤tte eine Eskalation von Gewalt und Krieg zur Folge und wÃ¼rde viele FrÃ¼chte des jahrelangen Aufbaus zunichte machen. Wie zu Zeiten des afghanischen BÃ¼rgerkrieges mÃ¼sste die Masse der Helfer abziehen und Hunderttausende von RÃ¼ckkehrern nach Afghanistan wÃ¼rden wieder ins Exil in die Nachbarstaaten getrieben. Er wÃ¤re ein Brandbeschleuniger sondergleichen â€“ und zudem ein Destabilisierungsprogramm fÃ¼r die instabile Atommacht Pakistan. Eine solche Position halten BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN fÃ¼r falsch.â€œ</p>
<p>In der Tat ist im Spektrum der beiden BeschlÃ¼sse, wie in Eurem Brief ja auch erwÃ¤hnt, das ganze â€žDilemmaâ€œ dargestellt. Der Strategiewechsel, der einen verantwortbaren Abzug mÃ¶glich machen wÃ¼rde, ist von NATO, USA und Bundesregierung nicht eingeleitet worden. Der Krieg wird vorerst bis 2014 fortgefÃ¼hrt: â€žAuf ihrem Gipfel am 19./20. November 2010 in Lissabon beschloss die NATO, ab nÃ¤chstem Jahr mit der Ãœbergabe der Sicherheitsverantwortung zu beginnen und bis Ende 2014 den Kampfeinsatz zu beenden.â€œ Nun ginge es â€žum das â€šWieâ€™ und das â€šWannâ€™ des Abzugsâ€œ, was Ihr mit Bedingungen fÃ¼r eine â€žpolitische LÃ¶sungâ€œ verknÃ¼pft: â€žAndererseits ist ein Verhandlungskompromiss ohne rote Linien ebenso wenig tragbar fÃ¼r uns.â€œ Einerseits stellt Ihr also fest: â€žDie Strategie der gezielten TÃ¶tungen ist kein Beitrag fÃ¼r eine politische LÃ¶sung in Afghanistan. Sie sind vielmehr einer der GrÃ¼nde, warum sich die Situation trotz aller Anstrengungen weiter verschlechtert.â€œ Andererseits sollen also die in den Verhandlungen zu findenden Kompromisslinien nicht die â€žroten Linienâ€œ der Einhaltung von Menschenrechtsstandards Ã¼berschreiten.</p>
<p>Was aber sollen fÃ¼r BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN eigentlich die Mittel sein, mit denen diese Standards gegenÃ¼ber den Kriegsgegnern durchgesetzt werden sollen? Da die Logik des Krieges die Logik des Krieges bleibt, in der es immer um das gewaltsame Aufzwingen des eigenen Willens geht, bleibt da nur die fortgesetzte Gewaltanwendung. Aber diese Gewaltanwendung erfolgt eben nicht nach den WÃ¼nschen von BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN, sondern ganz real nach der faktischen militÃ¤rischen Strategie der NATO. Dass diese aber falsch ist und auch geostrategische GrÃ¼nde (â€žAtommacht Pakistanâ€œ) hat, stellt Ihr selber sehr zu Recht fest.</p>
<p>Aus einer verantwortungsethischen Perspektive fÃ¼r unsere Partei ergibt sich daher die Frage, ob die Zweck-Mittel-Relation hier Ã¼berhaupt noch gegeben ist, oder dieser Einsatz, gemessen an den von uns selbst formulierten Zielen, nicht vielmehr als vollstÃ¤ndig gescheitert betrachtet werden muss. Verantwortungsethik meint vor allem, die Folgen unseres Unterlassens und Tuns vollstÃ¤ndig tragen zu mÃ¼ssen. GegenÃ¼ber den Soldatinnen und Soldaten, ihren Familien, den zivilen Helfern, den Menschen in der Region, die so viele Hoffnungen auf uns gesetzt haben. Verantwortungsethik meint aber auch, sich nicht in eine Verantwortung zu begeben, die wir nicht erfÃ¼llen <em>kÃ¶nnen</em>. Ein solcher Weg, wÃ¤re die fortgesetzte Verantwortungslosigkeit â€“ gegenÃ¼ber den Soldatinnen und Soldaten, ihren Familien, den zivilen Helfern, den Menschen in der Region, die so viele Hoffnungen auf uns gesetzt haben.</p>
<p>Aus diesen GrÃ¼nden halten wir Eure Haltung, das leider abzusehende gewaltsame Sterben von Menschen, fÃ¼r die wir eine explizit politische Verantwortung im Rahmen unseres Gemeinwesens tragen, noch bis mindestens 2014 verantworten zu kÃ¶nnen, fÃ¼r falsch. Die Bundeswehr befindet sich in Afghanistan vielmehr im Krieg und die Soldatinnen und Soldaten sind Kombattanten in einem BÃ¼rgerkrieg geworden, den sie nicht gewinnen <em>kÃ¶nnen</em>. Aus eben dieser nÃ¼chternen Feststellung hat beispielsweise Kanada seine Konsequenzen gezogen. Die Stabilisierung Pakistans ist zudem eine Angelegenheit der â€žinternationalen Gemeinschaftâ€œ der AtommÃ¤chte und nicht der Bundeswehr, weil sie auch dies nicht <em>kann</em>. Selbiges gilt, so schmerzlich dies auch einigen erscheinen mag, fÃ¼r die Durchsetzung von Menschenrechten mit militÃ¤rischen Mitteln, zumal, wie jÃ¼ngste Umfragen zeigen, die UnterstÃ¼tzung in der afghanischen BevÃ¶lkerungen fÃ¼r den Einsatz der Bundeswehr rapide gesunken ist.<a href="#_ftn4">[4]</a> Menschenrechte werden nicht gewÃ¤hrt, sie mÃ¼ssen immer von denen erstritten werden, die selbst Subjekt und TrÃ¤ger dieser Menschenrechte sein wollen.</p>
<p>Es ist schon lange an der Zeit fÃ¼r eine Bilanz dieses Einsatzes und unserer Rolle darin. UnmÃ¶glich aber eine solche Ã¼berhaupt zu beginnen, wenn wir den falschen Weg weiter fortsetzen. <em>Die Teilnahme der Bundeswehr an diesem Krieg ist deshalb schnellstmÃ¶glich zu beenden</em>. BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN muss die eigene Perspektive auf die Konfliktsituation in der Region wechseln, die Bundesrepublik Deutschland ihre Rolle in der NATO und der UNO neu definieren. Da Friedenspolitik, will sie wirksam sein, immer auch eine tatsÃ¤chliche machtpolitische Basis haben muss, sollten wir die Teilnahme an militÃ¤rischen Abenteuern beenden und stattdessen unseren Ã¶konomischen Einfluss zur Erreichung einer friedlicheren Welt verstÃ¤rkt geltend machen.</p>
<p>Robert Zion, KV Gelsenkirchen; Peter Alberts, KV MÃ¼nster; Karl-Wilhelm Koch, KV Vulkaneifel; Richard Janus, RV Wartburgkreis/Stadt Eisenach; Ralf Henze, KV Odenwald Kraichgau;</p>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref1">[1]</a><a href="http://www.gruene-friedensinitiative.de/texte/101016_brief_an_parteifuehrung.html" target="_blank"> http://www.gruene-friedensinitiative.de/texte/101016_brief_an_parteifuehrung.html</a></p>
<p><a href="#_ftnref2">[2]</a><a href="http://www.gruene-friedensinitiative.de/texte/101217_Antwort_FraVo_BuVo_GFI_Afgh.pdf" target="_blank"> http://www.gruene-friedensinitiative.de/texte/101217_Antwort_FraVo_BuVo_GFI_Afgh.pdf</a></p>
<p><a href="#_ftnref3">[3]</a><a href="http://blog.0x0lab.org/2010/08/afgan-war-diary-in-numbers/" target="_blank"> http://blog.0x0lab.org/2010/08/afgan-war-diary-in-numbers/</a></p>
<p><a href="#_ftnref4">[4]</a><span style="text-decoration: underline;"> <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistandownload100.pdf" target="_blank">http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistandownload100.pdf</a></span></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1734&amp;md5=746e7d7e0bdfc0e196a3a382595663bc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>KÃ¶hlers Afghanistan Interview â€“ ungekÃ¼rzt!</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2010/05/23/koehlers-afghanistan-interview/</link>
		<comments>http://www.gruene-linke.de/2010/05/23/koehlers-afghanistan-interview/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 May 2010 14:29:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[BundesprÃ¤sident]]></category>
		<category><![CDATA[Interessen]]></category>
		<category><![CDATA[KÃ¶hler]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[NATO-Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[BundesprÃ¤sident KÃ¶hler war in Afghanistan und hat fÃ¼r einige Verwirrung gesorgt. Erst vermittelte er Zweifel an der Kampfmoral deutscher Soldaten, dann Ã¤uÃŸert er sich im Deutschland-Radio:
&#8220;Es sei in Ordnung, wenn in Deutschland kritisch Ã¼ber den Einsatz  der Bundeswehr diskutiert werde. Ein Land Â«unserer GrÃ¶ÃŸe mit dieser  AuÃŸenhandelsorientierung und damit auch AuÃŸenhandelsabhÃ¤ngigkeitÂ» mÃ¼sse  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BundesprÃ¤sident KÃ¶hler war in Afghanistan und hat fÃ¼r einige Verwirrung gesorgt. Erst vermittelte er Zweifel an der Kampfmoral deutscher Soldaten, dann Ã¤uÃŸert er sich im Deutschland-Radio:</p>
<p><strong>&#8220;Es sei in Ordnung, wenn in Deutschland kritisch Ã¼ber den Einsatz  der Bundeswehr diskutiert werde. Ein Land Â«unserer GrÃ¶ÃŸe mit dieser  AuÃŸenhandelsorientierung und damit auch AuÃŸenhandelsabhÃ¤ngigkeitÂ» mÃ¼sse  aber zur Wahrung seiner Interessen Â«im ZweifelÂ» auch zu militÃ¤rischen  Mitteln greifen.&#8221;</strong></p>
<p>Diese Aussage wurde inzwischen auf der <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1188780/" target="_blank">Homepage von Deutschlandradio</a> wieder entfernt. Im vorliegenden <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2010/05/100523_dr_Koehler_Wirtschaftsinteressen_Militaer.mp3" target="_blank">MP3-Mitschnitt</a> ist seine Aussage noch zu hÃ¶ren.</p>
<p><span id="more-1438"></span></p>
<h2><strong>Die neue NATO Strategie </strong></h2>
<p>wurde vom Bundestag nicht ratifiziert &#8211; sie musste aber auch nicht ratifiziert werden um zu gelten, wie das BVerfG in dieser Entscheidung &#8211; Organklage der PDS/Linke Bundestagsfraktion &#8211; festgestellt hat:</p>
<p><a href="http://www.bverfg.de/entscheidungen/es20070703_2bve000207.html" target="_blank">http://www.bverfg.de/entscheidungen/es20070703_2bve000207.html</a></p>
<p>&#8220;Der Deutsche Bundestag ist nicht in seinem Recht aus Art. 59 Abs. 2 Satz 1 GG verletzt, da der NATO-gefÃ¼hrte ISAF-Einsatz in Afghanistan der Sicherheit des euro-atlantischen Raums dient und sich damit innerhalb des Integrationsprogramms des NATO-Vertrags bewegt, wie es der Deutsche Bundestag im Wege des Zustimmungsgesetzes zu diesem Vertrag mitverantwortet.&#8221;</p>
<p>und vorher bereits:</p>
<p><a href="http://www.bverfg.de/entscheidungen/es20011122_2bve000699.html" target="_blank">http://www.bverfg.de/entscheidungen/es20011122_2bve000699.html</a></p>
<p>&#8220;Die Bundesregierung war nicht verpflichtet, ein Zustimmungsverfahren zum neuen Strategischen Konzept 1999 nach Art. 59 Abs. 2 Satz 1, Art. 24 Abs. 2 GG einzuleiten. Der Beschluss Ã¼ber das neue Strategische Konzept 1999 der NATO ist kein Vertrag, der die politischen Beziehungen des Bundes regelt. Er findet vielmehr seine Rechtsgrundlage im NATO-Vertrag, dem die fÃ¼r die Bundesgesetzgebung zustÃ¤ndigen KÃ¶rperschaften im Verfahren nach Art. 59 Abs. 2 Satz 1, Art. 24 Abs. 2 GG zugestimmt haben.&#8221;</p>
<p>Wilhelm AchelpÃ¶hler</p>
<h2>Zur Neuen NATO-Stratiegie</h2>
<p><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2010/05/090221_cremer_natostrategie.pdf" target="_blank">Powerpoint-PrÃ¤sentation als PDF von Uli Cremer</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1438&amp;md5=ff42eec0ba6ee40919779b714997a70b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Frithjof Schmidt Ã¼ber Afghanistan-Einsatz in sueddeutsche.de</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2010/04/21/frithjof-schmidt-uber-afghanistan-einsatz-in-sueddeutsche-de/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 19:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Abzug]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Krieg]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8221;MilitÃ¤risch kann der Konflikt nicht gewonnen werden&#8221;
Ein Gastbeitrag von Frithjof Schmidt
Ãœber die Situation in Afghanistan streut die Bundesregierung der Ã–ffentlichkeit Sand in die Augen. NÃ¶tig wÃ¤re eine klare Abzugsperspektive.
Frithjof Schmidt ist Mitglied im AuswÃ¤rtigen Ausschuss und stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion von BÃ¼ndnis 90/Die GrÃ¼nen.
&#8220;MilitÃ¤risch kann der Konflikt in Afghanistan nicht gewonnen werden.&#8221; Diese Erkenntnis gehÃ¶rt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;">&#8221;MilitÃ¤risch kann der Konflikt nicht gewonnen werden&#8221;</h2>
<p style="text-align: center;">Ein Gastbeitrag von Frithjof Schmidt</p>
<p><strong>Ãœber die Situation in Afghanistan streut die Bundesregierung der Ã–ffentlichkeit Sand in die Augen. NÃ¶tig wÃ¤re eine klare Abzugsperspektive.</strong></p>
<p><em>Frithjof Schmidt ist Mitglied im AuswÃ¤rtigen Ausschuss und stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion von BÃ¼ndnis 90/Die GrÃ¼nen.</em></p>
<p>&#8220;MilitÃ¤risch kann der Konflikt in Afghanistan nicht gewonnen werden.&#8221; Diese Erkenntnis gehÃ¶rt mittlerweile zum Standardrepertoire der GenerÃ¤le der internationalen Truppen in Afghanistan und der Bundesregierung. Dennoch dreht sich die Spirale der Gewalteskalation in Afghanistan weiter &#8211; und das immer stÃ¤rker auch im Norden.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>der gesamte Artikel in der SÃ¼ddeutschen <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/frithjof-schmidt-ueber-afghanistan-einsatz-militaerisch-kann-der-konflikt-nicht-gewonnen-werden-1.935501" target="_blank">hier&#8230;</a></strong></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1375&amp;md5=9930862d3abe018bb7571f54fa7d422c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>BDK-Antrag &#8220;Eine Chance fÃ¼r Afghanistan: Deutsche Kriegsbeteiligung beenden, das Land stabilisieren!&#8221;</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2009/09/21/bdk-antrag-eine-chance-fuer-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 22:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[BDKen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[BDK Rostock 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Antrag &#8220;Eine Chance fÃ¼r Afghanistan:  Deutsche Kriegsbeteiligung beenden, das Land stabilisieren!&#8221; fÃ¼r die BDK in  Rostock zieht die notwendigen Konsequenzen aus den schlimmen Entwicklungen  in Afghanistan und&#160;dem Versagen von NATO, Karsai&#160;und  Bundesregierung.
TatsÃ¤chlich ist die Zeit des Lavierens und Aufschiebens, des &#8220;Ja, aber&#8221;  oder des &#8220;sowohl als auch&#8221; und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Antrag &#8220;<b>Eine Chance fÃ¼r Afghanistan:  Deutsche Kriegsbeteiligung beenden, das Land stabilisieren!&#8221;</b> fÃ¼r die BDK in  Rostock zieht die notwendigen Konsequenzen aus den schlimmen Entwicklungen  in Afghanistan und&nbsp;dem Versagen von NATO, Karsai&nbsp;und  Bundesregierung.</p>
<div><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" mce_src="http://www.gruene-linke.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" class="mceWPmore mceItemNoResize" title="Mehr â€¦">TatsÃ¤chlich ist die Zeit des Lavierens und Aufschiebens, des &#8220;Ja, aber&#8221;  oder des &#8220;sowohl als auch&#8221; und der Rosinenpickerei vorbei &#8211; jedenfalls dann,  wenn&nbsp;wir uns noch ernsthaft als friedenspolitische Kraft bezeichnen wollen.  FÃ¼r mich persÃ¶nlich ist es auch ein nÃ¼chtener und ernÃ¼chternder Antrag, bei dem  ich es mir wahrlich&nbsp;alles andere als&nbsp;einfach gemacht habe.</div>
<div>In Rostock haben wir diesen Einsatz beschlossen, spÃ¤testens ab 2005 lag die  Entwicklung nicht mehr in unserer Hand. Und nun wieder in Rostock mÃ¼ssen wir  jetzt ein Signal fÃ¼r die Beendigung der Deutschen Kriegsbeteiligung  setzen.</div>
<div>Die UnterstÃ¼tzung bitte an <a href="mailto:zion@robert-zion.de" mce_href="mailto:zion@robert-zion.de">zion@robert-zion.de</a> senden (unter Angabe  des Namens und Kreisverbandes).&nbsp;Bitte verteilt diesen Antrag in euren  Kreis- bzw. OrtsverbÃ¤nden zur Diskussion und UnterstÃ¼tzung.</div>
<div>Liebe GrÃ¼ÃŸe</div>
<div>Robert</div>
<div><span class="UIStory_Message"><i>â€žWir riskieren, dass uns in Afghanistan  genau dasselbe Schicksal ereilt, wie die Sowjets.â€œ (<span class="UIStory_Message">Zbigniew Brzezinski, frÃ¼herer Sicherheitsberater von  US-PrÃ¤sident Jimmy Carter im September 2009</span>)</i></span></div>
<div style="text-align: right;" mce_style="text-align: right;"><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2009/09/09-10_bdk-rostock_antrag_exit_afghanistan.pdf" mce_href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2009/09/09-10_bdk-rostock_antrag_exit_afghanistan.pdf">der Antrag im PDF-Format</a><span class="UIStory_Message"><i></i>
</p>
<p><i></i></p>
</p>
<p></span></div>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1048&amp;md5=ec96e74fe17fbabb4e9c4bd09c99e982" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Beteiligung deutscher Soldaten am geplanten NATO-AWACS-Einsatz</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2009/06/26/beteiligung-deutscher-soldaten-am-geplanten-nato-awacs-einsatz/</link>
		<comments>http://www.gruene-linke.de/2009/06/26/beteiligung-deutscher-soldaten-am-geplanten-nato-awacs-einsatz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 15:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Partei]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[AWACS]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>

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		<description><![CDATA[
Reload am 04.07.2009
Ergebnis der Namentlichen Abstimmung zur Beteiligung deutscher StreitkrÃ¤fte am Einsatz von NATO-AWACS, 16/13377, 16/13597 am 02.07.2009 [PDF]

Reload am 29.06.2009
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-
Hallo,
seitdem die NATO am 13.6. die Entsendung von AWACS Flugzeugen nach  Afghanistan beschlossen hat, verÃ¶ffentlichte die Bundestagsfraktion die  Pressemitteilungen 509/09 bis 552/09, der Bundesvorstand die ErklÃ¤rungen  127/09 bis 141/09.
Keine dieser ErklÃ¤rungen befasst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		P.liste-western { font-size: 12pt } 		P.liste-cjk { font-size: 12pt } 		P.liste-ctl { font-family: "Tahoma", sans-serif; font-size: 12pt } --></p>
<h3><strong>Reload am 04.07.2009</strong></h3>
<p>Ergebnis der Namentlichen Abstimmung zur Beteiligung deutscher StreitkrÃ¤fte am Einsatz von NATO-AWACS, 16/13377, 16/13597 am 02.07.2009 [<a href="http://www.bundestag.de/parlament/plenargeschehen/abstimmung/20090702_awacs.pdf" target="_blank">PDF</a>]</p>
<p><span id="more-943"></span></p>
<h3><strong>Reload am 29.06.2009</strong></h3>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Hallo,</p>
<p>seitdem die NATO am 13.6. die Entsendung von AWACS Flugzeugen nach  Afghanistan beschlossen hat, verÃ¶ffentlichte die Bundestagsfraktion die  Pressemitteilungen 509/09 bis 552/09, der Bundesvorstand die ErklÃ¤rungen  127/09 bis 141/09.</p>
<p>Keine dieser ErklÃ¤rungen befasst sich mit dem Thema AWACS. FÃ¼r die  Fraktion gab es 43 wichtigere Themen.</p>
<p>So verhÃ¤lt sich, wer mit der Politik der Bundesregierung einverstanden  ist, aber nicht jemand, der ihr kritisch gegenÃ¼ber steht.</p>
<p><!--more-->Es gab am 17.6. eine Rede im Bundestag, von Winni Nachtwei.<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/bundestagsreden/dok/290/290282.einsatz_von_natoawacsflugzeugen_in_afgha.html">http://www.gruene-bundestag.de/cms/bundestagsreden/dok/290/290282.einsatz_von_natoawacsflugzeugen_in_afgha.html</a></p>
<p>Die Debatte und auch die Ã„uÃŸerungen der GrÃ¼nen Bundestagsfraktion werden  in der Zeitung &#8220;Das Parlament&#8221; so zusammengefaÃŸt:</p>
<p>&#8220;Deutschland wird sich voraussichtlich am Einsatz von  Nato-AufklÃ¤rungsflugzeugen vom Typ Awacs in Afghanistan beteiligen. In  der ersten Lesung am 17. Juni zeichnete sich im Bundestag bereits ein  groÃŸe Mehrheit fÃ¼r die Annahme des Regierungsantrags (16/13377) ab, den  das Kabinett am Tag zuvor verabschiedet hatte. WÃ¤hrend die Linksfraktion  den Einsatz ablehnt, signalisierten CDU/CSU, SPD, FDP und BÃ¼ndnis 90/Die  GrÃ¼nen ihre Zustimmung.&#8221;<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2009/26/europawelt/24904376.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2009/26/europawelt/24904376.html</a></p>
<p>Den Antrag der Bundesregierung findet ihr hier:<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/133/1613377.pdf">http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/133/1613377.pdf</a></p>
<p>Kritik am AWACS Einsatz natÃ¼rlich hier:<br />
<a class="moz-txt-link-abbreviated" href="http://www.gruene-friedensinitiative.de/">www.gruene-friedensinitiative.de</a></p>
<p>Herzliche GrÃ¼ÃŸe</p>
<p>Wilhelm AchelpÃ¶hler</p>
<pre>---------------------------------------
<strong class="moz-txt-star">Der Landesparteirat der NRW-GrÃ¼nen hat am 28.06.2009 mit groÃŸer Mehrheit beschlossen, dass die GrÃ¼nen MdBs dem AWACS-Einsatz <span class="moz-txt-tag">*</span>nicht zustimmen<span class="moz-txt-tag">*</span></strong><strong> mÃ¶gen.</strong></pre>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<h2 style="margin-bottom: 0cm;">Musterbrief</h2>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Einstimmiger Beschluss des Kreisvorstandes BÃ¼ndnis 90/Die GrÃ¼nen MÃ¶nchengladbach vom 25.6.2009</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.49cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Beteiligung deutscher Soldaten am geplanten NATO-AWACS-Einsatz </strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der Kreisvorstand des KV MÃ¶nchengladbach appelliert an die grÃ¼nen Bundestagsabgeordneten eine Beteiligung deutscher Soldatinnen und Soldaten am geplanten NATO-AWACS-Einsatz in Afghanistan im Bundestag Anfang Juli 2009 abzulehnen. </span></p>
<p class="liste-western" style="margin-bottom: 0cm;"><!--more--></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>BegrÃ¼ndung:</strong></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">â€ž<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Wie viele Bundeswehrsoldaten, wie viele NATO-Soldaten, wie viele Afghanen sollen noch in den Tod geschickt werden, bis dieser mÃ¶rderische Krieg zu Ende geht?â€œ </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Diese Frage stellte nicht nur die WÃ¼rselener Initiative fÃ¼r den Frieden  am 23.6.2009, dem  Todestag von drei weiteren Bundeswehrsoldaten in Afghanistan, nein diese Frage stellt mittlerweile eine groÃŸe Mehrheit der BevÃ¶lkerung in Deutschland.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die NATO-Verteidigungsminister haben sich vorletzte Woche nicht nur darauf verstÃ¤ndigt, die Truppenzahlen auf Ã¼ber 100.000 (also das Niveau des sowjetischen Afghanistan-Krieges) zu erhÃ¶hen, sondern beabsichtigen, unter der ISAF-Flagge auch AWACS-Flugzeuge zum Einsatz in die Kriegsregion zu schicken. Da Deutschland einen GroÃŸteil der AWACS-Besatzung stellt (der Einsatz weiterer bis zu 300 Soldaten sind zusÃ¤tzlich beantragt) und auch einen hohen finanziellen Betrag (Ã¼ber 4 Mio. EUR allein  bis zum 13.12.09) Ã¼bernehmen soll, wird sich am 02. Juli der Bundestag mit den AWACS befassen mÃ¼ssen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">BegrÃ¼ndet wird der Einsatz der AWACS-Flugzeuge in der Ã–ffentlichkeit mit der Verbesserung der zivilen Luftfahrt Ã¼ber Afghanistan. Wir halten diesen Grund fÃ¼r vorgeschoben. TatsÃ¤chlich steht im Antrag der Bundesregierung ( Drucksache 16/13377) vom 17.6.09  unter Auftrag der Bundeswehr: â€žErstellung eines Luftlagebildes einschlieÃŸlich dessen Bereitstellung fÃ¼r zivile und alle militÃ¤rischen Luftraumnutzer &#8230;.Koordinierung des gesamten militÃ¤rischen Luftverkehrs&#8230; Koordinierung von Luftbetankung fÃ¼r alle militÃ¤rischen Luftraumnutzer&#8230; Relaisfunktion fÃ¼r Kommunikations- und Datenaustausch fÃ¼r alle militÃ¤rischen Luftraumnutzer&#8230;â€œ </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Mit einer Entsendung von AWACS-Flugzeuge mit 40% deutscher Besatzung kÃ¶nnen die militÃ¤rischen LufteinsÃ¤tze in Afghanistan intensiviert werden. Die deutsche Kriegsbeteiligung wird wieder weiter vergrÃ¶ÃŸert, deutsche Soldaten werden noch mehr zur Zielscheibe fÃ¼r AufstÃ¤ndische und Deutschland wird mitverantwortlich fÃ¼r die Opfer der LuftkriegsfÃ¼hrung in Afghanistan und auch in Pakistan.</span></p>
<p style="margin-top: 0.18cm; margin-bottom: 0.18cm;"><strong><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Wir fordern alle  Bundestagsabgeordneten der GRÃœNEN Fraktion auf, bei dieser Abstimmung gegen die Intensivierung des Krieges und damit mit NEIN zu votieren.</span></span></strong></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=943&amp;md5=da992f29a46a07c872356684aa93d3a1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Uli Cremer: Neue NATO: die ersten Kriege</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2009/02/11/buchempfehlung_cremer/</link>
		<comments>http://www.gruene-linke.de/2009/02/11/buchempfehlung_cremer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 14:51:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[Uli Cremer]]></category>

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		<description><![CDATA[Buchempfehlung 02/2009

Uli Cremer
Neue NATO: die ersten Kriege
Vom MilitÃ¤r- zum Kriegspakt
160 Seiten (Januar 2009)
EUR 14.80 sFr 26.00
ISBN 978-3-89965-314-4
Kurztext: Im FrÃ¼hjahr 2009 feiert die NATO ihren 60. Geburtstag. Die internationale Friedensbewegung hat bereits zu Protesten aufgerufen. Uli Cremer beschreibt den Weg der NATO vom weltweit fÃ¼hrenden MilitÃ¤r- zum Kriegspakt.
[zum Verlag mit weiteren Informationen]
[Flyer zum Ausdrucken]
[Termine Buchvorstellung]
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Buchempfehlung 02/2009</h2>
<p><img class="alignleft" style="margin: 0px 10px;" title="Ulrich Cremer: Erste NATO-Kriege" src="http://www.gruene-friedensinitiative.de/bibliothek/pics/UC_erste-nato-kriege.gif" alt="" width="250" height="426" /></p>
<p>Uli Cremer<br />
Neue NATO: die ersten Kriege<br />
Vom MilitÃ¤r- zum Kriegspakt<br />
160 Seiten (Januar 2009)<br />
EUR 14.80 sFr 26.00<br />
ISBN 978-3-89965-314-4</p>
<p>Kurztext: Im FrÃ¼hjahr 2009 feiert die NATO ihren 60. Geburtstag. Die internationale Friedensbewegung hat bereits zu Protesten aufgerufen. Uli Cremer beschreibt den Weg der NATO vom weltweit fÃ¼hrenden MilitÃ¤r- zum Kriegspakt.</p>
<p>[<a href="http://www.vsa-verlag.de/books.php?kat=ap&amp;isbn=978-3-89965-314-4" target="_blank">zum Verlag mit weiteren Informationen</a>]</p>
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<p>[<a href="http://www.gruene-friedensinitiative.de/termine.html" target="_blank">Termine Buchvorstellung</a>]</p>
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	</item>
		<item>
		<title>OFFENER BRIEF AN DIE BEFÃœRWORTER VON ISAF/NATO IN UNSERER PARTEI</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2009/02/09/offener-brief-an-die-befurworter-von-isafnato-in-unserer-partei/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 17:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[EOF]]></category>
		<category><![CDATA[GrÃ¼ne]]></category>
		<category><![CDATA[ISAF]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die nun bekannt gewordenen &#8220;Rules of Engagement&#8221; sind ein Dokument der BefÃ¼rwortung ungehemmter, brutaler und menschenverachtender KriegfÃ¼hrung in Afghanistan. NATO-Oberbefehlshaber Craddock erweitert dieses Dokument um die Komponente, Kriegshandlungen wahllos in die DÃ¶rfer Afghanistans zu tragen. Schon die bisher bekannte Strategie im &#8220;War on terror&#8221; fÃ¼hrt zu einer unermesslichen Zahl von Opfern auf Seiten der ZivilbevÃ¶lkerung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
Die nun bekannt gewordenen &#8220;Rules of Engagement&#8221; sind ein Dokument der BefÃ¼rwortung ungehemmter, brutaler und menschenverachtender KriegfÃ¼hrung in Afghanistan. NATO-Oberbefehlshaber Craddock erweitert dieses Dokument um die Komponente, Kriegshandlungen wahllos in die DÃ¶rfer Afghanistans zu tragen. Schon die bisher bekannte Strategie im &#8220;War on terror&#8221; fÃ¼hrt zu einer unermesslichen Zahl von Opfern auf Seiten der ZivilbevÃ¶lkerung. Craddocks Weisungen fÃ¼hren zu einer VerstÃ¤rkung dieser Entwicklung &#8211; und zwar weg von militÃ¤rischer Intervention und hin zu offen begangenen Verbrechen von SoldatInnen an Zivilisten.</strong></p>
<p><span id="more-763"></span>Bisher hat sich insbesondere die bundesdeutsche MilitÃ¤rfÃ¼hrung erfreulicherweise kategorisch gegen derartige, vÃ¶lkerrechtswidrige Praktiken auch Ã¶ffentlich gewendet und sich soweit wir wissen, an solchen Praktiken auch nicht beteiligt. Dies begrÃ¼ÃŸen wir und fordern dazu auf, nicht im BemÃ¼hen nachzulassen, die NATO-Partner in Afghanistan zur Abkehr von diesem verhÃ¤ngnisvollen Weg zu bewegen. Das ohnehin schon schwindende Vertrauen der Menschen in Afghanistan gegenÃ¼ber den stationierten MilitÃ¤rs wird durch eine solche &#8220;Strategie&#8221; nur noch mehr beeintrÃ¤chtigt. Damit ist auch das positive zivilgesellschaftliche Engagement stark gefÃ¤hrdet.</p>
<p>Den ablehnenden Verantwortlichen in der Bundeswehr danken wir fÃ¼r ihre Zivilcourage und ihre verantwortliche Haltung, die zunÃ¤chst Schaden von der Bundesrepublik abgewehrt hat.</p>
<p>Eine AblÃ¶sung Craddocks ist unerlÃ¤sslich, die Verfasser der &#8220;Rules&#8221; sowie Craddock mÃ¼ssen sich vor der Justiz verantworten.</p>
<p>Mit dem Beschluss unserer Partei auf der Bundesdelegiertenkonferenz von GÃ¶ttingen wurde die ÃœberprÃ¼fung des deutschen Einsatzes in Afghanistan gefordert. Sollte eine ÃœberprÃ¼fung gegen einen weiteren Einsatz in Afghanistan sprechen, so forderte der Beschluss, mÃ¼sse der verantwortungsvolle RÃ¼ckzug aus Afghanistan eingeleitet werden. Dies ist zum wiederholten Mal mit dieser gravierenden, zumindest aus deutscher Sicht offen rechtswidrigen PolitikÃ¤nderung der Fall!</p>
<p>Obwohl alles dagegen sprach, haben viele unserer Abgeordneten auch 2008 erneut mit Ja und damit fÃ¼r eine Verwicklung in eben jene kriminelle KriegfÃ¼hrung gestimmt.</p>
<p>Wir fordern diese Abgeordneten dringend dazu auf, sich gegenÃ¼ber der Partei zu den nun in der Ã–ffentlichkeit bekannt werdenden illegalen und kriminellen Anweisungen zu Ã¤uÃŸern. Wir sprechen unsere Verwunderung darÃ¼ber aus, dass dies nicht bereits geschehen ist.</p>
<p>1) Waren den Abgeordneten die &#8220;Rules&#8221; bekannt?<br />
2) Wenn diese den Abgeordneten nicht bekannt gewesen sein sollten, wie bewerten die Abgeordneten die ExistenzÂ Â Â Â Â Â  einer solchen Strategie vor dem Hintergrund der jahrelangen Praxis der BÃ¼ndnispartner?</p>
<p>3) Wie gedenken die befÃ¼rwortenden Abgeordneten den lÃ¤ngst fÃ¤lligen Strategiewechsel durchzusetzen?<br />
Wir bitten dringend darum, die dazu nÃ¶tigen, bisherigen und geplanten AnsÃ¤tze gegenÃ¼ber den Parteigremien zuÂ Â Â Â Â Â Â Â  dokumentieren.</p>
<p>4) Wie bewerten die zustimmenden Abgeordneten persÃ¶nlich ihr Abstimmungsverhalten nach Bekanntwerden dieser<br />
letzten neuen Entwicklung?</p>
<p>5) Falls den Abgeordneten die &#8220;Rules&#8221; bekannt waren, fragen wir, weshalb diese illegalen Anweisungen nicht umfassend</p>
<p>der Ã–ffentlichkeit bekannt gemacht und der Protest organisiert wurde.</p>
<p>Irene Mihalic, Barbara Richter, Peter Alberts, Ralf Henze, Richard Janus, Karl-Wilhelm Koch, Simon Lissner, Matthias Schneider, Robert Zion</p>
<p>Mitglieder des Netzwerkes GrÃ¼ne Linke bei BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=763&amp;md5=cd5c8304afb6d80da2e9655ddeaa00e5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>GrÃ¼ne Jugend: Gaza-Konflikt</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2009/01/12/grune-jugend-gaza-konflikt/</link>
		<comments>http://www.gruene-linke.de/2009/01/12/grune-jugend-gaza-konflikt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 14:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Partei]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[GrÃ¼ne Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen und Freunde,

zur aktuellen Situation im Gaza-Konflikt haben wir ein Diskussionspapier mit dem Titel &#8220;Der Konflikt der doppelten Standards&#8221; verfasst.

Das Papier findet ihr online und als PDF im GRÃœNE JUGEND Blog:Â http://blog.gruene-jugend.de/?p=1471

Mit diesem Diskussionspapier mÃ¶chten wir zur diskursiven, emanzipatorischen ReflexionÂ in einem komplexen Konflikt anregen, in dem es keine einfachen LÃ¶sungen und Schuldzuweisungen gibt. Wir hoffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Helvetica; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;">Liebe Freundinnen und Freunde,</span></div>
<div style="margin: 0px; font-family: Helvetica; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 12px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; min-height: 14px;"></div>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Helvetica; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;">zur aktuellen Situation im Gaza-Konflikt haben wir ein Diskussionspapier mit dem Titel &#8220;Der Konflikt der doppelten Standards&#8221; verfasst.</span></div>
<div style="margin: 0px; font-family: Helvetica; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 12px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; min-height: 14px;"></div>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Helvetica; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;">Das Papier findet ihr online und als PDF im GRÃœNE JUGEND Blog:Â <a href="http://blog.gruene-jugend.de/?p=1471" target="_blank"><span style="color: #001ee6;"><span style="text-decoration: underline;">http://blog.gruene-jugend.de/?p=1471</span></span></a></span></div>
<div style="margin: 0px; font-family: Helvetica; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 12px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; min-height: 14px;"></div>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Helvetica; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;">Mit diesem Diskussionspapier mÃ¶chten wir zur diskursiven, emanzipatorischen ReflexionÂ in einem komplexen Konflikt anregen, in dem es keine einfachen LÃ¶sungen und Schuldzuweisungen gibt. Wir hoffen und freuen uns Â auf eine kritische und konstruktive Debatte.</span></div>
<div style="margin: 0px; font-family: Helvetica; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 12px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; min-height: 14px;"></div>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Helvetica; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;">Mit solidarischen GrÃ¼ÃŸen</span></div>
<div style="margin: 0px; font-family: Helvetica; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 12px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; min-height: 14px;"></div>
<div style="margin: 0px;"><span style="font-family: Helvetica; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: small; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;">Alexandra BlÃ¶cker, Sebastian Brux, Tobias Edling, Michael Joukov, Sven Kindler, Max Pichl, Tim Rauschan, Paula Riester</span></div>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=735&amp;md5=8d5b7cc72a9aebba948f282fbdf17d82" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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