“J.F.K. Revisited” von Oliver Stone

2017 gab US-Präsident Trump Geheimakten über die Kennedy-Ermordung frei. Der Regisseur Oliver Stone hat diese ausgewertet, daraus ist “J.F.K. Revisited: Through The Looking Glass” (2021) entstanden. Der Dokumentarfilm wird in Deutschland kaum gezeigt. Ein Teil der Presse (u. a. FAZ) stempelt ihn als “Verschwörungstheorie” ab, liefert aber weiterhin keine Erklärung für die merkwürdige „Theorie der magischen Kugel“ des Warren-Reports. In Italien bekommt der Film eine andere Öffentlichkeit: Er wurde im Dezember vom Sender “La 7” gezeigt. Der Moderator und investigative Journalist Andrea Purgatori interviewte dabei Oliver Stone. Im Unterschied zu Deutschland weiß man in Italien (auch durch die Arbeit der Staatsanwälte), dass die Wahrheit manchmal die Verschwörungstheorie übertreffen kann. In den USA durfte übrigens Trump 2017 nicht alle Akten freigeben – auf Druck von Geheimdiensten.

Vertiefung:

Davide Brocchi (*1969 in Rimini) lebt in Köln, ist Dipl.-Sozialwissenschaftler, Publizist und erforscht gesellschaftliche Transformationsprozesse in Theorie und Praxis. 2019 veröffentlichte er das Buch „Nachhaltigkeit und soziale Ungleichheit. Warum es keine Nachhaltigkeit ohne soziale Gerechtigkeit geben kann“. Gerade schließt er seine Promotion an der Universität Hildesheim ab.

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