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	<title>GrĂŒne Linke » StrĂ¶bele</title>
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	<description>sozial, Ă¶kologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei</description>
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		<title>VerlĂ€ngerung des Afghanistanmandats vom Bundestag</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 11:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[StrĂ¶bele]]></category>
		<category><![CDATA[Winfried Hermann]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einem Jahr weigerte sich die Bundesregierung, in Afghanistan von âKriegseinsĂ€tzenâ der Bundeswehr zu sprechen. Inzwischen reden alle von âKriegâ, sogar die Kanzlerin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PersĂ¶nliche ErklĂ€rung</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Abgeordneter Hans-Christian StrĂ¶bele</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Abgeordneter Winfried Hermann</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Abgeordnete Monika Lazar</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span id="more-1769"></span>Wir lehnen eine erneute VerlĂ€ngerung des ISAF-Mandats der Bundeswehr ab. </strong>Vor einem Jahr weigerte sich die Bundesregierung, in Afghanistan von âKriegseinsĂ€tzenâ der Bundeswehr zu sprechen. Inzwischen reden alle von âKriegâ, sogar die Kanzlerin. Das ehemals defensive ISAF-Mandat Â fĂŒr den Schutz derÂ  Regierung und Verwaltung in Kabul und mit dem Auftrag, Waffen nur einzusetzen zum Schutz der BevĂ¶lkerung oder zum Eigenschutz in der konkreten Situation, ist von NATO und BundesregierungÂ  pervertiert worden in ein Mandat zum Krieg. Ein Krieg mit immer mehr Soldaten und mit immer mehr Opfern. <strong>Unter diesem Mandat wurden im <strong>letzten Jahr mehr Menschen getĂ¶tet und verletzt als jemals zuvor unter dem Kampfmandat <em>enduring freedom</em>.</strong></strong><strong> Ăber 10.000 Zivilisten, Polizisten, Staatsangestellte, Soldaten und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen haben ihr Leben verloren.</strong><strong> </strong></p>
<p>Die Zahl der NATO-Soldaten wurde um mehr als 30 Prozent auf ca. 140.000 erhĂ¶ht, die der deutschen auf 5.350 aufgestockt. Die neue Strategie heiĂt âpartneringâ: Unter dieser Tarnbezeichnung zieht die NATO Seit an Seit mit Afghanen in KampfeinsĂ€tze, zuweilen auch ohne diese. GroĂoffensiven in Helmand sowie im Norden, wo die Bundeswehr die Verantwortung trĂ€gt, dauern an und sind fĂŒr Kandahar weiter geplant. Die US-StreitkrĂ€fte verstĂ€rken den Offensivkrieg im Rahmen der âCounter Insurgencyâ durch extralegale Hinrichtungen in nie gekanntem AusmaĂ. Hunderte von Zielpersonen werden Opfer von Kommandooperationen. Immer mehr unbemannte Drohnen werden in Afghanistan und im angrenzenden Pakistan eingesetzt. Die USA verweigern jede nĂ€here Auskunft zu diesen Operationen. Aber nach Medienberichten soll nur etwa ein Drittel der GetĂ¶teten zu den AufstĂ€ndischen gehĂ¶rt haben. Laut der New York Times gab es 2010 sechsmal mehr solcher Kommando-Operationen. Auch die Bundeswehr unterstĂŒtzt dies, indem sie Zielpersonen fĂŒr die Targeting-Listen von ISAF bzw. NATO benennt und nimmt so billigend in Kauf, dass die Gelisteten Opfer von extralegalen TĂ¶tungen werden.</p>
<p><strong>Diese Geheimoperationen schĂŒren zusĂ€tzlich Hass und RachegefĂŒhle unter der afghanischen BevĂ¶lkerung. </strong>Sie treiben den AufstĂ€ndischen immer mehr KĂ€mpfer zu. <strong>Sie verhindern VerhandlungslĂ¶sungen, denn wie soll mit denen verhandelt werden, dieÂ  von Drohnen gejagt und getĂ¶tet werden? </strong></p>
<p>Die Bundesregierung stellt zwar eine Verbesserung der Sicherheitslage fest und gibt sich zuversichtlich. Stattdessen wird die militĂ€rische Lage jedes Jahr dramatisch schlechter. So werden trotz GroĂoffensiven aus der Provinz Helmand ein Jahr spĂ€ter schwerste Verluste der NATO gemeldet. Im letzten Monat starben 25 alliierte Soldaten, meist aus den USA. Der UN-Sonderbeauftragte fĂŒr Afghanistan von 2008 bis 2010, Kai Eide, stellte fest, dass Â aus der â<em>clear â hold âbuild</em>â-Strategie eine â<em>clear and again clear</em>â-Ăbung geworden ist. Das heiĂt: Die Regionen werden nicht gehalten oder gar aufbaut, sondern immer wieder gesĂ€ubert. In Marja wurde im Februar 2010 eine NATO-Offensive gestartet, die in drei Monaten erfolgreich beendet werden sollte. Heute steht fest, sie ist gescheitert.</p>
<p>Die deutschen Soldaten kĂ¶nnen die befestigten MilitĂ€rlager nur in gepanzerten Wagen und in Konvois fĂŒr KampfeinsĂ€tze oder Patrouillenfahrten verlassen. Das Ansehen der Deutschen in Afghanistan sinkt rapide, und auch die Bundeswehr wird immer mehr als Besatzer wahrgenommen. Deutsche Hilfsorganisationen meiden deshalb die NĂ€he zum MilitĂ€r. Deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlassen die sicheren Orte mĂ¶glichst nur noch in besonders gesicherten Fahrzeugen.</p>
<p>Weiter werden 90 Prozent des Opiums in Afghanistan angebaut, ein immer grĂ¶Ăerer Teil davon schon im Land zu Heroin âveredeltâ und exportiert. Afghanistan ist auch zum grĂ¶Ăten Exporteur von Cannabis geworden. So sichern sich Warlords und ehemalige KriegsfĂŒrsten ihre Macht und tragen zur weiteren Destabilisierung des Landes bei.</p>
<p>Die Fortsetzung des Krieges ein, vier oder mehr Jahre ist unverantwortlich. Es spricht nichts fĂŒr die Zuversicht der Bundesregierung, dass die Sicherheitslage nĂ€chstes Jahr besser und in vier Jahren gut ist. Es spricht vieles dagegen, vor allem die Erfahrung der Verschlechterung der letzten Jahre. Â Jedes weitere Jahr Krieg kann weiteren zehntausend Mensch das Leben kosten. Â Und was ist, wenn auch in vier Jahren die Sicherheitslage den Abzug nicht zulĂ€sst? Dann sind aber Zehntausende zusĂ€tzlich getĂ¶tet und verletzt worden.</p>
<p>Wir fordern von der Bundesregierung einen wirklichen Strategiewechsel. Dazu muss die Bundeswehr unverzĂŒglich alle militĂ€rischen Offensivoperationen und die Beteiligung an Kommandounternehmen stoppen. Sie muss sich auf Notwehr und Nothilfe beschrĂ€nken. Die Bundesregierung muss zunĂ€chst die afghanische Regierung zu Waffenstillstandsvereinbarungen mit allen AufstĂ€ndischen bewegen, die dazu bereit sind. Solche gab es immer wieder Ă¶rtlich und regional. Auch die nationale Friedens-<em>Jirga</em> hatte sich bereits im Jahr 2009 bereit erklĂ€rt, die GesprĂ€che mit Kommandeuren der AufstĂ€ndischen in der Provinz Kunduz jederzeit wieder aufzunehmen. Die Verhandlungen zwischen der Regionalverwaltung und den AufstĂ€ndischen muss unter Beteiligung von VertreterInnen der Zivilgesellschaft ĂŒber die Zukunft dieser Region und des gesamten Landes gefĂŒhrt werden. Ziel sind Vereinbarungen zur Einhaltung der Menschenrechte und der afghanischen Verfassung, zu verstĂ€rkten Aufbauhilfen sowie zum raschen Abzug der Bundeswehr. Alle Finanzmittel, die durch die Einstellung der militĂ€rischen Operationen und Reduzierung des MilitĂ€rs frei werden, werden der BevĂ¶lkerung bzw. dort aktiven Nichtregierungsorganisationen (NRO) unter internationaler Aufsicht fĂŒr den Aufbau zur VerfĂŒgung gestellt.</p>
<p>Gleichzeitig muss sich die Bundesregierung bei den NATO-Partnern und in der UNO dafĂŒr einsetzen, dass alle militĂ€rischen Offensivoperationen, insbesondere die Drohnenangriffe, in Afghanistan sofort eingestellt und Waffenstillstandsvereinbarungen ĂŒberall regional, in Provinzen und mĂ¶glichst landesweit mit den AufstĂ€ndischen und unter Beteiligung der BevĂ¶lkerung sowie der Nachbarstaaten fĂŒr einen raschen Abzug des MilitĂ€rs getroffen werden. <strong>Der von uns geforderte wirkliche Strategiewechsel sowie BemĂŒhungen um ein Ende der Gewalteskalation sind nicht erkennbar. Immer weiter Krieg zu fĂŒhren macht keinen Sinn. Deutschland und die NATO mĂŒssen wenigstens versuchen, neue Wege zu gehen, da die bisherigen in die Irre gefĂŒhrt haben.</strong></p>
<p><strong>Die Bundeswehr darf keine UnterstĂŒtzung fĂŒr gezielte TĂ¶tungen und offensive AufstandsbekĂ€mpfung leisten. Das gilt fĂŒr Afghanistan genauso wie fĂŒr Pakistan. Die Bundesregierung muss sich fĂŒr Deeskalation und WaffenstillstĂ€nde einsetzen, um den Krieg unverzĂŒglich zu beenden. </strong></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1769&amp;md5=670879e2fee74bdf70f3ac78a3cb47cd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Christian StrĂ¶bele ĂŒber Afghanistan-Einsatz</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2011/01/27/christian-strobele-uber-afghanistan-einsatz/</link>
		<comments>http://www.gruene-linke.de/2011/01/27/christian-strobele-uber-afghanistan-einsatz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 14:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[StrĂ¶bele]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rede, die ich fĂŒr die GrĂŒnen im Bundestag halten will, die sie mich aber nicht halten lassen. Doch wir kĂ¶nnen nicht einfach so weitermachen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Ăndert endlich die Strategie!</h1>
<p><strong>Die Rede, die ich fĂŒr die GrĂŒnen im Bundestag halten will, die  sie mich aber nicht halten lassen. Doch wir kĂ¶nnen nicht einfach so  weitermachen. </strong></p>
<p><span id="more-1766"></span>Ich lehne eine erneute VerlĂ€ngerung des Isaf-Mandats der Bundeswehr ab.</p>
<p>Das ehemals fast friedliche Isaf-Mandat fĂŒr  die deutschen Soldaten fĂŒr den Schutz der Regierung und Verwaltung in  Kabul und mit dem Auftrag, Waffen nur einzusetzen zum Schutz der  BevĂ¶lkerung oder zum Eigenschutz in der konkreten Situation, ist von  Nato und Bundesregierung pervertiert worden in ein Mandat zum Krieg.  Krieg mit immer mehr Soldaten und mit immer mehr Opfern.</p>
<p>Unter  diesem Mandat wurden im letzten Jahr mehr Menschen getĂ¶tet und verletzt  als jemals zuvor unter dem Kampfmandat &#8220;Enduring Freedom&#8221;. Ăber 10.000  Zivilisten, Polizisten, Staatsangestellte, Soldaten und Mitarbeiter von  Hilfsorganisationen haben ihr Leben verloren. Die Zahl der Nato-Soldaten  wurde um mehr als 30Â Prozent auf ca. 140.000 erhĂ¶ht, die der deutschen  auf 5.350 aufgestockt. Die neue Strategie heiĂt &#8220;Partnering&#8221;. Unter  dieser Tarnbezeichnung zieht die Nato in KampfeinsĂ€tze Seit an Seit mit  Afghanen, zuweilen auch ohne diese. GroĂoffensiven in Helmand oder  Kandahar sowie im Norden, wo die Bundeswehr die Verantwortung trĂ€gt. Und  die Nato unterstĂŒtzt die TĂ¶tung von Zielpersonen (Targeting).</p>
<p>Die Bundesregierung stellt eine verbesserte Sicherheitslage fest und  gibt sich zuversichtlich. Stattdessen aber verschlechtert sich die  militĂ€rische Lage jedes Jahr dramatisch. So werden trotz GroĂoffensive  aus der Provinz Helmand ein Jahr spĂ€ter schwerste Verluste der Nato  gemeldet. Im letzten Monat starben 25 alliierte Soldaten, meist aus den  USA. Der UN-Sonderbeauftragte fĂŒr Afghanistan von 2008 bis 2010, Kai  Eide, stellte fest, &#8220;aus der &#8220;Clear &#8211; hold &#8211; build&#8221;-Strategie sei eine  &#8220;Clear and again clear&#8221;-Ăbung geworden.&#8221; Das heiĂt: Die Regionen werden  nicht gehalten oder gar aufgebaut, sondern nur immer wieder gesĂ€ubert.  In Marja begann im Februar 2010 eine Nato-Offensive, die drei Monate  spĂ€ter erfolgreich beendet sein sollte. Heute steht fest, sie ist  gescheitert.</p>
<p>Die US-StreitkrĂ€fte verstĂ€rken den  Offensivkrieg im Rahmen der &#8220;Counter Insurgency&#8221; durch extralegale  Hinrichtungen in nie gekanntem AusmaĂ. Hunderte von Zielpersonen werden  Opfer von Kommandooperationen. Immer mehr unbemannte Drohnen werden in  Afghanistan und im angrenzenden Pakistan eingesetzt. Die USA verweigern  jede nĂ€here Auskunft zu diesen Operationen. Aber nach Medienberichten  sollen nur etwa ein Drittel AufstĂ€ndischen gegolten haben. Laut <em>New York Times</em> gab es 2010 sechsmal so viele solcher Kommandooperationen. Auch die  Bundeswehr benennt Zielpersonen fĂŒr die Targeting-Listen von Isaf bzw.  Nato.</p>
<p>Diese Geheimoperationen treiben den  AufstĂ€ndischen immer mehr KĂ€mpfer zu. Sie verhindern  VerhandlungslĂ¶sungen. Denn wie soll mit denen verhandelt werden, die mit  Drohnen gejagt und getĂ¶tet werden?</p>
<p>Das Ansehen der Deutschen in Afghanistan sinkt  rapide, und auch die Bundeswehr wird immer mehr als Besatzer  wahrgenommen. Deutsche Hilfsorganisationen meiden deshalb die NĂ€he zum  MilitĂ€r. Ihre Mitarbeiter verlassen die sicheren Orte mĂ¶glichst nur noch  in besonders gesicherten Fahrzeugen.</p>
<p>Die Fortsetzung des Krieges ein, vier oder  mehr Jahre ist unverantwortlich. Nichts spricht fĂŒr die Zuversicht der  Bundesregierung, sondern vieles dafĂŒr, dass sich die Sicherheitslage  weiter verschlechtern wird, vor allem die Erfahrung der Verschlechterung  der letzten Jahre. Jedes weitere Jahr Krieg kann weitere zehntausend  Mensch das Leben kosten. Und was ist, wenn auch in vier Jahren die  Sicherheitslage den Abzug nicht zulĂ€sst? Dann sind Zehntausende  zusĂ€tzlich getĂ¶tet und verletzt worden. Der von uns geforderte wirkliche  Strategiewechsel sowie BemĂŒhungen, die Gewalteskalation zu beenden,  sind nicht erkennbar. Immer weiter Krieg fĂŒhren macht keinen Sinn. Wir  brauchen den wirklichen Strategiewechsel.</p>
<p>Die Bundeswehr stoppt unverzĂŒglich alle  militĂ€rischen Offensivoperationen. Sie stellt die Beteiligung an  Kommandounternehmen ein. Sie beschrĂ€nkt sich auf Notwehr und Nothilfe.  Sie strebt zunĂ€chst Waffenstillstandsvereinbarungen mit allen  AufstĂ€ndischen an, die dazu bereit sind. Solche gab es immer wieder  Ă¶rtlich und regional. Auch die nationale Friedens-Jirga hatte sich  bereits im Jahr 2009 bereit erklĂ€rt, die GesprĂ€che mit Kommandeuren der  AufstĂ€ndischen in der Provinz Kundus jederzeit wiederaufzunehmen.</p>
<p>Es beginnen Verhandlungen mit den AufstĂ€ndischen  und der Regionalverwaltung unter Beteiligung von VertreterInnen der  Zivilgesellschaft ĂŒber die Zukunft dieser Region und des Landes. Ziel  sind Vereinbarungen zur Einhaltung der Menschenrechte und der  afghanischen Verfassung, zu verstĂ€rkten Aufbauhilfen sowie zum raschen  Abzug der Bundeswehr. Alle Finanzmittel, die durch die Einstellung der  militĂ€rischen Operationen und die Reduzierung des MilitĂ€rs frei werden,  werden der BevĂ¶lkerung bzw. dort aktiven Nichtregierungsorganisationen  (NRO) unter internationaler Aufsicht fĂŒr den Aufbau zur VerfĂŒgung  gestellt.</p>
<p>Gleichzeitig setzt sich die Bundesregierung  bei den Nato-Partnern und in der UNO dafĂŒr ein, dass alle militĂ€rischen  Offensivoperationen, insbesondere die Drohnenangriffe, in Afghanistan  sofort eingestellt werden und Waffenstillstand ĂŒberall regional, in  Provinzen und mĂ¶glichst landesweit mit den AufstĂ€ndischen vereinbart  wird. Verhandlungen ĂŒber die Zukunft des Landes unter Beteiligung der  Regierung und Vertretern der Zivilgesellschaft werden mit den  AufstĂ€ndischen begonnen. Die Nachbarstaaten Afghanistans werden in die  Verhandlungen einbezogen.</p>
<p>Auch der UN-Beauftragte Kai Eide hat am  29.Â 12. 2010 vorgeschlagen, zu prĂŒfen, wie die militĂ€rischen Aktionen  zurĂŒckgefahren werden kĂ¶nnen, wie begrenzte Einstellungen von  Kampfhandlungen ermĂ¶glicht und wie sie zunĂ€chst zeitlich und regional  begrenzt sowie dann entsprechend ausgedehnt werden kĂ¶nnen, falls sie  sich als erfolgreich erweisen.</p>
<p>Deutschland und die Nato mĂŒssen wenigstens versuchen, neue Wege zu gehen, da die bisherigen in die Irre gefĂŒhrt haben.</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1766&amp;md5=adaa6614d40eea5a569c30323f7bb231" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Christian StrĂ¶bele will Rente erst mit 74</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2008/09/24/christian-strobele-will-rente-erst-mit-74/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 02:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Partei]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Kandidatur]]></category>
		<category><![CDATA[Mandat]]></category>
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		<description><![CDATA[GrĂŒner mit Direktmandat macht weiter
taz vom 24.09.2008 &#8230;.. der Artikel
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>GrĂŒner mit Direktmandat macht weiter</h2>
<p>taz vom 24.09.2008 &#8230;.. <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/christian-stroebele-will-rente-mit-74/" target="_blank">der Artikel</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=461&amp;md5=4333f191084a5b039612a2a04372dd06" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>PersĂ¶nliche ErklĂ€rung zur namentlichen Abstimmung des EU-Vertrages am 24.4.08 im Deutschen Bundestag</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2008/04/24/personliche-erklarung-zur-namentlichen-abstimmung-des-eu-vertrages-am-24408-im-deutschen-bundestag/</link>
		<comments>http://www.gruene-linke.de/2008/04/24/personliche-erklarung-zur-namentlichen-abstimmung-des-eu-vertrages-am-24408-im-deutschen-bundestag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 02:47:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Abstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[StrĂ¶bele]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wolfgang Strengmann-Kuhn, Sylvia Kotting-Uhl, Ute Koczy, Hans-Josef Fell, Peter Hettlich, Harald Terpe, Monika Lazar und Thilo Hoppe:
PersĂ¶nliche ErklĂ€rung zur namentlichen Abstimmung des EU-Vertrages am 24.4.08 im Deutschen Bundestag
PDF-Datei
PersĂ¶nliche ErklĂ€rung von Hans Chistian StrĂ¶bele &#8211; PDF-Datei
- Zugestimmt haben alle GrĂŒnen MdBs, mit Ausnahme von Toni Hofreiter (Enthaltung) -
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wolfgang Strengmann-Kuhn, Sylvia Kotting-Uhl, Ute Koczy, Hans-Josef Fell, Peter Hettlich, Harald Terpe, Monika Lazar und Thilo Hoppe:</p>
<p><strong>PersĂ¶nliche ErklĂ€rung zur namentlichen Abstimmung des EU-Vertrages am 24.4.08 im Deutschen Bundestag</strong></p>
<p><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/080424_eu-vertrag.html" target="_blank">PDF-Datei</a></p>
<hr /><strong>PersĂ¶nliche ErklĂ€rung von Hans Chistian StrĂ¶bele</strong> &#8211; <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/080424_stroebele_eu-vertrag.pdf" target="_blank">PDF-Datei</a></p>
<hr /><span style="color: #0000ff;"><strong>- Zugestimmt haben alle GrĂŒnen MdBs, mit Ausnahme von Toni Hofreiter (Enthaltung) -</strong></span></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=271&amp;md5=b09b279e89cacfd383ca98a8ccf79a82" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Hans-Christian StrĂ¶bele zum Abstimmungsverhalten im Bundestag</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2007/10/31/hans-christian-strobele-zum-abstimmungsverhalten-im-bundestag/</link>
		<comments>http://www.gruene-linke.de/2007/10/31/hans-christian-strobele-zum-abstimmungsverhalten-im-bundestag/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 19:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Abstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[StrĂ¶bele]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde.
Nach dem Beschluss des grĂŒnen Parteitages in GĂ¶ttingen am 15.9. 2007, der die Aufforderung an die Mitglieder der grĂŒnen Bundestagsfraktion enthĂ€lt, bei Zusammenlegung der Abstimmung fĂŒr ISAF und Tornados im Oktober dem Paket NICHT zuzustimmen, gibt es eine Diskussion in der Partei ĂŒber die Verbindlichkeit solcher BeschlĂŒsse fĂŒr die Bundestagsabgeordneten. Die Argumente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde.<br />
Nach dem Beschluss des grĂŒnen Parteitages in GĂ¶ttingen am 15.9. 2007, der die Aufforderung an die Mitglieder der grĂŒnen Bundestagsfraktion enthĂ€lt, bei Zusammenlegung der Abstimmung fĂŒr ISAF und Tornados im Oktober dem Paket NICHT zuzustimmen, gibt es eine Diskussion in der Partei ĂŒber die Verbindlichkeit solcher BeschlĂŒsse fĂŒr die Bundestagsabgeordneten. Die Argumente sind in der Regel durchaus respektabel und zwar auf allen Seiten. Aber ein Argument trĂ€gt nicht: âInsbesondere StrĂ¶bele hat sich in der Vergangenheit doch auch oft die Freiheit genommen, anders zu entscheidenâ.<br />
<em>Ich habe gar nicht anders entschieden.</em></p>
<p><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/0710_abstimmungsverhalten_afghanistan_nein_stroebele.pdf">der vollstĂ€ndige Brief als PDF-Datei</a></p>
<hr />
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=191&amp;md5=7bc9e7b4686ab0514b68fa236c87a4c4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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