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	<title>GrÃ¼ne Linke » USA</title>
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	<description>sozial, Ã¶kologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei</description>
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		<title>Afghanistan: JÃ¼rgen Trittin antwortet auf Offene Anfrage</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 18:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>simon.lissner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[JÃ¼rgen Trittin, MdB GrÃ¼ne, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, GrÃ¼ne
Antwort auf Offene Anfrage zu Afghanistan [die Anfrage]

Lieber Simon Lissner,
vielen Dank fÃ¼r Deinen offenen Brief im Nachgang zu unserer Diskussionsveranstaltung in Kassel. Ich will kurz auf Deine Fragen eingehen, zunÃ¤chst zur Lage in Afghanistan:
Du formulierst in Deiner letzten Frage,Â  die Fraktion vernachlÃ¤ssige die humanitÃ¤re Lage in Afghanistan zugunsten der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_429" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/09/trittin.jpg"><img class="size-medium wp-image-429" title="JÃ¼rgen Trittin, MdB GrÃ¼ne, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, GrÃ¼ne" src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/09/trittin.jpg" alt="JÃ¼rgen Trittin, MdB GrÃ¼ne, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, GrÃ¼ne" width="150" height="100" /></a><p class="wp-caption-text">JÃ¼rgen Trittin, MdB GrÃ¼ne, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, GrÃ¼ne</p></div>
<p><strong>Antwort auf Offene Anfrage zu Afghanistan </strong>[<a href="http://www.gruene-linke.de/2008/09/08/offene-mail-an-jurgen-trittin/">die Anfrage</a>]<strong><br />
</strong></p>
<p>Lieber Simon Lissner,</p>
<p>vielen Dank fÃ¼r Deinen offenen Brief im Nachgang zu unserer Diskussionsveranstaltung in Kassel. Ich will kurz auf Deine Fragen eingehen, zunÃ¤chst zur Lage in Afghanistan:</p>
<p>Du formulierst in Deiner letzten Frage,Â  die Fraktion vernachlÃ¤ssige die humanitÃ¤re Lage in Afghanistan zugunsten der Beteiligung an â€žKriegsspielen&#8221;. Niemand in der Fraktion spielt Krieg (auch nicht in AnfÃ¼hrungszeichen) oder empfindet MilitÃ¤reinsÃ¤tze als Spiel. Solche suggestiven Formulierungen gehen am Kern der grÃ¼nen AktivitÃ¤ten zu Afghanistan vorbei. Eigentlich solltest Du es besser wissen, haben wir doch sehr kontinuierlich und umfassend unsere Arbeiten zu Afghanistan dokumentiert. Einen Ausschnitt dieser vielfÃ¤ltigen, zivilen AktivitÃ¤ten sind kannst Du auf denÂ  Afghanistan-Seiten <a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/internationales/dok/223/223415.kurswechsel_jetzt.html" target="_blank">Kurswechsel Jetzt!</a> der Bundestagsfraktion nachlesen.<span id="more-430"></span></p>
<p>Es muss nachdenklich stimmen, wenn gerade friedensbewegte Menschen solche AktivitÃ¤ten nicht zur Kenntnis nehmen.</p>
<p>Aber zur Sache:</p>
<p>Ich teile Deine Sorge Ã¼ber eine drohende humanitÃ¤re Katastrophe fÃ¼r den Winter in Afghanistan. Wir sind angesichts dieser und vieler anderer Probleme fÃ¼r die Menschen in Afghanistan im stÃ¤ndigen GesprÃ¤ch mit NGOs und DurchfÃ¼hrunsorganisationen der Entwicklungshilfe vor Ort, wie der GTZ, der KfW und dem <em>World Food Program</em>. Unsere Forderungen nach ErhÃ¶hung der Summe fÃ¼r Entwicklungshilfe und zivilen Aufbau leiten sich aus dieser Problematik ab und beinhalten die ErhÃ¶hung von Budgets fÃ¼r Nahrungsmittelhilfe und andere Nothilfe. Nicht zuletzt wegen unseren zahlreichen parlamentarischen Initiativen zum zivilen Aufbau und zur Entwicklungszusammenarbeit in Afghanistan hat die Bundesregierung die zivile Hilfe nun erhÃ¶ht, auch mit Blick auf Nahrungsmittelhilfen. Das reicht bei weitem nicht aus, beantwortet aber Deine Frage, was die grÃ¼ne Bundestagsfraktion in Sachen humanitÃ¤re Krise in Afghanistan tut.</p>
<p>Du zitierst <em>Omid Nouripour</em> mit der Beobachtung, dass sich in EinzelfÃ¤llen afghanische Mitarbeiter von NGOs nicht mehr mit deutschen MilitÃ¤rangehÃ¶rigen sehen lassen wollten. Diese FÃ¤lle sind nicht reprÃ¤sentativ fÃ¼r die gesamte Lage. Die NGOs und Hilfsorganisationen sind auf die GewÃ¤hrleistung von Sicherheit durch die Soldaten derzeit noch angewiesen und sagen dies nahezu unisono. Du kannst es beim Dachverband der entwicklungspolitischen Organisationen nachlesen: <a href="http://www.venro.org/fileadmin/Publikationen/arbeitspapiere/VENRO-PositionspapierAfghanistan.pdf" target="_blank">VENRO-Positionspapier Afghanistan</a> &#8211; eine Position die wir in der Fraktion ganz Ã¼berwiegend teilen.</p>
<p>Auch der Reisebericht unserer Abgeordneten <em>Winni Nachtwei </em>und <em>Kerstin MÃ¼ller,</em>, die sich jÃ¼ngst in Afghanistan ein Bild von der Lage machen konnten, kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: <em>â€žAlle GesprÃ¤chsteilnehmer, vor allem aber die VertreterInnen der demokratischen Zivilgesellschaft, Â lehnen einen derzeitigen Abzug von ISAF ab, weil das im Norden den RÃ¼ckfall in den BÃ¼rgerkrieg zur Folge hÃ¤tte, im SÃ¼den die RÃ¼ckkehr der Taliban.&#8221; </em>Weiter berichten sie nicht nur von den vielen Problemen sondern auch von vielen positiven und ermutigenden AnsÃ¤tzen und Fortschritten in der Infrastruktur, im Wirtschaftsleben und der Zivilgesellschaft. Die Gesundheitsvorsorge im ganzen Land konnte deutlich verbessert werden, siehe <a href="http:/www.gruene-bundes-tag.de/cms/internationales/dokbin/248/248412.reisebericht_afghanistan_august_2008.pdf" target="_blank">Reisebericht Nachtwei/MÃ¼ller</a>.</p>
<p>Es ist gerade die humanitÃ¤re Lage, der zivile Aufbau und die Entwicklungszusammenarbeit in Afghanistan, derentwegen wir auch eine militÃ¤rische Absicherung gegen Warlords, Taliban und organisierte KriminalitÃ¤t fÃ¼r notwendig halten.</p>
<p>Es dies der eine Teil der Wahrheit. Der andere ist, dass sich die Sicherheitslage auch im Norden verschlechtert hat, dass die Zahl der zivilen Toten erneut gestiegen ist &#8211; durch AnschlÃ¤ge der Oppositionellen Militanten auf MÃ¤rkte und Schulen wie durch Bombardements der USA &#8211; und dass die Akzeptanz der afghanischen Regierung wegen Korruption und fehlender Sicherheit weiter gelitten hat.</p>
<p>Des 11. September bot die ErmÃ¤chtigung fÃ¼r OEF<em>. </em>Heute kann man sich &#8211; gerade mit Blick auf Afghanistan &#8211; nicht mehr auf das Selbstverteidigungsrecht berufen, um in Afghanistan Krieg zu fÃ¼hren<em>. </em>Deshalb fordern wir eine Beendigung von OEF und plÃ¤dieren dafÃ¼r, Nein zu einer Beteiligung Deutschlands zu sagen.</p>
<p>Obwohl die Ausbildung der Afghanischen Armee nun aus OEF herausgenommen und dem US-Kommandeur in Afghanistan unterstellt wird, ist man weit davon entfernt, die kontraproduktiven Kommandoaktion im Rahmen des <em>â€žKriegs gegen den Terror&#8221;</em> zu beenden. Die USA dehnen den Luftkrieg nun sogar nach Pakistan aus, statt eine Kooperation mit der neu gewÃ¤hlten Regierung Pakistans zu suchen.</p>
<p>Dieser Teil einer notwendigen Strategiewende ist nicht erfolgt &#8211; allerdings war damit auch nicht zu rechnen, solange Bush regiert. Auch die Bundesregierung hat leider in ihrem jÃ¼ngst vorgelegten, fortgeschriebenen Afghanistan-Konzept ein weiteres Blanko-Bekenntnis zur TerrorbekÃ¤mpfung unter OEF abgelegt, obwohl die aggressive GegnerbekÃ¤mpfung mit vielen zivilen Opfern kontraproduktiv fÃ¼r den Aufbau in Afghanistan ist.</p>
<p>Ãœber den Wahlausgang in den USA und mÃ¶gliche zukÃ¼nftige StrategieÃ¤nderungen der USA mÃ¶chte ich hier nicht spekulieren. Es gibt durchaus Anzeichen, dass man auch in der US-amerikanischen Diskussion die PrioritÃ¤t des zivilen Aufbaus in Afghanistan und die KontraproduktivitÃ¤t von Angriffen mit zivilen Opfern zunehmend versteht. Leider dominiert aber in den USA noch eine stark militÃ¤risch ausgerichtete Strategie fÃ¼r Afghanistan, bei der die aggressive TerrorbekÃ¤mpfung im Rahmen der <em>Operation Enduring Freedom (OEF)</em> viel Schaden anrichtet. Gewissheit Ã¼ber die zukÃ¼nftige Strategie der USA gibt es derzeit nicht.</p>
<p>Die Forderung nach einem militÃ¤rischen und zivilen Strategiewechsel ist bei den GrÃ¼nen breiter Konsens. Die PrioritÃ¤t des zivilen Aufbaus wird selbst von der Bundesregierung verbal bejaht. Leider geschieht auÃŸer verbalen Bekenntnissen wenig. Das jÃ¼ngste Afghanistan-Konzept lebt von den Worten <em>â€žfortsetzen&#8221; </em>und <em>â€žweiterhin&#8221;</em>. Die seit zwei Jahren offensichtlichen eklatanten MÃ¤ngel des Polizeiaufbaus sind bis heute nicht behoben. Gerade im lÃ¤ndlichen Raum kommt die Hilfe nur unzureichend an &#8211; und weiterhin hinkt die HÃ¶he der Entwicklungshilfe hinter den tatsÃ¤chlichen Erfordernissen her. Das Ergebnis ist offenkundig: Die Sicherheitslage ist nicht besser geworden. Der Vertrauensverlust der Regierung Karzai ist weiter gewachsen.</p>
<p>Damit stehen Die GrÃ¼nen vor einem Problem: Ein sofortiger bedingungsloser Abzug aus Afghanistan wÃ¤re verantwortungslos, wÃ¼rde der Arbeit aller Hilfsorganisationen den Boden entziehen und das Land erneut in einen blutigen BÃ¼rgerkrieg stÃ¼rzen. Auf der anderen Seite fehlen einer Oppositionspartei jenseits einer Verweigerung der Zustimmung Instrumente einen Strategiewechsel zu erzwingen. Es kann nicht sein, dass den VorschlÃ¤gen der GrÃ¼nen in der Debatte von CDU/CSU und SPD recht gegeben wird, ihre AntrÃ¤ge von der GroÃŸen Koalition aber abgelehnt und von der Regierung nicht umgesetzt werden.</p>
<p>Auf den nicht erfolgten Strategiewechsel eine Antwort zu geben ohne sich aus der Verantwortung zu stehlen, ist das, was die Partei von der Fraktion erwartet und zwar mit einem hohen MaÃŸe an Geschlossenheit. Dies ist uns im letzten Jahr nicht besonders gut gelungen. Mit 30 Enthaltungen, 15 Ja-Stimmen und 7 Nein-Stimmen haben wir eher den Eindruck hinterlassen, wir mÃ¼hten uns, gequÃ¤lt dem Votum des Parteitages in GÃ¶ttingen zu folgen.</p>
<p>Ich bin persÃ¶nlich der Auffassung, dass sich unsere Kritik am mangelnden Strategiewechsel, die Vermeidung einer sofortigen Abzugsbotschaft und die Befolgung des Beschlusses von GÃ¶ttingen am besten durch eine mÃ¶glichst geschlossene Enthaltung und eine intensive und einstimmige Begleitkommunikation artikulieren lassen.</p>
<p>Gerade diejenigen, die ihrem Ja vom letzten Jahr jetzt eine Enthaltung folgen lassen, kÃ¶nnen so unsere Kritik an der mangelnden Umsetzung des Strategiewechsels noch einmal verstÃ¤rken, ohne damit dem Einsatz ihre kritische SolidaritÃ¤t zu entziehen. Und diejenigen, die ihrem Nein vom letzten Jahr eine Enthaltung folgen lassen, artikulieren damit weiterhin ihre Kritik an der falschen Strategie, bei Anerkennung der SchutzwÃ¼rdigkeit des zivilen Aufbaus vor Ort, den es ohne den militÃ¤rischen Schutz dort nicht geben wÃ¼rde. Bei einem Gesamtergebnis mit weniger Nein-Stimmen kÃ¶nnten wir auch dem Eindruck entgegen wirken, die Abnahme an Ja-Stimmen bedeute eine weitere Drift in Richtung des grÃ¼nen Sofortausstiegs aus Afghanistan, ein Signal das die Ã¼berwiegende Mehrzahl von uns nicht senden will. Der Verzicht auf ein Nein wÃ¼rde Ã¼berdies fÃ¼r eine geschlossene Position sorgen, die uns im Blick auf die politische Konkurrenz deutlich stÃ¤rken wÃ¼rde. GrÃ¼n wÃ¼rde sich von der falschen Regierungspolitik genauso abgrenzen wie von der bÃ¼rgerkriegsfÃ¶rdernden, verantwortungslosen Position der Linkspartei.</p>
<p>Mit freundlichen GrÃ¼ÃŸen</p>
<p><!--[if gte vml 1]> <![endif]-->JÃ¼rgen Trittin</p>
<p>[<a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/09/080917_trittin_offener_brief_an_simon_lissner.pdf">der Brief als PDF-Datei</a>]</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=430&amp;md5=f8f8670782e100b955d8ee5477720e14" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>An Open Letter to the U.S. State Department Regarding Recent Violence in Bolivia</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 12:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
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auf Englisch hier&#8230;

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<p>auf Englisch <a href="http://www.naomiklein.org/articles/2008/09/open-letter-regarding-bolivia" target="_blank">hier&#8230;</a></p>
<hr/>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=540&amp;md5=f0ad67d202f1771f998bbbb4eb16cb1c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Geduld der Lemminge</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2008/08/13/die-geduld-der-lemminge/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 11:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
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Krieg im Kaukasus, kontinuierliche Eskalation in Afghanistan, eine pompÃ¶se Weltmacht-Show in Peking- anscheinend findet zur Zeit wieder verstÃ¤rkt Weltgeschichte statt. Dort aber, wo die Bundesregierung glaubt beim neuen Weltmacht-Poker mitmischen zu mÃ¼ssen, am Hindukusch, nimmt sie zugleich ihre eigentliche Verantwortung fÃ¼r die Menschen in Afghanistan immer weniger wahr.
Von Robert Zion

Die ErÃ¶ffnungsfeier der Olympischen Spiele [...]]]></description>
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<p>Krieg im Kaukasus, kontinuierliche Eskalation in Afghanistan, eine pompÃ¶se Weltmacht-Show in Peking- anscheinend findet zur Zeit wieder verstÃ¤rkt Weltgeschichte statt. Dort aber, wo die Bundesregierung glaubt beim neuen Weltmacht-Poker mitmischen zu mÃ¼ssen, am Hindukusch, nimmt sie zugleich ihre eigentliche Verantwortung fÃ¼r die Menschen in Afghanistan immer weniger wahr.</p>
<p>Von Robert Zion</p>
<p><span id="more-114"></span></p>
<p>Die ErÃ¶ffnungsfeier der Olympischen Spiele sollte uns aus dem Westen ernsthaft beeindruckt haben. Was sich dort prÃ¤sentiert hat, war eine Wahrheit der Globalisierung, der sich Nord-Amerikaner und EuropÃ¤er mÃ¶glichst bald stellen sollten, auch wenn wir es schon lÃ¤ngst wissen mÃ¼ssten: Wir waren und sind nicht das Zentrum der Welt, nicht kulturell, nicht historisch und erst Recht nicht machtpolitisch. Diese Ã¤sthetische Vorschau auf eine kommende MultipolaritÃ¤t im Fernsehen muss uns aber nicht gleich zum FernfÃ¼rchten verleiten.</p>
<p>Weit beunruhigender als der weithin sichtbare und perfekt inszenierte Auftritt des neuen Global Player aus Fernasien, sind vielmehr die verzweifelten und zum Scheitern verurteilten post-imperialen RÃ¼ckzugskÃ¤mpfe der Weltmacht USA und ihrer aktuellen wie kommenden NATO-VerbÃ¼ndeten in Zentralasien. Gas- und Ã¶lbefeuerte Stellvertreterkriege, wie der im Kaukasus mit Russland mit eingeschlossen.</p>
<p>Und, nein, es geht nicht um Ossetier, Abchasier, Tibeter oder Taliban. Es geht um das Clan-Abstecken der Warlords aus unseren eigenen HauptstÃ¤dten in einer zusammenrÃ¼ckenden Welt, in der jeder neu geschÃ¼rte oder weiter genÃ¤hrte Krieg zum Nahkampf-Handgemenge zwischen den MÃ¶chtegern-Alphanationen der neuen Weltordnung wird. Ebenso in Afghanistan. Das, was jÃ¼ngst nicht ganz ungeschickt â€žTerror-Management&#8221; genannt wurde, nÃ¤mlich das untergrÃ¼ndige Befeuern des â€žWiderstands&#8221; in Afghanistan und Pakistan seitens der westlichen Geheimdienste, wird vielleicht einmal als letzte gescheiterte Strategie des US-Empire in die GeschichtsbÃ¼cher eingehen. Eine Strategie, die offensichtlich zwei parallele Ziele verfolgt: Zum einen eine dauerhafte Legitimation fÃ¼r die militÃ¤rische Anwesenheit in der Region zu liefern, zum anderen dafÃ¼r, die Geduld beim Publikum westlicher Regierungen zu wecken, bis die vermeintlich â€žgroÃŸe humanitÃ¤re Aufgabe&#8221; vollendet sei.</p>
<p>Nicht nur, dass sich die Lage in Afghanistan stetig verschlechtert, mehr Menschen sterben, die Truppen aufgestockt, die Mandate erweitert werden, zunehmend auch rÃ¼cken Pakistan und der Iran ins TÃ¤tigkeitsfeld der letzten Unilateralisten, wird die Lage verzwickter und folglich unbeherrschbarer. Dies alles geschieht &#8211; wie immer, wenn wenige groÃŸe MÃ¤nner glauben (Welt-)Geschichte machen zu mÃ¼ssen und sich viele kleine MÃ¤nner an der Heimatfront daran selbst erhÃ¶hen &#8211; auf dem RÃ¼cken der dort lebenden und sterbenden Menschen. Unsere Medien erlauben uns so gesehen ja nicht nur Fernsehen, sondern auch FerntÃ¶ten. Mit politischer Weitsicht allerdings, hat dies alles nicht mehr das Geringste zu tun. Weit angemessener und weitsichtiger wÃ¤re es, sich endlich einmal ernsthaft darum zu sorgen, dass die Vereinten Nationen darÃ¼ber nicht endgÃ¼ltig zu einer letzten groÃŸen <em>ComÃ©die Humaine</em><em> </em>werden.</p>
<p>Als die Parteibasis der GrÃ¼nen sich im September letzten Jahres fÃ¼r einen radikalen Strategiewechsel in Afghanistan aussprach und ein Ende des â€žKrieg gegen den Terror&#8221; genannten Terror-Managements einforderte, tat sie dies aus einer explizit ausgesprochenen Verantwortung heraus, die die Bundesrepublik fÃ¼r die Menschen in Afghanistan mit Ã¼bernommen hat. Und, ja, die Partei hat die â€žBÃ¼ndnisverpflichtungen&#8221; genannten Unterwerfungsgesten dafÃ¼r hinten angestellt. An dieser Verantwortung hat sich seitdem nichts geÃ¤ndert, sehr wohl aber haben seitdem die TÃ¤uschungen und EnttÃ¤uschungen rapide zugenommen.</p>
<p>Wer glaubt den allen Ernstes noch, dass eine US-Regierung, die beim Irak so unverschÃ¤mt gelogen hat, dass sich selbst deren Ex-AuÃŸenminister Colin Powell Ã¶ffentlich dafÃ¼r schÃ¤mte, dass dieselbe Regierung in Afghanistan nur lautere Ziele verfolgt? So langsam wird der Afghanistan-Einsatz fÃ¼r die politisch Verantwortlichen hierzulande zum PrÃ¼fstein des Nachweises eigener politischer GrundfÃ¤higkeiten und eines MindestmaÃŸes an Redlichkeit. HÃ¼ndchen an der Leine eines altgewordenen Hegemon, der zu seinem allerletzten Abendspaziergang in die Weltgeschichte aufgebrochen ist, sollten sie sich jedenfalls hÃ¼ten zu werden.</p>
<p>Wie gesagt, dies alles entbindet uns nicht fÃ¼r eine einmal Ã¼bernommene Verantwortung. DafÃ¼r aber mÃ¼ssen die Bundsregierung und die EuropÃ¤er zunÃ¤chst die Verantwortung fÃ¼r das, was sie in Afghanistan tun oder unterlassen, endlich selbst Ã¼bernehmen. Wie oft hÃ¶ren wir von dem, was wir Deutschen an Forderungen nicht erfÃ¼llen kÃ¶nnen oder wollen und wie selten von dem, was denn eigentlich unsere konkreten Alternativen zum Falschen sein kÃ¶nnten. Geschieht hier nicht bald Wesentliches, wird nicht bald ein Friedens- und ernsthafter ziviler Aufbauprozess eingeleitet statt der Kriegsprozess weiter forciert, wird die Geduld, die dann verstÃ¤rkt von uns eingefordert werden wird, zu einer Geduld der Lemminge.</p>
<p>Und auch die GrÃ¼nen sollten nicht glauben, dass der geforderte Strategiewechsel wie von selbst aus dem Himmel der Geschichte fÃ¤llt, oder gar darauf hoffen, dass er auf Anweisung aus Washington irgendwann schon erfolgt. WÃ¤hrenddessen nÃ¤mlich wird fÃ¼r eine Wende zum Positiven in Afghanistan etwas immer knapper, mit dem zunehmend kalkuliert werden sollte: Zeit.</p>
<p>Robert Zion ist GrÃ¼nen-Politiker aus NRW</p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=114&amp;md5=ea1451448463bbf2cfa4013616c24ee2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das bestellte Schlachtfeld</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2008/07/15/das-bestellte-schlachtfeld/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 15:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel Lissner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer Ã¼ber den Krieg in Afghanistan redet, wird                        in Zukunft nicht mehr Ã¼ber einen Krieg gegen den Iran               [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Ã¼ber den Krieg in Afghanistan redet, wird                        in Zukunft nicht mehr Ã¼ber einen Krieg gegen den Iran                        schweigen dÃ¼rfen â€“ verdeckt wird dieser bereits                        lÃ¤ngst gefÃ¼hrt.<span id="more-19"></span></p>
<p>Den Anfang vergangener Woche im New Yorker erschienenen                          lÃ¤ngeren Essay von Seymour M. Hersh mit dem Titel                          â€žPreparing the Battlefieldâ€œ, sollten gerade                          die Verantwortlichen in der deutschen Politik und die                          Ã–ffentlichkeit hierzulande sehr genau zur Kenntnis                          nehmen. Die dort beschriebenen â€žverdeckten Operationen                          gegen den Iranâ€œ, fÃ¼r die das WeiÃŸe Haus                          auch mit der Zustimmung dort fÃ¼hrender Demokraten                          vierhundert Millionen Dollar vom Kongress eingefordert                          hat, kÃ¶nnten auch das Afghanistan-Engagement Deutschlands                          im Rahmen von ISAF bald in einem anderen Licht erscheinen                          lassen.</p>
<p>Nun sind solche Geheimoperationen auf Iranischem Gebiet,                          durchgefÃ¼hrt von der Central Intelligence Agency                          (C.I.A.) und dem Joint Special Operations Command (J.S.O.C.),                          eben tatsÃ¤chlich geheim, dennoch ist die erhebliche                          Ausweitung dieser, so Hersh, â€žverdeckten KriegsfÃ¼hrung                          innerhalb des Iranâ€œ auch der US-amerikanischen Ã–ffentlichkeit                          nicht verborgen geblieben. Mit Vize-PrÃ¤sident Dick                          Cheney als treibende Kraft im Hintergrund der US-Administration                          geht es wieder einmal um die Identifikation und Ausschaltung                          â€žhochwertiger Zieleâ€œ im Rahmen des globalen                          â€žWar an Terrorâ€œ, strategisch um die â€žDestabilisierung                          der religiÃ¶sen FÃ¼hrerschaft des Landesâ€œ                          und um einen Regime-Wechsel im Iran.</p>
<p>Solche vom PrÃ¤sidenten selbst autorisierten grenzÃ¼berschreitenden                          Operationen werden seit letztem Jahr vom SÃ¼d-Irak                          aus gefÃ¼hrt, nun aber erhalten diese eine neue QualitÃ¤t                          und QuantitÃ¤t. Das Zeitfenster fÃ¼r die Bush-Regierung                          schlieÃŸt sich und so ist es vor allem Dick Cheney,                          der erheblichen Druck ausÃ¼bt, um Ergebnisse zu erzielen,                          und gar selbst PrioritÃ¤ten fÃ¼r auszuschaltende                          Ziele setzt. Wenige Wochen nach einem ZusammenstoÃŸ                          Anfang Januar zwischen der US-Marine und iranischen Patroullienbooten                          etwa, fand in Cheneys BÃ¼ro ein Treffen statt. â€žEs                          ging dabei darumâ€œ, so Vize-Admiral Kevin Cosgriff,                          Kommandant der US-SeestreitkrÃ¤fte in der Region,                          â€žwie ein casus belli zwischen Teheran und Washington                          zu schaffen sei.â€œ</p>
<p>Was in der bundesdeutschen Ã–ffentlichkeit so gut                          wie unbekannt scheint und was die Bundesregierung in ihren                          ungelenken ErklÃ¤rungsversuchen fÃ¼r die Ausweitung                          der Deutschen TruppenprÃ¤senz in Afghanistan und der                          VerlÃ¤ngerung der Mandatsdauer schlichtweg verschweigt,                          ist, dass offenbar auch von Afghanistan aus solch grenzÃ¼berschreitenden                          verdeckten Operationen im Iran seitens des J.S.O.C. und                          des C.I.A. stattfinden. â€žIm Iran besitzen C.I.A.-Agenten                          und regional aktive VerbÃ¼ndete die sprachlichen FÃ¤higkeiten                          und lokalen Ortskenntnisse, um mit den operativen Einheiten                          des J.S.O.C. in Kontakt zu treten, zusammenzuarbeiten                          und lenken so Personal, Material und Geld von einer unbekannten                          Basis in West-Afghanistan in den Iranâ€œ, so Hersh.</p>
<p>Artikel 26 unseres Grundgesetzes verbietet den Angriffskrieg.                          Genauer heiÃŸt es dort: â€žHandlungen, die geeignet                          sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche                          Zusammenleben der VÃ¶lker zu stÃ¶ren, insbesondere                          die FÃ¼hrung eines Angriffskrieges vorzubereiten,                          sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.â€œ                          Gerade aber, wenn auch von Afghanistan aus vom VerbÃ¼ndeten                          USA offensichtlich eine verdeckte KriegsfÃ¼hrung innerhalb                          des Iran betrieben wird, dann sollten sich die Verantwortlichen                          in der Bundesrepublik mÃ¶glichst bald die Frage stellen,                          ob nicht selbst die eigentliche Aufgabe von ISAF, fÃ¼r                          eine Stabilisierung Afghanistans zu sorgen, in diesem                          Licht gesehen bereits eine Handlung darstellt, die geeignet                          ist, die FÃ¼hrung eines Angriffskrieges gegen den                          Iran mit vorzubereiten.</p>
<p>Gerade im US-Kongress mehren sich die kritischen Stimmen,                          die befÃ¼rchten, dass es offensichtlich eine Strategie                          der US-Regierung ist, die Grenzen zwischen Geheimdienstoperationen                          und militÃ¤rischen Operation systematisch zu verwischen,                          um so Mittel vom Kongress bewilligt zu bekommen und diesem                          zugleich Informationen Ã¼ber konkrete operative Details                          und Ziele vorzuenthalten. Selbst militÃ¤rische Befehlsketten                          werden , wie hohe US-MilitÃ¤rs immer wieder beklagen,                          von den Hardlinern in der Bush-Regierung systematisch                          unterlaufen. Da beruhigt es nur wenig, dass US-Verteidigungsminister                          Gates vor den unabsehbaren Folgen eines mÃ¶glichen                          Krieges gegen den Iran warnt: â€žWir werden Generationen                          von Jihadisten erschaffen und noch unsere Enkel werden                          unsere Feinde hier in Amerika bekÃ¤mpfen mÃ¼ssen.â€œ</p>
<p>Erst kÃ¼rzlich mahnte Joschka Fischer in Der Zeit                          an: â€žDer Nahe Osten treibt auf eine neue groÃŸe                          Konfrontation zu. Teheran muss begreifen, dass sich die                          Dinge in den kommenden Monaten gefÃ¤hrlich zuspitzen                          werden, wenn es nicht zu einer diplomatischen LÃ¶sung                          kommt. Es wird allerhÃ¶chste Zeit fÃ¼r ernsthafte                          Verhandlungen.â€œ Aber ist Afghanistan nicht bereits                          tatsÃ¤chlich Basis und Ostflanke jener verdeckten                          KriegsfÃ¼hrung der USA innerhalb des Irans?</p>
<p>Die Bundesregierung wird sich schnell erklÃ¤ren und                          dabei dringend zur Kenntnis nehmen mÃ¼ssen, dass der                          Kriegsfall Afghanistan schon bald zum Kriegsfall Iran                          werden kÃ¶nnte, wenn er es nicht sogar schon ist.                          Damit aber wÃ¼rden in der Bundesrepublik plÃ¶tzlich                          ganz andere Fragen auf der Tagesordnung stehen, nÃ¤mlich                          die nach der VerfassungskonformitÃ¤t des Afghanistan-Einsatzes                          wie auch die nach jenen â€žGenerationen von Jihadistenâ€œ,                          die dann wohl nicht nur in Amerika bekÃ¤mpft werden                          mÃ¼ssten.<br />
Robert Zion ist GrÃ¼nen-Politiker in NRW</p>
<p>&#8211;<br />
Robert Zion Vorstandssprecher<br />
B&#8217;90/GrÃ¼ne KV Gelsenkirchen<br />
Tel: 0209-3187462 / Mobil: 0176-24711907<br />
E-Mail: zion@robert-zion.de <a href="mailto:zion@robert-zion.de"><img id="mehr" onmouseover="MM_swapImage('mehr11121','','../../mehr_gr.gif',1)" onmouseout="MM_swapImgRestore()" src="../mehr_bl.gif" border="0" alt="" width="14" height="9" /></a><br />
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		<title>Christof HÃ¶rstel: TÃ¶dliche Mission</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/2008/06/30/christof-horstel-todliche-mission/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 15:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Publik-Forum Nr. 11 13.6.2008
http://www.publik-forum.de

TÃ¶dliche Mission
Wie die VerhÃ¤ltnisse in Afghanistan schÃ¶ngeredet werden und warum der Westen die Herzen der Afghanen lÃ¤ngst an die Taliban verloren hat. Fragen an Christoph R. HÃ¶rstel
Christoph R. HÃ¶rstel geboren 1956, war ab 1985 als Korrespondent der ARD, Nachrichtenmoderator und leitender Redakteur tÃ¤tig. Ãœber 22 Jahre sammelte er Erfahrungen in Afghanistan, Pakistan, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Publik-Forum Nr. 11 13.6.2008<br />
<a href="http://www.publik-forum.de" target="_blank">http://www.publik-forum.de</a></p>
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<h3>TÃ¶dliche Mission</h3>
<p><strong>Wie die VerhÃ¤ltnisse in Afghanistan schÃ¶ngeredet werden und warum der Westen die Herzen der Afghanen lÃ¤ngst an die Taliban verloren hat. Fragen an Christoph R. HÃ¶rstel</strong></p>
<p><em>Christoph R. HÃ¶rstel geboren 1956, war ab 1985 als Korrespondent der ARD, Nachrichtenmoderator und leitender Redakteur tÃ¤tig. Ãœber 22 Jahre sammelte er Erfahrungen in Afghanistan, Pakistan, Kaschmir, Iran und Irak. In seinem jÃ¼ngsten Buch Â»Sprengsatz AfghanistanÂ« (Knaur 2007) geht es um die aktuelle Entwicklung in Afghanistan.</em></p>
<p><span id="more-167"></span>Von Adelbert Reif</p>
<p><strong>Publik-Forum: </strong>Herr HÃ¶rstel, Sie gehen in Ihrem Buch Â»Sprengsatz AfghanistanÂ« mit der Politik hart ins Gericht. Wie ist die aktuelle Lage in Afghanistan?</p>
<p><strong>Christoph R. HÃ¶rstel:</strong> Sie ist gekennzeichnet durch eine rapide fortschreitende Verschlechterung. Die amerikanischen MilitÃ¤rs, unterstÃ¼tzt durch britische und andere StreitkrÃ¤fte, fahren in Afghanistan eine Eskalationsstrategie, die die deutsche Bundesregierung ihren BÃ¼rgern verheimlicht. Sie beschÃ¶nigt regelmÃ¤ÃŸig die Entwicklung im Land.</p>
<p><strong>Publik-Forum:</strong> Aber selbst die offiziellen Berichte vermelden kaum Positives &#8230;</p>
<p><strong>HÃ¶rstel: </strong>Probleme werden absolut nicht offen angesprochen. Da wird gesagt, der Drogenanbau sei zurÃ¼ckgegangen. In Wahrheit bewegt sich der Drogenanbau auf einem gewaltig hohen Niveau &#8211; 92 Prozent der Weltmarktproduktion an Heroin kommen aus Afghanistan -, und er ist in diesem Jahr noch einmal um 30 Prozent gestiegen. Wir haben zudem eine Situation, in der die Polizei gar nicht arbeitsfÃ¤hig ist.</p>
<p><strong>Publik-Forum:</strong> Warum?</p>
<p><strong>HÃ¶rstel: </strong>Weil die Spitzen des afghanischen Innenministeriums in den Drogenhandel verwickelt sind. GrundsÃ¤tzlich verschwiegen wird auch, dass die meisten DrogenWarlords durch die USA mit einer mÃ¼ndlichen, tÃ¤glich widerrufbaren Lizenz fÃ¼r Drogenanbau und fÃ¼r Handel ausgestattet sind. Die USA selbst betreiben das GeschÃ¤ft aktiv. Der grÃ¶ÃŸte Drogen- Warlord in Nordafghanistan ist der ehemalige Verteidigungsminister Afghanistans, Muhammad Qazim Fahim. Er hat laut westlichen Pressequellen zwischen 3000 und 15 000 Mann unter Waffen. Ein Drittel des afghanischen Drogenmarktes kontrolliert Fahim allein. Das fÃ¼hrt zu der Erkenntnis, dass die USA offensichtlich auf zwei Sicherheitsstrukturen in der von Deutschland verantworteten Nordregion bauen. Eine Sicherheitspolitik der deutschen Truppe gegen den Willen von Fahim ist nicht denkbar. Und umgekehrt ist nicht denkbar, dass Fahim entscheidende Schritte unternimmt, mit denen die USA nicht einverstanden wÃ¤ren.</p>
<p><strong>Publik-Forum: </strong>Und wie ist die Lage im SÃ¼den?</p>
<p><strong>HÃ¶rstel:</strong> Durch den Kampf gegen die Taliban hat der Westen es geschafft, dort die gesamte BevÃ¶lkerung gegen sich aufzubringen. Mit dem Ergebnis, dass wir zwei Drittel Afghanistans in der Hand der Taliban sehen. Das geht so weit, dass im SÃ¼den die Menschen lieber zu den Taliban-Richtern gehen als zu den offiziellen Gerichten, weil die Taliban fair urteilen und nicht korrupt sind. Das gesamte Gerichtswesen Afghanistans ist sozusagen nicht existent. Bei der Polizei bestehen enorme Probleme durch deren Verwicklung in den Drogenhandel. Man bezahlt 100 000 Dollar, um fÃ¼r ein halbes Jahr einen normalen Distriktpolizeiposten zu bekommen. Dieses Geld muss man natÃ¼rlich durch illegalen Drogenhandel verdienen. Laut der Organisation Tribal Liaison Office erhÃ¤lt in Afghanistan niemand eine hÃ¶here Polizeifunktion ohne Abstimmung mit dem Ã¶rtlichen Drogen-Warlord. Das ganze Gerede vom notwendigen Training fÃ¼r die afghanische Polizei und die Anstrengung der EuropÃ¤ische Union, 200 Trainer nach Afghanistan zu entsenden, gehÃ¶rt zu den lÃ¼genhaften BeschÃ¶nigungen, mit denen nicht nur die deutsche Regierung das Scheitern ihres Afghanistan-Engagements zu kaschieren versucht.</p>
<p><strong>Publik-Forum: </strong>Sie sprechen in Ihrem Buch vom Â»verheerenden ErgebnisÂ« des Afghanistan- Â»EngagementsÂ«. Worin besteht das?</p>
<p><strong>HÃ¶rstel: </strong>Nach meiner Rechnung hat die westliche Koalition in Afghanistan seit Ende 2001 etwa 20 000 Zivilisten umgebracht. Und wir wissen sehr genau, wie Attacken seitens der westlichen Truppen ablaufen: Das Bombardement erfolgt mit 500-Kilogramm-Bomben, die enorme LÃ¶cher in die Erde reiÃŸen. In einem Umkreis von 20 Metern kann niemand Ã¼berleben. Selbst wenn den westlichen VerbÃ¤nden bekannt ist, dass gar keine Taliban mehr dort sind, werden Zivilisten bombardiert. Ganze DorfbevÃ¶lkerungen wurden so ausgerottet.</p>
<p><strong>Publik-Forum: </strong>Wie kommt es zu solchen Verbrechen gegen die ZivilbevÃ¶lkerung?</p>
<p><strong>HÃ¶rstel:</strong> Es sind willkÃ¼rliche AktivitÃ¤ten der westlichen Truppen. Dazu gehÃ¶ren auÃŸerdem Verhaften, Foltern, jahrelanges Festhalten von Menschen und auch Vergewaltigen von Frauen. Menschenrechtsorganisationen klagen diese Verbrechen, wie sie vornehmlich auf amerikanischen StÃ¼tzpunkten geschehen, immer wieder an, so auch amnesty international. Hierzu gehÃ¶rt auch der Transport von Afghanen nach GuantÃ¡namo und in andere im US- Auftrag errichtete FoltergefÃ¤ngnisse. Alle diese westlichen Schandtaten und Verbrechen, in denen vor allem Verachtung gegenÃ¼ber dem afghanischen Volk zum Ausdruck kommt, sprechen sich natÃ¼rlich in Afghanistan herum. Die Folge: Die Menschen identifizieren sich zunehmend mit den Zielen der Taliban. Hier hat der Westen Herzen und KÃ¶pfe der Afghanen lÃ¤ngst verloren.</p>
<p><strong>Publik-Forum: </strong>Wie objektiv ist aus Ihrer Sicht die Berichterstattung der deutschen Medien Ã¼ber die VorgÃ¤nge in Afghanistan?</p>
<p><strong>HÃ¶rstel: </strong>Etwa 95 Prozent der Berichterstattung in Deutschland Ã¼ber Afghanistan sind beschÃ¶nigt, ganz oder teilweise erlogen. Schon die Grundlagen des ganzen Afghanistan- Engagements wurden kaum vernÃ¼nftig aufgearbeitet. Das strategische Interesse des Afghanistan-Engagements liegt darin, dass die USA seit 30 Jahren eine Doppel-Pipeline durch das Land ziehen wollen &#8211; und zwar durch eine eigene, von ihnen beherrschte Firma -, um die Energierohstoffe Ã–l und Gas hindurchzuleiten, die dann in Dollar abgerechnet werden mÃ¼ssen. Hinzu kommt das Vorhandensein weiterer wichtiger strategischer Rohstoffe in Afghanistan wie etwa Beryllium, das fÃ¼r die Elektronikindustrie von groÃŸer Bedeutung ist. Deswegen sind die USA da &#8211; und nicht wegen einiger bÃ¤rtiger Herren.</p>
<p><strong>Publik-Forum:</strong> Wie bewerten Sie vor diesem Hintergrund die Statements der Politiker?</p>
<p><strong>HÃ¶rstel:</strong> Die offizielle Linie der beteiligten europÃ¤ischen Regierungen besagt, dass sich Afghanistan zwar schwierig, aber keineswegs negativ entwickelt und wir uns auf keinen Fall zurÃ¼ckziehen dÃ¼rften, weil das den Fall ins absolute Chaos bedeuten wÃ¼rde. Dabei handelt es sich um eine reine Kriegsrhetorik. Zur RealitÃ¤t gehÃ¶rt, dass deutsche Soldaten zum Teil wochenlang ihre Camps nicht mehr verlassen und sich gewissermaÃŸen in einer Art Â»HochsicherheitstraktÂ« aufhalten, in dem sie sich hauptsÃ¤chlich gegenseitig beschÃ¼tzen.</p>
<p><strong>Publik-Forum: </strong>In der Tat ist weder der Einsatz der westlichen Koalition in Afghanistan noch die Vorgehensweise der Truppen im Einzelnen von der Mehrheit der BevÃ¶lkerung der jeweiligen LÃ¤nder gebilligt worden &#8230;</p>
<p><strong>HÃ¶rstel:</strong> Das Vorgehen der Koalition in Afghanistan ist weder durch das amerikanische und kanadische noch durch das britische und auch nicht durch das deutsche Volk gedeckt. Zwei Drittel der deutschen BevÃ¶lkerung lehnen eine Beteiligung Deutschlands am Einsatz in Afghanistan ab. Das heiÃŸt, alle Regierungen dieser sogenannten Anti-Terror-Koalition arbeiten gegen den Willen ihrer BevÃ¶lkerung.</p>
<p><strong>Publik-Forum: </strong>Welche Rolle spielen die wissenschaftlichen Politikberater und Afghanistan- Experten bei der Beratung der Politik?</p>
<p><strong>HÃ¶rstel:</strong> Es kann doch nicht sein, dass aus der Stiftung Wissenschaft und Politik, der wichtigsten Beratungsinstitution der Bundesrepublik, kein einziger brauchbarer Vorschlag kommt, wie man den Afghanistan-Konflikt entschÃ¤rfen kann. Das lÃ¤sst die Schlussfolgerung zu, dass die Wissenschaftler der Stiftung und Ã¤hnlicher Einrichtungen eben nicht frei agieren. Die Anbindung der Stiftung durch das AuswÃ¤rtige Amt ist offenbar so eng, dass man dort gewisse notwendige Gedanken nicht mehr denken oder zumindest nicht mehr zu Papier bringen darf. Die wissenschaftlichen Institutionen dieser Republik mÃ¼ssen sich neu besinnen, auf welcher Basis sie in der Zukunft weiterexistieren kÃ¶nnen, wenn sie ernst genommen werden wollen. So beklage ich besonders, dass wir nicht einen Wissenschaftler haben, der mit wichtigen Vertretern von Al Qaida, mit FÃ¼hrern der Taliban oder mit den FÃ¼hrungskrÃ¤ften der Islampartei redet. Denn wenn nicht einmal Wissenschaftler &#8211; wer sollte es dann kÃ¶nnen?</p>
<p><strong>Publik-Forum:</strong> Was mÃ¼sste von europÃ¤ischer, zumal von deutscher Seite geschehen?</p>
<p><strong>HÃ¶rstel: </strong>Wir mÃ¼ssen damit aufhÃ¶ren, fÃ¼r transatlantische Interessen Dinge zu tun, die wir moralisch ablehnen.</p>
<p><strong>Publik-Forum:</strong> Gibt es denn Taliban-Politiker, mit denen ein pragmatischer Umgang bis hin zu konkreten Verhandlungen mÃ¶glich wÃ¤re?</p>
<p><strong>HÃ¶rstel:</strong> Wir haben bei den Taliban in der sogenannten Rahbari Shura &#8211; das ist der FÃ¼hrungsrat der Taliban &#8211; eine Gruppe von islamischen Politikern, die alle, freilich in unterschiedlicher Ausformung, durchaus in der Lage sind, vertrauensvolle, glaubwÃ¼rdige Verhandlungen zu fÃ¼hren. Mit diesen Menschen mÃ¼ssen wir uns an einen Tisch setzen. Das geht zunÃ¤chst einmal sicher nicht auf direktem Weg. Aber ein solcher Weg lÃ¤sst sich durch UnterhÃ¤ndler finden. Auf diese Weise kÃ¶nnen Verabredungen getroffen werden, die auch eingehalten werden. Vor allem sollte man bei den GesprÃ¤chen mit den Taliban-FÃ¼hrern zunÃ¤chst einmal zuhÃ¶ren lernen.</p>
<p><strong>Publik-Forum:</strong> WÃ¼rden Sie eine EinschÃ¤tzung der Entwicklung in Afghanistan fÃ¼r die absehbare Zukunft wagen?</p>
<p><strong>HÃ¶rstel:</strong> Den vernÃ¼nftigen KrÃ¤ften in der deutschen Politik ist es nicht gelungen, ein Blankomandat fÃ¼r die Beteiligung Deutschlands am Einsatz in Afghanistan zu verhindern. So wird Deutschland weiter seine schattenhafte Politik an der Seite seiner VerbÃ¼ndeten in Afghanistan betreiben und weitere Operationen der Taliban gegen sich herausfordern. Die Einflussgebiete der Taliban werden von zwei Dritteln auf vier FÃ¼nftel wachsen. Insgesamt findet also eine betrÃ¤chtliche Verschlechterung der Situation statt, was &#8211; jetzt noch gegebene &#8211; positive LÃ¶sungsmÃ¶glichkeiten mit groÃŸer Wahrscheinlichkeit verhindern wird. Das ist meine sehr traurige Prognose.</p>
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<hr />
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=167&amp;md5=f46ef6dbcf83e40db8854bfb9b334b30" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Ende der AufklÃ¤rung</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2004 03:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[WeltbevÃ¶lkerung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Internationale Widerstand gegen das Recht auf Familienplanung
(Studie des Berlin-Instituts fÃ¼r BevÃ¶lkerung und Entwicklung, 2004)
Wie BevÃ¶lkerung, Entwicklung und Familienplanung miteinander zusammenhÃ¤ngen&#8230;Â  PDF-Datei
Der lange Weg nach Kairo&#8230; PDF-Datei
Kartenteil: Zur Lage der Welt&#8230;    PDF-Datei
Wer unterlÃ¤uft den Konsens von Kairo und warum?&#8230; PDF-Datei
Wie VerhÃ¼tung in den USA zum Politikum wurde&#8230; PDF-Datei
Die Rolle der USA auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;">Der Internationale Widerstand gegen das Recht auf Familienplanung</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>(Studie des Berlin-Instituts fÃ¼r BevÃ¶lkerung und Entwicklung, 2004)</strong></p>
<p>Wie BevÃ¶lkerung, Entwicklung und Familienplanung miteinander zusammenhÃ¤ngen&#8230;Â  <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/01_einleitung1.pdf" target="_blank">PDF-Datei</a></p>
<p>Der lange Weg nach Kairo&#8230; <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/02_nach_kairo.pdf" target="_blank">PDF-Datei</a></p>
<p>Kartenteil: Zur Lage der Welt&#8230;    <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-uplaods/berlininstitut_aufklarung/03_karten.pdf" target="_blank">PDF-Datei</a></p>
<p>Wer unterlÃ¤uft den Konsens von Kairo und warum?&#8230; <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/04_gegner.pdf" target="_blank">PDF-Datei</a></p>
<p>Wie VerhÃ¼tung in den USA zum Politikum wurde&#8230; <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/05_usa.pdf" target="_blank">PDF-Datei</a></p>
<p>Die Rolle der USA auf der internationalen BÃ¼hne&#8230; <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/06_usaint.pdf" target="_blank">PDF-Datei</a></p>
<p>Opfer der Opposition&#8230; <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/07_gruende.pdf" target="_blank">PDF-Datei</a></p>
<p>Europa und der Konsens von Kairo&#8230; <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/08_europa.pdf" target="_blank">PDF-Datei</a></p>
<p>Glossar    PDF-Datei&#8230; <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/09_glossar.pdf" target="_blank">PDF-Datei</a></p>
<p>Daten zur WeltbevÃ¶lkerung&#8230;Â  <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/10_daten_wb.pdf" target="_blank">PDF-Datei</a></p>
<p>Anmerkungen und Quellen&#8230;    <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-content/uploads/2008/08/11_quellen.pdf" target="_blank">PDF-Datei</a></p>
<p>Die komplette Studie&#8230;    <a href="http://www.gruene-linke.de/wp-uplaods/berlininstitut_aufklarung/kompl.pdf" target="_blank">PDF-Datei</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=243&amp;md5=cc1c5d600b6dbcd8fbaa23e04fb6778e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>To be or NATO Be &#8211; Die NATO</title>
		<link>http://www.gruene-linke.de/1988/12/14/to-be-or-nato-be-die-nato/</link>
		<comments>http://www.gruene-linke.de/1988/12/14/to-be-or-nato-be-die-nato/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 1988 15:58:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Partei]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[BroschÃ¼re der Bundestagsfraktion DIE GRÃœNEN 1988
als PDF-datei, 29MB
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			<content:encoded><![CDATA[<p>BroschÃ¼re der Bundestagsfraktion DIE GRÃœNEN 1988</p>
<p><a href="http://www.archive.org/download/gruene-nato/gruene-nato.pdf">als PDF-datei, 29MB</a></p>
 <p><a href="http://www.gruene-linke.de/?flattrss_redirect&amp;id=174&amp;md5=393f6f3f48413365f8013ee000f8ecd5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gruene-linke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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