Über uns

Unsere Webseite wird, wie auch der Informationsverteiler Input@gruene-linke.de und der Debattenverteiler debatte@gruene-linke.de von der Orga-Gruppe inhaltlich und organisatorisch betreut, verwaltet und mit „Input“ versorgt. Die größere Menge der interessanten Beiträge kommt allerdings von Euch, dafür an dieser Stelle besten Dank!

Die Orga-Gruppe vergrößerte sich in den letzten Jahren dadurch, dass die ursprünglich Aktiven wie Karl-W. und Klemens Listenmitglieder ansprachen, die sich z.B. durch qualifizierte und aktuelle Beiträge hervortaten. Einige haben sich projekt-bezogen eingebracht, andere helfen beim technischen Support und ein paar auch bei der Organisation.

Aktuell gehören der Orga-Gruppe an: Maria Feckl, Svenja Horn, Mario Hüttendorfer, Lene Greve, Klemens Griesehop, Karl-W. Koch, Franz Krause, Claudia Laux, Simon Lissner, Andreas Müller, Martin Pilgram, Andrea Piro, Barbara Romanowski, Horst Schiermeyer, Lothar Winkelhoch und Wolfgang Wettach, (Stand 27.10.2021)

Erreichbar sind wir über die Mailadresse: orga(at)gruene-linke.de

Im Dezember 2019 hat Ralf Henze, der diese Initiative in Schleswig-Holstein als „Basis-Grün“ 1996 gegründet hatte, seine Mitarbeit in der Orga-Gruppe der Unabhängigen Grünen Linken beendet. Für die Administration der Grün-Linken Seite sowie der Mailinglisten steht er weiter zur Verfügung. Für seine bisherige Arbeit danken wir ihm herzlichst. Ralf Henzes hat ein neues Projekt: https://gruen4future.de/ (schaut doch mal rein…)

Zur Vorgeschichte:

Der Name „Basis-Grün“ war nicht Tatsachenbeschreibung, sondern Forderung: ‘grün’ war dabei nicht eine Parteibezeichnung, sondern ein Programm. Als Mitglied des Landesvorstandes wollte er die Hierarchien in der Partei umkehren, von unten nach oben. Dazu gab es auch eine Basis-Grüne Erklärung, die im Jahr 1998 leicht modifiziert und damit bundesweit gültig wurde (s.u. Link!) Ausgehend davon trafen sich seit Sommer 1998 Mitglieder von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN zu Diskussionen über Alternativen zur vorherrschenden Politik, wie sie in den Parteigremien aus organisatorischen und politischen Gründen kaum noch geführt werden konnten. Seit 1999 ist vom heutigen Team Karl-W. mit dabei gewesen, mit einer kurzen Auszeit nach seinem vorrübergehenden Austritt 2001 wegen des Afghanistan-Kriegsbeschlusses.

Fehlentwicklungen im Zusammenhang mit rot-grünen Koalitionen sind aber nur ein Symptom, dem Parteistrukturen zugrunde liegen, die nicht mehr basisdemokratisch sind. Das führte zu Inhalten, die nicht mehr ökologisch, sozial, gewaltfrei und kritisch gegenüber kapitalistischen Strukturen waren. Die Folge waren Ideologien, denen das Mitmachen wichtiger war als die Veränderung. Regierungsbeteiligung kann sich, zu stark fixiert auf den Erhalt der Macht, als kontraproduktiv erweisen. Aus dieser desolaten Situation wollten die Teilnehmer*innen von Basis-Grün herauskommen.

Die Basisgrüne Seite anbei

2008 wurde unter Federführung von Robert Zion eine neue Erklärung verfasst. Beschluss_Goettingen_Afghanistan

Die komplette Erklärung links-libertär… Links-libertaer

Aus den Reihen dieser Gruppe entstand damals die Initiative, welche den Göttinger Sonderparteitag zu Afghanistan erzwang und sich dort mit ihrem Antrag durchsetzte.

Strukturell geht es uns nach wie vor darum, dass Mitglieder Initiativen “von unten”, also von der Basis über unsere Netzwerke (Mailinglisten, geschlossene Facebookgruppe) starten können und dabei Unterstützung und Vernetzung erfahren.

Zur Entstehung der Unabhängigen Grünen Linken (UGL)

Zunächst wurde als Fortschreibung von Basis-Grün Ende der 1990er Jahre die Grüne-Linke gegründet. Diese hatte einen starken Aufschwung nach der BDK zur Kosovo-Kriegsentscheidung. Danach gab es eine deutliche Abgrenzung zu den sog. “Regierungslinken”, die in großen Teilen die erste (und weitere) aktive Kriegsbeteiligung(en) befürworteten. Wir als Grün-Linke wollten und konnten die Kriegseinsätze nicht mittragen.

Ab Anfang der 2000er Jahre war eine deutliche Abgrenzung zu den „Regierungslinken“ erforderlich, was zur Erweiterung des Namens „Unabhängige Grüne Linke“ führte. Seither gibt es in einigen, aber wesentlichen politischen, aber auch parteirechtlichen Fragen deutliche Unterschiede zu „Grün-Links-denken (GLD), der Struktur der „Regierungslinken“  und unserer UGL. Bei GLD bestimmen unverkennbar v. a. Abgeordnete und Parteifunktionär*innen die Politik, bei uns jedoch Basismitglieder ohne höheres Amt oder Mandat.

Wir als UGL vertreten nach wie vor die grünen Grundwerte „ökologisch, sozial, basisdemokratisch und gewaltfrei”, umgesetzt und angewandt auf die heutigen politischen Probleme.

Das Orga-Team arbeitet seit vielen Jahren im Konsens zusammen. Dort haben sich aktive grün-linke Mitglieder gefunden, die sich während BDKen etc. getroffen haben und sich von der GLD nicht oder nicht ausreichend vertreten fühlen.

Neben der Homepage und den Mail-Verteilern haben wir zuletzt in den Monaten vor der BTW21 Änderungsanträge zum Wahlprogramm erarbeitet und bereiten aktuell u.a. einen Kongress und weitere Veranstaltungen zur Friedenspolitik vor.

Selbstbeschreibung der UGL

Die UGL ist eine Gruppe von engagierten Grünen, aller Altersgruppen und Herkunft. Sie wollen die Basis-Demokratie und progressive Politikansätze in den politischen Diskurs insbesondere innerhalb von Bündnis 90 / Die Grünen einbringen. Wir engagieren uns im Orga-Team, bei Orga&Friends und auf den Mailing-Listen durch Beiträge und Aktionen der verschiedensten Art.

Das ausführende Organisationsgremium ist hierbei das Orga-Team. Die UGL hat dabei nicht den Anspruch für alle links-grün denkenden Menschen zu sprechen, möchte aber ihren Mitgliedern eine Stimme geben. Selbstverständlich gibt es neben der UGL noch viele grüne Initiativen, mit denen wir gerne von Fall zu Fall unsere Kräfte bündeln.

FAQs:

  1. Was macht das Orga-Team und warum haben wir keine Sprecher*innen?

Das Orga-Team organisiert die beiden Mailing-Listen „Input“ und „Debatte“, sowie die Homepage und gibt darüber Infos weiter. Wenn wir eine Stellungnahme vom Orga-Team zu einem Thema herausgeben, tun wir dies stets im Konsens. Deswegen haben wir von der Wahl von Sprecher*innen abgesehen.

  1. Was ist das „Entscheidungs-Team“ (aktuell: Barbara, Klemens und Karl-W.)

Das Entscheidungs-Team entscheidet bei dringendem, akuten Handlungsbedarf ebenfalls im Konsens. Die Entscheidung wird dem Orga-Team zur Kenntnis gegeben und kann ggfls. widerrufen, ergänzt oder geändert werden.

  1. Was sind Orga&Friends?

Das Projekt ist im Aufbau und soll unsere Arbeitsbasis verbreitern. Oft haben Menschen, die wir bzgl. Mitarbeit angesprochen haben, geantwortet: „Inhaltlich gern, vor allem zu xyz, aber bitte keine Orga-Arbeit, schaffe ich zeitlich nicht bzw. habe ich keine Lust drauf.“ Das ist nachvollziehbar. Aber um diesen Menschen aktive Mitarbeit zu ermöglichen, haben wir dieses Konstrukt gewählt.

  1. … und wie wird man Mitglied von Orga&Friends?

Bisher haben wir gezielt Menschen angesprochen, die dem Orga-Team in der Mailingliste oder bei BDKen positiv aufgefallen sind. Selbstverständlich kann sich jede*r melden, der*die sich mit dem UGL-Selbstverständnis identifziert. Nach aktuellem Stand haben sich 16 Friends bereit erklärt und  ihre Unterstützung zugesagt.  

  1. WER kann Beiträge schreiben und Initiativen über den Verteiler zu starten?

Jedes Mitglied der Mailing-Liste “Input” und “Debatte” hat die Möglichkeit, Beiträge auf den Verteilern zu veröffentlichen und zur Diskussion anzuregen, sofern es die Netiquette wahrt und sich nicht parteischädigend verhält. Die Listen sind in der Regel nicht moderiert. Jede*r kann sich äußern. Dabei dient der Verteiler “Input” den Ankündigungen und der Verteiler Debatte der Diskussion. Falls Moderation erforderlich ist, geschieht dies durch das Orga-Team.

  1. Wie wird mit Aktionen und Positionen der UGL verfahren?
    1. Manchmal ist eine umgehende Reaktion erforderlich (z. B. bei Presseanfragen oder wenn die aktuelle politische Lage dies erfordert), dann entscheidet unser Entscheidungsteam (s. 2.). Das kommt jedoch äußerst selten vor, ansonsten entscheidet immer das Orga-Team im Konsens, jedes Mitglied hat 48 Stunden Zeit sich zu äußern.
    2. Manche Initiativen werden von Einzelnen in einem schon weitgehend fertigen Zustand eingebracht, so dass eine umfangreiche Diskussion u. U. die Initiative zerfleddern und wertlos machen würde. Kommt hier keine Einigung zustande, werden deratige Papiere als „Autor*innen“-Papier veröffentlich. Somit ist kenntlich, dass dies nicht die Meinung des Orga-Teams widerspiegelt.
    3. Wenn jedoch inhaltlich mittel- und langfristig – bei Null angefangen – neue Initiativen begonnen werden, ist es sinnvoll zu BEGINN über den Debatten-Verteiler zu gehen und Mitstreiter*innen zu suchen.
  2. WER legitimiert das Orga-Team?

Diese Frage ist u.E. nicht ohne weiteres zu klären. Wahlmöglichkeiten per Internet / Verteilerliste o.ä. sind noch nicht ausgereift und praktisch mit vernünftigem Aufwand nicht umsetzbar. Wahlen bei einem Treffen vor Ort wären immer ein Ausschluss von als 90% derjenigen, welche bei dem Treffen nicht teilnehmen können oder (z.B. aus Zeitgründen) nicht wollen.

Aber jede*r, der*die Interesse hat, kann sich wie hier beschrieben einbringen und so mitentscheiden.

Das Orga-Team der Unabhängigen Grünen Linken

2 Kommentare

  1. Lars

    Ich glaube, da hat sich jemand einen Scherz erlaubt und den Link für die asiatische Website hinzugefügt.

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