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	<title>GrÃ¼ne Linke » KriegsverhÃ¼tung</title>
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	<description>sozial, Ã¶kologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei</description>
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		<title>Antrag BDK &#8211; Erfurt: Wir sind die Partei der AbrÃ¼stung und der zivilen KonfliktlÃ¶sungen</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2008/09/23/antrag-bdk-erfurt-wir-sind-die-partei-der-abrustung-und-der-zivilen-konfliktlosungen/</link>
		<comments>http://www.gruene-linke.de/2008/09/23/antrag-bdk-erfurt-wir-sind-die-partei-der-abrustung-und-der-zivilen-konfliktlosungen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 16:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[BDK]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
		<category><![CDATA[KonfliktlÃ¶sung]]></category>
		<category><![CDATA[KriegsverhÃ¼tung]]></category>

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		<description><![CDATA[Karl-W. Koch (KV Vulkaneifel) und andere
Wir BÃ¼ndnisgrÃ¼nen verfolgen das Ziel einer Welt ohne Krieg, Terror, Vertreibung, Mord, ohne Rassenhass, Intoleranz, Bevormundung, UnterdrÃ¼ckung und Ausbeutung. Das Ziel unserer Politik ist, dass auch noch unsere Kinder und Enkel in dieser Welt leben kÃ¶nnen. Allerdings ist Frieden mehr als die pure Abwesenheit von Krieg, er entsteht nicht von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Karl-W. Koch (KV Vulkaneifel) und andere</strong></p>
<p>Wir BÃ¼ndnisgrÃ¼nen verfolgen das Ziel einer Welt ohne Krieg, Terror, Vertreibung, Mord, ohne Rassenhass, Intoleranz, Bevormundung, UnterdrÃ¼ckung und Ausbeutung. Das Ziel unserer Politik ist, dass auch noch unsere Kinder und Enkel in dieser Welt leben kÃ¶nnen. Allerdings ist Frieden mehr als die pure Abwesenheit von Krieg, er entsteht nicht von 20 selbst, sondern er muss mit friedlichen Mitteln â€žgestiftetâ€œ und bewahrt werden.</p>
<p><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/09/friedenspol_grundsatzantrag_22_09_08.pdf" target="_blank">der Antrag als PDF-Datei</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=463&amp;md5=a243864e9aa35e008bbde0c004e68d14" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>JÃ¼rgen Trittin: Nicht nur am Hindukusch</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2008/09/11/jurgen-trittin-nicht-nur-am-hindukusch/</link>
		<comments>http://www.gruene-linke.de/2008/09/11/jurgen-trittin-nicht-nur-am-hindukusch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 21:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg. GrÃ¼ne]]></category>
		<category><![CDATA[KriegsverhÃ¼tung]]></category>
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		<description><![CDATA[GrÃ¼ne und AuslandseinsÃ¤tze
Friedenspolitischer Konsens
Innerhalb der Partei hat es in den vergangenen Jahren einen ausfÃ¼hrlichen Diskussionsprozess Ã¼ber die Friedens- und Sicherheitspolitik gegeben.
Ob wohl von ganz unterschiedlichen bis gegensÃ¤tzlichen Positionen kommend, ist es der Friedens- und Sicherheitspolitischen Kommmission gelungen, einen gemeinsamen Bericht an die Bundesversammlung in Erfurt zu verabschieden. Die Kommission hat sich hierbei auch schwierigen Fragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>GrÃ¼ne und AuslandseinsÃ¤tze</h2>
<h3>Friedenspolitischer Konsens</h3>
<p>Innerhalb der Partei hat es in den vergangenen Jahren einen ausfÃ¼hrlichen Diskussionsprozess Ã¼ber die Friedens- und Sicherheitspolitik gegeben.<br />
Ob wohl von ganz unterschiedlichen bis gegensÃ¤tzlichen Positionen kommend, ist es der Friedens- und Sicherheitspolitischen Kommmission gelungen, einen gemeinsamen Bericht an die Bundesversammlung in Erfurt zu verabschieden. Die Kommission hat sich hierbei auch schwierigen Fragen gestellt. â€“ vom Konflikt zwischen der Verantwortung zum Schutz und dem Selbstbestimmungsrecht der Nationen bis zu den PrioritÃ¤ten bei der Einbindung Deutschlands in UN, EU und NATO.</p>
<p>Besonders ist hervorzuheben, dass eine VerstÃ¤ndigung Ã¼ber die grundsÃ¤tzliche Haltung zum Einsatz von MilitÃ¤r und Ã¼ber Kriterien fÃ¼r den Auslandseinsatz von Soldaten gegeben hat. Im Lichte dieser KlÃ¤rungen soll hier ein Blick auf anstehenden Mandatsentscheidungen geworfen werden.</p>
<p><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/09/080911_trittin_aussenpolitische_thesen.pdf" target="_blank">&#8230; mehr als PDF-Datei</a></p>
<p><a href="http://www.juergentrittin.de" target="_blank">Homepage von JÃ¼rgen Trittin</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=444&amp;md5=fe7a1d4fb917b6b5f62ee0130a7c65c8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>AbschluÃŸbericht der Friedens- und Sicherheitspolitischen Kommission</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2008/09/02/abschlusbericht-der-friedenspolitischen-kommission/</link>
		<comments>http://www.gruene-linke.de/2008/09/02/abschlusbericht-der-friedenspolitischen-kommission/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 15:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Partei]]></category>
		<category><![CDATA[Friedenssicherung]]></category>
		<category><![CDATA[KriegsverhÃ¼tung]]></category>
		<category><![CDATA[KrisenprÃ¤vention]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Brief von Claudia Roth und Winfried Nachtwei zum Abschlussbericht
Kurzfassung als PDF-Datei
Langfassung als PDF-Datei
Beschluss der BDK in KÃ¶ln, 2006 als PDF-Datei
Kurzfassung
Eine Welt globaler Risiken und verÃ¤nderter Bedrohungen
Klimawandel, zunehmende Ressourcenkrisen, Konkurrenz um knappe  Rohstoffe, AufrÃ¼stung und die Weiterverbreitung von  Massenvernichtungswaffen sind die grÃ¶ÃŸten globalen Risiken fÃ¼r Frieden  und Sicherheit. Ein ungebremster Klimawandel wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> Normal   0   21         false   false   false </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> </xml><![endif]--><!--  --><!--[if gte mso 10]> <mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} --> <!--[endif]--></p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/09/080902_frisikoabschlussbericht_brief_claudia-winnie.pdf">Brief von Claudia Roth und Winfried Nachtwei zum Abschlussbericht</a></p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/09/080902_frisikoabschlussbericht_kurz.pdf">Kurzfassung als PDF-Datei</a></p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/09/080902_frisikoabschlussbericht.pdf">Langfassung als PDF-Datei</a></p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/159978gruene_friedenspolitik_umsetzen_fuer_ein.pdf">Beschluss der BDK in KÃ¶ln, 2006 als PDF-Datei</a></p>
<hr /><strong>Kurzfassung</strong></p>
<h1>Eine Welt globaler Risiken und verÃ¤nderter Bedrohungen</h1>
<p>Klimawandel, zunehmende Ressourcenkrisen, Konkurrenz um knappe  Rohstoffe, AufrÃ¼stung und die Weiterverbreitung von  Massenvernichtungswaffen sind die grÃ¶ÃŸten globalen Risiken fÃ¼r Frieden  und Sicherheit. Ein ungebremster Klimawandel wird durch  Verteilungskonflikte, massenhafte Umweltmigration und Destabilisierung  von Staaten zum Sprengsatz fÃ¼r die internationale Ordnung. Anfang des  21. Jahrhunderts sehen sich SchlÃ¼sselakteure in Konkurrenz um Zugang zu  Energie und Ressourcen sowie um Einfluss in internationalen  Organisationen. Andererseits bietet die Globalisierung neue Chancen und  MÃ¶glichkeiten fÃ¼r die Gestaltung einer gerechten und friedlichen Welt.  Allerdings braucht die Globalisierung dafÃ¼r Ã¶kologische und soziale  Regeln, denn eine ungeregelte Globalisierung spaltet die Welt in  GewinnerInnen und VerliererInnen, in bittere Armut und ungeheueren  Reichtum. Diese Risiken und Bedrohungen konfrontieren die Welt mit neuen  Sicherheitsproblemen.<br />
<span id="more-67"></span></p>
<h3>Kooperativer Multilateralismus zur Gestaltung der Globalisierung</h3>
<p>Es gibt fÃ¼r die globalen Risiken keine nationalen LÃ¶sungen. Es gilt mit  den neuen weltpolitischen Akteuren eine funktionierende kooperative  internationale Ordnung im Rahmen der Vereinten Nationen zu schaffen.  Wachstum von Treibhausgasen zu entkoppeln, Ressourceneffizienz und  erneuerbare Energien voranzubringen, Globalisierung gerecht und  Ã¶kologisch zu gestalten, bedarf politischer Regulierung auf regionaler  und internationaler Ebene. Wir GRÃœNEN stehen fÃ¼r einen kooperativen  Multilateralismus â€“ jenseits von nationalen und neoliberalen  ScheinlÃ¶sungen.</p>
<h3>GrÃ¼ne Friedens- und Sicherheitspolitik</h3>
<p>GrÃ¼ne Friedens- und Sicherheitspolitik zielt auf den Schutz der  Menschenrechte, auf internationale Gerechtigkeit und SolidaritÃ¤t,  Nachhaltigkeit, Gewaltfreiheit und die StÃ¤rkung des internationalen  Rechts. Es gilt fÃ¼r uns das Primat der zivilen KrisenprÃ¤vention. GrÃ¼ne  Friedenspolitik zielt auf die Beseitigung der vielfÃ¤ltigen Ursachen von  Gewalt, Krisen und Konflikten. Mit dem Ende der Blockkonfrontation und  dem Aufflammen neuer Kriege und BÃ¼rgerkriege, ethnischer SÃ¤uberungen und  Massaker gegen die ZivilbevÃ¶lkerung hat sich die Mehrheit der Partei zu  einer Neubewertung des MilitÃ¤rs durchgerungen. Unter bestimmten  Rahmenbedingungen kann MilitÃ¤r einen notwendigen Beitrag zur  GewalteindÃ¤mmung, GewaltverhÃ¼tung und Friedenskonsolidierung leisten.  Wir erteilen militÃ¤rischen â€žKonfliktlÃ¶sungenâ€œ eine Absage. Der Einsatz  von MilitÃ¤r ist immer problematisch. Der Einsatz militÃ¤rischer  Kriegsgewalt ist unabhÃ¤ngig von seinen Zielen ein groÃŸes Ãœbel. Zur  Friedenssicherung im Rahmen der VN kann MilitÃ¤r zur GewalteindÃ¤mmung  notwendig sein. MilitÃ¤r kann so bestenfalls Friedensprozesse  unterstÃ¼tzen und Zeitfenster fÃ¼r die KrisenbewÃ¤ltigung schaffen, nicht  aber den Frieden selbst.</p>
<h3>GrÃ¼ne Politik zielt auf die StÃ¤rkung der Vereinten Nationen</h3>
<p>Die StÃ¤rke der VN liegt in ihrer universalen Legitimation â€“ alle 193  Mitgliedsstaaten nehmen an den politischen Prozessen innerhalb der VN  teil. Darin liegt zugleich auch ihre SchwÃ¤che, da Entscheidungsprozesse  oft mÃ¼hsam und langwierig sind. Die Strukturen der VN und des  Sicherheitsrates verhindern Reformprozesse und blockieren wichtige  Entscheidungen. Der Sicherheitsrat spiegelt die RealitÃ¤t des Jahres  1945, aber nicht die RealitÃ¤t von heute wider. Eine Reform ist  unerlÃ¤sslich: Eine gerechtere Zusammensetzung unter Beteiligung Afrikas,  Lateinamerikas und Asiens und eine ErhÃ¶hung der EffektivitÃ¤t des  Gremiums sind notwendig. Die Mitgliedsstaaten mÃ¼ssen die VN  institutionell, personell und finanziell stÃ¤rken. Einrichtungen wie das  Department of Peacekeeping Operations oder die Peace Building Commission  der VN gehÃ¶ren gestÃ¤rkt. Wir brauchen eine neue durchsetzungsstarke  VN-Umweltorganisation mit universeller Mitgliedschaft und eine Reform  des Wirtschafts- und Sozialrats der VN hin zu einem Global Leaders Forum.</p>
<h3>PrioritÃ¤t fÃ¼r eine europÃ¤ische AuÃŸen- und Sicherheitspolitik &#8211; WertschÃ¤tzung transatlantischer Gemeinschaft</h3>
<p>Die EU ist der erste postnationale Akteur in der internationalen Politik  und als solcher eine strategische Antwort auf die Globalisierung. FÃ¼r  GRÃœNE hat die Fortsetzung der europÃ¤ischen Integration und die StÃ¤rkung  der auÃŸenpolitischen HandlungsfÃ¤higkeit auch sicherheitspolitische  PrioritÃ¤t. Wir sind deshalb dafÃ¼r, dass auch in der Gemeinsamen AuÃŸen-  und Sicherheitspolitik per Mehrheit entschieden und das EuropÃ¤ische  Parlament gleichberechtigt beteiligt wird. Bereits jetzt Ã¼bernimmt die  EU mehr und mehr polizeiliche und militÃ¤rische Missionen unter  VN-Mandat. Wir begrÃ¼ÃŸen diese Entwicklung und befÃ¼rworten den Ausbau  dieser KapazitÃ¤ten, sofern sie an eine prÃ¤ventive, auf friedliche  KonfliktlÃ¶sung gerichtete AuÃŸenpolitik gebunden bleibt. Die EuropÃ¤ische  Union soll keine imperiale MilitÃ¤rmacht werden, sondern Zivilmacht  bleiben. Darin vor allem besteht ihr politischer Einfluss und ihre  AutoritÃ¤t in der Weltpolitik. Sie muss aber in der Lage sein, Europa zu  stabilisieren und ihren Beitrag fÃ¼r UN-Missionen zur Wahrung von Frieden  und Sicherheit zu leisten.<br />
Transatlantische Partnerschaft und deutsch-amerikanische Freundschaft  sind weitaus mehr als die NATO. Die transatlantische Gemeinschaft  grÃ¼ndet sich auf gemeinsame historische Erfahrungen und politische  Werte, eine enge wirtschaftliche Verflechtung und auf einen intensiven  kulturellen Austausch. Mit dem Ende der bipolaren Weltordnung und dem  Aufkommen neuer wirtschaftlicher und politischer MÃ¤chte wie China und  Indien muss sich auch die transatlantische Allianz neu definieren.  Partner mÃ¼ssen lernen, mit Konkurrenzen zu leben. Als Block gegen den  Rest der Welt wird das transatlantische BÃ¼ndnis keinen Bestand haben. Es  muss Teil einer kooperativen Weltordnung werden, die auch die neuen  aufsteigenden MÃ¤chte integriert. Hierzu gehÃ¶rt auch die Frage nach der  kÃ¼nftigen Rolle der NATO. Nach dem Ende der Block-Konfrontation muss sie  ihre Aufgaben neu ausrichten. Wir lehnen den Ausbau der NATO zu einer  Konkurrenzorganisation der Vereinten Nationen ab. Dennoch bleibt sie  notwendig, weil es auf absehbare Zeit keinen anderen Akteur gibt, der  die gemeinsame Sicherheit Europas garantieren kann und der als  StaatenbÃ¼ndnis einer Re-Nationalisierung der Sicherheitspolitik  entgegenwirkt. Die NATO muss dabei Teil einer multilateralen  Sicherheitsarchitektur werden, die auf dem Prinzip gemeinsamer  Sicherheit beruht und militÃ¤rische EinsÃ¤tze an ein Mandat des  UN-Sicherheitsrats bindet. Mitentscheidend fÃ¼r die Zukunft der NATO wird  sein, dass sich die EU und die USA darin auf AugenhÃ¶he begegnen.</p>
<h3>Verantwortung zum Schutz von Menschen</h3>
<p>Auf dem Millenniumsgipfel der VN Ende 2005 wurde von der  Generalversammlung der VN die â€žResponsibility to Protectâ€œ beschlossen.  Wo ein Staat die Schutzverantwortung gegenÃ¼ber seiner BevÃ¶lkerung nicht  ausÃ¼ben kann oder will, ist die internationale Gemeinschaft in der  Mitverantwortung, durch die Vereinten Nationen geeignete diplomatische,  humanitÃ¤re und andere Mittel zu ergreifen, bis hin zu ZwangsmaÃŸnahmen  nach Kapitel VII VN-Charta. Wir begrÃ¼ÃŸen das als einen wichtigen  Schritt, um schwerste Menschenrechtsverbrechen kÃ¼nftig zu verhindern.  Die Schutzverantwortung gibt aber kein Recht zur humanitÃ¤ren  Intervention und keinen Freibrief zum Krieg. GrundsÃ¤tzlich kann nur der  Sicherheitsrat das Mandat fÃ¼r die Durchsetzung der Schutzverantwortung  erteilen und das nur strikt begrenzt auf FÃ¤lle von VÃ¶lkermord,  Kriegsverbrechen, ethnische â€žSÃ¤uberungenâ€œ und Verbrechen gegen die  Menschlichkeit.</p>
<h3>Zivile Konfliktbearbeitung als Leitidee grÃ¼ner Friedenspolitik</h3>
<p>Frieden ist nicht ohne Sicherheit mÃ¶glich, und der entscheidende Beitrag  zu umfassender Sicherheit ist ziviler Natur. Zivile KrisenprÃ¤vention  setzt an den Ursachen von Krieg und Gewalt an, anstatt kurzfristig  BrÃ¤nde zu lÃ¶schen, und entspricht daher unserer Verantwortung fÃ¼r den  Frieden in der globalisierten Welt. BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN setzen sich  dafÃ¼r ein, die zivile KrisenprÃ¤vention sowohl bei der operativen  KrisenprÃ¤vention zur Deeskalation von Konflikten als auch bei dem  lÃ¤ngerfristigen Abbau von Konflikt- und Gewaltursachen zu stÃ¤rken. Mit  einem zivilen Entsendegesetz soll der Einsatz ziviler FachkrÃ¤fte in  Krisenregionen gefÃ¶rdert werden und zur zÃ¼gigen KonfliktprÃ¤vention  wollen wir einen schnell einsatzfÃ¤higen Expertenpool fÃ¼r Polizei,  Justiz- und Verwaltungsaufbau bilden.</p>
<h3>FÃ¼r eine andere Bundeswehr &#8211; Freiwilligenarmee im Dienste der VN</h3>
<p>Die Bundeswehr muss VN-fÃ¤higer und europatauglicher werden. Nicht  Landesverteidigung, sondern multilaterale Friedenssicherung im Rahmen  und Auftrag der Vereinten Nationen ist die aktuelle  sicherheitspolitische Herausforderung. DafÃ¼r muss die Bundeswehr  strukturell aufgestellt und angemessen ausgestattet sein. Wir brauchen  eine kleinere und modernere Bundeswehr. Mit einer Freiwilligenarmee von  ca. 200.000 Soldaten und Soldatinnen kann Deutschland einen  verantwortbaren Beitrag zur nationalen, regionalen und internationalen  Sicherheitsvorsorge leisten. Eine Reform der Bundeswehr aus einem Guss  gibt es nur mit der Abschaffung der Wehrpflicht.</p>
<h2>Langfristige KonfliktprÃ¤vention</h2>
<h3>Klimawandel mindern &#8211; Ressourcenkrise Ã¼berwinden &#8211; Globalisierung  gerecht gestalten</h3>
<p>Ein ungebremster Klimawandel wÃ¼rde zu noch grÃ¶ÃŸeren  Verteilungskonflikten, massenhafter Umweltmigration und Destabilisierung  von Staaten oder ganzen Regionen fÃ¼hren. Deshalb ist Klimaschutz auch  Friedenspolitik. Die globale ErwÃ¤rmung auf 2 Â°C zu begrenzen, ist  Ã¶kologisch und Ã¶konomisch zwingend. Der Ã¶konomische Aufstieg neuer  weltpolitischer AkteurInnen erhÃ¶ht dramatisch die Nachfrage nach  materiellen Ressourcen. Dies kommt zu der immensen Nachfrage der  IndustrielÃ¤nder noch hinzu. Noch immer verbrauchen 15 Prozent der  WeltbevÃ¶lkerung 60 Prozent des RohÃ¶ls und Erdgases und mehr als die  HÃ¤lfte anderer beschrÃ¤nkter materieller Ressourcen. Ein Krieg wie der  US-Krieg gegen den Irak ist immer auch ein Ressourcenkrieg. Er fÃ¼hrt  nicht nur zu tausenden Opfern, sondern gefÃ¤hrdet auf Dauer den  Weltfrieden und die Energiesicherheit massiv. Die gewaltsame  Durchsetzung von Ressourceninteressen ist nicht akzeptabel. Der Zugang  zu Ressourcen muss kooperativ gesichert werden. Diese Kooperation ist  nur auf der Basis von Gerechtigkeit zu erreichen. Insofern kann ein  dauerhafter Frieden im 21. Jahrhundert nur ein gerechter Frieden sein.  Der Globalisierung der Profitwirtschaft muss eine Globalisierung der  gesellschaftlichen SolidaritÃ¤t entgegengesetzt werden. Denn: wo Hunger  und Elend, Staatszerfall und VerwÃ¼stung herrschen, kann Frieden nicht  dauerhaft bestehen.</p>
<h3>Krise der AbrÃ¼stungspolitik Ã¼berwinden &#8211; Verbreitung von  Massenvernichtungswaffen stoppen</h3>
<p>Die Krise der AbrÃ¼stung muss Ã¼berwunden werden. Wir wollen, dass  Deutschland und die EU zum Motor und Vorreiter einer globalen Politik  der AbrÃ¼stung und RÃ¼stungskontrolle werden. Die Bundesregierung muss  eine menschenrechtsorientierte, restriktive und friedensethisch  verantwortbare RÃ¼stungsexportpolitik Ã¼berprÃ¼fbar umsetzen. Die USA und  Russland mÃ¼ssen ihre Potentiale drastisch und Ã¼berprÃ¼fbar reduzieren.  Dazu gehÃ¶rt auch der Abzug der in Deutschland und Europa gelagerten  US-Atomwaffen. Die Bundesregierung muss die â€žnukleare Teilhabeâ€œ  Deutschlands beenden. Der Atomstreit mit dem Iran zeigt: Wir mÃ¼ssen den  Diskurs Ã¼ber die friedens- und sicherheitspolitischen Folgen der  Weiterverbreitung und Nutzung der Atomenergie wieder offensiv fÃ¼hren.  Der Ausstieg aus der Atomenergie und die EindÃ¤mmung von deren  Weiterverbreitung ist aktive Friedenspolitik.</p>
<h3>Gender in Sicherheitspolitik integrieren</h3>
<p>Krieg und Konflikte sind nicht geschlechtsneutral. Frauenrechte und  friedliche Entwicklung gehÃ¶ren zusammen, daher setzen wir uns fÃ¼r  umfassende Integration der Genderperspektive in Friedens- und  Sicherheitspolitik ein. Mit der Verabschiedung der VN-Resolution 1325 im  Jahr 2000 ist es gelungen, die unterschiedlichen Rollen von Frauen und  MÃ¤nnern in Konflikten zu thematisieren. BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN setzen  sich fÃ¼r einen Nationalen Aktionsplan mit den Kernpunkten PrÃ¤vention,  Partizipation, Protektion und Sensibilisierung zu ihrer Umsetzung ein.</p>
<h3>GrÃ¼ne Prinzipien fÃ¼r internationales Krisenengagement und AuslandseinsÃ¤tze</h3>
<p>FÃ¼r internationales Krisenengagement und AuslandseinsÃ¤tze und eine  deutsche Beteiligung daran mÃ¼ssen die folgenden Prinzipien und Kriterien  gelten:</p>
<ol type="1">
<li>KriegsverhÃ¼tung      und Friedenssicherung</li>
<li>Hauptverantwortung      der Konfliktparteien und â€žDo no harm&#8221;</li>
<li>Primat der      zivilen KrisenprÃ¤vention</li>
<li>Ziele und      Interessen offen legen</li>
<li>MilitÃ¤r nur      als Ã„uÃŸerstes Mittel</li>
<li>Nie ohne VN-Mandat</li>
<li>Immer Multilateral</li>
<li>Absolutes Primat      der Politik</li>
<li>Leistbarkeit      und Verantwortbarkeit Garantieren</li>
<li>Parlamentsbeteiligung      und Akzeptanz GewÃ¤hrleisten</li>
</ol>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/09/080902_frisikoabschlussbericht_brief_claudia-winnie.pdf">Brief von Claudia Roth und Winfried Nachtwei zum Abschlussbericht</a></p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/09/080902_frisikoabschlussbericht_kurz.pdf">Kurzfassung als PDF-Datei</a></p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/09/080902_frisikoabschlussbericht.pdf">Langfassung als PDF-Datei</a></p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/159978gruene_friedenspolitik_umsetzen_fuer_ein.pdf">Beschluss der BDK in KÃ¶ln, 2006 als PDF-Datei</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=67&amp;md5=70addbcce65bc134ba5e0e942cdbcb5e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>GrÃ¼ner Friedenskongress 7. + 8. MÃ¤rz 2008, Berlin</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2008/03/19/gruner-friedenkongress-7-8-marz-2008-berlin/</link>
		<comments>http://www.gruene-linke.de/2008/03/19/gruner-friedenkongress-7-8-marz-2008-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 14:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Partei]]></category>
		<category><![CDATA[GrÃ¼ne]]></category>
		<category><![CDATA[KriegsverhÃ¼tung]]></category>

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		<description><![CDATA[GrÃ¼ner Friedenskongress 7. + 8. MÃ¤rz 2008, Berlin
Konflikte erkennen, Frieden bewegen
Auf dem Berliner Friedenskongress stand die vergangene und kommende Friedenspolitik von BÃ¼ndnis 90/DIE GrÃ¼nen zur Debatte. Mit den Kommentaren, Mitschriften und Wertungen wollen GrÃ¼ne Linke diese Debatte weiter fortfÃ¼hren.
&#8230;.
Schlussfolgerung: Die Zeit bis zur nÃ¤chsten BDK sollte nun genutzt werden, entsprechende inhaltlichen AntrÃ¤gen vorzubereiten, um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GrÃ¼ner Friedenskongress 7. + 8. MÃ¤rz 2008, Berlin</p>
<h2>Konflikte erkennen, Frieden bewegen</h2>
<p>Auf dem Berliner Friedenskongress stand die vergangene und kommende Friedenspolitik von BÃ¼ndnis 90/DIE GrÃ¼nen zur Debatte. Mit den Kommentaren, Mitschriften und Wertungen wollen GrÃ¼ne Linke diese Debatte weiter fortfÃ¼hren.<br />
&#8230;.</p>
<p><strong>Schlussfolgerung:</strong> Die Zeit bis zur nÃ¤chsten BDK sollte nun genutzt werden, entsprechende inhaltlichen AntrÃ¤gen vorzubereiten, um die friedenspolitische Ausrichtung unserer Partei fortzuschreiben bzw. zu korrigieren.</p>
<p><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/080308_fripokongress_ergebn.pdf">Das Papier als PDF-Datei&#8230;</a></p>
<p>19.3.2008 Karl-W. Koch, Peter Alberts, Simon Lissner, Robert Zion, Ralf Henze</p>
<div id="attachment_153" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/080307_uebergabe_afgh_reso.jpg"><img class="size-full wp-image-153" title="Karl-W. Koch bei der Ãœbergabe der Resolution auf dem Friedenspolitischen Kongress am 07.03.2008 sitzend von links nach rechts Michael RÃ¼hle (verdeckt), Annika Weidemann (verdeckt), Fritz Kuhn (MdB), Moderatorin Ute Scheub, Prof. Thomas Risse, JÃ¼rgenTtrittin (MdB). " src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/080307_uebergabe_afgh_reso.jpg" alt="" width="450" height="338" /></a><p class="wp-caption-text">Karl-W. Koch bei der Ãœbergabe der Resolution auf dem Friedenspolitischen Kongress am 07.03.2008 sitzend von links nach rechts Michael RÃ¼hle (verdeckt), Annika Weidemann (verdeckt), Fritz Kuhn (MdB), Moderatorin Ute Scheub, Prof. Thomas Risse, JÃ¼rgen Trittin (MdB). </p></div>
<hr /><a href="http://www.peterpich.de/Scheub/" target="_blank">mehr zur Moderatorin Ute Scheub</a></p>
<hr />
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=151&amp;md5=4e2cd6b1d1dd3c62575883c1244787be" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Diskussionspapier zum friedenspolitischen Kongress</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 14:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[GrÃ¼ne]]></category>
		<category><![CDATA[KriegsverhÃ¼tung]]></category>

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		<description><![CDATA[Diskussionspapier zum friedenspolitischen Kongress
- auf der Sitzung der friedenspolitischen Kommission am 30. November 2007 beschlossen-
PDF-Datei
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Diskussionspapier zum friedenspolitischen Kongress</strong><br />
- auf der Sitzung der friedenspolitischen Kommission am 30. November 2007 beschlossen-</p>
<p><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/071130_friedenspolit-kommission_zwischenbericht.pdf">PDF-Datei</a></p>
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