Eine amerikanische Erfindung wird dem Iran zum Verhängnis

Gastbeitrag von Detlef zum Winkel, 5.5.2013
In seinem Vortrag anlässlich des 14. Friedens- und Sicherheitspolitischen Symposiums der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg befasst sich der freie Publizist zum Winkel mit dem Charakter des iranischen Nuklearprogrammes. “Wir diskutieren nicht darüber, welche Außenpolitik gegenüber der Islamischen Republik Iran die richtige wäre und nicht über mögliche Lösungen des Nahostkonflikts.” Zum Winkel resümiert, seine Analyse zeige, das iranische Atomprogramm sei zu 80% militärisch bestimmt. Einleitend betont zum Winkel, “Unweit unserer Tagungsstätte liegt das Haus, in dem wahrscheinlich Wilhelm von Humboldt geboren wurde. Seine Postulate über die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre geben uns Raum für eine Wahrheitsfindung, in der wir uns nicht gleich gegenseitig als proamerikanische Bellizisten oder als nützliche Idioten des Islamismus wahrnehmen müssen.”

weiterlesen: Iran_Nuklearprogramm (PDF)

Zum Winkel, Detlef: Dipl.phys. Geb. 1949. 1967-1975 Studium der Physik, Diplomarbeit am Deutschen Elektronen-Synchroton (DESY); Lehrer an Hamburger Schulen; freier Autor; Arbeit in Bürgerinitiativen gegen Atomkraftwerke und gegen die Startbahn 18 West des Frankfurter Flughafens. Antifa. Seit 1991 Informatiker. Publikationen im Monatsmagazin „konkret“, Hamburg.

 

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel