über uns

Wer sind wir?
1996 hat Ralf Henze ein Netzwerk in Schleswig-Holstein gegründet, das sich BasisGrün nannte. Als LaVo-Mitglied wollte er die Hierarchien in der Partei umkehren, von unten nach oben. Dazu gabe es auch eine BasisGrüne Erklärung, die wir im Jahr 1998 leicht modifizierten und damit bundesweit gültig machten:

Ausgehend von Schleswig-Holstein treffen sich seit Sommer 1998 Mitglieder von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN zu Diskussionen über Alternativen zur vorherrschenden Politik, wie sie in den Parteigremien aus organisatorischen und politischen Gründen kaum noch geführt werden können. Die informelle Geprächsrunde hat sich die Bezeichnung BasisGrün gegeben. Der Name ist nicht Tatsachenbeschreibung, sondern Forderung: ‚grün‘ bedeutet nicht eine Parteibezeichnung, sondern ein Programm, ‚basis‘ heißt nicht Mitgliedschaft, sondern demokratischer Politikstil.

Fehlentwicklungen im Zusammenhang mit rotgrünen Koalitionen sind aber wiederum nur ein Symptom, dem Parteistrukturen zugrundeliegen, die nicht mehr basisdemokratisch sind, Inhalte, die nicht mehr ökologisch, sozial, gewaltfrei und kritisch gegenüber kapitalistischen Strukturen sind, Ideologien, denen das Mitmachen wichtiger ist als die Veränderung. Regierungsbeteiligung kann sich, zu stark fixiert auf den Erhalt der Macht, auch als kontraproduktiv erweisen. Aus dieser desolaten Situation wollen die TeilnehmerInnen des Kreises BasisGrün herausfinden.

Eine Enthierarchisierung der Partei ist nötig, damit konservative Organisationsstrukturen nicht weiterhin konservativen Inhalten Vorschub leisten. Die wirklich wichtigen Entscheidungen in unserer Partei müssen auf breiter Basis vorbereitet, diskutiert und gefällt werden. Der Kreis BasisGrün will eine Beratungs- und Entscheidungskultur einführen, in der nicht Amt oder Funktion ausschlaggebend sind, sondern in der sich eine Auffassung nur durch Argumente legitimieren kann. In künftigen Struktur- und Satzungsdebatten werden wir auf solche Kriterien Wert legen.

die komplette BasisGrüne Erklärung, Version 1999…

die archivierte Homepage von BasisGrün…

2008 gab es eine neue Erklärung, die unter Federführung von Robert Zion verfasst wurde.

Links-libertär
Wir sind nicht mehr länger die Generation X, die den Partei- und Wirtschaftsführern zuruft: „Here we are now, entertain us“ (Nirvana). Wir waren schon bei den Ärzten und sind immer noch für Visionen. Aber das ewig uneingelöste Versprechen der Vollbeschäftigung haben wir nicht mehr anzubieten.

Wohlstand besteht für uns nicht mehr darin, „eine Arbeit zu machen, die wir hassen, um uns eine Scheiße zu kaufen, die wir nicht brauchen“ (Fight Club); nicht in einem Sozialstaat, der arm macht, der kommandiert, gängelt und kontrolliert; nicht aus einer gelenkten Demokratie und einer Politik, die ihre Visionslosigkeit als „Vermittlungsproblem“ verkauft; nicht in vermeintlich „notwendigen Grausamkeiten“.

Was wir anzubieten haben, ist Freiheit und Solidarität. Nein, ein solidarischer Individualismus ist keine Widerspruch, wir sind der Überzeugung, dass es eine Gesellschaft geben kann, “worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“ (Karl Marx, 1848). Und darum nennen wir einen Krieg immer noch einen Krieg und halten Armut und Ausgrenzung immer noch für einen Skandal; darum sind wir aus Überzeugung emanzipatorisch und links, was für uns dasselbe ist.

Die komplette Erklärung links-libertär…

Strukturell geht es uns darum, dass Mitglieder Initiativen „von unten“ über unsere Netzwerke (Mailinglisten, geschlossene Facebookgruppe) starten.


Who is Ralf Henze?


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2 Kommentare

  1. Lars

    Ich glaube, da hat sich jemand einen Scherz erlaubt und den Link für die asiatische Website hinzugefügt.